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Sternenfaust



Michelle Stern

Sternenfaust Band 117 - Sternenjagd

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Die Starlight, ein Schwesterschiff der Sternenfaust, wurde von Terroristen entf├╝hrt. Der Sternenfaust-F├╝hrungsstab hat den Schie├čbefehl auf das Schiff verweigert, weil sie bef├╝rchteten, dadurch gro├če Sch├Ąden im Sonnensystem anzurichten. Dadurch gelang der Starlight jedoch die Flucht.
Nun versucht die Sternenfaust-Crew, die Starlight zur├╝ckzuerobern, ohne f├╝r deren Zerst├Ârung zu sorgen. Doch das Star Corp hat nun beide Schiffe auf der Abschussliste...

Kritik: Endlich kommt Bewegung in die Handlung. Schon im letzten Heft war es sch├Ân, dass die Sternenfaust-Crew endlich mal wieder im Mittelpunkt stand. So ist es auch in diesem Heft.
Gleichzeitig tauchen mit dem Handelsschiff Merchant einige alte Bekannte auf.

Au├čerdem ist nicht abzusehen, wohin die Handlung f├╝hrt. Sowohl die Starlight als auch die Sternenfaust werden vom Star Corp als feindliche Objekte betrachtet. Der Plan, den die Terroristen haben, w├╝rde zudem zu einem Krieg mit den Basiru-Aluun f├╝hren.

"Sternenjagd" w├Ąre also ein au├čerordentlich gelungenes Sternenfaust-Abenteuer, wenn es nicht so viele Unstimmigkeiten gibt.
Denn auf einmal offenbart sich, wie schwach das Ger├╝st der Serie doch eigentlich ist. Nat├╝rlich gibt es viele bekannt raumfahrende Rassen. Und nat├╝rlich wei├č man auch, ob diese V├Âlker eher demokratisch oder diktatorisch veranlagt sind.
Aber ├╝ber die Solaren Welten an sich wei├č man das nicht ganz genau. Und das r├Ącht sich in diesem Handlungsstrang.

Der Abschussbefehl wurde unterzeichnet vom Ratspr├Ąsidenten, von der stellvertretenden Leitung des diplomatischen Corps und von der Vorsitzenden des Star Corps.
Bisher wurde der Ratspr├Ąsident demokratisch gew├Ąhlt. Das wird wohl auch f├╝r Mitchell gelten. Dennoch ist es au├čerordentlich seltsam, dass der Rat nur sehr klein ist und dort zum Beispiel der Vorsitzende des gr├Â├čten Wirtschaftsunternehmens der Solaren Welten sitzt. Ganz demokratisch scheint das nicht zu sein.
Das diplomatische Corp hat bei seiner Entstehung f├╝r sehr gute Hefte gesorgt. Nun wirkt es aber mehr als seltsam. Warum sollte eine Regierung ├Ąu├čere diplomatische Dienste ankaufen? Zumal diese Diplomaten dann nur in geringem Umfang vom Volk kontrolliert werden k├Ânnen. Denn was gibt es denn f├╝r Alternativen?
Die Unterschrift der Vorsitzenden des Star Corps macht dann wieder mehr Sinn.
Gleichzeitig versuchen Star Trade und Far Horizon jedoch den Abschuss der beiden Schiffe zu verhindern. Auch die Christophorer unterst├╝tzen die Sternenfaust und stellen sich damit indirekt gegen den Rat.
Was ist das f├╝r eine Republik, in der es soviele Kr├Ąfte au├čerhalb der Regierung gibt. Wie kann da ├╝berhaupt noch eine Kontrolle durch das Volk gew├Ąhrleistet werden?

Insgesamt wirkt das alles sehr undurchsichtig.
Eben so undurchsichtig ist das Verhalten des Ratsvorsitzenden Mitchell. Er war fr├╝her Star Corps Mitglied und das merkt man ihm wirklich an. Noch nie hat er sich in der Serie wirklich um Innenpolitik gek├╝mmert. Stattdessen ├╝berwacht er st├Ąndig das Star Corps und versucht sich da durchzusetzen. Dabei scheut er auch keine albernen Streite mit Untergebenen.
Nun z├Âgert er keine Sekunde, die beiden modernsten Raumschiffe, die er hat, abschie├čen zu lassen. Auch das deutet nicht gerade auf Besonnenes handlen hin.
Wieder einmal fragt man sich, wie es so ein Mensch an die Spitze der Solaren Welten schaffen konnte.

Nat├╝rlich ist es in einer Heftromanserie nicht unbedingt wichtig, das politische System der Solaren Welten zu erkl├Ąren. Doch wenn immer wieder seltsame Entscheidungen getroffen werden, es mehrere "Staate im Staat" gibt und ein Ratsvorsitzender herscht, der h├Ąufig unf├Ąhig auftritt, dann w├Ąre es mal Zeit, dem Leser zu erkl├Ąren, wie so etwas ├╝berhaupt m├Âglich ist.

Nicht gekl├Ąrt ist zudem, wie die Terroristen ├╝berhaupt an alle Informationen kamen. Oder wie sie so kurz nach dem Anschlag, den sie als Motivationsgrundlage nehmen, eine so schlagkr├Ąftige Truppe aufstellen konnten, mit der sie die Starlight kapern konnten.

So verbringt man einen Gro├čteil des, durchaus spannenden Heftes, damit, sich dar├╝ber zu ├Ąrgern, dass unsinnige Entscheidungen scheinbar an der Tagesordnung sind und die Gesamtsituation in den solaren Welten alles andere als klar erscheint.

Michelle Stern: "Sternenfaust Band 117 - Sternenjagd"
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei 2009

Weitere BŘcher von Michelle Stern:
 - Maddrax Band 217 ÔÇô Der Unsichtbare
 - Maddrax Band 233 - Enklave der Tr├Ąumer
 - Maddrax Band 238 - Herz aus Eis
 - Maddrax Band 243 - Das namenlose Grauen
 - Maddrax Band 246 - Am Ende aller Zeiten
 - maddrax Band 254 - Das Nest
 - Maddrax Band 258 - Chronik des Verderbens
 - Maddrax Band 278 - Der Gott der Mar'osianer
 - Perry Rhodan Neo 18- Der erste Thort
 - Perry Rhodan Neo 18: Der erste Thort
 - Perry Rhodan Neo 27- Das Gespinst
 - PR Neo 32- der schlafende Gott
 - PR Neo 38- Der Celista
 - Sternenfaust 111 - Die Stimmen der G├Âtter
 - Sternenfaust Band 104 - Die Kristalle der Dondari
 - Sternenfaust Band 108 - Die Gabe der Telepathen
 - Sternenfaust Band 132 - Das Urteil des Raisa
 - Sternenfaust Band 138 - Tyrannenmord auf Kridania
 - Sternenfaust Band 145 - R├╝ckkehr zu den Basiru-Aluun
 - Sternenfaust Band 146 - Die kosmische Barriere
 - Sternenfaust Band 150 - Das Auge des Universums
 - Sternenfaust Band 189 - In Pranurs Gewalt
 - Sternenfaust Band 90 ÔÇô Der goldenen Kubus
 - Sternenfaust Band 91 ÔÇô Das Geheimnis der Starr
 - Sternenfaust Band 98 - Verloren

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