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Sternenfaust



Michelle Stern

Sternenfaust Band 104 - Die Kristalle der Dondari

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Das Star Trade Schiff MERCHANT besucht das primitive Volk der Dondari. Kapit├Ąn Chang hofft, dort die Kristalle zu finden,durch die die Dronte-Raumschiffe beinahe unbesiegbar wurden. Er hat Gl├╝ck, denn die Drondari unterst├╝tzen ihm mit einem Austauschoffizier. Gendar Maras ist ├╝berraschend klug f├╝r den Entwicklungsstand seines Volkes und soll sie zu den Fundorten der Kristalle f├╝hren. Doch dann treffen sie auf Weltraumpiraten...
W├Ąhrenddessen war die aktuelle Mission der STERNENFAUST ein Fehlschlag. In dem angeflogenen System finden sich keine weiteren Heiligt├╝mer der Eranaar. Admiral Taglieri ist sehr unzufrieden. Noch unzufriedener wird er jedoch als er den Befehl erh├Ąlt, mit der STERNENFAUST nun ein Star Trade Raumschiff zu retten...

Kritik: Taglieri ist immer noch total unf├Ąhig. Man fragt sich, wie so ein Mensch ├╝berhaupt Admiral werden konnte. Man w├╝nscht sich wirklich wieder Dana Frost als alleinigen Kapit├Ąn an Bord zur├╝ck.
Interessant ist jedoch der R├╝ckblick auf den Kridankrieg mit Taglieri. Er war damals erster Offizier und es gab J├Ąger. Da die Menschen J├Ąger jedoch erst im zweiten Kridan Krieg entwickelt hatten, war Frost damals schon Kapit├Ąn. Nun ist er Admiral und sie Commodore. Wie konnte es dazu kommen, dass er vor ihr bef├Ârdert wurde? Ob da noch ein verborgenes Geheimnis hintersteckt?

Die Idee, dem Ursprung der Kristalle nachzugehen, ist sehr gut. Das ist endlich mal ein vern├╝nftiges Ziel. W├Ąhrend in den letzten Heften man nur Ph├Ąnomenen begegnet ist und an diesen einfach vorbeigeflogen ist, ist man nun auf der Suche nach etwas "Handfestem".

Sehr sch├Ân ist auch, wie mit den Charakteren umgegangen wird. Jeder bekommt ein kleine Szene. Man erf├Ąhrt, dass die Navigatorin gerne den X-Raum anschauen m├Âchte, ohne Kopfschmerzen zu bekommen und daf├╝r auch trainiert. Al Khaled m├Âchte mehr auf Au├čenmissionen und Emma Kalani ist mit ihrem Freund gerade richtig gl├╝cklich.
Das ist einerseits gut, da einem die Charaktere so ein wenig n├Ąher gebracht werden. Man sollte jedoch aufpassen, dass sich die Serie nicht zu einer Soap im Weltraum entwickelt.

Die Dondari sind ein interessantes Volk und vor allem Gendar Maras macht eine sehr gute Figur. Seine Szenen mit Changs erstem Offizier sind die besten im Heft.

Leider ist die Story selber jedoch ein wenig unspektakul├Ąr. Die MERCHANT wird schon kurz nach der Heftmitte gerettet. Danach d├╝mpelt die Handlung wieder ein wenig, um letztendlich in einem Cliffhangar zu enden.
Nat├╝rlich ist es w├Ąhrenddessen nicht langweilig. Die Dialoge sind gut. Doch es kommt einfach nicht gen├╝gend Spannung auf. Fr├╝her hat die gegen Heft Ende immer noch einmal richtig angezogen. Das fehlt bei den neuen Heften irgendwie.

Gl├╝cklicherweise kann man jedoch sagen, dass sich STERNENFAUST derzeit auf einem guten Weg befindet. Mittlerweile sind immer mehr Startschwierigkeiten des Resets behoben.

Zwar merken Dana Frost und Taglieri mittlerweile, was sie f├╝r schlechte Auftr├Ąge erhalten, aber das d├╝rfte ruhig noch deutlicher werden. Denn bisher waren sie ja alle schlichtweg sinnlos, bzw. wurden zu fr├╝h abgebrochen.
Au├čerdem w├Ąre es wirklich mal interessant die Machtverh├Ąltnisse in Transalpha darzustellen. Ich w├╝rde mich zwar am meisten freuen, wenn die Handlung endlich mal wieder in Cisalpha spielen k├Ânnte, doch k├Ânnte es auch mal beleuchtet werden, wo Menschen in Transalpha siedeln, wie die Grenzen dort entstanden sind usw. . Ich glaube, da gibt es schon das Potenzial f├╝r einige interessanten Geschichten.

Insgesamt kann man sagen, dass "Die Kristalle der Dondari" ein gutes Heft ist, das jedoch noch ein wenig mehr Handlung vertragen k├Ânnte. Vor allem an der Spannung der Geschichten, k├Ânnte noch einiges verbessert werden.
Der Weg, den die Serie nun mit den Kristallen geht, scheint auf jeden Fall schon einmal ein guter zu sein.

Michelle Stern: "Sternenfaust Band 104 - Die Kristalle der Dondari"
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei 2008

Weitere BŘcher von Michelle Stern:
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 - PR Neo 32- der schlafende Gott
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 - Sternenfaust 111 - Die Stimmen der G├Âtter
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