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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Rhodan wurde von den Regenten der Energie auf der Auratia gefangen genommen. Lok-Aurazin quält ihn mit telepathischen Bildern, die die Vernichtung der Erde zeigen. Rhodans einzige Hoffnung sind Gucky, der sich an Bord versteckt hält und die Gestaltswandlerin Ziriana Mirios. Diese ist zwar eine Regentin der Energie, doch ist nicht ganz klar, ob sie wirklich auf deren Seite steht. Sollte sie tatsächlich in Rhodan verliebt sein und ihn unterstützen wollen, gäbe es für Rhodan noch eine Chance, die Vernichtung der Erde aufzuhalten.
Kritik: Der letzte Teil der ersten Staffel ist gut, wirklich gut. Es passiert viel, die Kämpfe sind ausgewogen und sinnvoll. Einen Reiz entwickelt das Heft auch, weil Rhodan zwar immer mal wieder einen Scheinsieg erringt, Lok-Aurazin sich aber häufig neue Verianten ausdenkt, um Rhodan doch wieder in Schwierigkeiten zu bringen.
Doch fragt man sich die ganze Zeit: Warum erst jetzt? Warum so viele Hefte, die immer nach dem selben Muster ablaufen, veröffentlichen, wenn man es auch auf diese Weise hätte tun können? Es hätten ja auch nicht unbedingt zwölf Hefte sein müssen. Die Beweggründe der Regenten waren ja eigentlich schon ab Heft vier völlig klar.
Bedenklich ist auch, dass Lok-Aurazin entkommen konnte. Man hätte hier einfach einen Schlussstrich ziehen können. In etwa nach dem Motto: Am Ende ein richtig gutes Heft, vergessen wir den Rest und wenden uns neuem zu.
Das das geht wird ja in der gerade laufenden, besseren zweiten Staffel von Perry Rhodan Action eindrucksvoll bewiesen.
Aber bis auf die Flucht am Ende gibt es auch nichts, was Rhodan in die nächsten Hefte hätte mitnehmen können. Als Charakterentwicklung gab es für ihn nur die Liebschaft mit Cosmai, die sich dann ja als Gestaltswandlerin herausgestellt hat und auch gestorben ist. Eigentlich war Rhodan auch nur am Schießen oder am Laufen. Charaktermomente gab es nur wenige (zum Beispiel in dem besten Heft der ersten Staffel, der Nummer 5 "Lazarus Tod").
Immerhin ist die Erde jetzt erst einmal wieder sicher und Rhodan kann ein wenig Verschnaufen, zumindest bis er einige Monate später nach Tarkalon reist. Es sieht so aus, als könne das Vereinte Imperium auch ohne ihn als Großadministrator auskommen, denn sonst müsste es demnächst auf Grund des Fehlens desselben demnächst ernst Probleme bekommen.
Christian Montillon: "Perry Rhodan Action 12 - Die Robotgarde"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2008
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