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rezensiert von Jacob Behr
Inhalt:
Bull, Gucky und Tolot sind immer noch von Gon-O gefangen. Nach Tagen voller Entbehrung bemerken sie, dass ihr Psi – Gefängnis sich zersetzt so das sie entkommen können. Doch im Relais herrscht das Pure Chaos. Wände lösen sich auf und bilden sich ständig neu. Es scheint keine Ausweg zu geben.
Als auch der mentale Druck ansteigt, schlägt Tolot Gucky K.O. um ihn vor den Auswirkungen zu schützen. Zusammen mit Bull begeben sie sich in das Quartier von Gon-O, finden diesen jedoch bewußtlos vor. In kurzen Wachperioden bittet der ehemalige Schutzherr Bull, ihn aus dem Relais zu schaffen, damit er sich dem Einfluss Satrugars entziehen kann.
Nach einer langen Suche finden Bull und Tolot endlich einen Ausgang aus dem Relais. Doch Gon-O’s Diener Miltron ist ihnen mit zwei Motoklonen auf der Spur. Tolot schickt Bull mit Gucky hinaus und will ihnen den Rücken freihalten. Nur mit grosser Anstrengung gelingt es ihm die zwei Motoklone auszuschalten. Bull erledigt Miltron, als er Tolot zu Hilfe eilt.
Die Lage im Stock – Relais hat sich zwar beruhigt, aber Gon-O ist sichtlich angeschlagen. Die drei Aktivatorträger beschließen Kontakt zum vermuteten Widerstand aufzunehmen.
Kritik:
Also eigentlich ist man von Arndt Ellmer bessere Unterhaltung gewohnt. Oftmals erwischte man sich während des Lesens beim Gedanken: ‚Das hatten wir doch gerade schon.‘ Und so ist es auch meistens. Der Großteil des Romans erzählt die Flucht der Aktivatorträger. Dabei stossen sie immer und immer wieder auf sich verformende Wände oder Illusionen.
Sprachlich ist es wie immer eine gute Leistung gewesen. Doch auf Grund der Inhaltlichen Durststrecken konnte auch der wirklich schöne Schreibstil von Arndt Ellmer den Leser nicht begeistern. Lediglich zum Ende des Romans, kam etwas Spannung auf.
Insgesamt war es ein eher dürftiger Roman, der einfach nicht zu überzeugen wusste. Viele sich wiederholende Episoden machten das Lesen manchmal zur Qual. Schlechte Bände gibt es während eines Zyklus immer wieder, um so ärgerlicher ist es, dass diese so kurz vor dem Finale auftreten. Wobei man sagen muß, dass das weniger am Autor als am Handlungsplot lag.
Arndt Ellmer: "Perry Rhodan 2294: Kristallchaos"
Heftroman, Softcover
Pabel Moewig 2005
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