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Perry Rhodan



Michael Nagula

Perry Rhodan 2292:
Dreimal ewiges Leben

rezensiert von Jacob Behr

Inhalt:
Verzweiflung überkommt Tag Kharzani als er merkt, dass der Tod immer näher kommt und ihn wohl kaum verschonen wird. Mit dem Mut eines Sterbenden versucht er einen Ausweg zu finden. In drei Anläufen versucht er, dreimal ewiges Leben zu Erlangen.

1.Versuch: Tag Kharzani betrachtet die 3 Gefangenen Unsterblichen, als ihm die Idee kommt deren Zellaktivator auf sich zu übertragen. Voller Hoffnung will er GonO um seine Erlaubniss fragen, doch dieser verwehrt sie ihm.

2.Versuch: Verzweifelt flieht er auf einen anderen Titanen um dort den schleichenden Tod aufzuhalten. Die Ärzte bieten ihm an seine Organe zu klonen, um das Todesdatum nach hinten zu verschieben. Doch auch diese Hoffnung wird bald enttäuscht, da die Organe sofort absterben.

Noch schlimmer ist, dass GonO ihn als Flottenadmiral über die Kyb – Titanen abgesetzt hat. Nun ist Tag Kharanzi vollkommen nutzlos für den Gott und sieht nur noch einen Ausweg:

3.Versuch: Er muss den neuen Flottenadmiral umbringen und sich unersetzbar machen. Doch im Kampf mit Deitz Duarto verlässt ihn die Kraft. Er kann seinen Plan nicht vollenden.

Als Strafe soll er vom Diener GonO's exekutiert werden. Ob dieser Befehl auch ausgeführt wird bleibt offen.

Kritik:
Leider wieder nur ein Lückenfüller. Man kann Michael Nagula nicht vorwerfen, er hätte einen schlechten Roman geschrieben, doch zu einem guten fehlte dann doch ein ganzes Stückchen. Noch ärgerlicher ist, dass die Handlung mal wieder nicht nach vorne bewegt hat. Fast könnte man vermuten, dass der Zyklus eigentlich nur für 80 bis 90 Bände gedacht war.

Eigentlich war es durchaus interessant den Roman aus der Sicht von Tag Kharzani zu lesen, doch wurden für manche Verhaltensmuster einfach keine plausiblen Erklärungen geboten.

Insgesamt war der Roman noch knapp durchschnittlich. Das lag aber nicht an dem Handlungsbogen, welcher eigentlich ein mangelhaft verdient hätte, sondern am Schreibstil von Michael Nagula. Allerdings bleibt es enttäuschend solche Romane kurz vor dem Ende des Zykluses serviert zu bekommen. Terranova kann kommen.

Michael Nagula: "Perry Rhodan 2292: Dreimal ewiges Leben"
Heftroman, Softcover
Pabel Moewig 2005

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