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Perry Rhodan



Marc A. Herren

Perry Rhodan Action 32 - Eismond Iridul

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Der Thort der Ferronen hat sich dazu entschieden, Rhodan und Bull zu gestehen, dass er mit Saquola zusammengearbeitet hat. Die wähnen sich nun im Vorteil, schließlich haben sie nun einen Doppelspion und wissen über die Bewegungen des Feindes Bescheid - denken sie zumindest. Denn Saquola ist ihnen immer noch einen Schritt voraus. So gelingt es ihm auf dem Eismond Iridul die Gefangenen zu befreien. Dann aber will er Rhodan in die Falle locken und verrät das dem Thort...

Kritik: Es ist zum aus der Haut fahren: Noch immer gelingt Saquola alles. Zu keinem Zeitpunkt ist der Ferrone wirklich in Gefahr. Zum Schluss gelingt es ihm gar, Rhodan unter seine Kontrolle zu bringen und Bull dazu zu überreden, mit den Truppen des Imperiums das System zu räumen. Auf die Dauer wird das ein wenig eintönig, immerhin liest man nun seit acht Heften nur über die Niederlagen Rhodans.

Spannend ist das Heft dennoch. Denn an einigen Stellen hat Rhodan zumindest den Hauch einer Möglichkeit Saquola vielleicht doch noch Schaden zuzufügen. Das es letztendlich nicht klappt tut der Spannung dabei keinen Abbruch.

Sehr schön sind auch die Interviewausschnitte mit Bull. Tatsächlich hat man ja manchmal das Gefühl, Rhodan sei eine Art Überwesen. Aus der Sicht Bulls schrumpft er auf einmal auf einen ganz normalen, dafür aber sehr engagierten Idealisten zusammen.

Der Seitenwechsel des Thorts kommt ein wenig plötzlich. Sonst aber scheint hier alles logisch. Es war schon seltsam, dass Rhodan bisher noch nicht das Mutantenkorps gerufen hat. Wobei es ja auch gefährlich ist, schließlich könnte Saquola die Mutanten ja wie Kakuta auf seine Seite zwingen.

Sehr gut gelungen ist die Figur des Iljakin. Hier wird zum ersten Mal richtig deutlich, warum jemand von der Mutantenschule sich auf die Seite Saquolas schlagen könnte. Immerhin zeigt Saquola ja eigentlich offen, dass er höchst zweifelhafte Ziele verfolgt.
Die Mutanten die nicht von ihm gezwungen worden sind, sind wahrscheinlich wie Iljakin sehr frustriert.

Wobei es recht interessant wäre, zu erfahren, wie viele der Mutanten freiwillig zu Saquola gewechselt sind und wie viele gezwungen worden sind. Außerdem würde es mich interessieren, wie viele Mutanten nun eigentlich in der Schule zurückgeblieben sind? Waren das nur die guten oder sind gerade die guten gewechselt?

Insgesamt ist "Eismond Iridul" ein sehr spannendes und damit auch sehr gelungenes Heft. Vor allem die Charaktere Bull (und dadurch dann auch Rhodan), Iljakin und Kaer-Lek wissen zu überzeugen. Das einzige Manko des Heftes ist, dass es wie die sieben Hefte zuvor fast ausschließlich ein Triumphzug Saquolas ist.

Marc A. Herren: "Perry Rhodan Action 32 - Eismond Iridul"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009

Weitere Bücher von Marc A. Herren:
 - Monolith 4: Der Silbermann
 - Perry Rhodan Action 16 - Tarkalons Abgrund
 - Perry Rhodan Action 34 - Kind des Asteroiden
 - Perry Rhodan Action 5 - Lazarus Tod
 - Perry Rhodan Action 9 - Der Zündermutant

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