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Perry Rhodan



Hermann Ritter

Perry Rhodan Action 31 - Das Erbe des Divestors

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Das Wega-System wird nun auch noch von einer Springerflotte angegriffen. Rhodan und Bull können zwar mit der Terranischen Flotte den ersten Angriff verhindern, doch die Situation ist bei weitem noch nicht geklärt. Zu allem Überfluss muss sich Rhodan auch noch einer Operation unterziehen, um den Parasiten, der ihm eingepflanzt wurde, zu entfernen.
Derweil muss der Thort der Ferronen erkennen, dass er sich mit dem Falschen verbündet hat...

Kritik: Keine Frage, dieses Heft ist spannend.Die Situation ist verworren und es ist nie wirklich klar, was als nächstes passiert.

Eines ist jedoch klar: Alles war passiert, wurde von Saquola geplant. Und das wird langsam etwa eintönig und vor allem langweilig. Denn seit nunmehr sieben Heften gab es permanent Gräueltaen des ehemaligen ferronischen Diplomaten.

Mittlerweile hält er sich sogar eine eigene kleine Armee, die fast bereit ist, die Macht auf Ferrol zu übernehmen. Warum schließen sich die Ferronen ihm eigentlich in Scharen an, wo sie das dunkle Korps sonst doch nicht unterstützen? Warum hat der Thort überhaupt mit ihm zusammengearbeitet?

Denn auch Ferronen müssten doch bemerken, dass Saquola mit unlauteren Mitteln arbeiet. Jemad, der sich ein Mutantenkorps zusammenklaut, kann doch nicht vertrauenswürdig sein. Und er kann ja eigentlich nur Mutanten kontrollieren.

In der Mitte "glänzt" dieses Heft auch mit besonders drastischen Darstellungen von Anschlägen des dunklen Korps. Das ist vielleicht notwendig, um eine bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, aber da man bereits weiß, dass der Thort eigentlich für die andere Seite arbeitet, ist es in gewisser Weise auch reichlich sinnlos.

Auch in diesem Heft ist es Rhodan und seinen Mitstreitern nicht gelungen, sich aus Saquolas Spiel zu befreien. Stattdessen läuft immer noch alles ganz nach Plan für den Ferronen.
Fast schon ironisch wirkt, dass Saquola alles gelingt, während Lok-Aurazin in Staffel 1 und 2 mit allem scheiterte und trotzdem irgendwie immer entkam. Irgendwie wirkt beides nicht sonderlich realistisch.

Insgesamt also ein actionreicher, spannungsreicher und brutaler Roman, der jedoch auch deutlich die Eintönigkeit der Handlung unterstreicht.

Hermann Ritter: "Perry Rhodan Action 31 - Das Erbe des Divestors"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009

Weitere Bücher von Hermann Ritter:
 - Perry Rhodan Action 22 - Feinde des Lebens

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