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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Die Mutantenlage ist weiterhin besorgniserregend. Sequola zieht mehr und mehr Mutanten auf seine Seite. Rhodan und ein paar Mitstreiter entgehen nur knapp einem Attentat in der Mutantenschule Crest. Damit ist klar: Sie können niemandem mehr trauen. Überall können Verräter lauern.
Doch Rhodan weiß, wo sich Sequola befindet: In einer alten Arkonidenfestung, in der früher das Venusgehirn untergebracht war. Schnell ruft er den Teleporter Kakuta von der Erde zur Venus. Kakuta bekommt jedoch Besuch von Sequola. Dieser Besuch ist nicht ohne Folgen...
Kritik: Wem kann man trauen? Wem nicht? Das ist die Frage, die jetzt ja schon seit dem Beginn der dritten Staffel im Raum schwebt. Die Antwort scheint mittlerweile immer eindeutiger zu sein: Niemandem.
Seit kurzem scheint Sequola ja auch die Möglichkeit zu haben, loyale Korpsmitgliedern zu seinen Dienern zu machen, indem er ihnen einfach kurzzeitig ihre Gabe stielt. Somit sind ihm eigentlich keine Grenzen mehr gestellt.
Unklar ist allerdings immer noch, was Sequola mit seinem Korps eigentlich erreichen möchte? Möchte er die Ferronen und die Wega übernehmen? Zu seinen Zielen hat er bisher noch nicht viel gesagt.
Klar ist jedoch, dass viele seiner Anhänger gar nicht mehr anders können als auf seiner Seite zu sein.
Bisher war es mir nämlich immer ein Rätsel, wie jemand so blöd sein kann und sich dem Ferronen anschließen kann.
Das Heft endet mit einem Cliffhangar. Einerseits ist er sehr überraschend, andererseits ist klar, dass Rhodan nicht sterben wird. Dennoch ist er besser gemacht als die meisten Enden der ersten Staffel.
Nun verlagert sich die Handlung also auf die Wega. Mal schauen, was die Protagnoisten dort erwartet. Bisher scheint Sequola Rhodan und seinen Mitstreitern ja in allem einen Schritt voraus zu sein. Es wird interessant sein, wann Rhodan das erste Mal einen Teilsieg davon tragen wird.
"Das Venusgehirn" sit ein gutes Heft, das vor allem durch das Klima des Misstrauens an Spannung gewinnt.
Achim Mehnert: "Perry Rhodan Action 28 - Das Venusgehirn"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009
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