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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Sequola bestimmt weiterhin indirekt das Geschehen. Nachdem er einen beträchtlichen Teil Terrania Citys in Schutt und Asche gelegt hat, versuchte die GalAb alles, um ihn zu finden. Derweil wendet sich die öffentliche Meinung langsam gegen die Mutanten. Die Bevölkerung sieht in ihnen die wahren Schuldigen für die Katastrophe. Das verbittert die Mutanten natürlich, schließlich haben sie ihr Leben schon unzählige Male aufs Spiel gesetzt, um die Erde zu beschützen. Kakuta tut auf der Erde alles, um die Menschen zu beruhigen.
Derweil reist Rhodan zur Venus, um auf der dortigen Mutantenschule nach dem Rechten zu sehen. Es scheint nämlich, dass Sequola dort aktiv ist, um Rekruten für sein eigenes Mutantenkorp abzuwerben...
Kritik: Der Roman liest sich flüssig. Vor allem die Szenen auf der Erde haben es an sich. Die Enttäuschung Kakutas über die Menschen wirkt sehr authentisch. Immerhin hat er tatsächlich häufig sein Leben für die Menschheit aufs Spiel gesetzt. Bloß weil nun jemand Mutantenfähigkeiten missbraucht, treten auf einmal alte Vorurteile wieder hervor. Zu allem Überfluss ist gar nicht klar, wem er trauen kann. Er entscheidet sich jedoch für einen sehr riskanten Weg.
Auch auf der Mutantenschule ist es recht spannend. Denn dort scheint man auch nicht jedem trauen zu können. Viele Rekruten dienen bereits Sequola und versuchen die Akademie zu unterwandern. Rhodan kann da auch nicht mehr viel ausrichten.
Und das ist auch das einzig negative an diesem Heft: Man erfährt zwar, dass die Schule unterwandert ist, einige Schüler treten sogar über und auch auf der Erde gibt es einige dramatische Ereignisse, aber letztendlich ist man nicht viel klüger als vorher. Sequola baut also sein eigenes Korp auf. Das war abzusehen. Aber warum tut er das? Und warum fallen so viele Schüler auf jemanden herein, der für so viel Zerstörung verantwortlich ist?
Das wirkt alles doch ein wenig unrealistisch.
Dennoch unterhält dieses Heft sehr gut. Es wäre jedoch schön, wenn man im nächsten Heft dann mal erfahren würde, warum das alles geschieht. Denn dieses Heft - so schön es auch zu lesen war - hat die Handlung nur um ein paar Millimeter nach vorne gebracht.
Achim Mehnert: "Perry Rhodan Action 27 - Mutantenschule Crest"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009
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