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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Perry Rhodan ist mit Gucky bei dem Empfang des Verbands der kleinen Kaufleute Terranias. Kurz darauf wird Gucky Opfer eines Angriffes. Schnell wird die Galaktische Abwehr eingeschaltet, doch der Attentäter kann nicht gefunden. Wenig später stellt sich heruas, dass auch andere Mutanten auf der Erde Opfer von Angriffen wurden. Sie alle starben an Gehirnblutungen. Als auch bei Gucky leichte Gehirnblutungen festgestellt werden, muss Perry Rhodan schnell handeln. Einen wertvollen Tipp liefert ihm ein seltsamer Märchenroboter...
Kritik: Neue Staffel, neues Glück? In gewisser Weise könnte man es so ausdrücken. Denn der Auftaktband macht mal wieder große Hoffnungen.
In "Mutantensterben" wird zwar keine faszinierende Bürgerkriegswelt beschrieben wie noch im ersten Heft der zweiten Staffel, doch wird hier ein Gegner eingeführt, der den Großteil der Zeit im Dunkeln bleibt. Am Ende scheint er jedoch enttarnt, doch gelingt ihm in letzter Sekunde die Flucht.
Leider ist jedoch auch wieder ein Held der Serie stark bedroht. Der Versuch Spannung zu erzeugen, geht bei mir immer ein wenig nach hinten los, da klar ist, dass Gucky überleben wird. Zumindest geistert er ja auch noch ein paar tausend Jahre später durch die Geschichte der Galaxis.
Interessant ist jedoch, warum jemand Mutanten umbringen möchte. Scheinbar versucht er, deren Fähigkeiten zu klauen und sich selbst zu geben. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass das jetzt nicht die Geschichte ist, die einem in den nächsten zwölf Heften erzählt wird, dafür reicht das Potenzial meiner Meinung nach nämlich nicht.
Da der Zyklus jedoch mit dem Titel "Wega" bezeichnet wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass noch eine andere Story am Horizont auftauchen wird. In diesem Band wurde die Wega nämlich nur in Nebensätzen erwähnt.
Einen weiteren Vorteil hat diese Staffel übrigens auch noch: Es wäre mehr als verwunderlich, wenn diesmal wieder Lok-Aurazin, den ich für nicht sonderlich gelungen halte, auftauchen wird. Der hat schließlich am Ende der zweiten Staffel endgültig das zeitliche gesegnet.
Insgesamt ist "Mutantensterben" ein gelungener Auftakt der dritten Staffel. Wenn es diesmal gelingt, das Niveau des Auftaktbandes zu halten, wäre ich vollkommen zufrieden.
Michael Marcus Thurner: "Perry Rhodan Action 25 - Mutantensterben"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009
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