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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Perry Rhodan ist mit der Ultima von Ekhas und Rettkal auf dem Weg in den Demetria-Sternenhaufen. Er kehrt also in das Gebiet zurück, indem die erste PRA-Staffel im letzten Jahr angefangen hat.
Dort trifft er nach kurzer Zeit Betty Touffry und Tanisha. Es gehen seltsame Dinge vor, denn ein Opulu kämpft mit den Asteroiden in dem System. Bald finden Rhodan und seine Mitstreiter heraus, dass es sich beim Gegner um Vorfahren der Magadonen handelt. Denn Lok-Aurazin ist schon auf dem Weg in das System und er hat hier zuvor viel Unheil angerichtet...
Kritik: Tja, das ist nun also das Finale der zweiten Staffel. Hier passiert zwar noch einmal ordentlich etwas, da mit den Vorfahren der Magadonen ein Handlungsstrang aus der ersten Staffel noch einmal aufgegriffen wird, doch insgesamt ist das Finale recht unbefriedigend.
Denn wenn ich mir überlege, dass ich nun schon seit beinahe einem Jahr diese Serie lese, dann fällt mir auf, dass gar nicht wirklich viel passiert ist. In der ersten Staffel wurde müde rumgeballert, während man in der zweiten Staffel ständig gegen die Opulu im Ekhas-System gekämpft hat und sich beinahe nicht von der Stelle bewegt hat.
Allerdings gibt die zweite Staffel verglichen mit der ersten deutliche Lichtblicke. Der Start war mit der Handlung auf Tarkalon sehr gelungen. Hefte wie "Tarkalons Abgrund" und "Feinde des Lebens" waren sehr gut, da sie die Stimmung auf Tarkalon gut eingefangen haben.
Andererseits gab es Hefte wie "Das Auge des Kosmos", die einfach nur langweilig waren. Außerdem hatte ich irgendwann das Gefühl, dass man im Ekhas-System wochenlang nicht weiterkam.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass in den 24 Wochen der zweiten Staffel eigentlich nicht viel passiert ist. Tarkalon, Ekhas, Tarkalon, Ekhas und dann Demetria, das war nicht viel. Die Geschichte selber ist zwar interessant, doch reicht sie nicht, um für zwölf Hefte zu überzeugen.
Nun erscheint demnächst das erste Heft der dritten Staffel. Diese wird direkt im Vereinten Imperium spielen. Und auch diese Staffel werde ich wieder lesen. Schließlich sind aller Guten Dinge drei. Doch hoffe ich, dass es zu eine Qualitätssteigerung in der Handlung kommt. Denn die zwei sehr guten Hefte in dieser Staffel reichen auf Dauer nicht zum Weiterlesen...
Um noch einmal kurz auf das Finale zurückzukommen: Lok-Aurazin stirbt recht eindrucksvoll. Auch die Vorfahren der Magadonen (die Hüter) sorgen für einige Spannung, da lange nicht klar ist, auf wessen Seite sie eigentlich stehen. Doch insgesamt reicht es einfach nicht, um den Gesamteindruck zu ändern. Warum war man nicht schon früher im Demetria-System? Und hätte die Geschichte nicht auch locker auf sechs Hefte verteilt werden können?
Christian Montillon: "Perry Rhodan Action 24 - Kristallschmerz"
Heftroman, Softcover, 66 Seiten
Pabel-Moewig 2009
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