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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Matt Drax, Yann Haggard und Pilatre de Rozier sind mit einer Roziere auf dem Weg zum Zeitstrahl. Wenn sie ihn nicht binnen weniger Tage erreichen wird de Rozier rapide altern und sterben. Die Zeit drängt also. Doch Haggard, der mit seiner Seher-Gabe den Zeitstrahl erkennen soll, geht es immer schlechter. Zu allem Überfluss gerät das Flugobjekt auch noch in ein Gewitter…
Währenddessen wird die Geschichte von Gilam’esh erzählt, der früher mal mithilfe des Geistes von Matt Drax den Zeitstrahl vom Mars auf die Erde ausgerichtet hat. Er ist jetzt jedoch als körperloser Geist im Zeitstrahl gefangen und sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit ihm zu entkommen…
Kritik: Dieses Heft hinterlässt irgendwie zwiespältige Gefühle. Es ist gut geschrieben. Jo Zybell ist schließlich einer der ältesten Maddrax-Autoren. Doch die Geschichte ist so belanglos. Wenn man sich am Ende des Heftes fragt, was denn passiert ist, kommt nicht viel bei raus. Es dauert Ewigkeiten, bis die Roziere den Zeitstrahl erreicht und das Duell im Zeitstrahl nimmt auch viel zu viel Platz ein. Dazu gibt es noch einen eher gezwungen wirkenden Cliffhangar. Da hätte man sich überlegen können, ob man nicht noch eine zweite Handlung zum Beispiel mit Aruula oder Rulfan mit ins Heft nehmen könnte. Aber so etwas kommt bei Maddrax ja eher selten vor.
So hat man eine gradlinige aber eher belanglose Story.
Jo Zybell: "Maddrax 216 – Jenseits von Raum und Zeit "
Heftroman, Softcover
Bastei
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