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Fantasy (diverse)



Andreas Steinhöfel

Der mechanische Prinz

rezensiert von Thomas Harbach

Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, nach dem Abitur versuchte er sich in verschiedenen Studiengängen wie Biologie und Englisch, dann englische Literatur und

Medienwissenschaften. Das Berufsziel Lehrer tauschte er schließlich gegen eine literarische Karriere. Schon während seines Examens erschien sein erster Roman, danach folgte eine Reihe von Kinder- und Jugendbüchern, Übersetzungen, das Redigieren von Comics und schließlich eine Kritikertätigkeit für eine angesehene Frankfurter Zeitung.

Inzwischen lebt der Autor in Berlin, die Stadt, die auch im Mittelpunkt von "Der mechanische Prinz" steht. 1999 erhielt er für seinen Roman "Die Mitte der Welt" den Buxtehuder Bullen und kam in die Auswahlliste des Jugendliteraturpreises.



In diesem fantastischen Roman variiert der Autor geschickt die Handlungsebenen. Er integriert einen übergeordneten Erzähler - einen in Berlin lebenden Kinderbuchautoren - dem Max, der gerne einen anderen Namen hätte- seine Geschichte erzählt. Überraschend stellt der Leser nach kurzer Zeit fest, dass die in unserer Realität spielenden Szenen farbenprächtiger und unterhaltsamer sind. Mit seiner Mischung aus melancholischem Sarkasmus und echtem Mitgefühl ist die Reinkarnation des klassischen Erzählers der überzeugendere Charakter. Beim Jungen greift Andreas Steinhöfel zu sehr auf altbekannte und deswegen nicht überzeugende Konstellationen zurück. Max Eltern streiten sich, ihnen ist das Kind egal und immer mehr gerät er in eine Isolation, aus der ihm auch sein Freund Jan beinahe nicht mehr retten kann. Auf seinen einsamen Reisen durch Berlin lernt er die faszinierende und sich stetig verändernde Stadt besser kennen. In diesen Beschreibungen schwingt die Hassliebe des Autoren zu seiner neuen Heimat mit. Liebevoll beschreibt er die kleine und so typische Würstchenbude genauso wie die einzelnen Viertel mit ihren Macken.

Einen Sonnabend entflieht er wieder aus seinem Elternhaus. Er vergisst allerdings sein U-Bahnticket. Ein einarmiger Bettler schenkt ihm ein goldenes Ticket. Bei einer Fahrt stellt er fest, dass plötzlich zwischen zwei bekannten Haltepunkte eine weitere Station wie in Sepiafarben gezeichnet auftaucht. Erst das Mädchen Anita, das ein T vor ihren Vornamen gesetzt hat, enthüllt ihm, dass diese Station mit dem goldenen Ticket der Übergang in eine andere Welt, zu sogenannten Refugium ist. Über diese herrscht der mechanische Prinz, der Max eine Aufgabe stellen wird, die ihm entweder zu einem kompletten Charakter reifen lässt oder sein Leben kosten kann.



Auch wenn Bahnhöfe und magische Welten im Mittelpunkt der Handlung stehen, hat dieses sehr unterhaltsam geschriebene Jugendabenteuer weniger mit Harry Potter zu tun als ein unbedarfter Leser auf den ersten Blick vermutet. Die Ausgangssituation erinnert ein bisschen an Arnold Schwarzeneggers Film "The Last Action Hero" - ein magisches Ticket als Eintrittskarte in eine andere Welt für ein vernachlässigtes Kind. Allerdings im Gegensatz zu der lauten Actionkomödie schlägt Steinhöfel eher ruhigere und magischere Töne an. Seine Realität ist in grauen Farben gemalt, seine Fantasy Welt verführerisch farbenprächtig. Dabei entfremdet er sich nicht von seinem Publikum. Er entwickelt eine bodenständige Irrealität. Erstaunlich und vielleicht absichtlich bezeichnend ist die Tatsache, dass ausgerechnet Max sein Refugium mit Namen Nimmerland nicht erkennt. Er hat weder die Abenteuer von Peter Pan gelesen, noch die Spielberg Verfilmung gelesen. Das der Autor dieses Plotelement schließlich am Ende seiner Geschichte ausgerechnet in der Realität wieder aufgreift und zum Anlass nimmt, ihm selbst ein Tor in die eigene Kindheit zu öffnen, unterstreicht die Stärken der gegenwärtigen Szenen und die Blässe der fiktiven Welten.



Max erschafft seinen Alter Ego Freund Jan, der ihm zusammen mit einem Zauberschwert auf seiner klassischen Quest helfen soll. Bezeichnend ist die Tatsache, dass Max lernen muss, erst mit sich selbst und dann mit seiner Umwelt ins Reine zu kommen. In dem Augenblick, in dem er diese Erkenntnis erlangt, gelingt es seiner Umwelt, Brücken zu ihm zu bauen. Auch ist diese Suche viel zu geradlinig - bei 270 Seiten nicht verwunderlich . Stellenweise reicht der Autor an die kunstvollen Welten heran, die Michael Moorcock in seinen klassischen fantasy Zyklen erschaffen hat. Und natürlich erinnern das Schwert und die Herzfinder an Motive aus den Elric Romanen. Das Ende dieser Reise ist im Kontext auffällig brutal und die Erkenntnisse, die Max daraus zieht, wirken nicht logisch und nachvollziehbar. So möchte der Leser mehr über den Titel gebenden Prinzen erfahren. Anfangs geheimnisvoll, bestimmend und fremdartig beschrieben gerät die beste Schöpfung dieses Buch mehr und mehr in den allerdings immer augenfälligen Hintergrund.



Vielleicht beendet Steinhöfel das Buch auf einer zu positiven Ebene: Max Eltern beginnen sich wieder um ihn zu kümmern, er hat mit Tanita und Elfie neue Freunde gewonnen und selbst dem Autoren geholfen. Ein entweder oder - also Freunde, die Einem in schweren Zeiten helfen oder eine wieder geschlossene Familie - hätte dem Buch besser getan. Zu viel Zucker kann den besten Kuchen verderben. Max gelingt es sogar, den vordergründig zynischen Erzähler zu bekehren. Diese Szene wirkt zu konstruiert und selbst bei der besten Intention des Autoren zerstört er die Atmosphäre. Hätte der Geschichtenerzähler sich eher an Max ein Beispiel genommen und wäre alleine auf seinen rechten Pfad zurückgekehrt, hätte das Gesamtbild stimmiger ausgesehen.



Über weite Strecken eine hervorragende Unterhaltung mit einigen kleineren Schwächen setzt Andreas Steinhöfel die Tradition der Piper Fantasy Reihe fort, auch Texte für junge Erwachsene oder erwachsene Jugendliche zu präsentieren. Peter S. Beagles "Das Zauberhaus" genau wie z.B. Patricia MacKillips "Meereszauber" verweben die Fantasyelemente mit einer märchenhaften Handlung ("Meereszauber") oder eine Realitätsbezogene Ebene mit Drohungen aus dem Jenseits ("Das Zauberhaus"). Andreas Steinhöfel kombiniert Elemente aus beiden Richtungen und regt seine Leser kurzweilig zum Nachdenken an. Leider nur solange diese Geschichte ihn fesselt. Es greifen zu wenige Thesen über den eng begrenzten Rahmen des Romans hinaus . Irgendwo bleibt ihm Leser eine gewisse Leere zurück, das nicht mit einem goldenen Ticket leicht gefüllt werden kann.

Andreas Steinhöfel: "Der mechanische Prinz"
Roman, Softcover
Piper Fantasy 2005

ISBN 3-4922-6559-6

Leserrezensionen

Leserrezensionen [Alle Rezensionen anzeigen (42)]
04.06.05, 08:19 Uhr
Julia Kronwitter
unregistriert


Ich (12) finde das Buch sehr, sehr, sehr gut. Ein bisschen schade finde ich, dass am Anfang versprochen wird, dass die Handlung wirklich geschehen ist und im laufe der Zeit das nicht mehr ganz der Wahrheit entspricht. Trotzdem gefällt mir wie die Geschichte erzählt wird, richtig spannend und fesselnd. Ich habe das Buch weiter empfolen und alle die es gelesen haben sind begeistert!!!
13.06.05, 19:07 Uhr
Lena
unregistriert


Ich fand das Buch spitze!!! In unserer klasse lesen wir alle ein Buch in Deutsch und wir hatten die auswahl zwischen fünf Büchern.Außer 4-5 Leuten haben den mechanischen Prinz genommen.Wir sind 27 Schüler in einer Klasse.und wir finden das Buch alle super!ich empfehle es weiter.
13.06.05, 19:22 Uhr
Leonie
unregistriert


Ich habe das Buch auch gelesen und fand es super!Wir lesen das Buch gerade in der Schule.Das Buch "Es ist ein Elch entsprungen" (auch von Andreas Steinhöfel)fand ich voll witzig -ebenfalls unbedingt empfehlenswert!
03.04.06, 15:53 Uhr
Marie
unregistriert


Ich finde das Buch ein bisschen zu komplex für ein Kinderbuch.Man sollte es eher als Jugendbuch bezeichen oder fast schon als Roman.Es kommen sehr viele Fachbegriffe vor.Wir haben es mit unserer Deutschlehrerin gelesen und dannach dachte ich nur noch es ist echt bescheuert das Buch.Okay es ist ein bisschen wie ein KInderbuch...ein Märchen wie für 8 jährige geschaffen.Vielleicht auch noch für 10 Jährige.Aber mit den ganzen Unterbrechungen schon etwas schwehr.Ich meine eigentlich ist es interessant und auch von der Erzählweise her aber wenn man mal überlegt, dass Max ein zweites selbst hat und der Autor meint Kinder seien Erpresser..neee danke...okay er mag Kinder aber dann muss man doch nicht Kinder schlecht machen.Auch so fand ich den Anfang etwas langweilig und am Ende finde ich es etwas blöd, dass nicht mal gesagt wird, wie das nun war mit den Flügeln von der Marlene.Die Flügel haben einen lange in dem Buch begleitet und am Ende wurde nichmal gesagt, was nun damit geschehen ist.Genauso ist es mit Max Eletern.Empfehelen würde ich es nicht.Aber ich würde es auch niemanden abraten ehrlich gesagt.
15.04.06, 12:54 Uhr
sam
unregistriert


voll toll
11.06.06, 18:51 Uhr
Eva
unregistriert


Hallo!
Ich bin 13 Jahre alt und wir haben das Buch in der Schule gelesen! Auch ich kann das Buch entfehlen, es ist einfach perfekt für Leute (Kinder) die Fantasy Romane mögen! Viel Spass beim lesen!
Eva
15.06.06, 12:44 Uhr
Linda Kirsch (13 J.)
unregistriert


Dieses Buch war eines der wenigen, die mich beim lesen wirklich dazu gebracht haben, gründlich und angestrengt nachzudenken. Wenn ich mich, wie so oft bei anderen Bücher dazu habe verleiten lassen, nicht mehr ganz konzentriert zu lesen, bekam ich später eine Rüge des Buches zu spüren,als ob es mir sagen wollte "Lies das Buch genau oder lass es bleiben!"

Besonders angetan war ich davon, dass das Abenteuer von der nebenherlaufenden Realität, in der Max dem Kinderbuchautor seine Geschichte erzählt, begleitet wird. Es ist ein spezielles Buch und sicher nicht jedermanns Sache, vor alle wenn man vielleicht mit der unbeschreiblichen Melancholie udn dem sarkasmus dieses Buches nicht klar kommt.
Doch genau das fand ich so wunderbar.
Ein faszinierendes, außergewöhnliches Buch!
19.04.07, 19:13 Uhr
nanke
unregistriert


Ich find das Buch so langweilig , dass ich eingeschlafen
bin!!!!
04.06.07, 09:12 Uhr
patrick
unregistriert


ich war bei einer seiner lesungen
03.10.07, 14:42 Uhr
rosa
unregistriert


ich (12) fand das buch auch sehr gut.
Ich musst es als Buchreferat vorstellen und,dann haben wir es sogar als Klassenlektüre gelesen.
Allerdings würde ich das Buch nur Kindern über 12 empfehlen.
Lg Rosa
07.12.07, 14:47 Uhr
Ich
unregistriert


Ich bin ein dreizehn Jahre alte, Niederlandische Mädchen und ich möchte dieses Buch gerne lesen.

Was denken sie, ist es zu schwierig? Jetzt habe ich die Rezensionen gelesen und ich denke, es ist vielleicht zu umständlich.
12.12.07, 10:58 Uhr
tibor
unregistriert


ich habe das buch ein paar mal gelesen und es gefählt mir
05.01.08, 11:48 Uhr
pocketboy
unregistriert


ich 15 hat das buch gefallen auch wenn ich am anfang das buch nicht so mochte
11.02.08, 16:44 Uhr
Russak
unregistriert


Das Buch ist sehr empfehlenswert.
Ich habe das Buch schon 3 mal gelesen.
Wäre ich ein Regisseur, würde ich darüber einen Film drehen.
Wollte auch das Buch in der Klasse als Lektüre vorschlagen. Aber die MItschüler finden die Inhaltsangabe unverständlich... Schade
24.02.08, 20:26 Uhr
Andreas der jettycruiser
unregistriert


das buch is ok aber ich darf ein referat halten was die geschichte mit peter pan zu tun hatt mia fällt nix ein brauche dringend gute ratschläge
23.03.08, 19:27 Uhr
intresiert keinen
unregistriert


was für ein buch ist das alta ya
23.03.08, 19:30 Uhr
hmmmmm
unregistriert


lan ich würde ein besseres buch schreiben der elektronischer prinz
30.03.08, 16:26 Uhr
Lena
unregistriert


Das Buch ist total langweilig und auch ein bisschen verwirrend wer gerade spricht.Das Buch ist irgendwie total phycho.
Ich emphehle das Buch auf gar keinen Fall weiter.
31.03.08, 16:59 Uhr
Meine name intressiert auch nicht
unregistriert


Boahh das buch ist so langweilig ya...ich würde dieses buch keinen empfehlen...