serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Buchecke


:: Home
:: neue Einträge
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (15)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (16)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (107)
:: Darkover (2)
:: Die Chroniken von Narnia (7)
:: Saga vom magischen Land Xanth (2)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (52)
:: Horror (diverse) (82)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (17)
:: Mystery (diverse) (28)
:: Perry Rhodan (32)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (38)
:: Science Fiction (diverse) (334)
:: Star Trek (31)
:: Stargate (1)
:: Thriller (14)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (21)
:: Zeitschriften / Magazine (4)


:: Artikel (6)
:: Interviews (6)
:: Nachrufe (2)


:: AudioLit #056 vom 25.08.2008
:: AudioLit #055 vom 28.07.2008
:: AudioLit #054 vom 24.06.2008
:: AudioLit #053 vom 21.04.2008
:: AudioLit #052 vom 24.03.2008
:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Fantasy (diverse)



Markus Heitz

Die Zwerge

rezensiert von Ralf »Searge« Pappers

Rund um das Geborgene Land, wachen die fünf Stämme der Zwerge. Sie wachen über die dort lebenden Menschen, Zauberer und Elben, um sie vor den üblen Geschöpfen des Gottes Tion zu schützen. Doch eines Tages reicht die Kraft der Äxte nicht mehr aus: Orks, Oger und die schrecklichen Albae erstürmen die Tore des steinernen Weges, den der fünfte Stamm sicherte. Sie werden vernichtet, das Tote Land drängt hinein und bringt Schrecken und Vernichtung über alle Völker. Wer innerhalb seiner Reichweite stirbt, kehrt als Untoter zurück, bis ihm der Kopf abgeschlagen oder das Tote Land vernichtet ist.

Elfhundert Sonnenzyklen später, das Tote Land breitet sich unaufhaltsam aus, wird Tungdil, ein Zwergenfindelkind, das als einziger Zwerg unter den Menschen lebt, von seinem Mentor, einem Zauberer, hinaus in die Welt geschickt, um einige Dinge seinem Besitzer zurückzubringen. Nicht ahnend, daß sich damit das Schicksal aller Bewohner des geborgenen Landes entscheiden wird.
Wie schon in seiner Reihe "Schatten über Ulldart", hat sich Markus Heitz wieder eine Menge Arbeit mit seinem Roman gemacht. Zuerst erschuf er eine eigene Welt und erst dann spon er die Geschichte um Tungdil und die Welt der Zwerge, die von ihrem Gott Vraccas einst den Auftrag erhielten, das Geborgene Land zu schützen. Und dies tun sie mit aller Aufopferung, bis in den Tod hinein. Nur ihr Haß auf die Elben und dem dritten Volk, hindert sie manchmal an klaren Überlegungen.

In fesselnden Beschreibungen, schildert er die Reise Tungdils hinaus in die Welt und seinen Erlebnissen, sein eigenes, ihm fremdes Volk, die Zwerge, kennenzulernen. Wie üblich in Fantasy-Romanen, ist es sein Schicksal, die großen Aufgaben, vor denen er plötzlich steht, zu bewältigen. Im Laufe des Geschehens merkt man deutlich, im positiven Sinne, Markus Heitz Verbundenheit zum Rollenspiel. Der zuerst einsame Held, trifft unterwegs auf Gefährten, die alle sehr unterschiedlich sind und sich zusammenraufen müssen, um das gemeinsame Ziel, die Rettung des Geborgenen Landes, zu erreichen. Und der bisher heimatlose Tungdil, findet seinen Ursprung und seinen Platz im Volk der Zwerge.

Die einzige negative Kritik, die ich an dem 620 Seiten umfassenden Wälzer anbringen könnte, ist folgende. Tungdil gerät in die Neuwahl des Großkönigs und muß sich schließlich mit dem Erstbewerber, König Gandogar des vierten Stammes, messen. Sie machen sich getrennt auf den Weg, die einzige Waffe zu schmieden, die das Tote Land und seinen Herrscher Nôd'onn aufhalten könnten. Am Anfang hat er starke Auftritte und ist ein Teil der Geschichte. Danach konzentriert sich die Handlung auf Tungdil und seine Gefährten. Aber als die beiden Gruppen wieder aufeinander treffen, bleibt Gandogar vollkommn farblos und hat nur noch zwei Auftritte, als Stichwortgeber.
Ansonsten fesselt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite und hat praktisch keine schwachen oder langatmigen Phasen. Ich kann es uneingeschränkt jedem Fantasyliebhaber empfehlen.

Ich vergebe 9 von 10 Punkten.

Markus Heitz: "Die Zwerge"
Roman, Softcover, 620 Seiten
Heyne 2004

ISBN 3-4538-7531-1

Weitere Bücher von Markus Heitz:
 - Kinder des Judas
 - Ritus
 - Sanctum
 - Schatten über Ulldart

Leserrezensionen

Leserrezensionen [Alle Rezensionen anzeigen (4)]
09.03.06, 00:10 Uhr
Cuth
unregistriert


Peter hat Recht. Das Buch ist vom Schreibstil nicht besonders, viele Dinge gab es anderswo schon - und zwar besser. Was an schriftstellerischen Feinheiten fehlt, wird durch Details in Kämpfen und bei(m) Schlachten versucht wettzumachen. Auf den zweiten Teil werde ich verzichten. "Die Orks" und "Die Elfen" sind um ein Vielfaches besser, sowohl von der Geschichte als auch vom Stil.
08.12.07, 20:42 Uhr
alpha_ras
unregistriert


Bin ich genau der gegenteiligen Meinung, "Die Elfen" ist mir viel zu linear und zu schnell geschrieben, insbesondere Band 1. Die Zwerge finde ich insbesondere durch die parallelen Erzählstränge viel besser und auch wenn man sich hier bei anderen Fantasy-Romanen bedient hat, wo hat man das den bitteschön nicht? Ist etwas "Die Elfen" oder "Die Orks" etwas komplett neues? Im Gegenteil ich finde bei "Die Zwergen" wurde ein eigenen neuer Hintergrund geschaffen welcher mir wirklich am besten gefällt von den vielen diversen Tolkin-Ablegern welche jetzt auf dem Markt sind.

gruss alpha_ras
09.12.07, 13:59 Uhr
Yavin
Dark Lord of the Perv


registriert seit:
Jul 2006
Ich habe alle 3 veröffentlichten Zwerge-Romane nicht nur gelesen, sondern richtig verschlungen. Die Fortsetzung hat mich dabei jedesmal erstaunt, einen 4.Teil würde ich mir sofort kaufen.
EX-TER-MI-NATE! EX-TER-MI-NATE!
30.03.08, 18:10 Uhr
Notfragil
Benutzer/in


registriert seit:
Aug 2007




Hallo,

Die Zwerge Quadrologie ist wohl mit Abstand
das beste Fantasy Epos was seit Herr der Ringe je geschrieben wurde! Jeder der was anderes behauptet den wird Vraccas verfluchen:-). Also die Orks waren O.K..
Die Elfen sind auch nicht Schlecht. Aber die Zwerge vor allen dingen Teil 2 und 3 sprühen nur so über voll Fantasy, Details und Spannung. So schnell habe ich noch nie Bücher gelesen.

Also ran an die Zwerge und lasst euch von Unwissenden nicht Abschrecken.

mfg Notfragil