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24



Vaughn, Haynes, Guedes, Clark

24 – Der offizielle Comic zur TV-Kultserie

rezensiert von Kevin Reymann

Nach ein paar Seiten Vorwort und einer Einführung in die Welt von „24“ geht es mit dem Comic „Die letzte Kugel“ los. Dieser ist in den USA als Einzelheft unter dem Titel „One Shot“ erschienen. Die Handlung beginnt 18 Monate vor Season 1. Jack muss an seinem ersten Tag bei der CTU eine ehemalige IRA Teroristin schützen, die gegen ihre alten „Kollegen“ aussagen will. Nach einiger Zeit in einem Versteck, einer Verfolgungsjagd und einem aus „24“ bekannten Duell zwischen Jack Bauer und einem Terroristen, geht die Story zu Ende. Pro Doppelseite gibt es circa eine Stunde Handlung.

Fazit zu diesem Comic: Es fehlte das Außergewöhnliche. Leider waren die Seiten gleichzusetzen mit einer mittelmäßigen „24“-Episode aus einer beliebig gewählten Staffel.

Die zweite Geschichte ist die ursprüngliche amerikanische Nummer drei, wurde aus Gründen der Kontinuität aber in der deutschen Ausgabe vorgezogen. Der Comic ist chronologisch vor der dritten Staffel einzuordnen. „Mitternachtssonne“ (US: „Midnight Sun“) beginnt mit der Ermordung von ein paar Geschäftsleuten aus der Ölindustrie. Jack Bauer ist in einem Undercover-Einsatz um ein paar Öko-Terroristen dingfest zu machen. Noch kennen weder Jack noch die CTU den Plan der Terroristen. Unterstützt wird er dabei von seinem neuen Partner Chase. Es dauert nicht lange, bis die Terroristen Jacks Vertrauen gewinnen und ihn in ihren Plan einweihen.

Fazit Comic 2: Die Story ist wesentlich interessanter als „One Shot“. Dazu kommt, dass die Story nicht nur auf einen Höhepunkt ausgelegt ist, sondern sich in mehrere teilt. Quasi wie man es aus der TV-Serie kennt. Leider ist kein Konzept von Echtzeit spürbar. Auch das Muster, pro Doppelseite eine Stunde, wurde nicht beibehalten.

In „Stufen“ (US: „Stories“) ist Jack Bauer dann Undercover bei den Salazars. Er spielt also direkt vor Beginn der dritten Staffel – um genau zu sein 6 Monate. Die Salazar-Brüder wissen, dass sie einen Spion unter ihren Leuten haben und schicken Jack sowie einen weiteren ihrer Leute auf eine Mission nach LA, um eine Ware abzuholen. Dabei geraten die beiden in eine Geiselnahme von tschechischen Terroristen…

Fazit Comic 3: übertrifft die ersten beiden (wobei er ja eigentlich der zweite Comic ist). Die Story ist noch besser erzählt und auch die CTU kommt mehr zum Vorschein. Auch treffen wir in diesem Comic mehrere alte Bekannte, wie Tony, Michelle oder Ryan Chappelle. Leider erzählt dieser Comic nicht, wie Jack Ramon Salazar verraten hat. Der Zeichenstil weicht von den anderen beiden auch ein wenig ab. So waren es bisher einfache Zeichnungen, sind es hier Zeichnungen, gemischt mit Fotos. Etwas irritierend ist die Tatsache, dass teilweise Fotos von Jack aus Staffel 1 und 3 genommen wurden. Man sieht die Unterschiede. Am Zeitkonzept wurde auch nichts verbessert. Auf einer Seite gibt es eine Bombe mit einem Timer, auf welcher noch 66 Minuten übrig sind. Auf der nächsten Seite sind es nur noch drei Minuten bis zur Explosion. Es kommt einem aber eher wie zwei Minuten Zeitunterschied und nicht mehr als eine Stunde vor.

Insgesamt gibt es nur einen Schluss. Die Comics sind kein Ersatz für die Serie, aber durchaus eine nette Ergänzung für zwischendurch, um die langen Sendepausen von „24“ zu überbrücken.
In den Staaten ist der nächste Comic „Nightfall“ bereits erschienen. Dieser behandelt die Zeit der gleichnamigen Operation, die Jack Bauer zu Victor Drazen führte. Diesmal ist es kein Einzelcomic, sondern eine aus sechs Teilen bestehende Serie.

Vaughn, Haynes, Guedes, Clark: "24 – Der offizielle Comic zur TV-Kultserie"
Comicalbum, Hardcover, 157 Seiten
Cross Cult 2006

ISBN 9-7839-3648-0405

Leserrezensionen

Leserrezensionen
06.12.06, 13:00 Uhr
Yvonne
Benutzer/in


registriert seit:
Sep 2006
Im dritten Comic 'Midnight Sun' wurde auf das Konzept 2 Seiten = 1 Stunde verzichtet, weil es sich einfach nicht bewährt hat. So gut '24: Stories' auch ist, das sie am Ende 4 Seiten (2 Stunden) im Treppenhaus sind, ist schon fast peinlich. Daher hat IDW sich entschlossen die Idee mit der Echtzeit fallen zu lassen. Von Nightfall ist bisher ja nur das erste Heft erschienen, aber dort wird auch nicht mehr mit der Echtzeit gearbeitet. Finde ich sehr positiv, da so die Story einen besseren Fluss hat und nicht in einem undurchführbaren Konzept gefangen ist.