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24



Marc Cerasini

24 Band 1 – Operation Höllentor

rezensiert von Kevin Reymann

Inhalt

Sommer 1997. Die neu eingerichtete Anit-Terroreinheit, die CTU, hat den mutmaßlichen Terroristen Dante Arete festgenommen. Doch zum Verhör in Los Angeles durch Jack Bauer und seine Kollegen kommt es nicht. Special Agent Frank Hensely vom FBI nimmt den Gefangenen mit nach New York. Jack besteht darauf, ihn im Flugzeug zu begleiten. Doch bereits vor der Landung der FBI-Maschine überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass Frank Hensley seine Begleiter erschießt und anscheinend mit Dante Arete unter einer Decke steckt, auch das Flugzeug wird bei seiner Landung abgeschossen. Jack kann sich in letzter Sekunde aus dem Wrack retten. Auch Frank Hensley rettete sich und hat sofort einen Haftbefehl gegen Jack Bauer erlassen. Hensley drehte die Geschichte so, dass Jack nun die beiden FBI-Agenten erschossen haben soll.
Während Jack auf der Flucht ist, setzt die CTU in Los Angeles unter der Leitung von Nina Myers und Ryan Chappelle alles daran die Sache aufzuklären. Hier glaubt man noch an Jacks Unschuld. Die CTU findet heraus, dass die Terroristen sogenannte Missle Launcher schmuggeln. Mit diesen Schultergewehren können Flugzeuge sehr effektiv abgeschossen werden.
Gleichzeitig werden hochgradig inoffiziöse Grippeviren vorbereitet, mit dem Flugzeug zu weiteren Forschungen nach New York City transportiert zu werden. Operation Höllentor hat begonnen.

Kritik

Als bekannt wurde, dass es eine Romanreihe zu „24“ geben wird, war ich äußerst skeptisch. Das gleiche hat bei z.B. LOST auch nicht so richtig funktioniert. Positiv ist auf jeden Fall, dass der Autor nicht versucht in das „24“-Universum einzugreifen. Jedenfalls nicht so richtig. Die Geschichte schließt nicht an eine der Staffeln an, sondern ist vor der ersten Staffel positioniert. Ein genaues Datum wird nicht genannt, aber ich schätze die Geschichte auf das Jahr 1997. Opteration Nightfall ist bereits Vergangenheit und das World Trade Center steht noch. Was nicht ganz in dieses Jahr passt, ist die viele eingesetzte Technologie. Auch wenn es in „24“ schon immer sehr viel Neues auf diesem Gebiet zu sehen gab, ist es doch sehr eigenartig, dass in allen CTU-Räumen HD-Bildschirme stehen.

Eine weitere Sache passte nicht ins Bild. Jacks Mentor ist laut dem Buch Richard Walsh. In der TV-Serie haben wir erfahren, dass Jacks Mentor aber Christopher Henderson war. Gut, ein Mensch kann mehrere Mentoren haben, aber es wurde auch behauptet, dass Richard Walsh ihn zur CTU geholt hat. Dies war laut der TV-Serie aber auch Christopher Henderson.

Bevor ich zur Bewertung der Story komme ein paar Worte zum Aufbau des Buches. Nach einem Prolog bekommt der Leser 24 Kapitel präsentiert. Jedes dieser Kapitel ist noch einmal in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt. Zum Schluss gibt es noch einen Epilog. Damit hat man das, was man aus dem TV übernehmen konnte meiner Meinung nach auch übernommen. Einige Kapitel sind zwar etwas kurz, andere dafür etwas länger. Im Grunde nicht tragisch, aber hier kommt das Echtzeitprinzip nicht ganz zur Geltung.

Die Story ist zwar nicht wirklich mit einer „24“-Season vergleichbar, aber dennoch recht lesenswert. Der Autor versucht nach den einzelnen Kapiteln, Cliffhanger einzusetzen. Dies gelingt leider nur selten wirklich spannend. Dennoch bietet die Story ein paar Überraschungen. Auch die mehreren parallelen Handlungsstränge werden, wie aus der TV-Serie bekannt, früher oder später zusammengeführt. Einige davon waren jedoch so offensichtlich, dass das wie und wann keine Überraschung war.
Die Charaktere sind zum großen Teil alles Bekannte aus der Serie. Ausgenommen ein paar Terroristen und verbündete. Doch besonders diese sind zum großen Teil sehr real dargestellt worden, was einmal mehr ein Grund ist, das Buch zu lesen.

Marc Cerasini: "24 Band 1 – Operation Höllentor"
Roman, Softcover, 380 Seiten
Panini Books 2008

ISBN 9-7838-3321-7050

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