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Babylon 5 Universum


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:: 1x22 End Of Line


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1x13 "Each Night I Dream Of Home"

[Die Entscheidung]


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 Synopsis
Im Orbit eines Planeten wartet die Excalibur. Captain Gideon vertreibt sich die Zeit mit Karten spielen und wird langsam ungeduldig. Sie wissen nicht, auf wen sie warten, doch derjenige ist bereits um 2 Stunden zu spät. Sie wissen auch nicht, worun es geht. Die Instruktion von der Erde lautete lediglich, an diesem Punkt zu warten.

Dann endlich öffnet sich ein Raumfenster, ein Zerstörer der Warlock-Klasse springt aus dem Hyperraum und bittet um Erlaubnis, ein Shuttle mit zwei Passagieren schicken zu dürfen. Gideon ist erstaunt. Es gibt nur eine Handvoll Warlock-Zerstörer. Wer immer da zu ihnen kommt, muss sehr wichtig sein um mit solch einem Taxi gebracht zu werden. Das Schuttle startet und die ‚Firefox’ springt zurück in den Hyperraum.

Gideon heißt Senator Jacob Redway und den Zivilisten David Williams willkommen. Er ist erstaunt über den hohen Besuch. Auch Redway hat nicht viel für Geheimnistuerei übrig, doch in diesem Fall war sie unvermeidlich. Nur ein Duzend der 120 Erd-Senatoren seien während des Drakh-Angriffs nicht auf der Erde gewesen und die Drakh würden sie liebendgerne auslöschen, um die Erdregierung hinter der Quarantänezone zu isolieren.

Auch die Mission selber sei riskant. Die Excalibur soll Kurs auf die Erde setzen, jemanden an Bord nehmen, in ein Testgebiet fliegen und mit etwas Glück wird niemand mitbekommen, was sie tun, bis es vollendet ist. Mehr kann er Gideon darüber nicht sagen, außer, dass diese Mission von großer Wichtigkeit ist und er unterwegs für absolut nichts und niemanden anhalten darf.

Unterdessen treibt ein heftig beschädigter Starfury irgendwo im Normalraum. Der Pilot, Captain Lochley, versucht, Babylon 5 zu kontaktieren. Außerdem sendet sie ein Notsignal. Sie ist verwundet und ihr geht allmählich der Sauerstoff aus.

Die Excalibur setzt Kurs auf die Erde. Nach einer Tour über die Kommandobrücke begrüßt Dr. Chambers die Gäste. David möchte unter vier Augen mit ihr sprechen und sie verlassen die Brücke. Gideon teilt Lt. Matheson, der unterdessen die Daten herausgefunden hat, seine Verwunderung darüber mit, dass ein Zivilist – ein ganz normaler Klempner - von einem Erdsenator begleitet wird, wie von einem Kindermädchen.

Matheson setzt Gideon in Kenntnis, dass sie einen schwachen Notruf aus dem Normalraum aufgefangen haben. Es könnte sich um einen Starfury oder Millitärtransporter handeln. Gideon befiehlt, dem nachzugehen, doch Redway protestiert. Sie dürfen nicht anhalten, auch wenn die Regeln der Erdstreitkräfte das anders vorsehen, hier müsse sich jemand anderes kümmern, es sei wichtiger, ihren Bestimmungsort in der vorgesehenen Zeit zu erreichen. Gideon widerspricht, es liege in seiner Verantwortung, der Sache nachzugehen, Redway könne ihm keine Befehle erteilen, da die Kommandokette nicht eingehalten werde. Ärgerlich bemerkt Redway, seine Befehle kämen direkt von alleroberster Stelle.

Doch Gideon findet eine Möglichkeit, dem Notsignal nachzugehen ohne die Befehle zu missachten. Er wurde angewiesen, für nichts und niemanden zu stoppen, also würde er es nicht tun. Die Excalibur springt in den Normalraum und als die Quelle des Signals ausgemacht ist, will Gideon den Starfury bei gedrosselter Geschwindigkeit in die Landebay einfangen. Die Excalibur verfüge, erklärt er Redway, über künstliche Schwerkraft und Dämpfungssysteme die es gestatten würden, auf diese Weise ein beschädigtes Schiff sicher aufzunehmen. Zwar warnt Matheson, dass es für die vorliegende Situation, bei einem völlig manövrierunfähigen Schiff, nicht gedacht sei, doch Gideon empfiehlt ihm nur, dann vorsichtig zu fahren. Lochley erhält derweil einen Kollisionsalarm und sieht die Excalibur direkt auf sich zukommen.

Das Auffangmanöver gelingt tatsächlich einwandfrei und Gideon weist Redway schließlich darauf hin, das er einmal derjenige gewesen sei, der ein Notsignal gesendet habe und glücklicherweise sei ihm jemand zu Hilfe gekommen. Allein aus diesem Grund würde er niemals und für niemanden ein Notsignal ignorieren. Damit springt die Excalibur zurück in den Hyperraum.

David erzählt Dr. Chambers, dass er während des Drakh-Angriffs in der Minenkolonie auf Omega 7 arbeitete. Wenige Tage später hätte er nach Hause fliegen wollen. Chambers stellt fest, dass er glücklich sein könne, dass er nicht wenig früher zurückgekehrt wäre, denn jetzt würde er überleben. Doch genau das ist er nicht und hier liegt der Grund, warum er seine Hilfe anbot: er möchte mit der Drakh-Seuche infiziert werden.

Unterdessen spricht Gideon in einem anderen Bereich der Medbay mit Lochley. Sie erklärt ihm, sie habe sich um eine Angelegenheit mit den Raiders kümmern wollen, doch ihre Anzahl unterschätzt. Gideon lässt sie wissen, dass sie gut zwei Tage dort draußen war, doch er kann ihr auf Grund der Mission nicht erlauben, Kontakt zu Babylon 5 aufzunehmen, sie müssten absolute Funkstille halten. Ebensowenig könne er ihr etwas über die Mission selber sagen, auch nicht, wie lange sie dauern würde. Nach einigen schlagfertigen Witzeleien darüber, was er ihr überhaupt sagen könne, erklärt er, dass auch er noch nicht vollständig in die Mission eingeweiht sei. Doch er wird sie auf Babylon 5 absetzen, sobald er könne. Sie solle das Ganze als unerwarteten Urlaub betrachten. Bevor er Mathesons Ruf zur Brücke – sie hätten den Rendezvouspunkt erreicht - folgt, lädt er sie zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Wieder von einigen Schlagfertigkeiten begleitet nimmt sie die Einladung an.

Gideon und Matheson philosophieren, mit Blick auf die Erde, über Erinnerungsbilder als ein Atmosphären-Shuttle auf die Excalibur zufliegt. Das, erklärt Redway, sei ihre Ladung. Gideon ist verwirrt. Es gäbe doch die Order, bemerkt er, jedes Schiff, dass die Quarantänezone verlassen wolle, zu zerstören. Dafür, bestätigt Redway, würde gesorgt. Genau da fliegt eine Überlebenskapsel aus dem Shuttle, das daraufhin explodiert.

Offiziell, gibt Redway bekannt, werde es heißen, das Shuttle habe eine Fehlfunktion während des Test der automatischen Systeme gehabt. Die Notkapsel ordert er an Bord zu nehmen. Doch Gideon protestiert: die Kapsel sei kontaminiert, er würde seine Crew nicht gefährden. Redway bemerkt allerdings, er habe gewisse Risiken angekündigt. Man habe sie aber soweit wie möglich minimiert, die Kapsel sei von außen absolut steril. Gideon möchte wissen, wer in der Kapsel sei, doch Redway sagt nur, er möge sie an Bord bringen und in einem abgesicherten Bereich öffnen.

So lässt Gideon die Kapsel von Wartungsrobotern in den höchst abgesicherten Isolierbereich der Medbay bringen. Er überlegt, dass wohl kaum ein Politiker sein Leben so einfach riskieren würde. Da Redway an Bord blieb, sollte die ganze Angelegenheit relativ sicher sein. Er ist gespannt, was da gespielt wird.

Unterdessen stellt David trotz der Order, Funkstille zu halten, vermittels eines Codes den er von Redway bekam einen Kontakt zur Erde her.

Als die Überlebenskapsel dekontaminiert und geöffnet ist, steigt Dr. Stephen Franklin heraus. Er wird Gideon und Chambers vorgestellt. Franklin möchte wissen, wo der Patient David Williams ist. Was er mit "Patient" meine, fragt Gideon. Franklin stellt ärgerlich fest, dass er sich gedacht habe, dass Redway ihn nicht informieren würde, obgleich er ihn dazu aufgefordert hatte. Redway wehrt ab, er habe es für zu riskant gehalten, er müsse an die interplanetare Sicherheit denken.

Nun erläutert Franklin, dass sie das Virus erst stoppen könnten, wenn sie es identifiziert hätten. Das bedeute, sie müssten die Infektion von Anfang an, sprich mit dem Eindringen des Virus in einen Körper, beobachten. Auf der Erde sei jeder infiziert und das Virus sei schnell mutiert. Sie würden also an einer nichtinfizierten Person studieren müssen, was mit dem Moment der Übertragung passieren würde. Und diese Person sei David Williams.

Der ist indessen in seinem Quartier mit einer Frau verbunden, der er mitteilt, dass er bald nach Hause käme. Diese Verbindung wird allerdings von einer kleinen Flotte von Drakh-Schiffen aufgefangen.

Die Excalibur spingt zurück in den Normalraum, das Testgebiet ist erreicht.

Die Frau, mit der David spricht, bittet ihn, nicht zurückzukommen, nicht ihretwegen. David erklärt, er würde es für sich selbst tun, als die Türglocke schellt und er schnell das Gespräch beendet. Gideon kommt herein, er möchte von David erfahren, warum er sich freiwillig zur Verfügung stellt. Nach anfänglichem Zögern zeigt er Gideon das Bild einer Frau, es ist die, mit der er gerade sprach. Er wolle sie heiraten, nächste Woche sollte die Hochzeit stattfinden. Die einzige Möglichkeit, noch durch die Blockade zu kommen, sei es, infiziert zu sein. Doch dann, wendet Gideon ein, werde er in weniger als fünf Jahren tot sei. Sie alle würden sterben, stellt David fest, vielleicht morgen schon. Er wolle lieber fünf Jahre mit ihr verbringen, als 100 Jahre ohne sie. Gideon ist ziemlich beeindruckt von dieser Aussage.

In der Isobay, wo alle Räume durch Glaswände voneinander und der Medbay getrennt sind, beginnt man mit dem Projekt. Franklin will nicht, dass Chambers die Verantwortung auf sich lädt, deshalb wird er selber den Knopf drücken, um zu bewirken, dass sich die Luft seines mit der des abgeschirmten Raums verbindet, in dem sich David jetzt befindet. Das Virus wird so übertragen, es infiziert jede Luft atmende Spezies, konnte bisher aber nicht isoliert werden.

Man konnte, erklären jetzt Franklin und Chambers Captain Gideon, der dazukommt, anhand der Erkrankungen und Todesfälle, die nach der Freisetzung des Virus in völlig voneinander abgetrennten Regionen der Erde auftraten, verfolgen, wie das Virus rasch verschiedene Mutationsphasen durchlief und sich an die menschliche Biologie anpasste. Es trat auf als seltenes Ebolavirus oder unbekannter Stamm des Hepatitis B-Virus, andere Mutationen folgten. So habe man die 5-Jahres-Frist errechnen können. Dann sei das Virus soweit mutiert, dass es gewissermaßen zum finalen Schlag ausholen könne.

Es bleibe nur zu hoffen, dass man ein Heilmittel fände, dass das Virus komplett treffen könne und nicht so verschiedene Mutationen aufträten, dass man ihm nicht Herr würde. In dem Fall sei die Menschheit nicht zu retten. Zuhause sei die Lage also ziemlich verzweifelt, daher greift man zu dieser Maßnahme. Als Ärzte hätten sie geschworen, niemandem Leid zuzufügen und nun müsse er einen Knopf drücken und damit womöglich das Todesurteil über einen Mann aussprechen. Er wisse nicht, sagt Franklin, ob und wie sein Gewissen damit fertig werden könne.

Lochley ist inzwischen mit einem Gehstock auf dem Korridor unterwegs – langsam, man kann ihr ansehen, dass sie noch Schmerzen hat. Sie lehnt an der Wand, als Gideon um die Ecke kommt und sich wundert, dass sie sich nicht noch ausruhe. Er sähe selber etwas blass aus, entgegnet sie. Er gesteht, er habe gerade eine jener Unterhaltungen gehabt, nach denen man sich für ein Jahr hinlegen und ausruhen möchte. Doch da kontaktiert ihn auch schon Matheson um mitzuteilen, dass Dr. Chambers ihn erwarte. Lochley bittet Gideon, niemandem vom medizinischen Personal zu verraten, dass er sie gesehen habe, eigentlich solle sie noch nicht aufstehen.

Unterdessen ist David bereit für die Übertragung des Virus. Er liegt auf einer Liege, Scanner über ihm sind bereit, die Arbeit aufzunehmen. Die Isolierbox in der Franklin sich befindet, wurde zuvor sterilisiert, es gibt also nur ihn und das Virus, das durch seine Atmung in die Luft gelangt. In wenigen Minuten wird er den Luftdurchlass zu Davids Raum öffnen. David wurde vorher durch eine Serie von Injektionen so präpariert, dass er auf molekularer Ebene gescannt werden kann und von den Scannern lediglich das Virus erfasst wird, wenn es sich im Körper ausbreitet.

Außerhalb der Isoboxen überwacht Chambers die Monitore, Gideon und Redway beobachten das Ganze. Franklin will den Luftdurchlass öffnen, als der Computer eine Fehlfunktion meldet, es gibt ein Problem mit dem Öffnen des Durchlasses. Chambers übernimmt das für Franklin und die Luft strömt in Davids Raum. Der Monitor beginnt zu piepen und Franklin berichtet, dass der Virus in Davids Organismus eingedrungen ist. Er reproduziert sich nicht, es dekomprimiert vielmehr, wie ein Zipp-file. Es breite sich unvorstellbar schnell aus, jedoch gezielt in alle wichtigen Organe und Systeme. Eigentlich müsste sich ein solches Virus generell verteilen. Doch dieses Virus schiene zu wissen, wohin es zu gehen hätte.

Über das Intercom-System hört man nun Matheson, der die Crew an die Kampfstationen und Gideon zur Brücke ordert. Redway fragt, wie ein Virus wissen könne, wohin es ginge. Weil es eine Maschine sei, erklärt Franklin. Es ist ein Nano-tech-Virus, ähnlich dem, das Dr. Chambers entdeckt habe ("The Memory of War/Die Warnung des Magiers"), es könne denken.

Matheson informiert Gideon, dass drei Drakh-Zerstörer aus dem Hyperraum gesprungen sind. Er habe keine Ahnung, wie sie sie gefunden hätten. Das erste beginnt, auf die Excalibur zu feuern. Ihre Sprungtriebwerke werden erst in 5 Minuten wieder aufgeladen sein, doch schon springen drei weitere Drakh-Schiffe in den Normalraum und entlassen, als die Excalibur zurück feuert, Kampfschiffe. Die Excalibur muss mehrere empfindliche Treffer einstecken, die Kampffliegerstaffeln werden losgeschickt. Lochley beobachtet das hektische Treiben um sich herum.

Chambers empfiehlt Redway, eine Rettungskapsel aufzusuchen, was er mehr als willig tun will. Franklin empfängt erfreut das erste Bild des Virus, als ein neuerliches Rumpeln durch das Schiff geht, was ihn zu der Frage veranlasst, wer es eigentlich steuere. Da wird das Notsicherungssystem in Davids Raum aktiviert, vermutlich ausgelöst durch den Treffer. David muss den Raum verlassen, der in Kürze mit 1200° Hitze sterilisiert werden wird.

Unterdessen greifen die Drakh weiter an. Zwei Drakh-Schiffe, die zerstört wurden, sind umgehend vom Mutterschiff aus ersetzt worden, erklärt Matheson. Ihr Kommunikationssystem wurde getroffen, sie hätten den Kontakt zu den Starfurys verloren. Lochley, die in ihrem Kampfanzug auf der Brücke erscheint, bietet an, die Koordination der Staffeln zu übernehmen, sie habe reichlich Kampferfahrung. Gideon zögert zunächst, willigt aber schließlich ein, damit der Kampf nicht verloren wird.

Chambers gelingt es nicht, das Sicherungssystem außer Kraft zu setzen oder die Türen zu öffnen. Nun soll David vermittels eines versteckten Schalters die Tür manuell öffnen. Doch da wird er von einem erneuten Treffer, der das Schiff erschüttert, gegen die Wand geschleudert und geht bewusstlos zu Boden.

Zur gleichen Zeit fliegt Lochley in einem Starfury zu den Staffeln.

Gideon hat einen Plan, wie er das Mutterschiff zerstören kann. Zunächst werden sie es veranlassen, in den Hyperraum zu springen – solche Schiffe seien dafür konstruiert, ständig zu springen und Kampfflieger zu entlassen – und sie würden das Sprungtor mit benutzen, da sie noch kein eigenes öffnen können. Allerdings müsse Lochley das Manöver registrieren und die Staffeln nah bei der Excalibur versammeln, sodass sie mitkommen. So geht die Excalibur auf Kollisionskurs und zwingt das Mutterschiff, sich zurückzuziehen.

In seiner Isobay ist Franklin nun dabei, mit Hilfe eines Pumphebels die Tür der Luftschleuse so weit zu öffnen, dass es darunter durchkriechen und den Knopf für die Tür auf Davids Seite drücken kann.

Auf der Brücke soll die Aktion beginnen. Gideon hofft, Lochley werde die Situation erkennen. Und so ist es auch: als sie sieht, was Gideon tut, ordert sie die Kampfstaffeln, sich nah an der Excalibur zu halten.

Nur wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit gelingt es Dr. Franklin, die Tür zu öffnen, David aus dem Raum zu ziehen und den Knopf ein zweites Mal zu drücken, womit sich die Tür wieder schließt, bevor ein grelles Licht die Isobox durchflutet.

Gideons Plan funktioniert, als sie näher kommen öffnet das Mutterschiff einen Sprungpunkt um zu entkommen, doch die Excalibur bleibt ihm auf den Fersen. Das Hauptgeschoss wird aktiviert und das Drakh-Schiff zerstört.

In der Medbay sitzen Franklin und David nebeneinander auf dem Boden, froh, am Leben zu sein. Dann bringen zwei Roboter David in einer Überlebenskapsel zu einem Shuttle. Franklin wundert sich, dass Gideon David nicht gesagt hat, das es sein Signal war, dass die Drakh angelockt hatte. Doch Gideon hält das bei diesen Umständen für unsinnig. Franklin zeigt ihm nun seine Einladung zu Davids Hochzeit. Es schiene bizarr, der Planet sei am Rande der Auslöschung und doch würde geheiratet und es würden Kinder geboren. Das sei, vermutet Chambers, wohl ein Weg, zu sagen, das Leben geht weiter, auch wenn es nicht so schiene. Vielleicht sei es nötig, ganz fest daran zu glauben, damit man wisse, wofür man kämpfe.

Nun steigt auch Franklin in eine Kapsel. Gideon wünscht ihm Glück und erfährt noch, dass Franklin nicht die geringste Ahnung habe, ob sie dem Virus, das er jetzt gesehen hat, beikommen könnten.

Dann bedankt Gideon sich bei Lochley für ihre Hilfe, ohne die sie viele ihrer Piloten verloren hätten. Sie beschließen, gemeinsam etwas zu trinken. Als sie an der Isobay vorbeikommen und sie fragt, was da nun gewesen sei, sagt er, er könne es ihr leider immer noch nichzt sagen – vielleicht später einmal.

Die Überlebenskapsel mit Franklin wird jetzt zum Shuttle gebracht und die Excalibur springt in den Hyperraum.

In der Nacht sitzt Dr. Chambers noch in der Medbay als Dr. Franklin, mittlerweile wieder auf der Erde, auf ihrem Monitor erscheint. Er könne nicht schlafen, sagt er, er habe über das andere Nano-Virus nachgedacht, das sie als Virenschutz einsetze. Eine gewisse Ähnlichkeit, räumt Chambers ein, habe es mit dem Dakh-Virus. Es müsse allerdings immer wieder neu von einem Zentral-Computer programmiert werden und die Wirkung hielte nur 48 Stunden an. Das Drakh-Virus sei viel ausgereifter. Die Drakh hätten niemals ein Computersystem auf der Erde installiert, die Viren würden möglicherweise untereinander kommunizieren können, wie es etwa die Bienen täten. Vielleicht würden die Viren die Menschen ebenso testen wie umgekehrt. Sollte das wahr sein, sähe es schlecht für sie aus. Die beiden Ärzte beschließen, eng in dieser Angelegenheit zusammen zu arbeiten.

Die Excalibur hat den Normalraum bei Babylon 5 erreicht. Lochley sagt Gideon, dass er, wie immer, herzlich dorthin eingeladen sei. Vielleicht, erwidert Gideon, würde er die Einladung ja tatsächlich einmal annehmen. Als sie die Brücke verlassen hat stellt Matheson schmunzelnd fest, Gideon sähe glücklich aus. Das sei Unsinn, wehrt Gideon ab. Als Matheson noch etwas sagen will, würgt er ihn ab mit der Frage, wem er nun mehr Glauben schenke, seinem Gesicht oder seinen Worten. Aber sie sollten darüber nachdenken, irgendwann eine kleine Pause auf Babylon 5 einzulegen, die Mannschaft könne es brauchen, das Leben gehe schließlich weiter. Oh ja, das täte es, bemerkt Matheson amüsiert, und die Excalibur fliegt in ein Sprungtor.