|
Crusade Episodenguide |
1x10 "The Memory Of War"
[Die Warnung des Magiers]
| « |
|
» |
 |
|
 |
|
Captain Gideon schaut sich in seinem Quartier die ISN-News an. Es wird berichtet, dass es zu Beginn des vierten Monats der Quarantäne zu Massenausschreitungen auf allen Teilen der Erde kommt. Es gibt Engpässe durch den fehlenden Handel mit anderen Welten und den Zusammenbruch der eigenen Produktion. Das Militär bewacht die Flughäfen, damit niemand die Erde verlassen kann. Päpstin Bernadette II habe zu einem globalen Tag des Betens und Fastens aufgerufen. Die Ranger seien im ganzen All unterwegs um Hinweise auf ein mögliches Heilmittel zu suchen die dann durch das Langstrecken-Forschungsschiff ‚Excalibur’ untersucht würden. Der Direktor des xenobiologischen Forschungslabors, Dr. Stephen Franklin heute vor dem Senat um einen Bericht abzugeben über den Fortschritt der Untersuchungen…
Lt. Matheson unterbricht Gideons Aufmerksamkeit indem er ihm mitteilt, dass sie ihr Ziel erreicht hätten, einen blau-grünen erdähnlichen Planeten.
Auf der Kommandobrücke entlässt Gideon kleine Sonden in die Atmosphäre des Planeten die Auskunft geben über die dortigen Gegebenheiten: die Atmosphäre ist für Menschen geeignet, es gibt keine Lebenszeichen aber Gebäude, die meisten Städte sind intakt und gut erhalten. Alles passt zu dem, was sie gesucht haben. Eine der Sonden allerdings sendet seltsame Signale. Gideon schaltet auf die Sonde und sieht, das Galen sie in der Hand hält.
Der Technomagier verkündet, dass die Sonde eine Delle in sein Schiff geschlagen habe, ob Gideon nie nach draußen schauen würde, wenn er etwas über Bord werfe. Vielleicht ließe er sie in Zukunft wissen, wenn er käme, kontert Gideon, was ihn hierher führe. Der wahrscheinlich völlig sinnlose Versuch, ihn davor zu bewahren, auf diesen Planeten zu gehen, erklärt Galen. Seine Leute hätten danach gesucht, gibt Gideon bekannt, seit sie die Erde verlassen hätten, was er wohl vorbringen könne, um sie jetzt davon abzuhalten. Vielleicht, schlägt Galen vor, dass niemand lebend von dort zurückkommen werde. Er käme jetzt an Bord, lässt er Gideon wissen, er möge alles Zerbrechliche beiseite räumen.
Im Konferenzraum informiert Dr. Chambers die Crew, dass die Analysen ergaben, auf dem Planeten habe es humanoide Lebensformen gegeben. Deren Auslöschung könne möglicherweise relevant sein für die Situation auf der Erde. Eilersen berichtet, die Scans der Gebäude hätten hochentwickelte Baumaterialien gezeigt. Die meisten Gebäude seien intakt. Die Bevölkerung könne also nicht Opfer einer Bombardierung oder ähnlichem geworden sein, ein Virus sei viel wahrscheinlicher. Dr. Chambers ist gleicher Meinung, es könne ein Muster für die Situation auf der Erde sein.
Galen, der den Raum betritt bemerkt, dass die Rasse, die auf dem Planeten gestorben sei, sicher nicht gerne auf ein Muster reduziert worden wäre. Gideon fährt fort, die Ranger hätten die Geschichte einer hoch entwickelten Rasse untersucht, deren Bevölkerung in einem Krieg vor 100 Jahren ausgelöscht worden sei durch nicht-destruktive Technologie. Alles höre sich sehr nach so etwas wie dem Drakh –Virus an.
Wenn es das gleiche, oder zumindest ein ähnliches Virus gewesen sei, stellt Chambers fest, könnten sie einiges lernen wenn sie wüssten, welche Schritte unternommen worden seien um mit einem gleichartigen Problem fertig zu werden. Eilersen ist allerdings viel mehr davon begeistert, dass alle Städte noch intakt sind. Sie könnten voller unbekannter Alien-Technologie sein. Er habe das ganze für eine Legende gehalten, doch nun seien sie hier und es sei wahr. Er möchte auf den Planeten gehen und sich umschauen. Dureena könne für dieses Unterfangen sehr nützlich sein, stellt Gideon fest.
Galen aber will sie nach wie vor von diesem Vorhaben abbringen und Gideon möchte eine Erklärung. Es gäbe, setzt Galen an, gute und schlechte, gesunde und kranke, sichere und gefährliche Planeten. Dieser sei jedem Technomagier als schlecht, krank und gefährlich bekannt. Seit 100 Jahren habe keiner seines Ordens den Planeten mehr betreten, Der letzte der es tat starb. Gideon registriert die Warnung, doch er will trotzdem auf den Planeten gehen. Galen gefällt das nicht. Er werde, gibt er bekannt, nicht mit ihm gehen. So habe Gideon zumindest einen, der ihre Särge schließen könne.
Eilersen und seine Crew bereiten sich auf den Planetengang vor. Der Stellvertreter Eilersons unterrichtet ihn, dass laut IPX-Vorschriften zwei Mitarbeiter an Bord bleiben müssten, damit falls etwas schief geht die Daten zu IPX gelangen. Doch es nützt ihnen nichts, denn Eilerson erklärt, er halte nichts von dieser Theorie - das inpliziert, dass er ersetzbar sei, was natürlich nicht der Fall ist. Außerdem würde IPX schneller eine Rettungsmannschaft schicken, wenn sie alle betroffen seien.
Unterdessen überreicht Gideon Matheson einige Datenkristalle, für den Fall, dass ihm etwas passiert. Er nimmt Galens Warnung durchaus ernst. Wenn der Technomagier so etwas sage, habe er gute Gründe. Dennoch, erklärt er Matheson, müsse er diese Chance nutzen.
Galen erscheint - wie aus dem Nichts – in Gideons Quartier, was jenen keineswegs überrascht. Galen will wissen, ob Gideon sich nie gefragt habe, warum es dort draußen keinen Mangel an toten Welten gäbe. Das sei deshalb so, weil, obwohl es Leute gäbe, die bestens wüssten, wovon sie sprechen, andere darauf bestehen würden, die dümmsten Dinge zu tun. Auf diesen Planeten zu gehen sei ein solches. Er bittet Gideon erneut, nicht zu gehen. Der möchte wissen, was dort los sei. Galen aber weiß er selbst nicht genau. Vielleicht würde es deshalb so in ihm herumgeistern, es sei das Unbekannte. Sein Orden, widerspricht Galen, sei stolz darauf, alles zu wissen, was es zu wissen gäbe und das meiste darüber hinaus. Natürlich sei dieser Fall für ihn beunruhigend, aber es sei mehr als das. Für einen Technomagier seien die anderen des Ordens die einzige Familie, die er habe. Nachdem er den Orden verlassen musste, weil er zuviel Kontakt mit der Außenwelt pflegte, habe er sich auf Gideon verlassen. Er und seine Crew seien so etwas wie eine Familie für ihn geworden. Er hasse den Gedanken, noch einmal von vorne anfangen zu müssen. Dann solle er mit ihnen auf den Planeten gehen, schlägt Gideon vor, sie könnten seine Fähigkkeiten gebrauchen. Noch mehr, als von vorne anzufangen, lässt Galen nun vernehmen, hasse er es, zu sterben. Gideon solle vorsichtig sein. Es heiße, was immer da unten sei könne weder gesehen noch gehört oder getötet werden. Der einzige Technomagier, der je dort gelandet sei habe die Botschaft "Genius loci (Geist des Ortes)" gesendet. Damit ist er auch schon wieder entschwunden.
Als vier Shuttles die Excalibur verlassen schaut ihnen Galen aus seinem Schiff besorgt hinterher. Nachdem sie heftige Turbolenzen durchflogen haben, landen die Shuttles. Sehr vorsichtig bewegen die Leute sich durch einen Wald. Einige von den Sonden, die sie abgeworfen hatten, finden sie schwarz verbrannt wieder. Einer nimmt eine auf, doch sie zerfällt unter seinem Druck zu Staub. Ein anderer zertritt eine der Kapseln. Gideon richtet in einem der Gebäude ein Basiscamp ein, instruiert die Sicherheitsleute und weist der IPX-Crew einen Platz zu. Er ruft nach Dureena, doch die ist verschwunden.
Hoch über dem Basiscamp, auf einem Gebäude, genießt sie den Bilderbuch-Untergang der zwei Sonnen als Gideon sie kontaktiert. Sie sei einigen Markierungen bis nach oben gefolgt, lässt sie ihn wissen, doch an einem toten Ende gelandet. Gideon informiert sie, dass er nicht wünsche, dass sie sich ohne vernünftige Sicherheitsvorkehrungen aufmache. Dureena erhebt sich, um herunter zu steigen, da entdeckt sie einen moosbewachsenen Schalter. Sie drückt drauf und ein schmaler, wie aus Licht gemachter Weg, der zur anderen Seite der Häuserschlucht führt, erstreckt sich vor ihr. Sie tritt darauf und stellt fest, dass er massiv ist. Vorsichtig geht sie zur anderen Seite. Dort findet sie ein vestecktes Paneel in der Wand, das sie öffnet. Dahinter befindet sich ein Kontrollelement für den Weg und ein Fach mit einem Alien-Datenkristall. Als sie ihn hochnimmt, blinken die Kontrolllichter und gehen, eins nach dem anderen, aus. Zugleich beginnt auch der Weg zu flackern. Dureena steckt den Kristall ein und rennt über den sich auflösenden Weg zurück, das letzte Stück muss sie springen.
Dureena gibt Eilersen den Datenkristall den er, auch wenn sie dagegenhält, denkt, in Null Komma nichts decodiert zu haben. Er wird ihn durch ein Übersetzungsprogramm laufen lassen und sehen, was er ihnen zu bieten habe.
Später, in der Nacht, hört ein Soldat, der den Wachdienst versieht, Geräusche und geht dem nach. Er entdeckt fremde Schriftzeichen auf einer Wand. Irgendetwas schleicht hinter ihm.
Eilersen arbeitet immer noch an dem Datenkristall, doch schließlich kommt er zu einem Ergebnis. Der Alien auf der Projektion ist einer der ursprünglichen Planetenbewohner. Er berichtet, sein Volk habe den Krieg überstanden, doch die Götter seien ihm nicht geneigt gewesen und hätten ihm den Tod geschickt, der keinen Namen und kein Gesicht habe und keinen Laut von sich gäbe. Es sei der Tod, der aus der Dunkelheit glitte und nicht aufgehalten werden könne. Millionen seien bereits tot und am nächsten Tag werden alle seine Leute tot sein. Sie wüssten nicht warum und würden es nicht verstehen.
Da hört Eilersen eine Frau schreien und er geht, gemeinsam mit den anderen, nachsehen, was passiert ist. Sie finden Eilersens Stellvertreterin tot, ein Kollege beugt sich schockiert über sie. Er berichtet Gideon, er habe gerade mit ihr gesprochen und sich nur für einen Moment ungedreht. Eine schattenhafte Gestalt sei aus dem Dunkel gekommen und habe sie angegriffen. "Der Tod, der aus der Dunkelheit gleitet", wiederholt Eilersen die Worte des Aliens.
Jetzt sind mehrere Schreie zu vernehmen. Gideon kann den Sicherheitsdienst nicht kontaktieren. In dem Bereich, in dem der Wachmann die Alienschriftzeichen fand, sind mehrere Leute getötet worden. Die Schrift wurde mit der gleichen, ganz normalen Kreide aufgemalt, mit der IPX-Leute Gebäude markieren. Eilersen übersetzt die Schrift: "Seht her und sterbt." Gideon ordert ein Shuttle um die Körper zur Excalibur bringen zu lassen.
Als Dr. Chambers die Körper untersucht erscheint Galen im Medlab. Sie habe sich, begrüßt ihn Chambers, schon gefragt, wann er käme. Man munkle in der Crew schon, wann immer er erschiene würde jemand sterben. Verärgert fragt sie ihn, wie viele Leben wohl hätten gerettet werden können, wenn er mit Gideon auf den Planeten gegangen wäre. Keines, erwidert Galen. Er habe gedacht, dass er gerade wenn er nicht mitginge, die anderen von der Ernsthaftigkeit seiner Worte hätte überzeugen können. Woran diese Leute gestorben seien, möchte er wissen. Chambers erklärt, jeder an einer anderen Ursache wie Erwürgen, Erschlagen und ähnliches – nichts Übernatürliches also, doch alle sieben innerhalb weniger Sekunden durch eine unsichtbare Macht. Galen verlässt sie um mehr über den Planeten herauszufinden.
Auf der Brücke erkundigt sich Galen bei Matheson über die Sonden. 60% derer, erfährt er, seien funktionsfähig. Galen erfragt die Frequenz und stellt seine Tech entsprechend ein, so dass er die Informationen empfangen kann (Technomagier verfügen über elektronische Implantate, die so etwas ermöglichen). Der Planet verfügt nur über eine dünne Atmosphärenschicht. Zusammen mit der Energie der zwei Sonnen kann das zu heftigen Störungen in der Elektronik führen. Das sei, bemerkt Galen, womöglich der Grund, warum seinem Orden geraten sei, dem Planeten fernzubleiben. Seine Fähigkeiten könnten dadurch sehr begrenzt werden. Damit kehrt er zurück zum Medlab.
Dr. Chambers hat inzwischen herausgefunden, was die Leute getötet hat: ein künstliches Virus, Nanotechnologie. Sie zeigt Galen Scans des Nano-Virus. Es befällt das zentrale Nervensystem, besonders die wichtigen Gehirnareale. Von dort aus verändert es Nervenleitungen. Das kann Blackouts verursachen oder auch jemanden dazu bringen, gewalttätig zu werden, ohne dass er sich erinnert. Die Toten hätten einen nur geringen Virusbefall. Wahrscheinlich hätten stärker Infizierte sie getötet.
Als Galen den Scan des Virus vergrößert ist er schockiert. Er erkennt eine aufgedruckte Hieroglyphe, eine Warnung an andere Technomagier. Galen ist wütend – das Virus wurde von einem Technomagier hergestellt. Deshalb wurden sie von dem Planeten ferngehalten, es sollte nicht herauskommen, dass einer von ihnen für das verantwortlich ist.
Galen geht hinunter auf den Planeten. Es sind nur noch vier Stunden bis Sonnenuntergang. Er geht durch den Wald, seinen Stab trägt er bei sich. Er tritt auf eine der verkohlten Sonden und ein blaues Licht kommt daraus hervor. Er weiß, er hat irgendjemandes Versteck gefunden. Als er weiter geht kommt Gideon zu ihm. Chambers hat ihn informiert. Er fragt Galen, was der Einbruch der Nacht damit zu tun habe. Galen erläutert, dass ein Nano-Virus zu klein sei, un selbst zu denken. Es brauche ein Kontrollcenter, das ihm Instruktionen sendet. Bei Sonnenuntergang verschwänden die solaren Interferenzen. Dann werde das Virus aktiviert und das Töten begänne. Er selber sei geschützt durch ein Energie-Schild, doch er könne nicht bleiben um auch die anderen zu schützen, er müsse seinen eigenen Weg gehen. Die Transmission käme mit Sicherheit aus einem gesicherten Bereich, total abgeschirmt vor den Interferenzen.
Galen stampft mit seinem Stab auf den Boden, Steine und Erde fliegen durch die Luft und der Eingang in eine versteckte unterirdische Höhle wird freilegt. Gideo will Galen begleiten, doch der stellt fest, dass sei etwas, das er allein tun müsse. Außerdem, erinnert er Gideon, sei auch er infiziert. Galen verschwindet im Höhleneingang und geht durch ein hohes Gewölbe, sein Stab beleuchtet den Weg.
Im Basiscamp fragt Eilersen, der gerade alles von Chambers erfahren hat, was er tun soll. Gideon, der einige Waffen vorbereitet, sagt, er solle sich in seinem Raum einschließen und versichern, dass niemand an ihn heran könne. Den anderen hat er denselben Rat erteilt. Je länger sie sich voneinader fernhalten, umso besser sei ihre Chance, der Sache Herr zu werden. Wenn sie die nächsten Stunden überstünden werde Gideon sie herausholen. Auf die Frage, wohin er denn wolle, antwortet Gideon, er föge einem Freund in die Hölle.
Unterdessen het Galen einen anderen Technomagier gefunden, der ihn einlädt, sich zu setzen. Er habe lange niemanden zum Reden gehabt. Galen lehnt ab, wenn er mit den Toten sprechen wolle würde er ein Pentagramm zeichnen und jemand Interessanteren heraufzubeschwören. Der andere lässt ihn wissen, dass er, obgleich derjenige, der ihn erschaffen habe, längst zu Staub zerfallen sei, sich nicht weniger bewusst wäre, wer er sei und was er sei. Eine künstliche Intelligenz, stellt Galen fesst, Genius loci.
Eilersen hat sich in seinem Raum eingeschlossen. Aus den anderen Räumen hört er, wie die stärker Infizierten durchdrehen, sie schreien und hämmern gegen die Türen. Vorsichtshalber nimmt er eine PPG aus seiner Tasche.
In der Höhle erzählt der Technomagier, er habe lange Zeit geschlafen, und gedacht, seine Arbeit sei getan, doch dann seien die anderen gekommen und er erwachte. Galen fragt, warum er sie dazu bringe, einander zu töten, ihr Orden habe schließlich geschworen, die Fähigkeiten niemals destruktiv anzuwenden. Der Orden sage eine Menge, bemerkt der andere, doch richte sich wenig danach. Die andere Seite in dem Krieg habe ihm Geld, Macht, Authorität geboten. Jeder habe seinen Preis, so auch sein Erschaffer. Er habe ihn erschaffen, und hergeschickt, um das Nano-Virus, das er für diese Aufgabe hergestellt habe, zu überwachen. Er sei äußerst effektiv gewesen, eine ganze Welt habe er in drei Tagen ausgelöscht. Er habe fortbestanden und geschlafen, doch die Viren hätten sich, ihrer Programmierung gemäß, reproduziert in den hundert Jahren. Und sie hätten ihn erhalten und verbessert. Und solange das Töten weiterginge, werde er existieren. Immer wieder kämen neue Wesen auf diese Welt, es sei wunderbar. Dann ist der Technomagier verschwunden und Galen aktiviert seinen Scanner und checkt die Umgebung.
Im Basiscamp wurde mittlerweile die erste Tür zersplittert, Eilersen nimmt vorsichtshalber seine PPG in Anschlag und zielt in Richtung seiner Tür.
Gideon läuft durch die Höhle, in der nach einem Rumpeln Steinchen von der Decke rieseln. In einem andern Teil der Höhle hat Galen den Transmitter gefunden. Doch ein Stück entfernt sieht er Dureena, offensichtlich auch infiziert wirft sie ein Messer nach ihm, dass in seiner Schulter stecken bleibt. Er entfernt es und hört nun hinter sich Geräusche und sieht Gideon, eine Waffe im Anschlag. Galen weiß nicht, was er tun soll. Er hört die Stimme des Magiers, die Frage, wen von beiden er töten werde um an ihn heranzukommen. Da brüllt Gideon, Galen solle zur Seite gehen und er schießt auf die Brücke unter Dureenas Füßen – sie kann sich gerade mit einem Sprung nach vorne retten. Jetzt ist der Weg zum Transmitter frei und Galen schleudert seinen Stab darauf zu. Blau glühend bohrt er sich in in die Maschine, die von blauen Blitzen durchzogen wird. Galen, Gideon und Dureena laufen um ihr Leben.
Im Basiscamp ist die Explosion zu spüren, als zwischen den Häuserschluchten eine Feuersäule aufsteigt. Selbst von der Excalibur aus ist ein helles Licht zu sehen.
Im Medlab behandelt Dr. Chambers Galens Schulter und fordert ihn auf, einen Umhang etwas weiter fallen zu lassen, sie bekäme nichts zu sehen, was sie nicht schon gesehen hätte. Das könne sie nicht wissen, entgegnet er und in der Tat blickt die Arztin erstaunt auf ein paar schwarze Implantate, die aus der Haut seines Rückens ragen.
Gideon kommt herein – er schaut frontal auf Galen – und fragt, wie es ihm gehe. Sie würden den Orbit des Planeten jetzt verlassen, vielleicht solle er diesesmal ein wenig bleiben, um sich zu erholen. Doch Galen lehnt ab. Er scheint deprimiert. Sein Wanderstab, erklärt er, sei das einzige gewesen, was er mitgenommen hatte, als er die Technomagier verlassen musste. Er sei ein Kontrollmechanismus, ein Teil seiner selbst. Er bekam ihn als Geschenk von seinem Lehrer. Doch er hätte keine Wahl gehabt, als ihn zu benutzen. Ein Technomagier und sein Werk könne nur von einem andern des Ordens bekämpft werden. Nur sein Stab hätte die Maschine zerstören können.
Chambers fragt Gideon, ob man nicht ein Suchteam schicken könnte, doch Gideon antwortet, das sei bereits geschehen – die Höhle sei vollständig verschüttet, durch die winzigen Lücken könne keiner mehr hinein. Gideon fragt bei Matheson an, ob sie springen könnten. Der erklärt, sie könnten, das letzte Shuttle habe soeben angedockt. Gideon ist irritiert. Die Shuttles seine doch schon lange zurück. Eines, sei noch mal auf die Oberfläche geflogen, entgegnet Matheson. Es könne doch wohl nicht sein, schimpft Gideon, dass Eilersen….doch Matheson erklärt, Eilersen sei in seinem Quartier.
Da kommt eine dreckverschmierte Person auf sie zu, Galens Stab in der Hand. Dureena übergibt dem erstaunten Galen wortlos den Stab, den er ebenso unfähig, etwas zu sagen, entgegennimmt. Dann verschwindet sie wieder und die Excalibur fliegt in das Sprungtor.
Gideon und Dureena beobachten, wie Galens Schiff sich entfernt. Er habe, bemerkt Gideon, niemals jemanden gesehen, der solche Dinge könne, doch auch noch niemanden, der so einsam sei. Am Ende des Tages sei er immer allein dort draußen. Am Ende des Tages seien sie doch alle allein, stellt Dureena fest. Da erhält Gideon die Aufforderung, dringend ins Medlab zu kommen
Kurz nachdem die Maschine zerstört war, erklärt ihm Chambers, sei das Virus inaktiv geworden. Sie habe ein Team losgeschickt, um so viele der Kapseln wie möglich einzusammeln. Das Nano-Virus sei zwar inaktiv, aber nicht zerstört. Es brauche nur neue Instruktionen. Galen habe ihr geholfen, es neu zu programmieren. Es sei nicht vergleichbar mit dem, was es vorher tat, es könne auch die Seuche nicht heilen, doch es könne nun als Virenschild benutzt werden. Wenn es von nicht Infizierten eingeatmet würde, schütze es die Lunge vor dem Eindringen der Viren. So könnten sich Nichtinfizierte bis zu 48 Stunden unter Infizierten aufhalten. Mehr sei allerdings nicht drin, denn dann brauche das Virus neue Instruktionen. Sie zeigt Gideon eine Atemmaske, die das Nano-Virus beherbergt. Auch sei es nicht ganz neu herstellbar, sie hätten nur den Vorrat, den sie auf dem Planeten einsammeln konnten. Bei wiederholter Benutzung habe es allerdings unangenehmen Nebenwirkungen. Das spiele keine Rolle, stellt Gideon fest. Sie könne stolz auf sich sein, sie habe hervorragende Arbeit geleistet.
In seinem Quartier holt Gideon die Apocalypse Box heraus. Sie habe Recht gehabt, sagt er zu ihr, sie hätten etwas Wichtiges dort gefunden. Ein Virenschild, das sie benutzen könnten. Was die Box jetzt befehle, möchte er wissen. Er solle nicht vertrauen, antwortet sie. Wem er nicht vertrauen soll, fragt Gideon. "Galen", lautet die Antwort.
Im Hyperraum sitzt Galen in seinem Schiff und hört Musik.
|
|
|