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Crusade Episodenguide |
1x09 "Racing The Night"
[Der Friedhof der Schiffe]
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Captain Gideon träumt. In seinem Traum geht es um die Zuweisung des Kommandos über die Excalibur. In einem Konferenzraum versucht ein General der Erdstreitkräfte die Botschafter der Drazi, Brakiri, Pak'ma'ra und Gaim zu überzeugen, das Gideon die richtige Person sei, diese Mission zu leiten. Der Drazi widerspricht. Gideon habe in Friedenszeiten an mehr Kämpfen teilgenommen als die meisten Offiziere im Krieg. Einer davon sei der mit einem Drazi-Captain gewesen, der sein gesamtes Habe bei einem Kartenspiel an Gideon verloren habe. Der Brakiri-Botschafter versteht, dass die Erde ein Heilmittel gegen die Seuche in fremden Welten finden muss, aber sie können Gideon ihren Sektor nicht passieren lassen, wenn sie nicht sicher sein können, dass es zu keinen Schwierigkeiten kommt. Der General macht ihnen klar, dass Präsident Sheridan persönlich Gideon ausgewählt habe. Der Drazi-Botschafter trifft eine Abmachung mit Gideon. Das Virus werde in fünf Jahren aktiv. Gideon bekäme vier Jahre Zeit, nach einem Gegenmittel zu suchen. Wenn er es in der Zeit nicht schaffe, müsse er das fünfte Jahr im Orbit der Erde verbringen und jedes Schiff vernichten, dass zu entkommen versuche. Sollte Gideon damit einverstanden sein, könne er sich frei durch ihren Sektor bewegen.
Die nächste Traumsequenz spielt in einem Shuttle. Der General ist nicht erfreut, dass sich Gideon mit der Abmachung einverstanden erklärt hat. Das Schuttle erreicht die Excalibur, der General wünscht Gideon Glück. Solange sie auf der Erde kein Heilmittel finden können sind Gideon, seine Crew und das Schiff die letzte und einzige Hoffnung der Erde auf ein Heilmittel.
Gideon wird durch einen Ruf von Dr. Chambers geweckt. Sie berichtet, ihr Team ginge jetzt zur nächsten Gebäudereihe über und alles liefe planmäßig. Das lässt Gideon natürlich ahnen, dass es in Kürze Schwierigkeiten geben wird.
Wir hören Gideons persönliches Logbuch, während er auf einem Gleiter über einer Stadt fliegt. Die Suche nach dem Heillmittel habe sie zu einer toten Welt gebracht, die keiner gleiche, die er je gesehen hat. Das habe weniger mit der ungewöhnlichen Bauweise der Gebäude zu tun als damit, dass sie pefekt in Ordnung seien, obgleich die Bevölkerung vor Jahrhunderten verschwand. Er hat das Gefühl, als ob die Stadt sie beobachte.
In einem Abschnitt der Stadt arbeitet ein einzelner IPX-Mitarbeiter. Plötzlich geht ein Schatten über ihn hinweg. Er dreht sich um und wird von einem Energiestrahl getroffen, der ihn aufschneidet.
An einer anderen Stelle arbeiten Eilerson und Dr. Chambers mit ihren Teams. Eilersen hat an einer Wand Formeln gefunden. Er arbeitet seit acht Stunden daran. Eilersen ist sehr aufgeregt wegen seines Fundes. Es wird eine völlig neue Art der Energiegewinnung beschrieben, Raumschiffantriebe, die die Geschwindigkeit verdoppeln, aber es gibt keinerlei Hinweise auf medizinische Errungenschaften. Merkwürdigerweise sei es immer nur der erste Teil der Formeln. Er habe seine Leute ausgeschickt, weiter Hinweise zu suchen. Gideon erinnert Eilersen an ihr Zeitlimit. Sie brauchten medizinische Hinweise, nichts anderes, was für den kommerziellen Gebrauch für IPX interessant sei. Sie müssten zunächst die Menschheit retten, solange müsse der Profit warten.
Dr. Chambers ruft Gideon in einen anderen Raum. Sie studiert Bodenproben und hat etwas Interessantes gefunden. Wohin man auch ginge, jeder hinterließe überall winzige Hautpartikel die seine DNS trügen. Sie hat hier viele verschiedene DNS-Typen differenziert, die innerhalb der letzten 50 Jahre hinterlassen wurden. Wenn sie nicht die ersten hier seien, wundert sich Gideon, warum könne dann der Ort so intakt und nicht längst ausgeräubert sein? Chambers findet es bemerkenswert, dass die Glyphen, die Eilersen fand, an so exponierter Stelle seien. Vielleicht, überlegt Gideon, sei dass hier so etwas wie ein Ort des Wissens, der seit Jahrhunderten von verschiedenen Rassen aufgesucht würde. Davon, sagt Dr. Chambers, hätten sie mit Sicherheit dann schon gehört.
Alles was sie wissen ist, dass dieser Ort seit 1000 Jahren verlassen ist. Das Volk verschwand gewissermaßen über Nacht. Sie könnten an einer ähnlichen, wie der Drakhseuche gestorben sein. Aber es gibt keinerlei Spuren von Leichen. Das alles passt überhaupt nicht zusammen und Gideon wünscht, Galen wäre jetzt da, er könne vielleicht eine Idee haben. Dr. Chambers ist der Ansicht, es wäre viel einfacher, wenn Galen beim Team bleibe, statt sich ständig abzusetzen. Aber, erkärt Gideon ihr, Technomagier seinen halt so: nie da, wenn man sie brauche.
Unterdessen kriecht Dureena, die für Dr. Chambers einen Zugang zu Gebäuden finden soll, in die sie keinen Einlass fand, durch irgendwelche Röhren, die mit offenbar bewusst eingebrachten, kreisrunden Löchern versehen sind, durch die Licht dringt. Sie entdeckt eine Reihe unterschiedlicher Schädelknochen. Schließlich bricht ein Stück einer der alten Wände ein und sie schaut in einen gigantischen Raum, in dem sich eine riesige, arbeitende Maschine befindet. Da wird sie von Gideon gerufen. Bevor sie erklären kann, was sie fand, wird sie zurückbeordert, denn man hat die Leiche des Mitarbeiters gefunden.
Bei dem toten Mann sind keinerlei Spuren des Täters auszumachen. Dr. Chambers stellt etwas Schreckliches fest: der Mann wurde ausgeweidet, es fehlen sämtliche Organe. Gideon ist irritiert, denn Eilersen hatte gesagt, dass die Scans keierlei Leben auf dem Planeten gezeigt hätten. Eilersen macht Dr. Chambers' Leute verantwortlich, sie hätten ihm wohl unzureichende Informationen gegeben. Jetzt erhält Gideon von Matheson die Information, dass man Bewegungen in einem Gebiet registriert habe, in dem keiner ihre Mitarbeiter tätig sei. Gideon schaut sich um uns entdeckt mehrere kleine Flieger, die sich in ihre Richtung bewegen. Alle sollten sich, befiehlt er, zu den Shuttles begeben und zur Excalibur fliegen. Er selber werde bleiben und die Aliens ablenken, bis alle in Sicherheit seien.
Er setzt sich auf seinen Gleiter und bringt die Aliens dazu, ihm zu folgen. In halsbrecherischer Weise kurvt er zwischen den hohen Gebäuden her, eines der Schiffe zerschellt bei der Verfolgung an einer Wand, und durch enge Tunnels. Eines der Alienschiffe streift seinen Gleiter. Gideon kommt einer Wand bedrohlich nah. Da entdeckt er über sich Galens Schiff, das ihn zu sich hochzieht, bevor sein Gleiter und eine Reihe der Alienschiffe an der Wand zerschellen.
Auf dem Weg zur Excalibur konfrontiert Galen Gideon mit dessen eigenem Spruch über Technomagier. Er könne froh sein, bemerkt Galen, dass er nicht nachtragend sei. Das sei er aber doch, stellt Gideon fest. Er solle einem Technomagier, der gerade - wiedermal - sein Leben gerettet habe, besser nicht widersprechen, empfiehlt Galen.
Als sie auf der Excalibur eintreffen, erfährt Gideon von Matheson, dass alle anderen wohlbehalten an Bord seien. Die Scanner haben nach wie vor keine Lebenszeichen auf dem Planeten entdeckt, es müsse sich wohl um ein automatisches Verteidigungssystem handeln, dass die Schiffe losschickte. Gideon ist anderer Meinung. Solche Systeme sollten Personen von Planeten fernhalten. Sie aber seien zwei Tage unbehelligt auf dem Planeten unterwegs ewesen. Er fragt Galen, ob er eine Idee habe. Der aber antwortet nicht, er scheint doch noch ein wenig nachtragend zu sein.
Gideon beschließt, zunächst nicht in den Orbit zurückzukehren, er will nicht noch mehr Leute verlieren. Erst müssten sie herausfinden, was passiert sei. Als er über den ausgeweideten Mitarbeiter spricht wird Galen aufmerksam und will zu seinem Schiff gehen um etwas zu holen.
In der Transportkapsel trifft Galen auf Dureena. Er zögert einen Moment, setzt sich dann und Dureena starrt ihn an. Galen sagt, die Antwort sei ‚nein’. Er werde ihr nichts von seinem Wissen verraten. Dureena fragt warum. Es gäbe, erklärt er, für alles eine Zeit und einen Ort. Jetzt sei dir falsche Zeit. Sie wolle aus dem schlechtesten aller Gründe etwas von ihm lernen: Rache. Natürlich wolle sie Rache, sagt Dureena, die Drakh hätten ihr gesamtes Volk getötet und sie würden dasselbe jetzt mit den Menschen machen. Ob Galen dafür keine Rache wolle? Wenn sie das Ende einer Straße erreicht habe, erklärt Galen, könne sie entscheiden, wohin sie gehen wolle, nach rechts oder nach links. Wenn man diese Entscheidung treffe, bevor man überhaupt einen Fuß auf die Straße gesetzt habe, würde es einen nirgendwo hin führen – außer zu einem bösen Ende. Das, sagt Dureena, verstehe sie nicht. Genau aus diesem Grunde, stellt Galen fest, habe er nein gesagt. Wenn sie über ihre Rache hinausgewachsen sei, würden sie reden, nicht früher. Dureena ist offensichtlich frustriert über diese Ansage.
Zurück auf der Kommandobrücke sendet Galen einen Humunkulus, ein besseres, substanzvolleres Hologramm seiner selbst, auf den Planeten. Dureena, Eilerson, Galen, Gideon and Chambers betrachten die Aufzeichnungen, die der Humunkulus sendet. Auf der Brücke bewegt Galen durch seine eigenen Körperbewegungen den Humunkulus auf der Planetenoberfläche und lässt ihn Selbstgespräche führen. Jetzt ist der Schatten eines Alienschiffes über ihm, der Energiestrahl trifft ihn und schneidet ihn auf, die Organe werden vermittels eines zweiten Strahls herausgenommen. Am Ende wird auch der abgetrennte Kopf auf das Schiff gezogen und man beobachtet durch die Augen des Humunkulus, wie sich das Schiff über der Stadt auf ein großes Gebäude zubewegt und durch ein sich öffnendes Tor hineinfliegt.
Im Inneren liegen aufgestapelt Hunderte von Schiffen unterschiedlicher Bauarten von verschiedensten Rassen. Es sieht aus wie ein Schiffsschrottplatz. Der Kontakt zu dem Humunkulus bricht ab. Eilersen sieht in diesem Schiffsfriedhof eine Goldgrube an Informationen, Galen aber weiß, es ist ein Labor, in dem Spezies gesammelt und studiert und untersucht werden. Jetzt versteht auch Gideon. Das erkläre die Formeln, die sie gefunden haben. Gerade genug, um als Köder zu dienen. Man habe sie die ganze Zeit beobachtet, bis es Zeit war, die Falle zuschnappen zu lassen. Ebenso erkläre es die DNS-Spuren. Und die Schädelknochen, wirft Dureena ein.
Nun berichtet sie von ihrem Fund in den Röhren. Es könnten keine Knochen der Planetenbewohner gewesen sein, weil sie alle von verschiedenen Spezies stammten. Außerdem beschreibt sie die Höhle mit dem riesigen Generator, die sie entdeckt hatte.
Matheson scannt den Planeten erneut und findet den Generator. Er speist Relais, die die Energie in Höhlen weiterleiten für Licht, Atmosphäre und andere Versorgungseinheiten. Er scannt intensiver auch auf die Gefahr hin, dass der Scan registriert wird. Schließlich erntdeckt man eine große Höhle, in der sich Milliarden von Stasiskammern befinden die außerirdische Lebensformen aufbewahren. Außerdem registriert Matheson eine Bewegung auf der Oberfläche.
Auf dem Planeten startet eine Menge von Schiffen. Gideon befieht, die Gefechtsstationen in Bereitschaft zu versetzen und die Excalibur aus dem Gebiet zu bringen. Die jedoch wird von einem starken Gravitationsfeld festgehalten. Gideon schickt Kampfschiffe los, die auch spielend mit den Alienschiffen fertigwerden. Zwei Kampfschiffe können die Quelle des Gravitationsfeldes bombardieren, was jedoch keinen großen Erfolg bringt. Das Gravitationsfeld verstärkt sich indessen und die Excalibur wird an den Planeten herangezogen. Es bleiben etwa 10 Minuten, bis die Excalibur in der Atmosphäre verglühen wird. Gideon befiehlt, das Schiff mit dem Bug zum Planeten zu drehen und das Hauptgeschoss zu aktivieren. Der Einschlag auf dem Planeten ist gewaltig.
Galen kommt auf die Brücke, wenn er denn sterben müsse, wolle er das lieber in einem Raum mit Ausblick tun. Gideon wundert sich, warum er sich nicht in Sicherheit gebracht hat, was ihm doch sicherlich mit seinem Technimagierschiff gelungen wäre. Galen erinnert Gideon daran, dass er vor 10 Jahren einen gewissen Streuner gerettet habe. Das brächte auch eine Verantwortung mit sich. Er könne sich nicht jedes Mal davonmachen, wenn der sich wiedermal in Gefahr begebe.
Matheson informiert Gideon, dass das Gravitationsfeld nachgelassen habe, die Excalibur steigt wieder, als ein schriller Ton Gideon zusammenzucken lässt. Sie werden gescannt, und zwar von 5 Meilen unterhalb der Planetenoberfläche. Alle ihre Daten und Sprachaufzeichnungen werden abgerufen. Ein Staffelpilot von außerhalb berichtet, dass die verbliebenen feindlichen Schiffe ihre Attacken gestoppt hätten und die Position beibehielten.
Sie nehmen eine Transmission auf und das Hologramm eines Alien erscheint auf der Kommandobrücke. Er sei Kulan, informiert er die Gruppe, der Hüter des Planeten für diese Generation. Gideon verlangt von ihm Erklärungen für die Vorfälle. Kulan erklärt, die Aufgabe des Hüters sei es, die Tests an denen vorzunehmen, die ihren Planeten betreten. Kulan will Gideaon zeigen, was er meint. Er hält eine große Kugel hoch, die Gideon berühren soll. Jetzt können sie sehen, was diesem Volk passierte.
Vor 1000 Jahren kamen die Schatten auf ihre Welt und wollten eine Basis errichten. Das Volk sagte nein und die Schatten setzten ein Virus in der Atmosphare frei, das gleiche, das die Drakh auf die Erde brachten. Kulan weiß das aus den Dateien der Excalibur. Aus diesem Grunde habe er sich entschlossen, Kontakt mit Gideon aufzunehmen. Da Kulan mit ihnen spricht geht Gideon davon aus, das sein Volk ein Heilmittel gefunden hat. Aber Galen belehrt ihn eines Besseren.
Kulans Leute suchten ganz offensichtlich immer noch nach einem Mittel, sagt er. Deshalb das Anlocken Fremder und die Tests an ihnen. Kulan erklärt, seine Leute hätten drei Jahre lang vergeblich versucht, etwas zu finden. Sie hätten nicht genug Schiffe gehabt um eine großangelegte Suche vorzunehmen. Daher hätten sie ihre Bevölkerung in Kälteschlaf versetzt. Sie hätten jetzt nur noch zwei Jahre übrig.
Eilersen versteht, mit den Körpern werden auch die Viren eingefroren. Maschinen würden statt ihrer quasi die Suche fortsetzen durch Tests an jedem, der auf ihre Welt käme. Das sei absolut logisch und plausibel. Gideon kann nicht übereinstimmen damit, dass systematischer Mord an unschuldigen Personen logisch und plausibel sei.
Seine Leute hätten gehofft, erklärt Kulan, dass einer der Besucher entweder das Virus besiegt habe oder immun dagegen sei. Gideon ist verärget. Man könne nicht jemanden umbringen weil das ein Weg sein könnte, ein Heilmittel zu finden. Kulan widerspricht. Im Vergleich zu den Milliarden infizierten, die gerettet werden könnten, seien einige die geopfert würden zu vertreten. Ob er nicht auch 100 Leben opfern würde um Milliarden zu retten? Und wenn 100 warum dann nicht auch 1000. Es gäbe andere Wege, stellt Gideon fest. Das sieht Kulan auch so, dennoch könnte er helfen. Sie würden ihre Tests fortsetzen und die Menschen teilhaben lassen, sobald sie etwas fänden, wenn Gideon ihnen Testobjekte zukommen ließe und, falls er eher ein Heilmittel fände, es mit ihnen teile.
Eilersen findet den Vorschlag akzeptabel, schließlich müssten sie selbst solche Tests ja nicht machen. Gideon gibt keine Antwort. Stattdessen will er wissen, ob die feindlichen Schiffe noch in Feuerreichweite seien. Niemand versteht, was er jetzt eigentlich will. Da gibt er seine eigene Antwort: er will sie von seinem Himmel weg haben. Die restlichen Flieger werden zerstört.
Jetzt wendet Gideon sich wieder an Kulan. Es gäbe kein Geschäft, sagt er unmissverständlich. Wenn er ein Heilmittel fände, würde er zurückkommen und es ihnen bringen, ohne Gegenleistung. Dann aber werde er dafür sorgen, dass Kulan und seine Leute zur Verantwortung gezogen würden für ihre Taten. Wenn er ein Mittel fände bevor sein Volk sterbe, erwidert Kulan. Gideon versichert ihm, er werde etwas finden, sie würden sich wiedersehen. Das wagt Galen nun zu bezweifeln. Kulan habe gesagt, er sei der Hüter seiner Generation. Wie lange eine Generation dauere?
Kulan erklärt, seit sie nach den drei Jahren alle in Kälteschlaf versetzt hätten, bliebe eine Peson wach und achte auf die Maschinen und überwache die Tests. Alle zwei Jahre würde dann ein anderer geweckt, der diese Aufgabe übernehme. Seither habe es 500 Hüter gegeben. Er selber habe noch sechs Monate zu leben. Er würde also kaum noch erfahren, ob Gideon ein Mittel fände, wünscht aber, das Gideon sich seines Volkes erinnere, falls es wahr würde. Das werde er, sagt Gideon, schon allein wegen des Beispiels, dass sie nie nachahmen würden. Jetzt hätte er noch gut Reden, stellt Kulan fest, er würde gerne sehen, was in drei Jahren aus seinem Stolz geworden sei.
Nachdem Kulan verschwunden ist setzt Eilerson noch einmal an, dass das Geschäft doch gar nicht so schlecht gewesen wäre, worauf Gideon ihn mit einem "ach halten Sie doch die Klappe, Max", abwürgt.
Einige Zeit später liegt ein Whitestar längsseits der Excalibur. Galens Schiff ist nah daneben. Im Konferenzraum beendet ein Ranger den Bericht an Gideon über potentiell erfolgversprechende Planeten. Galen verlässt den Raum, aktiviert einen holografischen Bildschirm und betrachtet die Galaxis. Gideon gesellt sich zu ihm. Wohin er jetzt gehen werde, will Gideon von Galen wissen. "Satan antwortete und sprach: ’Ich habe das Land umher durchzogen.’" sagt Galen. "Hiob", pariert Gideon. Eigentlich, stellt Galen fest, sei doch alles die Geschichte von Hiob. Manchmal würde auch unser Glaube, so wie seiner, auf die Probe gestellt, konstatiert Gideon. Woran Gideon glaube, will Galen wissen, an die Wissenschaft, das Glück, dieses Schiff? Gideon ist da unentschlossen. Nun, wenn dies die Geschichte von Hiob sei, würden viele seinetwegen Unannehmlichkeiten ertragen müssen, stellt Galen fest. Er hoffe, Gideon wisse das zu schätzen. Dann stellt er fest, dass der Planet, den sie besucht hätten, nicht auf der Liste der Ranger gestanden hätte, woher er davon gewusst habe. Er hätte seine Quellen, sagt Gideon unbestimmt. Davon sei er überzeugt, sagt Galen mit eindringlichem Blick.
Als Galen in den Lift steigt, trifft er dort erneut auf Dureena. Eine Weile stehen sie schwiegend, dann lässt Gale sie erneut wissen, dass die Antwort immer noch nein sei – fürs erste. Dann gäbe es also Hoffnung, horcht Dureena auf. Es gäbe immer Hoffnung, stellt Galen bitter fest, weil noch niemand herausgefunden habe, wie man sie erstickt. Das könne Galen nur sagen, weil er nicht erlebt habe, was sie erlebte, stellt Dureena fest. Vielleicht, sagt Galen ernst, hätte er mehr gesehen als sie sich vorstellen könne. Galen verlässt den Lift, Wann er wieder käme, will Dureena noch wissen.Galen dreht sich im Gehen um und sagt: "Wenn die Zeit sich vollendet hat, sollt ihr mich erwarten."
In seinem Quartier holt Gideon einen hölzernen Kasten hervor. Als er ihn öffnet sieht man die leuchtende Apokalypse Box und am Rand des Kastens liegt eine Spielkarte, das Pik As. Die letzte Wahl, stellt Gideon fest, sei wohl nicht so gut gewesen. Die Box spricht: Die Dinge ändern sich. Vor langer Zeit. Vielleicht, sagt Gideon, vielleicht enthielte sie ihm immer noch etwas vor. Wohin also als nächstes, will er wissen.
Die Excalibur fliegt ihrem nächsten Ziel entgegen.
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