The Red Star Band 3 & Baltimore - Der Roman bei Cross Cult


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1x08 "Appearances And Other Deceits"

[Erscheinungsbilder]


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 Synopsis
Ein unbekanntes, offenbar verlassenes Raumschiff treibt im All. Dann jedoch wird ein Display aktiviert, eine Alienhand betätigt Tasten, das Bild der Excalibur wird sichtbar.

Man hört aus Gideons Logbuch, dass seit drei Tagen Berater der Erdregierung an Bord sind um zu sehen, wie die Arbeit vorangeht. Sie sollten ihnen helfen, aber Gideon befürchtet, er werde sie umbringen bevor sie fertig seien – falls Lt. Matheson ihm nicht zuvorkäme.

Kevin, einer der Berater, der mit seinem Habitus keinen Hehl aus seiner sexuellen Ausrichtung macht, findet, dass die Farbgebung und Ausstrahlung der Räume völlig unmöglich sei, viel zu lebhaft. Das sei eine wichtige Mission, unterwegs zur Rettung der Erde. Die Leute sähen dieses Schiff in den Nachrichten, sähen, wie man weit weg von zuhause versuche, alle von dieser schrecklichen Seuche zu befreien. Kevin stellt fest:" Die Farben sind zu grell. Sie sagen nicht: hier ist die Macht, das hier ist wichtig. Sie sagen: tötet den Zirkus. Alles muss umgestaltet werden." Matheson schüttelt ungläubig den Kopf und Gideon lehnt kategorisch ab.

Mr. Welles, der andere, seriöser erscheinende Berater, macht Gideon klar, dass er ihn durchaus verstehe, diese Mission aber im Auftrag der Erdregierung durchgeführt würde. Sie hätte also jedes Recht, notwendige Schritte zu gehen, um sicher zu sein, dass man die richtigen politischen und sozialen Entscheidungen treffe. Ein großer Teil des Problems sei die Panik. Es sei außerordentlich wichtig, den Menschen zuhause das Gefühl zu geben, dass diese Mission eine Chance habe und sie überleben können. Überhaupt ist er wohl Experte in Sachen Überleben, er versichert Gideon, dass wenn jemand wisse, wie man politische Wandlungen überlebe, er das sei. Das mag man ihm wohl glauben, schließlich ist er offenbar aus dem Untergang von Nightwatch ganz gut wieder aufgestiegen. Sie würden einiges ein wenig ändern, beruhigt er Gideon, und dann verschwinden.

Unterdessen meldet Matheson, dass die Scanner etwas erfasst haben. Während Gideon den Erstkontakt vorbereitet, will sich Kevin um die neuen Uniformen kümmern, was wiedermal Mathessons Ungläubigkeit hervorruft.

Auf dem Bildschirm erscheint nun ein riesiges Raumschiff unbekannter Bauart. Es ist nur eine Lebensform sehr schwach auszumachen, es gibt aber tausende Biosignale. Die Besatzung ist offensichtlich tot. Lt. Matheson steht mit einem EVA-Team bereit, dass Schiff zu durchsuchen. Wellers kann die Sinnhaftigkeit der Aktion nicht verstehen. Gideon erklärt ihm, dass sie jede Möglichkeit erforschen müssten um etwas zu finden. Man habe seinerzeit auch nicht gedacht, dass Schimmelpilze Penicillin hervorbringen würden.

Matheson berichtet über eine Beschädigung des Schiffes, die nur eine Explosion von innen nach außen verursachen konnte. Er geht jetzt hinein, passiert die Energiesektion und seine Augen sind vor Entsetzen geweitet als er in den Hauptteil kommt. Er hat die Crew gefunden. Seines Erachtens sei sie seit ca. einer Woche tot. Es sähe aus, als hätten sie sich gegenseitig umgebracht. Offenbar hätte niemand überleben sollen, da sei die Zerstörung des Schiffes das sicherste gewesen. Über die Gründe könne man nur spekulieren. Das Team geht weiter und Matheson entdeckt die Quelle des Lebenssignals, auf dem Kommandodeck ist ein Außerirdischer am Leben, ansonsten gibt es auch hier nur Tote.

Auf der Excalibur wird der Überlebende in eine Druckkammer gebracht. Nachdem es zunächst so aussieht, als könne man seinen Zustand stabilisieren, gehen die Vitalwerte plötzlich deutlich zurück. Eine junge Ärztin, die direkt vor der Kammer steht, läuft, Dr. Chambers Warnung ignorierend, ohne Schutzkleidung hinein, um zu defibrilieren. Als sie die zweite Stufe ansetzen will, greift der Alien nach ihrem Handgelenk und etwas, dass aussieht wie ein Energiestoß, geht auf sie über. Sie reißt die Augen auf, unternimmt jedoch einen weiteren Wiederbelebungsversuch. Mittlerweile ist klar, dass der Alien unwiderruflich tot ist und Dr. Chambers ordnet weitere Untersuchungen seines Körpers an und wäscht der jungen Ärztin wegen Nichtbeachtens der Regeln gehörig den Kopf, was jene kleinlaut über sich ergehen lässt.

Doch eines beunruhigt Dr. Chambers noch. Als sie dieses Untersuchungsergebnis sah, habe sie zuerst versucht, die Geräte erneut zu kalibrieren. Sie fragt Gideon, ob er schon einmal in einem Raum mit mehreren Spiegeln gestanden hätte – man sähe sich dann immer wieder einem nächsten Raum und noch einem nächsten und noch einem nächsten. Das sei es gewesen, was sie aus seinem Gehirn aufgezeichnet habe. Da seien multiple EEGs gewesen, was einfach nicht möglich wäre.

Max Eilersen sitzt mit seinem Notebook im Restaurant über seinem Laptop und studiert die Sprache der Aliens, wobei er laut vor sich hin denkt: "Wir brauchen ein Wort. Was ist mit den visuellen Aufzeichnungen von Lt. Matheson auf dem Alienschiff?" Auf dem Bildschirm sind Schriften und Bilder zu sehen.

Janey, die junge Ärztin, trägt unterdessen etwas in einer fremden Schrift in ein Buch ein. Plötzlich läuft sie los und berührt einen der Labortechniker im Nacken, es überträgt sich Energie. Dann sagt sie etwas zu ihm in einer höchst befremdlich klingenden Sprache, der Mann nickt und geht davon. Janey sieht durch die Scheibe auf den toten Alien. Dann geht sie weiter und berührt den nächsten Techniker, der ebenfalls die Energie erhält und seinerseits weiter geht.

Gideon setzt sich im Restaurant Rücken an Rücken zu Eilerson an einen anderen Tisch
Er begrüßt Eilersen, der ihm offenbart, die ganze Nacht durchgearbeitet zu haben. Es gäbe einige Dinge, die er hassen würde, erklärt er, und am meisten hasse er Widersprüche. Und das sei ein großer Widerspruch. Gideon will wissen, wovon er spricht. Die gesprochenen Worte, erklärt Eilersen, hätten nichts mit den geschriebenen innerhalb des Schiffes zu tun. Sie hätten also entweder eine Sprechsprache und eine Schriftsprache, was sehr seltsam wäre, oder jemand anderes als diese Aliens hätte das geschrieben. Gideon dreht sich nun zu Eilerson um: "Aber es war niemand anderes da." "Genau! Also wer oder was hat diese Zeichen gemalt?" Gideon dreht sich zurück und beide schauen nachdenklich auf ihre Tische.

Beim Benutzen einer Transportkapsel der Excalibur findet Lt. Matheson an deren Wänder dieselben Zeichen wie im Alienschiff.

Mr. Welles amüsiert sich über Kevin, der Gideons Uniform hochhält und sie einfach unmöglich findet. "Nun das sind die offizellen Standarduniformen der Besatzungen von Forschungsschiffen und anderen Schiffen der Erdregierung. Sie sollen freie Bewegungen erlauben, sind für verschiedene klimatische Bedingungen und haben viele
Außentaschen,"erläutert Welles. Ein Captain brauche keine Taschen stellt Kevin fest, er habe Leute, die die Sachen für ihn tragen. Ein Helfer von Kevin bringt neue Kleidung herein. Er dreht sich um, berührt Mr. Welles im Nacken und überträgt die Energie auf ihn. "Hier, sehen Sie sich das an", fordert Kevin. "Später!" antwortet Mr. Welles mit stenger Stimme. "Ich habe wichtigere Dinge zu tun." Welles geht hinaus und Kevin schaut entrüstet hinterher. Er schimpft ein wenig vor sich hin und widmet sich wieder den Uniformen.

Die bereits "Infizierten" gehen durch das Schiff und übertragen die Energie auf weitere Besatzungsmitglieder. Janey betritt das Restaurant und will gerade auf Eilerson zugehen um ihn zu berühren, als der laut ausruft: "Ja, ja, ich hab's! Mann, das ist das Logbuch des Captains und worüber redet ein Captain mehr als über sein Schiff? Also muss das Wort, dass am häufigsten im Logbuch vorkommt 'Schiff' sein. Also nehme ich 'mein Schiff', 'ihr Schiff' und alles ergibt sich von selbst. Oh Gott bin ich gut!" Janey bewegt sich langsam auf ihn zu. "Anzeigen der letzten Aufnahme, nur Text!" befiehlt Eilersen. Als er liest, was dort steht, stöhnt er entsetzt "Oh je!" Er aktiviert seinen Kommunikator. "Eilerson an Gideon. Ich treffe Sie in zehn Minuten im Besprechungsraum, ich habe etwas gefunden."

Bevor Janey bei ihm ist springt er auf, greift sein Notebook und eilt hinaus. Janey erwischt nur einen Sicherheitsbeamten, dessen Tablett lautstark zu Boden fällt, worauf Eilerson sich erschrocken umdreht. Der Offizier zieht, nach einem Blick von Janey, nickend seine PPG und zielt auf Eilerson, der jetzt davonstürmt. Janey stößt einen befremdenden Schrei aus und alle Infizierten rennen hinter Eilersen her.

Es gelingt Eilersen in einer Transportkapsel zu entkommen. Er gibt Gideon durch, die Sektionen abzuschließen und keine weiterenTransporter mehr durch zulassen. Außerdem benötige er ein Notfallteam, da ein Sicherheitsbeamter, der ihn vor dem Schuss eines Infizierten beschützte, getroffen wurde.

Im Besprechungsraum erklärt Dr. Chambers dass es schlecht um den Verletzten stünde. Nun wollen sie und Gideon erfahren, was passiert ist. "Alles was ich sagen kann", setzt Eilersen an, "ist was der Captain schrieb. Wir sind befallen. Die Aufzeichnungen zeigen, dass sie etwas an Bord genommen haben, das eine enorm hohe Energie in sich hatte. Organisch, aber unnatürlich. Nachdem sie es an Bord hatten, haben sich viele dort verändert. Mental, innerlich. Diese Energie braucht andere Lebensformen und sucht sich ein neues zu Hause. Sie geht von einem zum anderen und sie wird durch Berührung übertragen, von einer Person zur nächsten. So ist auch die Crew befallen worden." Das erkläre auch die Hirnströme des Aliens, stellt Gideon fest. Diese Lebensform scheine ganze Gebiete unter Kontrolle zu bringen und dann zum nächsten zu gehen. Durch das Versiegeln der Decks konnte eine schnelle Verbreitung zunächst verhindert werden. Eilersen erklärt, das genau sei die erste Maßnahme, des Captains des Schiffes gewesen, aber ihm fehlte die Zeit. Am Ende habe er erkannt, die einzige Möglichkeit das zu stoppen, sei die Zerstörung des Schiffes und das Töten aller an Bord befindlichen. Womöglich bleibe ihnen auch keine andere Wahl. Gideon folgt Eilersons Ausführungen mit besorgtem Blick.

Die verriegelten Sektionen werden vermittels fliegender Kameras beobachtet. Gideon bittet per Durchsage alle, sich in ihre Quartiere zu begeben, auf weitere Anweisungen zu warten und keinen Kontakt zu anderen Crewmitgliedern aufzunehmen, bis die Situation geklärt sei. Auf Deck neun und zehn entdecken die Kameras Schriftzeichen an der Wand, dieselbe Schrift, wie auf dem Alienschiff. Gideon bemerkt, dass er es hasse wenn Eilerson Recht habe. Er sei dann für Tage unausstehlich. Matheson schmunzelt. Jetzt erfasst die Kamera eine Person: Mr. Welles. Er teilt Gideon mit, dass sie verhandeln müssten um einen friedlichen Ausweg zu finden. Anderenfalls werde weder er noch die Crew lebend davonkommen.

Eilersen steht am Lager des angeschossenen Waschoffiziers, dessen Leben nicht mehr zu retten ist. Er kann es nicht fassen, dass dieser Mann sein Leben für ihn gab. Dr. Chambers erklärt ihm, dass er als Soldat dafür ausgebildet worden sei. Es sei seine Aufgabe, und für ihn eine Ehre gewesen, zu dienen und zu schützen. Dennoch ist Eilersen betroffen, das gerade ihm jemand das Leben gerettet habe und er möchte wenigstens noch seinen Namen erfahren.

Gideon hat Eilersons Report studiert und erfahren, dass die Infizierten den "Geist" des Alien nur durch Körperkontakt weitergeben können. So lässt er das Schott zuschweißen und tritt dann vor die Glasscheibe, auf deren anderer Seite Wellers mit seinem Gefolge steht. Gideon will wissen, wer oder was sie seien. Wellers erklärt, es gäbe den Einen, den Beginn von ihnen, sie seien nur die Schatten des Beginns. Die Rasse sei gewachsen und habe Völker kolonialisiert. Sie hätten Planeten verändert, indem sie die Wesen dort veränderten. Was den anderen gehört hätte, gehöre jetzt ihnen. Die Crew der Excalibur würden sie nur zum Transport brauchen um in andere Welten zu gelangen. Sie seien nur zu stoppen, wenn jeder von ihnen getötet würde. Sie ließen nicht mit sich handeln.

Während Lt. Matheson die Bilder aus dem Alienschiff zu analysieren versucht, wird er von Kevin betrachtet. Matheson ist davon ziemlich entnervt. Dann aber stellt Kevin tatsächlich etwas Bemekenswertes fest. Er findet, dass die Bilder mit den toten Aliens fremdartig aussehen. Er sei Designer, erklärt er, er denke in Linien und Formen. Die Aliens würden einander alle berühren und es sähe nicht, wie Matheson meint, nach einem Kampf aus. Sie würden eine Reihe bilden, die zu einer Röhre führe. Sie hätten die Energie durch Berührung weitergegeben, informiert Matheson ihn. Aber die Anzahl, stellt Kevin fest, würde immer geringer, je weiter sie in die Röhre gingen und dann sei da nur noch einer. Matheson ist fasziniert. Dr. Chambers hätte bei dem übrig gebliebenen Alien multiple EEG-Kurven gefunden, also viele Persönlichkeiten in einem Körper.

Gideon will nun mit Matheson weitere Maßnahmen besprechen. Sie schauen sich den Plan der Excalibur an und und entschließen sich, die Heizung in den entsprechenden Sektoren abzuschalten, er würde dann sehr schnell sehr kalt dort, um die Befallenen in einen zentralen Sektor zu bekommen.

Ihr Vorhaben funktioniert und Mr. Welles setzt sich von dem warmen Sektor aus mit Gideon in Verbindung. Er will Gideon zeigen, dass er seine mangelnde Kooperation noch bereuen werde. Er lässt ein befallenes Crewmitglied zu sich bringen, entzieht ihm die Alienenergie und lässt ihn erschießen. Als Gideon wütend reagiert, macht Welles ihm noch einmal klar, dass es sinnlos sei, seinen Körper zu töten. Er würde dann auf einen anderen übergehen. Er gibt Gideon 10 Minuten Zeit um zu ihm zu kommen, ansonsten würden weitere Crewmitglieder sterben.

Gideon weiß, er muss zu den Leuten in die Sektion, und er muss sich etwas einfallen lassen. Gideon sitzt nun in einer Transportkapsel und holt einen Raumanzug hervor. Als er damit in die Sektion der Infizierten kommt, fragt Welles ihn, ob ihn das schützen solle. Gideon erinnert ihn, dass der Alien die Krise in der Medbay ausgelöst habe, um Janey ungeschützt in den Raum zu locken, denn nur durch Berührung als biochemisches Tor könne er eindringen.

Dr. Chambers, Eilersen und Matheson verfolgen die Szene gespannt über den Bildschirm.
Solange er die habe, sagt Gideon zu Welles und hält eine Waffe hoch, hätten sie keine Chance. Er müsse sie nicht töten, sondern nur auf ihre Kniescheiben zielen, wenn sie versuchten, sich zu nähern. Der Schaden sei dann später zu beheben. Dennoch hätte er ein Problem, eröffnet Janey dem Captain. Er hätte nur für eine Stunde Sauerstoff, dann müsse er den Anzug ohnehin ausziehen um nicht zu sterben. Genau so sei es, bestätigt Welles, er brauche Luft. Das stimme allerdings, gibt Gideon zu, die brauchten alle. Er fügt hinzu: "Wie Mr. Eilerson immer sagt: Atmen ist menschlich.'"

Eilersen, am Bildschirm, ist entsetzt. Niemals würde er solch ein Klischee verwenden, das hätte er nie gesagt. Dr. Chambers jedoch überlegt. Gideon habe nicht gesagt ‚Irren ist menschlich’, wie es ja eigentlich heiße, sondern ‚Atmen ist menschlich’. Vermutlich sollte das ein versteckter Hinweis für sie sein, da er wisse, dass sie ihn hören. Auf dem Schiff hätten die Körper eine Reihe gebildet, bis in die Cryoröhre. Als das Schiff dekomprimierte, hätten alle den ‚Geist’ in einen Körper zurückgeschickt. Dann solle es also heißen, sie brauchen Luft, wie alle anderen auch, und wenn die Körper, in denen sie steckten, wegen Sauerstoffmangels sterben, täten sie es auch. Jetzt fällt es Eilersen wie Schuppen von den Augen. Aufgeregt will er wissen, wie lange ein Mensch ohne Sauerstoff überleben könne. Ohne Schaden zu nehmen 4 bis 5 Minuten, klärt Dr. Chambers ihn auf.

Eilerson veranlasst nun, die medizinische Abteilung vorzubereiten und und die Dekrompression der entsprechenden Decks einzuleiten. Während Gideon allmählich ungeduldig wird und "nun kommt schon, denkt nach", vor sich hin murmelt, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Da meldet der Computer einen Druckabfall auf Deck 7. Mr. Welles schreit "Nein, Nein!", als die Luft knapp wird und alle durch den Sog umgerissen werden. Alle greifen nach den Händen der anderen, am Ende der Reihe steht Mr. Welles und nimmt die gesamte Alienenergie in sich auf während die anderen zusammenbrechen.

Nach Luft ringend taumelt Welles in Richtung Schutzanzüge. Als er dort einen Offizier sitzen sieht, schlägt er ihn nieder, öffnet den Anzugverschluß am Ärmel, überträgt die Energie und bricht ebenfalls zusammen. Gideon, der ihm gefolgt war, verschließt den Anzug wieder. "Ich habe Ihnen gesagt, sie können mich nicht aufhalten", dringt eine leise Stimme aus dem Anzug des Offiziers. "Hey, irgendetwas stimmt nicht. Ich kann mich nicht bewegen. Ich kann mich nicht bewegen!" schreit der Alien, der sich im Körper eines Toten befindet.

Gideon schleift ihn zu einer Luftscheuse. "Tun Sie das nicht, wir können zusammenarbeiten. Ich weiß, wonach Sie suchen", ruft der Alien verzweifelt. "Ich weiß wo sie es finden können. Tun sie es nicht!" Aber Gideon legt den Körper in die Schleuse und befiehlt Matheson, das Weitere zu tun. Die Schleuse schließt sich und Lt. Matheson befiehlt: "Feuer!" Mit dem Schuss aus der Bordkanone ist der Alien endgültig vernichtet. Der Druck auf den Decks baut sich wieder auf, Gideon kann seinen Helm abnehmen und die Medteams eilen heran.

Das Alienschiff wird unterdessen von einem Schiff der Erd-Allianz abgeschleppt. Sollten die Datenbanken etwas hergeben, werde man es Gideon wissen lassen.

Gideon verabschiedet sich von Welles, der ihm noch einmal dankt, und Kevin, der bereits die neue Uniform für Gideon in Händen hält. Matheson ist sich nicht sicher, ob man in den engen Uniformen atmen könne, was Giseon mit dem Rat: "Atmen Sie in ihrer Freizeit", quittiert.

Eilerson gesteht Dr. Chambers, dass er sich etwas besser fühle, da der Offizier nun nicht nur sein Leben, sondern im Grunde die gesamte Crew gerettet habe. Er ist immer noch beeindruckt von dem Einsatz, den ein Soldat leistet.

Gideon betrachtet sich in neuer Uniform im Spiegel. "Macht, Würde, Präsenz", wiederholt er die Worte Kevins. "Ich sehe aus wie ein Hotelpage." Damit zieht er die Jacke wieder aus, setzt sich an seinen Computer und diktiert einen Brief an die Mutter des Offiziers.