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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 1x01 War Zone
:: 1x02 The Long Road
:: 1x03 The Well Of Forever
:: 1x04 The Path Of Sorrows
:: 1x05 Patterns Of The Soul
:: 1x06 Ruling From The Tomb
:: 1x07 The Rules Of The Game
:: 1x08 Appearances And Other Deceits
:: 1x09 Racing The Night
:: 1x10 The Memory Of War
:: 1x11 The Needs Of Earth
:: 1x12 Visitors From Down The Street
:: 1x13 Each Night I Dream Of Home
:: 1x14 To The Ends Of The Earth
:: 1x15 Value Judgements
:: 1x22 End Of Line


Crusade Episodenguide


1x07 "The Rules Of The Game"

[Nach eigenen Regeln]


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 Synopsis
Captain Gideon kommt mit der Excalibur zur Station Babylon 5, da er dort für die Mission sehr wichtige Verhandlungen führen soll. Max Eilerson und Dr. Chambers nutzen die Gelegenheit und spazieren über den Zocalo und durch die Station, da Dr. Chambers noch nie zuvor auf Babylon 5 gewesen war und so hofft, den „Geist der Station“ kennenzulernen.

Auf den ersten Blick entspricht die Station genau ihren Erwartungen: Viele verschiedene Lebensformen, viele Völker, viel geschäftiges Treiben. Überall Lärm – und dies alles nun schon seit zehn Jahren, wo doch auf der Erde niemand geglaubt hatte, dass die Station auch nur ein Jahr bestehe. Eilerson meint dazu: „Viele Dinge bestehen länger, als sie sollten.“ Im Verlaufe der Unterhaltung bekommt Dr. Chambers mehr und mehr das Gefühl, dass Eilerson irgend etwas im Schilde führt, da seine Äußerungen immer seltsamer werden.

Plötzlich spricht eine Frau die beiden an, sagt „Hallo Max“ und küsst Max Eilerson, was Chambers etwas verwirrt da stehen lässt. Eilerson, ganz Gentleman, stellt die beiden gegenseitig vor – die Frau ist seine ehemalige Ehefrau Cynthia Allen.

In Captain Lochleys Büre herrscht derweil trübe Stimmung, da sich der Botschafter der Brakiri bei den „Verhandlungen“ mit Gideon nicht wie erwartet verhält. Gideon hat den Auftrag, dafür zu sorgen, dass die Excalibur auf Lorka 7, einem Planeten, auf dem man das Wissen einer sehr alten und hochentwickelten Rasse vermutet, landen darf.

Dieser Planet liegt im Gebiet der Brakiri, ist ihnen nicht direkt ihrem Machtbereich zuzuordnen. Es gibt ein Abkommen zwischen den Brakhiri und den Lorkanern, nach dem die Lorkaner jährlich zehn Prozent ihrer Erträge an die Brakiri abgeben und im Gegenzug von diesen vor der Landung von „Außenweltlern“ und anderem Unbill beschützen.

Gideon wirft dem Botschafter nun vor, ein anderes Abkommen zu brechen, da die Brakiri der Erde versprochen hatten, nach dem Angriff der Drakh die Bekämpfung der Seuche auf jede nur denkbare Art zu unterstützen (vgl. A Call To Arms (Waffenbrüder)).

Das Gespräch wird immer hitziger und auch eine Intervention Lochleys kann die Lage nicht verbessern. Gideon sagt schließlich: „Wir schließen keine Verträge, um hinterher immer wieder darüber zu verhandeln. Wie viele solcher Unterbrechungen soll es noch geben, bevor die Menschen auf der Erde beginnen zu sterben ?" Darauf wendet sich ihm der Botschafter zu und antwortet nachdrücklich: "Dann werden ihre Leute eben sterben. Guten Tag."

Einige Zeit später kehrt Lochley in ihr Büro zurück, wo Gideon am Fenster zum Garten der Station lehnt. Er sieht sehr niedergeschlagen aus, so dass Lochley vermutet, dass er auch in ihrer Abwesenheit keine Fortschritte hatte erzielen können. In der ihm eigenen Art meint Gideon: „Es gibt von allem im Universum eine perfekte Form - einen perfekten Menschen, einen perfekten Stuhl. So lässt sich darauf schließen, dass es irgendwo im Universum auch einen perfekten Idioten gibt - und er war bis vor einer Stunde hier."

Lochley schafft es, Gideon ein wenig aufzumuntern, da sie ihm mitteilen kann, dass die Lorkaner zwar keinen Botschafter auf der Station akkreditiert haben, doch dennoch auf der Babylon 5 präsent sind. Sie hat mit den auf der Station lebenden Lorkanern gesprochen und diese wollen Gideon treffen. Gideon dankt ihr, doch so ganz uneigennützig hat Lochley das nicht getan. Im Austausch für ihre „Dienste“ möchte sie von Gideon wissen, was an dem Planeten so wichtig sei. Da Gideon meint, dies sei eine sehr lange Geschichte, läd Lochley ihn zum Essen kein. Er nimmt an.

Im Quartier von Cynthia Allen unterhalten sich Eilerson und Cynthia darüber, wie es in ihrem jeweiligen Leben gerade so läuft. Als Eilerson sie direkt fragt, was sie von ihm wolle, sagt ihm Cynthia dies – sie benötigt dringend 100.000 Krediteinheiten. Eilerson reagiert fassungslos, doch Cynthia hat eine Erklärung für ihre Finanznot parat: Da sie vom Verkauf außerirdischer Waren auf der Erde lebte, hat die Quarantäne auf der Erde alle Geschäftsmöglichkeiten zerstört. Und da Anlagen und die Erdwährung drastisch gefallen sind, geben ihr auch die Banken kein Geld.

Weiter sagt sie, dass sie bereits von jemandem 50.000 Krediteinheiten geliehen hatte, dabei aber an einen Kredithai gelangt sei, der alle sechs Monate 100% Zinsen verlange. Das lässt sogar Max Eilerson schlucken. Der Kreditgeber, so erfährt er weiter, heißt Rolf Mueller und verfolgt sie mittlerweile, da er sein Geld haben wolle – andernfalls wolle er Cynthia töten.

Max fragt, ob Mueller auf Babylon 5 sei und bekommt zur Antwort, dass Mueller überall hingehe, wo Cynthia hingeht. Max überlegt und gibt Cynthia dann 50.000 Krediteinheiten, damit sie die ursprünglich geliehene Summe zurückzahlen kann. Cynthia meint zwar entgeistert, dass es hier um ihr Leben gehe, doch Max ist der Meinung, dass es (auch) ums Prinzip gehe. Er will sich aber auf seine Weise um die Sache kümmern.

Beim gemeinsamen Essen verrät Gideon Lochley schließlich, woher sein großes Interesse an Lorka 7 rührt:
Der Planet wurde vor etwa 500 Jahren wiederbesiedelt, nachdem lange Zeit zuvor die ursprünglichen Bewohner ausgestorben waren. Lochley vermutet nun, dass Gideon glaube, die ursprünglichen Bewohner seien durch die Seuche getötet worden, welche die Erde bedroht. Gideon weiß dies jedoch nicht, da es so gut wie keine Informationen über den Planeten gibt. Deshalb will er ihn unbedingt untersuchen.

Lochleys Einwand, dass sich dies wohl mangels Erlaubnis der Lorkaner nicht in die Tat umsetzen lassen würde, begegnet Gideon mit dem Satz, dass er wohl schon einen Weg finden würde. Was er nicht bemerkt, ist, dass über den beiden eine Sonde schwebt, die das Gespräch aufzeichnet.

Am anderen Ende der „Sendung“ sitzen zwei Lorkaner und sehen sich das Gespräch an. Der erste, Ris, meint darauf hin, dass die Vorurteile, das man „ihnen“ nicht glauben könne, sich hier bewahrheiteten. Der andere, Polix, stimmt dem zu und sagt, dass man es nicht riskieren könne, den Planeten preiszugeben. Auf Polix’ Frage, wie man das anstellen solle, antwortet Ris, dass es möglicherweise die beste Möglichkeit sei, den Captain des Schiffes auszuschalten, das die Bedrohung für Lorka 7 darstelle.

Max Eilerson hat derweil Rolf Mueller, den Kredithai, in einem Nachtclub aufgespürt. Er geht direkt auf dessen Tisch zu und spricht ihn an. Dieser fragt zurück, wer Max sei und was er wolle und erhält als Antwort, dass er, Eilerson, gekommen sei, um Mueller 50.000 Krediteinheiten zu geben, was die Schulden von Cynthia Allen abdecke. Muellers Einwand, dass er das nicht glaube, begegnet Max mit der Äußerung „Aber ich.“ Mueller meint darauf hin, dass er schon Einiges über Eilerson gehört habe, der sei eine ziemlich große Nummer. Langsam entwickelt sich ein Wortgefecht, in dessen Verlauf Mueller dann noch die Zinsen in Höhe von 50.000 Krediteinheiten einfordert. Max sagt daraufhin nur, dass diese Zinsen Muellers Verlust seien und dieser sich und seine Leute von Cynthia fernhalten solle. Auf Muellers fragt, was denn andernfalls geschehe, meint Max, dass Mueller es einfach tun werde. Mueller fragt daraufhin amüsiert bis verärgert, ob Eilerson einen Schlag auf den Kopf bekommen habe oder gerade einen Scherz mache. Eilerson meint daraufhin nur, er sei nicht auf dem Kopf gefallen, scherze nie und Mueller solle die 50.000 nehmen und nach Hause gehen, denn das sei das beste Angebot, das er erhalten könne. Eilerson geht und Mueller meint zu seinen Leuten: „Spiele. Er mag es zu spielen. Das ist toll - ich liebe Spiele."

In Lochleys Büro haben sich mittlerweile Ris und Polix, die beiden Lorkaner, sowie Gideon und Lochley zu den Verhandlungen eingefunden. Ris erzählt dabei die Geschichte seines Volkes, wie vor 500 Jahren „der Heiligste“ zu seinem Volk gekommen sei und den besten seines Volkes, die ohne Korruption und Sünden waren, ein Stück heiliges und reines Land – eben Lorka 7 – gegeben habe. Dort hätten sie die mächtigen Maschinen eines Uralten Volkes sowie deren Geheimnisse und Mysterien gefunden. Dies alles sei aber von den Heiligsten nur für die Lorkaner vorgesehen worden, diejenigen, die dort zuvor gelebt hätten, seien von den Heiligsten für ihre Unreinheit bestraft worden. Die Lorkaner dürften dort so lange leben, wie sie rein – ohne Sünden und Korruption – leben würden.

Gideon wird langsam ungeduldig, da er nicht erkennen kann, worin bei all dem ein Grund liegen könnte, der Excalibur die Landung auf Lorka 7 zu verwehren. Daraufhin bekommt er zu hören, dass die Lorkaner ihre Reinheit bisher durch das Gebot bewahrt hätten, dass kein Fremder jemals den Planeten betreten dürfe. Dadurch würden sie ihr Ende riskieren. Auch eine Intervention Lochleys sorgt nur dafür, dass die Lorkaner ihr Mitgefühl mit dem Schicksal der Menschen auf der Erde bekunden, sich jedoch außer Stande sehen, etwas zu tun.

Mittlerweile ist Max Eilerson wieder im Quartier von Cynthia Allen und dort kommt es zum Streit zwischen den beiden, da sie sich darüber aufregt, dass er „nur“ 50.000 Krediteinheiten bezahlt hatte und durch die Nichtzahlung der Zinsen ihr Leben in Gefahr bringt. Er solle dem Kredithai einfach das Geld geben und sich ansonsten raushalten. Er jedoch sieht es nicht ein, einem Kredithai 100.000 Krediteinheiten in den Rachen zu werfen, die darüber hinaus noch aus seinem privaten Vermögen stammten. Während des Streits kommt eine Nachricht von Diane, die mitteilt, dass Cynthias Katze entführt worden sei. Wenig später habe ein Mann angerufen, der gedroht habe, erst die Katze und dann Cynthia umzubringen, falls diese nicht die fehlenden 50.000 Krediteinheiten bezahle.

Als Max dies hört, sinkt seine Laune sichtbar. Er will nun das Quartier verlassen, bekommt jedoch von Cynthia noch Einiges mit auf den Weg gegeben: „Bist Du nun glücklich ? Du kannst doch jetzt nicht einfach so gehen, so wie Du früher gegangen bist." Er antwortet nur: "Nicht ich bin gegangen, sondern Du!. Und die Katze war meine Katze lange bevor du in mein Leben getreten bist - oder es verlassen hast." Dann geht er. Auf dem Gang bittet er jedoch die Excalibur, dringend Dr. Chambers zu ihm zu schicken.

In ihrem Quartier sieht Captain Lochley gerade Unterlagen durch, als Gideon vorbeischaut. Sie war eigentlich dabei, einige liegengebliebene Büroarbeiten zu erledigen, hatte jedoch nach Gideon gesucht, da sie mit Sheridans Büro gesprochen hatte, um politischen Druck der Interstellaren Allianz auf die Lorkaner zu erzeugen, was aber noch etwas Zeit beanspruchen würde.

Nach einem kleinen Wortgeplänkel unter anderem darüber, wer die Aliens am besten versteht kommen die beiden darauf, dass Lochley meint, sie könne nicht in Zivilkleidung hinausgehen, ohne erkannt zu werden. Gideon ist bereit, 100 Credits darauf zu wetten, dass Lochley mit anderer Kleidung und leicht verändertem Aussehen nicht erkannt würde und so kommt es, dass beide kurz danach in legerer Zivilkleidung (und Lochley mit offenem Haar) die Ebenen der Station durchstreifen.

Dabei werden sie von den beiden Lorkanern Ris und Polix beobachtet. Ris geht zu einem Schrank, aus dem er eine Schachtel heraus holt. Dieser entnimmt er einen kleinen Gegenstand und sagt zu Polix: „Wir werden sie selbst eliminieren müssen.“ Polix’ Frage, was dabei mit Lochley geschehen soll, beantwortet Ris mit einem „Wer weiß das...“. Dann nimmt er den Gegenstand, der aussieht wie ein runder roter Kristall und legt diesen auf die Innenfläche seiner rechten Hand. Der Gegenstand bleibt daran haften und beginnt, rot zu leuchten.l

Max Eilerson sucht derweil in einem Wandfach seines Quartieres an Bord der Excalibur, in dem sich eine ganze Menge eigenartiger Geräte befinden. Ein bestimmtes greift er heraus, das eine Art Waffe zu sein scheint. Er ist kurz danach auf der untersten Ebene von Babylon 5 zu sehen, wie er zwei Drazi anheuert, Mueller um jeden Preis – aber lebendig – zu ihm zu bringen.

Dr. Chambers begibt sich in Cynthias Quartier und erklärt dieser, wer sie ist und dass Max sie gebeten habe, auf Cynthia aufzupassen. Cynthia stimmt zu, meint aber dann, dass es typisch für Max Eilerson sei, anderen die Aufgaben zu erteilen, die er eigentlich selbst ausfüllen sollte. Dr. Chambers erwidert darauf, dass sie jeden Tag mit Max zusammenarbeite und seine negativen Seiten zu Genüge kenne – in diesem Falle aber sei Cynthia doch etwas zu hart mit ihm.

Nach einiger Zeit tauschen sich die beiden über ihre Erfahrungen mit Max Eilerson aus und Cynthia erzählt aus ihrer Ehe. Sie erzählt, dass Max sein Job und das Geld immer wichtiger geworden seien – wichtiger als sie. Und so hätten sie sich irgendwann nur noch angeschwiegen und es sei der Tag gekommen, an dem sie gewusst habe, dass es an ihr war, zu gehen, was sie dann auch getan habe. Sie reden weiter über Max Eilerson, bis es an der Tür gongt und es so scheint, als ob Max davor steht.

Doch als sich die Tür öffnet, kommt Mueller herein, in der Hand eine Waffe. Er droht damit, beide zu erschießen, sollten sie nicht ruhig sein – Dr. Chambers befiehlt er, sich in die Ecke des Raumes zu begeben. Dann fordert er von Cynthia die restlichen 50.000 Krediteinheiten – sobald er die habe, würde er sie in Ruhe lassen und ihr auch Mr. Kitty, die Katze zurückgeben, „bevor sie ausgestopft wurde“.

Plötzlich wird er an der Schulter berührt. Er dreht sich um und ehe er sich es versieht, schlägt ihm Dr. Chambers einmal kräftig mit der Faust ins Gesicht, so dass er zu Boden geht. Bevor diese ihm noch mehr antun kann, flieht er aus dem Quartier.

Lochley und Gideon sind weiterhin auf der untersten Ebene unterwegs, wo Gideon meint, ihr vorführen zu können, wie es sich anfühlt, auf „fremdem Gebiet“ zu sein – etwas, das er nur zu gut kenne. Dabei kommen sie bei einem Drazi vorbei, der ihnen etwas zu Essen anbietet. Gideon sieht nur kurz hin und meint dann, dass er das nicht einmal anfassen werde. Lochley hingegen betrachtet es genauer, kostet davon und kauft dann, während sie zu Gideon sagt: „Es ist immer ein Fehler sich Meinungen und Vorurteile über Leute zu bilden, die sie nicht kennen."

Gideon schaut sie verständnislos an und fragt sie, warum sie das tue. Sie antwortet, das sie das tue, weil sie die 100 Krediteinheiten gebrauchen könne, was Gideon zu der Bemerkung veranlasst, dass sie diese ja nur bekomme, wenn sie erkannt werde. Also ob diese Bemerkung Gideons für den Drazi „Ihr Einsatz“ bedeutet hätte, gibt dieser ihr ihren Einkauf mit einem „Bitte sehr, Captain Lochley.“, was Gideon sprachlos staunen lässt-

Während sie weitergehen, werden sie weiter von Ris und Polix verfolgt. Dabei gesteht Lochley Gideon, dass sie öfters in der untersten Ebene unterwegs ist – immer dann, wenn ihr die Politik zu viel wird und sie eine Auszeit braucht. „Ich kaufe mir eines dieser seltsamen Sandwiches - oder was immer es ist, gehe hierher und genieße eine Stunde absolute Ruhe. Niemand kann mich finden oder stören."

Auf einmal dreht Gideon den Kopf merkwürdig und als Lochley ihn darauf anspricht ruft er nach wenigen Sekunden: "Runter und weg hier." Kaum sind beide einen Meter weg, kommt eine Art Waffenladung angesaust und explodiert genau dort, wo sie vorher saßen. Lochley und Gideon hasten davon, immer bemüht, Deckung zu suchen. Sie fragt ihn, "was zu Hölle das ist." Er erwidert, es sei eine ihm unbekannte Waffe, die sehr viel Energie freisetze. Sie können zudem keine BabCom-Station erreichen oder per Com-Link jemanden erreichen, da in der untersten Ebene so gut wie kein Empfang möglich ist. Zudem musste Gideon seine Waffe beim Zoll abgeben und Lochley selbst hat – weil in Zivil unterwegs - keine dabei. Doch nach einigen Minuten kommt Lochley eine Idee, wie sie sich aus dieser Situation befreien können...

Szenenwechsel: Mueller verlässt gerade frisch hergerichtet sein Quartier – kaum ist er aber aus der Tür getreten, wird er von zwei Drazi angegriffen, die ihn k.o. schlagen und mit sich ziehen.

Mit einem „Bauerntrick“ sorgen Lochley und Gideon nun dafür, dass sie jeweils nur einen Lorkaner im direkten Faustkampf vor sich haben anstatt sich mit der gefährlichen Waffe auseinandersetzen zu müssen. Der Kampf wird wilder und wilder, schließlich kann aber jeder der beiden einen der Lorkaner zu Boden strekcken und den Kampf so beenden.

An einem sehr einsamen Ort der untersten Ebene kommt unterdessen Rolf Mueller wieder zu sich. Max Eilerson erklärt ihm, dass die Drazi ihn gefragt hätten, wie weit sie gehen könnten und er dies in ihr Ermessen gelegt habe – ihm hinterher aber eingefallen sei, dass die Drazi dafür gar kein Wort hätten.

Mueller erhebt sich und erklärt Eilerson, dass er sich davon nicht abschrecken lasse. Er verlange weiter, was ihm zustehe – Eilerson müsse ihn schon umbringen, wenn er das verhindern wolle, was er aber nicht glaube, da Max Eilerson kein Mörder sei. Daher würde er sein Geld früher oder später bekommen, es sei denn, Max töte ihn. Max sieht ihn nur fest an, sagt dann „Nicht nötig“ und zieht dann die Waffe, die er aus seinem Quartier geholt hatte. Er drückt ab und ein metallischer Ring schließt sich um den Hals von Mueller. Dieser versucht verzweifelt, den Ring wieder loszuwerden und fordert Eilerson auf, ihm diese „Halsfessel“ wieder abzunehmen. Dieser warnt ihn aber lediglich davor, zu fest zu drücken. Der Ring bestehe aus einem ihm unbekannten außerirdischen Material und widerstehe Lasern und anderen Schneidegeräten. Was auch immer nötig sei, um den Ring zu entfernen, würde Mueller also töten. Er erklärt weiter, dass der Ring ein altes Mittel in der Randzone gewesen sei, um Gefangene während eines Transports zu überwachen und zu sichern. Ein weiteres Mal zieht er seine Waffe und zielt diesmal auf ein Rohr, das daraufhin ebenfalls von einem Ring umschlossen wird. Er holt ein kleines Teil aus seiner Tasche und fügt hinzu: „Die Wächter hatten diese Dinger hier und wann immer eine Gefangener näher als 10 Fuß kam ..." Er wirft den kleinen Gegenstand auf den Ring am Rohr und dieser explodiert, als sich der kleine Gegenstand nähert. „
"Ich werde eines davon Cynthia geben und selbst eins behalten. Wenn Du einem von uns zu nahe kommen solltest, wirst du sterben." Und er enthüllt noch ein Detail: Für den Fall, dass Mueller jemand anderen schicken sollte, besitzen diese Dinger einen Fernauslösemechanismus, der durch eine vierstellige Geheimzahl aktiviert wird. Max schließt seine „Schulung“ mit den Worten: „Du wirst uns in Ruhe lassen und wir werden Dich nie mehr sehen. Außerdem wird die Katze wohlbehalten zurückkehren. Und jetzt verschwindet ..." Kleinlaut geht Mueller rückwärts zur Tür und geht.
Captain Lochley und Captain Gideon kommen völlig geschafft in Lochleys Quartier – es besteht dringender Bedarf nach einer Dusche. Lochley meint: „Ich brauche eine Dusche. Und zwar eine mit heißem Wasser.“ Gideon reagiert erstaunt darüber, dass es auf Babylon 5 richtiges heißes und fließendes Wasser gibt. Lochley bejaht dies und Gideon meint weiter: „Es ist okay, ich kann warten. Ich muß erstmal meinen Adrenalinspiegel senken."
Lochley meint, sie müsse das auch erstmal. Es folgt ein tiefer Blick und die beiden küssen sich innig. Nun meint Gideon, dass das Warten vielleicht doch nicht nötig sei, da sie sich das Wasser ja teilen könnten, was Lochleys Zustimmung findet. Beide gehen unter die Dusche, entkleiden sich, lassen das Wasser aus der Brause rieseln und küssen sich wieder.

Im Quartier von Cynthia Allen ist diese mit Max Eilerson und redet gerade mit Diane, die ihr überglücklich erzählt, dass Mr. Kitty vor ihrem Haus in bestem Zustand in einer Schachtel abgegeben worden sei. Cynthia entschuldigt sich nun bei Max, eröffnet diesem aber, dass sie eigentlich nicht einmal geglaubt hätte, dass er nach ihrer Nachricht überhaupt auf die Station kommen würde. Er sagt darauf nur: „Ich habe darauf reagiert, weil ich in meinem Leben nur drei Dinge geliebt habe: meine Arbeit, diese verdammte Katze - und Dich !", verabschiedet sich und verlässt das Quartier.

In Lochleys Büro ist nun ein offizieller Abgesandter der Lorkaner eingetroffen und spricht mit den beiden Captaons. Er entschuldigt sich für die Taten von Polix und Ris, deren Handlungsweise er damit erklärt, dass diese befürchtet hätten, dass Gideon hätte entdecken können, dass die beiden seit langer Zeit Technologie an „Außenweltler“ verkauft haben. Bezüglich ihrer Taten machen die beiden jedoch zu ihren Gunsten geltend, von Korruptheit der Menschen und anderen Völker der Station angesteckt worden zu sein.

Die lorkanische Führung sei sich nun nicht sicher, ob auch die anderen Bewohner des Planeten so beeinflussbar seien. Daher wollten sie das in einer Art Laborversuch nachprüfen und den Menschen die Landung auf Lorka 7 genehmigen. Dabei wollten sie erforschen, wie sich eine Interaktion mit den „schwachen und korrupten Menschen“ auf die Bewohner von Lorka 7 auswirkt – eine Herangehensweise, über die Gideon und Lochley nicht lachen können. Der Abgesandte verabschiedet sich herablassend und zieht von dannen. Gideon fragt Lochley noch, ob er den Lorkaner nicht wenigstens einmal in den Hintern treten dürfe...

Nun sprechen die beiden über das, was zwischen ihnen geschehen ist. Lochley sagt zwar, dass sie nichts bedaure, sich aber frage, warum das Ganze so schnell gegangen sei. Sie will Gideon zwar nicht von sich stoßen, sieht aber für sich in näherer Zukunft andere Prioritäten als eine Beziehung zu Gideon, da sie für die Raumstation verantwortlich ist. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sie zur Zeit beide keine engeren Beziehungen brauchen könnten, da dies ihre Arbeit behindern könnte – besonders überzeugend wirkt dies aber von keinem der beiden und sie verabreden sich auch noch zu einem Abschiedsessen.

Wieder auf der Excalibur, die die Station gerade verlassen hat, erhälte Max Eilerson ein Päckchen, auf dessen Rückseite sich ein Bild von Mr. Kitty mit einem Gruß von Cynthia befindet. Er stellt das Foto auf seinen Tisch.

Bei den Endcredits der Folge erscheint unter dem „Executive Producer: J. Michael Straczynski“ die Widmung: In memory of Mr. Kitty. 198? to May 17, 1999. Now chasing starmice."