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Die Crusade-Episoden in logischer Reihenfolge
Auf dem Mars laufen die Vorbereitungen für ein Symposium über die Drakhseuche. Als sich Captain Gideon bei Captain Lochley, die mit den Sicherheitsmaßnahmen betraut ist, über den Stand der Dinge erkundigt, erfahren sie, dass ein Deligierter erstochen aufgefunden wurde. Auf seinem Rücken findet sich das Symbol einer Weltuntergangssekte.
Auf dem Mars soll ein Symposium über die Drakhseuche stattfinden auf dem natürlich auch Captain Gideon und Dr. Chambers einen Vortrag halten sollen. Captain Elisabeth Lochley von Babylon 5 wurde mit der Leitung der Sicherheitsmaßnahmen beauftragt, worüber Lt. Carr, vom Mars stammend, nicht sonderlich begeistert ist. Die beiden debattieren gerade aufgebracht miteinander als Captain Gideon dazukommt. Nachdem Lochley Gideon erst abblockt, bis sie die Debatte beendet hat, dreht sie sich um und erstaunt erkennt sie den Captain.
Er wolle, sagt Gideon, sich nach dem Stand der Vorkehrungen erkundigen und sich, ohne dass er sich einmischen wolle, ausreichender Maßnahmen versichern. Leicht aggressiv versichert Lochley, dass alle nötigen Maßnahmen getroffen seien. Genau in diesem Moment wird an einem anderen Ort im Konferenzzentrum ein Deligierter hinterrücks angegriffen und erstochen.
Unterdessen erläutert Lochley Gideon die Sicherheitsvorkehrungen. Gideon möchte noch eigene Überprüfungen durchführen, was keineswegs Lochleys Begeisterung hervorruft. Da erhält Lochley eine Meldung von Lt. Carr und sie und Gideon machen sich auf den Weg zu ihr.
Dr. Chambers unterhält sich indessen mit Dr. Lebecque, dem Leiter der Konferenz, über Erkenntnisse, die die Suche bisher brachte und über die Frage nach Schicksal oder wissenschaftlichem Können. Chambers erklärt, sie glaube nicht an ein Wesen, das die Welt steuere. Lebecque rät ihr, über einen Meinungswechsel nachzudenken. Doch da wird Dr. Chambers von Lt. Carr gebeten, mitzukommen.
Dem getöteten Deligierten wurde ein Symbol in den Rücken geritzt, dass Gideon als Zeichen einer Weltuntergangssekte erkennt. Er erläutert, dass manche Menschen die Drakhseuche als Zeichen Gottes, ähnlich der Sintflut, werten und deren Bekämpfung verhindern wollen. Dafür schrecken sie auch vor Morden nicht zurück, mit denen sie meinen, den Willen Gottes auszuführen. Sollte eine solche Gruppe verantwortlich sein stünde die Konferenz unter einem hohen Risiko.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Diese Geschichte ist fast schon zu zwingend, als dass sie noch gut und fesselnd sein könnte. In einer solchen Situation wird es immer Vertreter der "Strafe Gottes"-Theorie geben, die dann glauben, selber Gott spielen zu müssen. Das ist nicht besonders späktakulär.
Spaß an dieser Folge machen die Interaktionen zwischen Lochley und Gideon. Auch der Rückschluss Gideons, dass sie deshalb ein gutes Team seien, weil sie beide schwierig sind, ist eine bedenkenswerte Theorie.
Überhaupt wird in dieser Folge wieder der Charakter Gideon recht gut beleuchtet. Was er ja mit Sheridan gemein hat ist die Fähigkeit, sich in die Denkweise seines Gegners, oder allgemeiner seines Gegenübers, hineinzuversetzen, um dann eine entsprechende Strategie zu entwickeln. Das gelingt Gideon ja auch in dieser Episode auf seine ganz eigene unkonventionelle Weise. |