Babylon 5 Universum


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Crusade Episodenguide


1x04 "The Path Of Sorrows"

[Der Pfad der Sorgen]


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 Synopsis
Auf einem unbekannten Planeten stehen Gideon, Eilerson, Galen und ein paar Crewmitglieder vor einem Eingang in ein riesiges „Gebäude“. Das „Gebäude“ wirkt irgendwie gruselig – tote Bäume und Reben sind zu sehen.

Man versucht herauszufinden, wie man in dieses „Gebäude“ hinein kommt. Dureena ist schon die Tür hinaufgeklettert, um einen Weg hinein zu finden – erfolglos. Auch Eilerson hat nicht mehr Glück. Er hat zwar einen alten Text gefunden, den er in 40 verschiedenen Sprachen identifizieren konnte, doch dieser Satz hilft ihm nicht weiter. Galen möchte, dass Eilerson ihm sagt, was der Satz denn besagt, doch Eilerson ist zunächst zu frustriert, um zu antworten. Seit zwölf Stunden, so klagt er, seien sie nun schon hier und hätten nichts gefunden. Es ist ihm mittlerweile egal, dass Galens Quellen behaupten, dass dies ein Platz der Heulung sei – er hält dies für Zeitverschwendung, da man weder durch die Tür hinein gehen könne, noch das Ganze untertunneln könne. Der einzige Weg hinein, sei es, die Türen zu sprengen – dabei würde aber alles von Wert im Inneren ebenfalls zerstört.

Galen versucht zunächst mit Worten, Eilerson von seinem Lamentieren abzubringen. Als selbst das Rufen nach Eilerson nichts bringt, nutzt er einen seiner „Tricks“: Er schickt eine kleine Feuerkugel in Eilersons Richtung, die direkt vor diesem „stehen“ bleibt. Nun hält Eilerson inne und Galen kann seine Frage, was der Text besagt, wiederholen. Eilerson sagt ihm, dass der Satz „Tretet ungehindert ein durch den Pfad der Sorgen“ bedeute. Galen dankt ihm für die Information und lässt die Feuerkugel wieder in seiner Tasche verschwinden.

Eilerson nimmt sein Lamento wieder auf. So hätten sie die ganze Gegend abgesucht, die einzigen „Pfade“, die sie gefunden hätten, seien aber die gewesen, die sie selbst getreten hätten. Er, Eilerson, wisse einfach nicht, was dieser „Pfad der Sorgen“ sein solle. Galen erklärt ihm, dass alle Wege den Pfad der Sorgen kreuzten – früher oder später. Er ruft nach Dureena und beschimpft diese rüde dafür, dass sie bisher noch keinen Weg hinein gefunden hat. Er nennt das „Versagen“ und fragt, ob sie zuvor schon einmal versagt habe. Auf ihr „Ja“ fragt er sie, ob sie sich damals nicht vorgenommen hätte, nicht noch einmal zu versagen. Erneut bejaht sie und er fragt sie, wie man sich denn nun fühle, da man wieder versagt habe. Wütend und betrübt dreht sich Dureena ab und will gehen, doch ein „Halt!“ Galens lässt sie inne halten. Galen dreht ihren Kopf zu sich und nimmt mit seiner Hand eine Träne auf, die ihr über die Wange rinnt. „Danke“ sagt er noch und geht auf die Wand zu. Einen Spalt an der Wand berührt er mit der „Tränen-Hand“, der daraufhin zu glühen beginnt. Kurz danach leuchtet ein großer Spalt und der Eingang öffnet sich.

Zuerst leuchten die Mitglieder des Landungsteams in die Höhle dahinter und wagen sich dann hinein, langsam und Schritt für Schritt.
Doch die Höhle scheint nicht verlassen zu sein. Tief in der Höhle befindet sich eine Kugel und in ihr scheint eine Art Nebel zu sein. Im Inneren des Nebels ist ein seltsames und scheinbar intelligentes Wesen, vom Aussehen her eine Art Reptil.
Während sich Dureena bei Galen beschwert, dass seine Vorgehensweise unfair gewesen sei und er antwortet, dass die Tränen echt sein mussten, begibt sich das Team immer weiter in die riesige Höhle hinein.
Das fremde Wesen bemerkt das Team. Eilerson ruft die anderen kurz darauf zu sich. Er steht vor der mannsgroßen Kugel und versucht diese zu scannen. Nach Ansicht von Gideon scheint die Kugel eine Art "Stasis-Blase" zu sein, in der sich jemand oder etwas befinden könnte.

Als sich der Rauch ein wenig legt und Gideon einen kurzen Blick hinein werfen kann, schaut ihn das „Reptil“ an – und er erinnert sich an die Zeit vor neun Jahren, als er hilflos im All getrieben war. Sein Schiff hatte versucht, einen Sprungpunkt zu öffnen, um der Attacke eines Schattenschiffs zu entkommen, wurde dabei aber zerstört... Gideon kehrt wieder in die aktuelle Zeit zurück und erzählt den anderen, dass „etwas“ ihn angesehen habe und er sich nicht sicher sei, was dann geschehen sei.

Eilerson will nun wissen, was sie tun werden und auf Dureenas Einwand hin, dass sie das „Reptil“ nicht einfach ohne Nahrung und Wasser eingesperrt zurück lassen könnten, entscheidet Gideon, dass sie es mit auf die Excalibur nehmen werden. Nachdem alle bis auf Dureena und Eilerson verschwundern sind, fragt Eilerson Dureena, was mit Gideon los sei und Dureena weist ihn darauf hin, dass Gideon niemals jemanden zurück lassen. Warum dem so sei, wisse sie aber auch nicht, da Gideon nie darüber rede – das „Reptil“ scheint die Kommunikation interessiert zu belauschen.

In einem Labor an Bord der "Excalibur" wird die Kugel untersucht. Gideon sieht die Kameraübertragungen, da das Labor selbst hermetisch abgeschlossen ist. Da tritt Lt. Mathesonein. Er fragt Gideon, warum er das machen lasse und warum er denke, dass es richtig sei. Das Wesen könnte als Bestrafung für etwas gefangen sein, es könnte fremde Krankheiten haben. Es könnte aber auch durch die Befreiung sterben.

Gideon erwidert: "Genau das wollen wir ja herausfinden." Matheson schaut auf den Bildschirm und sagt: "Es ist nur ...", hält kurz inne und fährt dann fort: "Es ist nichts, Sir." Matheson geht, doch Gideon vermutet, dass sein telepathischer erster Offizier etwas von dem Wesen fühlt oder Gedanken auffängt.

In der Transportröhre trifft Matheson auf Galen. Er spricht ihn an, dieser weder bewegt sich dieser noch antwortet er. Doch Matheson versucht es weiter und meint, dass Galen doch eigentlich auf seinem Schiff sein wollte. Dieser dreht sich zu Matheson und antwortet dann doch: "Nein, ich bin noch hier. Wir alle sind irgendwo - und dieser Platz ist so gut wie jeder andere." Das macht Matheson doch etwas stutzig: "Sie meinen, sie fahren hiermit schon die ganze Nacht herum ?" Galen nickt nur mit dem Kopf.

Dann geht er auf ein Gespräch ein. Er hat über die Reaktion von Gideon auf das Objekt nachgedacht. Er scheint irgendwie in dessen Bann geraten zu sein und will die Sache nun unbedingt herausfinden. Matheson mag diese Tatsache an Gideon. Und die beiden beginnen mit einem kurzen Gespräch über die Planbarkeit des Lebens ...

Als der Lift hält, begibt sich Galen auf einmal hinaus. Er steckt den Kopf erneut hinein und gibt Matheson einen Tipp: "Fahren sie ruhig weiter. Wenn sie genügend Zeit haben, kommen sie vielleicht zu den selben Schlüssen wie ich ..."

Als mitten in der Nacht das Labor verlassen ist, entscheidet Gideon, dass für ihn die Zeit gekommen sei, mit dem „Reptil“ zu sprechen. Er stellt sich vor die Kugel und spricht im Wissen darum, dass das „Reptil“ irgendwo im Nebel sitzt, nach diesem. Der Nebel lichtet sich etwas und man sieht das „Reptil-Alien“, das nun ein wenig an eine Schildkröte erinnert. Es scheint telepathisch zu kommunizieren (man benutzt daher Untertitel, um den Zuschauern mitzuteilen, was das „Reptil“ sagt).

Es kommuniziert mit Gideon über eine Melodie, die er zunächst nicht versteht. Beim zweiten Mal aber versteht er das, was das „Reptil“ sagt – „Du leidest unter etwas“. Gideon antwortet, dass alle unter irgendetwas leiden und er noch niemanden getroffen hat, bei dem das anders war. Das Alien scheint damit nicht zufrieden und zieht sich wieder zurück – der Nebel verdichtet sich wieder. Verwirrt fragt Gideon, was das Alien denn wolle und bekommt „Die Wahrheit“ zur Antwort. Verwundert fragt Gideon, was es für das Wesen bedeute, wenn er zugebe, dass er unter etwas leide. Das Alien kenne ihn doch nicht mal. „Doch“, sagt das Alien.

Auf einmal ist Gideon wieder auf der "Cerebus", einem Schiff der Erdstreitkräfte, vor neun Jahren. Er befindet sich auf der Brücke und der Alarm wurde aktiviert, da das Schiff von unbekannten Angreifern unter Feuer genommen wurde. Gideon, damals noch niederen Ranges bei der Sicherheit, betritt gerade die Kommandozentrale und erhält vom ersten Offizier einen Auftrag, mit einem Team ins All zu fliegen und einige Schäden zu beheben.

Als das fremde Schiff erneut angreift, zündet das Erdenschiff seine Triebwerke und versucht zu fliehen, obwohl Gideon und sein Team noch im All sind. Doch das seltsame fremde Schiff kommt mit rasender Geschwindigkeit immer näher. Das ErdenSchiff versucht, in den Hyperraum zu springen, wird jedoch vorher zerstört - und Gideon muss alles schreiend mit ansehen.

Das fremde Schiff, was in der Bauart denen der damals noch unbekannten Schatten gleicht, fliegt weg und Gideon bleibt allein und im All treibend zurĂĽck. Sein Luftvorrat sinkt schnell und es bleibt nur noch genĂĽgend Sauerstoff fĂĽr wenige Minuten ĂĽbrig. Da sieht Gideon, wie viele unbekannte Schiff vor der Sonne vorbeifliegen. Immer mehr, bis es so viele sind, dass die Sonne verdunkelt wird. Auf einmal voller Hoffnung sendet er immer wieder und wieder ein Notsignal, doch die Schiffe scheinen ihn zu ignorieren.

Kurz, bevor ihm die Luft ausgeht, kommt eines der Schiffe zurück und er wird in das Schiff gezogen, wo er eine Sauerstoffatmosphäre und ein humanoides Wesen vorfindet. Als er den Fremden fragt, we er sei, antwortet dieser nur „Galen“. Als Gidon wieder auf der Erde ist, wird er ob des Zwischenfalls verhört. Man glaubt, dass Gideon aus irgendeinem Grund die Geschichte mit dem Schattenschiff und dem unbekannten Retter erfunden habe. Denn gemäß dem Untersuchungsbericht der Erde wurde die „Cerberus“ durch eine Fehlfunktion der Sprungtriebwerke zerstört. Man glaubt, dass Gideon seine Erinnerungen nicht erlebt hat, sondern diese durch Schock und Sauerstoffmangel verursacht wurden. Als Gideon einwirft, wie er dann lebend davonkommen konnte, meint der Offizier: "Das zu erklären ist ihre Aufgabe !"

Gideon wird in eine andere Zeit seiner Erinnerungen versetzt – jetzt ist er Lieutenant, ist aber in Zivil unterwegs und spielt Karten. Er scheint auf der Gewinnerstraße zu sein. Als einer der Spieler nicht genügend Geld hat, um den Einsatz einzubringen, fragt er ob etwas anderes akzeptiert werde. Er holt eine Kiste hervor und erzählt, er habe sie vor über einem Jahr gefunden. Als er die Kiste öffnet, findet sich darin eine kleine gelb leuchtende Box. Er nennt sie eine "Box der Apokalypse".

Diese Box scheint Dinge zu wissen, die niemand sonst weiß. Und obwohl sie viel mehr wert sei, als alle Anwesenden zusammen hätten, will er sie als Einsatz anbieten. Gideon erklärt sich einverstanden und obwohl der andere Mann sehr gute Karten hat, sind die von Gideon besser. Und so gewinnt Gideon, doch der andere Mann beginnt zu lachen, immer lauter und lauter ...

Zum Abschied meint er zu Gideon: "Seien Sie sehr vorsichtig, denn die Box lügt. Nicht die ganze Zeit, aber oft genug.". Er erhebt sich hastig und geht von dannen. Als draußen jemand ein Krachen hört, eilen alle hinaus. Auf der Straße liegt der Mann und wurde anscheinend von einem Fahrzeug schwer verletzt. Als ein Arzt gerufen wird, meint er nur: "Nein, kein Arzt. Ich bin endlich frei, verstehen sie ? Denn es gibt keinen anderen Ausweg !" Dann ist er tot.

Gideon kehrt in die Gegenwart zurück. Jetzt weiß das Alien alles über die Box und über sein Schiff und er fragt es, was es mit diesen Informationen zu tun gedenke. Verraten? Die Informationen an jemanden verkaufen? Das Wesen sagt, es werde nichts tun, was Gideon sehr überrascht. Nachdem er sich umdreht und aus dem Labor spazieren will, hört er als Echo Dureenas Kommentare zu Eilerson darüber, dass Gideon niemals jemanden zurück lasse und nie über die Gründe rede. Gideon schaut zurück zum Wesen, das ihm sagt: „Ich vergebe Dir.“

Etwas später betritt Lieutenant Matheson das Labor und geht zur Kugel. Er schaut in die Kugel, da auch er die Melodie des Wesens hört. Und der Nebel lichtet sich soweit, dass er das Wesen sieht. Matheson fragt das Wesen, ob es in Ordnung sei und er etwas für es tun könne. Er fragt: "Leidest du wegen irgend etwas ?" Worauf das Wesen antwortet: "Nein, du leidest unter etwas."

Matheson erlebt ebenfalls eine Art Flashback. Es ist zu der Zeit, als er noch beim PSI-Corps war und der Telepathenkrieg gerade stattfand. Sein Vorgesetzter führt ihn zu einer Zelle. Dort ist eine der Führerinnen des Telepathen-Widerstandes gefangen, eine starke P12. Da das meiste Personal wesentlich schwächere Telepathen sind, braucht er jemanden, der das Personal anleitet und überwacht. Denn obwohl die Telepathin unter Drogen gesetzt wurde, ist sie noch stark genug, um Schaden anzurichten.

Matheson begibt sich in die Zelle. Er möchte nur mit der Telepathin reden. Doch diese bezweifelt dies: "Es ist schon komisch. Da gibt es eine Organisation von Telepathen, um die Telepathen zu überwachen und zu unterdrücken." Matheson wirft ein, dass es falsch sei jemanden zu töten und sie es getan habe. Doch sie entgegnet, sie habe jeden in Ruhe gelassen, der das Corps nicht unterstütze. Und das Corps habe alle anderen Widerstandführer getötet. "Für was ? Für das Verbrechen, uns selbst zu beschützen ? Das Verbrechen, die Freiheit zu wollen ?"

Doch Matheson reagiert nicht darauf und verabreicht ihr eine weitere Dosis Drogen.
Als Matheson später die Datenbank der Widerständler durchsucht, ist bei jedem, der vom PSI-Corps gefasst wurde der Status auf "Terminiert" gesetzt, d.h. alle wurde von PSI-Cops getötet.
Als er mit ihr darüber spricht, sagt sie: "Und das nur, weil sie Freiheit wollten. Denn solange das PSI-Corps existiert, gibt es keine Freiheit und Telepathen unterdrücken sich selbst. Wollen sie für den Rest ihres Lebens ein Gefangener ihrer eigenen Leute sein ?" Als Matheson nicht antwortet, setzt sie fort: "Wenn Sie ihnen helfen oder nichts unternehmen, wird das Blut von uns allen an ihren Händen kleben. - Früher oder später werden wir gewinnen. Doch wenn sie mich töten und alle die mir folgen, werden sie dafür verantwortlich sein."

Als Matheson meint, er könne nichts tun, erwidert sie: "Dann tun Sie nichts ! Wenn Sie ihnen nicht helfen und einfach alles passieren lassen ohne einzugreifen, werden nicht sie verantwortlich dafür sein." Als die Telepathin fortfahren möchte, öffnet sich die Tür und einer der Wächter tritt ein. Dadurch wird Matheson gezwungen, die Drogen-Injektion zu verabreichen. Er nähert die Nadel dem Arm der Telepathin. Doch er setzt die Nadel nur auf und drückt die Drogen heraus, so dass diese auf ihrer Haut wegfließen.

Auf dem Gang trifft Matheson auf seinen Vorgesetzten. Er fragt John, ob die Gefangene irgendetwas gesagt habe. Doch Matheson hat außer dem Flehen um ihr Leben nichts Wichtiges gehört. Kurz zuvor hatte eine Eingreiftruppe des PSI-Corps das Hauptquartier des Widerstand überfallen, dies war jedoch verlassen. Nun ist man besorgt, wo sich die Telepathen aufhalten könnten.

Als Matheson zu der gefangenen Telepathin geht, erzählt er ihr von dem vergeblichen Angriff auf das Widerstandshauptquartier. Er fragt sie, was das zu bedeuten habe. Sie nimmt ihm die Spritze ab, sticht sich ins Bein und reißt es an einer Stelle auf. Dort holt sie ein Ortungsgerät heraus. Da der Widerstand nicht wusste, wo sich das Geheime Hauptquartier des PSI-Corps befand, mussten sie es herausfinden. Daher ließ sie sich gefangen nehmen und nun wissen ihre Leute, wo und was sie angreifen müssen. Sie rät Matheson, sich schnell wegzubegeben, bevor sie das Gerät telepathisch aktiviert. Er beantwortet eine Frage, die sie vor einigen Tagen gestellt hatte: "Sie fragten, ob ich jemals an ein Leben außerhalb des Corps gedacht habe ? Als kleines Kind wollte ich zu den Erdstreitkräften, ich wollte auf ein Raumschiff und die Weiten des Alls entdecken."

Als Matheson geht, wird Alarm ausgelöst. Der Widerstand greift das Hauptquartier des PSI-Corps an. John Matheson kann mit einigen anderen in einem Shuttle fliehen. Die hört er in Gedanken die Telepathin: "Finde deinen Traum ! Viel Glück, John !" Sekunden danach explodiert das Hauptquartier des PSI-Corps und eine riesige Flammenwand breitet sich aus. In einem großen Umkreis hat niemand überlebt.

Im Labor steht Matheson vor der Kugel und sagt zu dem Wesen: "Niemand weiß das, ich habe es nie jemandem erzählt. Ich bin so beschämt." Da beginnt das Wesen wieder mit seiner Melodie: "Ich vergebe dir."

Als Matheson das Labor verlässt, kommt ihm Galen entgegen. Er geht zur Kugel und sagt: "Ich kenne dich ! Ich weiß, was du bist und was du mit den anderen gemacht hast." Er geht näher heran: "Und jetzt werden wir ein kleines Gespräch habe - du und ich."
"Du lechzt nach den Emotionen anderen Leute, du bettelst nach Sorgen, Leiden und Schmerz - so wie ein Insekt vom Blut anderer lebt. Warum ? Weil du selbst keine GefĂĽhle hast."

Da fängt das Wesen wieder an, eine Melodie zu "summen": "Gefällt es Dir, solche Dinge zu glauben ?" Worauf Galen scharf antwortet: "Ob es mir gefällt hat damit nichts zu tun." Er geht näher an die Kugel heran und fährt fort: "Du in Deinem sicheren Kokon, wo kein Essen, kein Wasser, nicht einmal die Luft hineingelangen kann. Sag mir: Was befriedigt Dich ?" Das Wesen antwortet: "Vergebung."

Galen, ungläubig und wütend: "Vergebung ! Du glaubst wirklich an Vergebung ?!" Als das Wesen ihn fragt, was ihn daran stört und erschreckt, erwidert Galen nur, er sei nicht erschreckt sondern nur amüsiert, dass das Wesen an Vergebung glaube. Das Wesen: "Nur weil Du nicht daran glaubst. Du bist derjenige, der nicht vergeben kann." Galen wundert sich: "Wem muss ich denn vergeben ?"

Galen sieht nun sich einige Jahre zuvor. Er steht am Bett einer Geliebten,Isabelle, ebenfalls eine Technomagierin. Sie ist schwer verletzt und droht zu sterben. Das Schiff von ihnen wurde zerstört und sie können keinen Notruf absetzen und es kann noch sehr lange dauern, bis sie gefunden werden. Doch dass sie schnell gefunden werden ist nötig, um seine Freundin zu retten. Daher schlägt er vor, sich zu einem weit entfernten Ort auf dem Planeten zu begeben, um Hilfe zu bekommen, doch der Weg ist fast unerreichbar weit.
Galen: "Ich habe keine andere Wahl. Wir wurden betrogen. Verkauft von unserer eigenen Art. Sie haben dafür einen Preis zu bezahlen." Darauf Isabelle: "Und ist dieser Preis, dass ich hier allein sterben soll ?" Denn obwohl Galen es nicht glauben will, dass sie stirbt, verschlechtert sich ihr Zustand immer mehr und ihre Wunde wird immer schlimmer. "Meine Zeit ist gekommen." Worauf Galen ihr verzweifelt sagt: "Hör damit auf ! Es hat so lange gedauert, bis wir uns gefunden hatten, ich werde es nicht zulassen, dass du stirbst !"
"Liebster Galen - es gibt da ein Design und wir mit unseren Leben sind auch nur ein Teil davon. Es ist das Universum. Und daran können wir nichts ändern." ist ihre Antwort und sie fährt fort: "Lass mich nicht alleine sterben !" Als ihr Zustand immer schlechter wird, bittet sie Galen, ihr zuzuhören: "Wir waren in der kurzen Zeit so glücklich. Ich trauere dem nicht nach. Meine einzige Sorge ist, dass das Feuer was ich in deinen Augen sah, deine Seele eines Tages verbrennen wird. Du musst lernen, Gott vergeben zu können."
Isabelle fährt fort: "Sollte es einen Weg, ein Design, eine Chance geben, dass es dort draußen einen Gott oder etwas wie ihn gibt, werde ich zu Dir sprechen. - Ich werde Deinen Namen senden und eine Nachricht und Du wirst es wissen."

Galen findet sich im Labor wieder. Er spricht zu dem Wesen: "Du möchtest, dass ich Gott vergebe ? Du möchtest, dass ich dem Universum vergebe, dafür dass es Isabelle und so viele andere Freunde genommen hat." Er ist verzweifelt: "Es gibt nichts dort draußen, kein Design, kein Gott. Wenn jemand entschied, sie solle sterben, war es nicht das Universum - sonst würde es nicht mehr existieren."
Er geht etwas von der Kugel weg und dreht sich voller Zorn um: "Aber Du bist hier, Du ..." Er hebt eine Hand und in der Handfläche entsteht eine Feuerkugel. Voller Zorn richtet er die Feuerkugel auf das Wesen.

Genau in diesem Augenblick kommen Gideon und Matheson ins Labor, stürmen herein und können Galen gerade noch davon abhalten, dass Wesen zu töten. Galen verlässt verzweifelt das Labor und Gideon weist Matheson an, mit einem Shuttle die Kugel mitsamt Alien schnellstmöglich dorthin zu bringen, wo man sie fand. Als Matheson fragt warum antwortet Gideon: "Es gehört nicht uns, es gehört jedem der es findet, jedem der es braucht."

Beide gehen nochmals an die Kugel heran und Gideon fĂĽgt hinzu: "Es ist einfacher keine Vergebung zu wollen oder sie zu erwarten. Wir sollten besser versuchen, die Fehler nicht zu begehen, die dorthin fĂĽhren, dann brauchen wir sie erst gar nicht. Denn wenn man sie begeht, hilft Vergebung nicht, es gibt keinen Ausweg."

Gideon und Matheson haben die große Kugel gerade zurück an ihren „Heimatort“ gebracht und bleiben noch ein wenig stehen, um sie zu beobachten. Gideon meint dabei zu Matheson, dass er einige Zeit lang schon Schlafschwierigkeiten gehabt habe. Er sei immer wieder aufgewacht, sei umherspaziert, habe auf die Uhr gesehen. In der vergangenen Nacht aber habe er völlig durchgeschlafen – das erste Mal seit Jahren. Matheson vermutet, dass dies der Grund dafür gewesen sein könnte, dass das Alien an jener Stelle zurück gelassen wurde – als Geschenk für Reisende. Jemand, der niemals ihre Namen wüsste, niemals richten oder verurteilen würde – nur vergeben... Als sie gerade mit ihrem Shuttle los fliegen, landet ein anderes. Ein Alien tritt auf die Kugel zu und das Wesen sagt „Du leidest unter etwas“

Auf der Excalibur teilt Gideon Galen mit, dass sie eine Nachricht für ihn erhalten hätten. Galen hält dies für unmöglich, da niemand wisse, wo er sich auffalte. Gideon sagt weiter, dass die Nachricht unvollständig sei. Sie enthalte nur die Worte „Galen – LOVE“. Der Rest sei verloren gegangen. Matheson kann auf Nachfrage nicht sagen, woher die Nachricht kam, es gebe keinen speziellen Herkunftsort, nur ein „da draußen“, ganz allgemein. Während Galen auf die Nachricht sieht, hört man Isabelle, wie sie ihm verspricht, nach ihrem Tod zu ihm Kontakt aufzunehmen, falls sie einen Weg finde.

Galen scheint das nicht glauben zu wollen, zerknĂĽllt das Papier und wirft es auf den Boden.