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Die Crusade-Episoden in logischer Reihenfolge
Die Crew der Excalibur findet auf einem fremden Planeten eine große Wand, hinter der nach Aussage von Galens "Quellen" Heilung zu finden sein soll. Galen ist es auch, der dann einen Weg findet, die Wand zu öffnen und dahinter finden sie eine große Kugel, in der sich ein reptilienähnliches Wesen befindet. Sie nehmen es mit auf die Excalibur, um es zu untersuchen - und dort erfahren einige Crewmitglieder ihre ganz spezielle "Heilung".
Auf einem fremden Planeten soll sich nach Aussage von Galen, der sich auf seine "Quellen" beruft, "Heilung" befinden. Was die Crew dort aber zunächst findet, ist eine große Wand und weder Dureenas Diebestricks noch Eilersens Sprachkenntnisse scheinen dabei hilfreich zu sein, diese Wand zu öffnen. Erst als Eilerson Galen sagt, was für einen Satz er gefunden habe („Tretet ungehindert ein durch den Pfad der Sorgen“) kann Galen das Rätsel lösen. Er bringt Dureena zum Weinen und mit einer ihrer Tränen lässt sich die Wand tatsächlich öffnen.
Dahinter verbirgt sich eine große, nebelgefüllte Kugel, in der ein reptilienähnliches Wesen "wohnt". Da Gideon ohnehin niemals jemand zurücklässt und er Mitleid mit dem Wesen hat, entscheidet er sich dafür, die gesamte Kugel mit auf die Excalibur zu nehmen, um herausfinden zu können, ob sie diesem Wesen helfen können.
Auf der Excalibur dann treten einige Crewmitglieder einzeln vor das Wesen, das telepathisch mit ihnen kommuniziert. Und so ganz falsch lag Galen anscheinend mit dem Begriff "Heilung" nicht - nur ist es eine ganz andere Art von Heilung, als die Crew erwartet hatte...
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Matthias Pohlmann
Nach JMS' Angaben sollte dies eigentlich die Folge sein, die an 10. Stelle auszustrahlen gewesen wäre (siehe "logische Reihenfolge"). Es ist letztlich eine Folge, die die Charaktere Gideon, Matheson und Galen voranbringt - vor allem aber Letzteren. Man erlebt, dass in diesem Charakter eine Wut ist, die so unbändig zu sein scheint, dass er nicht mehr die Kontrolle über sich zu haben scheint. Der sonst eher sanfte und ruhige Galen bekommt eine Facette in seinem Charakter, die letztlich die Frage, warum er wirklich Teil dieser Mission ist, neu aufwirft. Seine Motive scheinen aber nicht nur aus denen der Güte und der Menschenfreundlichkeit zu bestehen...
Insgesamt eine gute bis sehr gute Folge. Eine genauere Einordnung verbietet sich (wieder mal), weil niemand so genau wissen kann, was davon wann zentral geworden wäre. Jedenfalls eine der Folgen, die es einem schwer machen, sich mit dem Abbruch der Serie anfreunden zu wollen.
Anmerkung (Gisa v. Delft): Die hier gezeigte Befindlichkeit Galens entspricht allerdings nicht der Entwicklung, die er am Ende der Technomagier-Trilogie nahm, wo er sich mit seinem Schicksal ausgesöhnt und seine Wut auf das Universum überwunden hatte. In "The Well of Forever", wo er Isabelles Asche verstreut, kommt das richtiger zum Ausdruck. |