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Babylon 5 Episodenguide |
5x22 "Sleeping In Light"
[Der Weg ins Licht]
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Die Folge beginnt ungewöhnlich, da der sonst übliche Vorspann fehlt. Man sieht Minbar, am Himmel fliegen Dutzende von Minbari-Kreuzern und Whitestar-Schiffen. Die Kamera fährt über Tuzanor zum Haus von Sheridan und Delenn. Man hört Garibaldi sagen:
"Die Interstellare Allianz, die ihren Sitz in der Minbari-Föderation hat, wurde im Erdenjahr 2261 gegründet, kurz nach dem Ende des Schattenkrieges vor 20 Jahren. 20 Jahre der Geschichte. Die von uns, die überlebt haben, haben es alles gesehen. Und die von uns, die verstehen, haben den Beginn dieses Tages erwartet und gefürchtet."
Man sieht, wie Sheridan und Delenn schlafen und Sheridan beginnt, von Lorien zu träumen. Wir sehen Erinnerungen Sheridans, unter anderem wie Lorien Delenn sagt, dass Sheridan noch 20 Jahre zu leben habe ("Falling Toward Apotheosis (Das Monster auf dem Thron)".
Sheridan erwacht plötzlich. Er setzt sich langsam auf, so dass Delenn sich auf seine Seite des Bettes rollt. Sie wacht ebenfalls auf und sieht, wie er den Kopf aufstützt. Ihre Frage, ob es ihm gut gehe, bejaht er - er brauche nur ein wenig frische Luft. Er verlässt das Bett und Delenn betrachtet ihn sehr besorgt.
John Sheridan schreitet durch die Korridore in der Uniform des Ranger Eins. Er geht auf den Balkon und betrachtet die Stadt – Delenn folgt ihm kurz darauf. Sie setzen sich und Sheridan sagt, dass er den Sonnenaufgang betrachten wolle – in all den Jahren auf Minbar habe er noch nie den Sonnenaufgang gesehen. Er wolle das Bild der aufgehenden Sonne ansehen, so dass er es in seinem Gedächtnis behalten könne. Delenn wird traurig und ernst. Sie stellt fest, dass er den Traum wieder gehabt habe – die dritte Nacht in Folge. Sie meint, dass es möglicherweise nicht das bedeute, was Sheridan denke, doch er sagt, es bedeute genau das. "Es war vor 20 Jahren, dass ich auf Z’ha’dum starb. Lorien sagte, dass er mein Leben um 20 Jahre verlängern konnte. Nicht mehr."
Delenn umarmt ihn fest, man merkt, dass sie das nicht gerne hört, doch Sheridan fährt fort und sagt, dass er fast am Ende seiner Zeit angekommen sei, dass er das in seinem Blut und in seinen Knochen fühlen könne. Die Frage von Delenn, ob sie "die Nachrichten" schicken solle, bejaht er. Die Sonne beginnt aufzugehen, und die beiden betrachten den Sonnenaufgang zusammen.
Auf der Erde sieht man Ivanova, nun General, in ihrem Büro während eines Briefings. Sie soll bei der Eröffnung eines Parks zum Gedenken an die Retter der Erde mitwirken und ein paar Worte sagen und danach den neuen Botschafter der Narn begrüßen. Man merkt, dass sie mit ihrer Aufgabe nicht sonderlich glücklich ist
Plötzlich wird eine Sicherheitskraft von einem menschlichen Ranger durch die Tür gestoßen, ein Offizier der Erdstreitkräfte kommt direkt nach ihm herein und entschuldigt sich für die Störung. Der Ranger sagt Ivanova, er habe eine Nachricht. Auf die Frage, von wem die Nachricht sei, entgegnet der Ranger, dass er denke, dass Ivanova das wisse.
Ivanova dreht sich zum Offizier der Erdstreitkräfte und hält diesem eine Gardinenpredigt. Sie habe doch klar gesagt, dass wann immer ein Ranger auftauchen sollte, dieser sofort und ohne Verzögerung zu ihr gebracht werden sollte. Der Ranger übergibt ihr einen Umschlag und während sie diesen liest, entgegnet ihr der Offizier etwas über das Protokoll und darüber, dass es eine Zeit, einen Ort und eine Zeit dafür gebe, bestimmte Dinge zu tun. Ivanova hört ihm nicht wirklich zu und tauscht nur einen bedeutungsvollen Blick mit dem Ranger aus. Sie sagt "Danke. Sagen Sie ihm, dass ich unterwegs bin." Der Ranger verlässt daraufhin ihr Büro und sie sagt dem Offizier auf dessen Nachfrage, dass sie nach Minbar gehen werde und dass ein Shuttle in einer Viertelstunde fertig zu sein habe – die Gedenkrede und der Narnbotschafter müssen wohl warten.
Vir genießt derweil auf Centauri Prime die angenehmen Seiten des Imperator-Daseins – er vergnügt sich im Bett. Er wird unterbrochen, als eine Wache sein Zimmer betritt und ihm sagt, dass ein Kurier von Minbar soeben angekommen sei. Vir sieht den Ranger und wird schlagartig ernst. Er verlässt das Bett und bekommt einen Umschlag, wie ihn auch Ivanova bekommen hatte. Er sagt dem Ranger, dass es ihm sehr Leid tue – der Ranger nickt und verlässt den Raum. Vir weist die Wache an, dem Premierminister zu befehlen, alle seine Termine für die nächsten Tage abzusagen. Die Wache meint darauf: "Aber Sie haben doch noch nicht einmal gelesen, was in der Nachricht steht." Vir entgegnet: "Das muss ich nicht, ich weiß es schon."
Auf dem Mars sieht man Garibaldi eine Zigarre rauchen, als Franklin und Garibaldis 16jährige Tochter Mary den Raum betreten – sie haben offensichtlich ein Tennismatch hinter sich. Garibaldi und Franklin betreiben ein bisschen Smalltalk, während die Tochter sie alleine zurücklässt. Kurz danach kommt Mary zurück und sagt Garibaldi, dass jemand gekommen sei, um ihn zu sehen. Ein Ranger kommt in den Raum und übergibt auch Garibaldi einen Umschlag. Während er die Nachricht liest, verfinstert sich sein Gesichtsausdruck und Mary fragt ihn, ob er in Ordnung sei. Er meint, er sei in Ordnung und schickt sie aus dem Zimmer. Franklin fragt ihn: "Ist es das, was ich denke, dass es ist?" Garibaldi antwortet: "Sheridan wird sterben. Er möchte, dass wir nach Minbar kommen, um ein letztes Mal zusammenzukommen, bevor... na ja, davor."
Franklin fragt ihn, ob er einen Flug für einen oder für zwei buchen solle, Garibaldi entgegnet, dass Sheridan trotz aller Differenzen in der Vergangenheit zwischen ihnen ein guter Mann und sein Freund sei – Franklin soll für zwei Leute buchen.
In Tuzanor auf Minbar sieht sich Sheridan wieder einen Sonnenaufgang an.
Später untersucht Franklin Sheridan – als Mediziner hatte Franklin niemals ganz verstanden, was Lorien getan hat, oder wie er ihn am Leben erhielt. Er könne keine genaue Prognose abgeben, glaube aber, dass Sheridan noch vier bis fünf Tage zu leben hat, maximal eine Woche. Als Franklin das Zimmmer verlässt, kommt Delenn herein, doch Sheridan möchte nicht darüber sprechen, wie wenig Zeit ihm noch bleibt. Er möchte Gelächter hören und feiern, keine Totenwache erleben müssen.
Beim Abendessen erzählt Garibaldi eine Geschichte von einem Pak’ma’ra, einer toten Katze und einem Datenkristall. Franklin, Delenn und Sheridan brechen in Gelächter aus, während Ivanova ganz in sich gekehrt da sitzt. Auch Vir gibt eine Geschichte zum Besten – wieder geht es um die Pak’ma’ra, nämlich wie Londo und er an einem Pak’ma’ra-Quartier vorbei gekommen waren, als diese sangen. Vir meint, dass dies der schönste Gesang gewesen sei, den er je gehört habe – voll von Trauern und Hoffnung und dem Gefühl, jemanden verloren zu haben. Auch Londo sei damals gerührt gewesen, berichtet Vir. "Als der Gesang zuende war", fährt Vir fort, "sagte er zu mir 'Es gibt 49 Götter in unseren Tempeln, Vir. Ehrlich gesagt, habe ich nie an einen geglaubt. Aber falls doch einer von ihnen existieren sollte, dann würde er mit so einer Stimme singen.' Erstaunlich, nach allem, was wir durchgemacht haben, nach allem, was er getan hat... Ich vermisse ihn."
Sheridan bringt einen Toast aus: "Auf abwesende Freund, die dennoch in unserer Erinnerung fortleben."
Sie heben ihre Gläser. Garibaldi: "G'Kar."
Vir: "Londo."
Delenn: "Lennier."
Franklin: "Ma..." Ivanova fällt ihm ins Wort: "Marcus."
Nach dem Abendessen sieht man die Gäste im Wohnzimmer sitzen. Vir ist auf dem Stuhl eingeschlafen, Garibaldi, Franklin und Sheridan unterhalten sich leise. Ivanova beobachtet das eine Zeit lang, schleicht sich dann davon – gefolgt von Delenn. Die beiden unterhalten sich auf dem Weg auf den Balkon. Delenn fragt Ivanova, ob es ihr gut gehe – sie versichert Delenn dass alles in Ordnung sei. Sie schafft es nicht, das Wort "sterben" auszusprechen, macht Delenn aber verständlich, dass sie keine Anzeichen für Sheridans Sterben sehen könne, wenn sie ihn ansehe. Es sei immer noch der selbe Sheridan wie früher. Sie kann sich nicht vorstellen, wie Delenn das alles verkraftet, diese meint aber, sie habe 20 Jahre gehabt, um sich darauf vorzubereiten. Sie sei nun so bereit, wie man nur bereit sein kann, werde Sheridan aber fürchterlich vermissen. (Man merkt in der Szene, dass Delenn hier Ivanova etwas vorzumachen versucht, denn sie wirkt, als ob sie sich kaum aufrecht halten könnte).
Ivanova meint, sie würde Sheridan auch vermissen. Sie habe so viele Freunde beerdigen müssen, es komme ihr manchmal vor, als sei niemand mehr übrig. Es sei keine Freude mehr vorhanden und sie wisse nicht mehr, was sie noch tue oder warum sie etwas tue. Plötzlich wechselt Ivanova das Thema und sagt, dass sie überrascht sei, dass David, Delenns und Sheridans Sohn, nicht da sei. Delenn erklärt das damit, dass David ein Ranger sei und auf einer Trainingsmission im Gebiet der Drazi unterwegs sei. Sheridan habe nicht gewollt, dass er sein Training unterbricht, da sie an dem Tag, an dem David zu den Rangers ging, einig darin waren, dass er keine besondere Behandlung bekommen solle. Außerdem sei es Sheridans Wunsch gewesen, seine Freunde ein letztes Mal zu sehen - und er habe sich gewünscht, dass David seinen Vater so in Erinnerung behält, wie er war.
Delenn verliert für einen Augenblick die Kontrolle über ihre starke Fassade, so dass sie nun das Thema wechselt.
Sie erzählt, dass Sheridan vor zwei Jahren die Wiederwahl als Prädident der Interstellaren Allianz abgelehnt habe und sie als Nachfolgerin auserkoren worden war. Sie habe sich dagegen gesträubt, aber Sheridan habe gemeint, dass es wichtig sei, dass sie das Amt annimmt. Ivanova stimmt Sheridan da zu und bescheinigt Delenn, einen exzellenten Job zu machen. Seitdem, fährt Delenn fort, habe Sheridan sich der Arbeit mit den Rangers verschrieben, da sie, Delenn, ja anderweitig eingebunden sei. Wenn Sheridan nun gehe, werde sie jemanden brauchen, der seinen Platz an der Spitze der Ranger einnehmen kann. Dabei hätte sie gerne einen Menschen, um die Balance, die sie geschaffen hatten zu halten (damit ist die Balance gemeint, dass die Führung der Ranger und der ISA unter Minbari und Menschen aufgeteilt ist). Delenn gibt ihrer Hoffnung Audruck, dass Ivanova Sheridans Platz bei den Rangers einnehmen könnte. Ivanova zeigt sich über das Angebot sehr überrascht und fragt, wie Delenn gerade auf sie käme. Delenn meint, dass sie wisse, dass Ivanova nicht sonderlich glücklich mit ihren Aufgaben zu Hause ist. Auf Minbar habe sie die Chance, etwas Neues aufzubauen und dabei nur Delenn gegenüber verantwortlich zu sein – keine Politik, keine Bürokratie. Ivanova bittet sich ein wenig Bedenkzeit aus, umarmt Delenn und geht ins Bett.
Sheridan passt Delenn im Korridor ab und fragt, ob Ivanova den Job übernehmen würde. Delenn denkt, dass sie das wahrscheinlich tun wird und fragt nach den anderen. Sheridan erwidert ihr, dass die gerade Vir ins Bett bringen, wo er auch hingehöre. Sie gehen Arm in Arm in ihr Zimmer.
Später, im Schlafzimmer, sieht man, dass beide nicht schlafen.
Morgen, sagt Sheridan, ist Sonntag. Als er noch ein Kind war, hat sein Vater jeden Sonntag die Kinder genommen und mit ihnen einen Ausflug gemacht. Auch er wird morgen einen Ausflug machen. Er will früh am Morgen gehen, bevor die anderen aufgestanden sind. Sie hatten ihre Zeit zusammen und haben gesagt, was sie sagen wollten. Außerdem möchte Sheridan wieder den Weltraum fühlen, denn dort gehört er hin.
"Ich finde", fügt er hinzu, "alles, was wir aufgebaut haben, die Interstellare Allianz, das ist inzwischen halb Realität, halb Mythos. Und es wird irgendwann enden, so wie alles irgendwann endet. Aber wenn es im All endet, wird man sich daran erinnern. Dann wird es für dich ein bisschen leichter werden, die anderen zusammenzuhalten." Abschließend bittet er Delenn darum, dass am morgigen Tag von all dem nicht die Rede sein soll. Er wolle, dass es ein fröhlicher Tag wird, sagt er. "Dann sollst Du das bekommen", antwortet Delenn. Die beiden küssen sich innig und umarmen sich fest.
Am nächsten Morgen betrachtet sich Sheridan im Spiegel – er hat die Uniform an, die er während der Zeit getragen hatte, als sich die Station von der Erde losgesagt hatte (ab "Ceremonies Of Light And Dark/Ein neuer Anfang"). Er geht in den Korridor, wo er eine weiß gekleidete Delenn vorfindet, die beiden gehen auf einander zu.
Delenn: "Guten Morgen."
Sheridan: "Guten Morgen."
Delenn: "Ich habe dich schon lange nicht mehr darin gesehen. Du siehst gut aus."
Sheridan: "Danke. Es zieht an manchen Stellen. Sie muss eingegangen sein, als sie eingelagert war."
Delenn: "Ja. Ich bin sicher, dass es das sein muss."
Sheridan: "Du siehst wundervoll aus."
Delenn: "Mir wurde von einer verlässlichen Quelle gesagt, dass heute nach Erdkalender ein Sonntag ist. Und an einem Sonntag macht man sich fein, oder?"
Sheridan: "Ja, das tut man."
Delenn wendet sich von ihm ab, kämpft sichtlich um die Kontrolle über sich. Auch Sheridans tapfere Fassade beginnt zu bröckeln.
Delenn: "Warst Du schon draußen? Es ist ein schöner Tag. Der perfekte Tag für einen Sonntagsausflug."
Sheridan: "Es ist… ein perfekter Tag."
Delenn: "Die anderen werden bald wach sein. Wenn du gehen willst, dann solltest du es jetzt tun, solange du es noch kannst."
Als Sheridan nun seine Hand auf Delenns Schulter legt, fällt der letzte Rest ihrer starken Fassade in sich zusammen. Abrupt dreht sie sich um und umarmt ihn fest. Sie halten sich, beide weinend, verzweifelt in den Armen.
Sheridan: "Gute Nacht, meine Liebe…du hellster Stern an meinem Himmel."
Delenn: "Gute Nacht. Du... warst mein Himmel, meine Sonne und mein Mond."
Er streichelt ihr über die Wange, dreht sich um und geht. Am Ende des Korridors zögert er kurz, dreht sich aber nicht mehr um. Delenn streckt ihren Arm nach ihm aus, als ob sie hofft, ihn zurück ziehen zu können. Nach einem kurzen Moment geht er – für immer.
Sheridan fliegt mit seinem persönlichen Schiff nach Babylon 5. Die Station scheint sehr leer zu sein, und nur eine einzige gelangweilte Wache steht am Eingang. Der Commander kommt angerannt und entschuldigt sich, dass er Sheridan nicht gleich bei seiner Ankunft begrüßt hat. Er wusste nicht, dass Sheridan komme. "Ich war gerade in der Gegend und wollte einen Zwischenstop machen", sagt Sheridan. Dann fragt er, wo alle seien.
Der Commander erklärt ihm, dass hierher niemand mehr komme. Nur die Abschalt-Crew und einige andere sind noch an Board. Babylon 5 wurde vor einigen Jahren an die Erde zurückgegeben. Das hohe Budget zur Aufrechterhaltung der Station hat die Erde nun dazu gezwungen sie zu schließen; er und seine Crew bereiten die Station auf die Abschaltung vor. Dann werde die Station gesprengt, um zu verhindern, dass sie zu einem Navigationshindernis wird.
"Wir sind immer noch auf das Engste miteinander verbunden", sagt Sheridan zur Station. Er macht einen kleinen Rundgang und zeigt jetzt schon erste Zeichen der Erschöpfung. Auf dem leeren Zocalo findet er Zack Allan, der wieder eine Uniform des Erdsicherheitsdienstes trägt und der humpelt.
Zack war für eine Weile zur Erde zurückgekehrt, doch ihm wurde dort langweilig und so kam er zurück; was die Erklärung dafür ist, dass ihn Sheridans Nachricht auf der Erde nicht erreichte. Zack wollte solange auf der Station bleiben, bis deren Lichter ausgehen. Er fragt Sheridan, ob dieser bis zur Abschlusszeremonie bleibe, doch Sheridan erwidert, dass er dafür keine Zeit mehr habe – nicht einmal mehr für einen kleinen Imbiss mit Zack.
Auf Zacks Frage, wohin es ihn ziehe, meint Sheridan, dass er in das Coriana-System gehe, wo sie den Schattenkrieg gewonnen hatten ("Into The Fire/Das dritte Zeitalter")- Auf dem Whitestar lässt Sheridan den Computer einen Kurs dorthin setzen.
Nach einiger Zeit meldet der Computer, dass sie sich dem Coriana-System näherten. Er wiederholt dies einige Male, bis Sheridan befiehlt, in den Normalraum zu springen. Er altert sehr schnell, mittlerweile wirkt er, als ob er jeden Moment sterben könnte.
Auf Minbar sieht man, wie Delenn alleine wach im Bett liegt, sie streicht über Sheridans Kissen, rollt dann auf seine Seite des Bettes und umklammert sein Kissen. Unterdessen meldet der Computer, dass die Lebenszeichen des Piloten sich einem gefährlich niedrigen Wert näherten. Sheridan befiehlt, dass alle Systeme abgeschaltet werden – es ist ihm alles zu laut. Nachdem alles abgeschaltet ist, fühlt er sich deutlich wohler.
Wieder sieht man Delenn, wie sie Sheridans Kissen umklammert, während Sheridan seine Augen geschlossen hält und einzuschlafen scheint- Er öffnet seine Augen wieder, als helles Licht auf sein Gesicht fällt, er hört Loriens Stimme, der in fragt: "Wer bist Du? Was willst Du? Warum bist Du hier? Wohin gehst Du?."
"Denkst du, wir hätten dich vergessen?" fügt er mit einem Lächeln hinzu. "Wir haben auf dich gewartet." "Jenseits aller Grenzen", beendet Sheridan den Satz für ihn und Lorien nickt. "Kann ich zurückkommen?" fragt Sheridan. "Nein", antwortet Lorien. "Diese Reise ist zu Ende. Eine neue beginnt. Es ist Zeit, zu ruhen." Sheridan lächelt und Licht umgibt das Innere des Schiffes "Sieh doch nur", sagt Sheridan, als er ins Licht blickt. "Die Sonne ist für mich aufgegangen." Das Licht vergeht und das Schiff bleibt im Dunkel zurück.
Auf Minbar ist Delenn derweil aufgestanden.
Ivanova: "Einige Tage später fand eine Suchmannschaft, die in den Coriana-Sektor entsandt worden war, Sheridans Schiff. Ihn selbst fand man nie. Alle Luftschleusen waren geschlossen, aber im Innern des Schiffes gab es keine Spur von ihm. Manche Minbari glauben, dass er eines Tages zurückkehren wird. Ich habe ihn in meinem Leben nicht mehr gesehen."
Ivanova begleitet Vir, Zack, Garibaldi, Delenn und Franklin bei der Abschiedszeremonie für Babylon 5. Sie verlassen die Station in einem Shuttle, wobei sie zwei Reihen von Schiffen aller Rassen passieren. Die Lichter der Station werden (von JMS persönlich) ausgemacht und die Station hört auf, sich zu drehen. Als die Schiffe wegfliegen, explodiert die Station, Ebene für Ebene, Sektion für Sektion.
"Babylon 5 war die letzte der Babylon-Stationen. Es sollte keine weiteren mehr geben. Babylon 5 hat die Zukunft verändert, und auch uns. Wir haben gelernt, dass wir selbst unsere Zukunft erschaffen müssen, weil es sonst andere für uns tun."
Garibaldi kehrt zu seiner Frau zurück und zu seiner Familie auf den Mars. Er findet seine Tochter schlafend vor, neben ihr ein Pokal für einen ersten Platz bei einem Tennisturnier.
"Die Station hat uns gezeigt, dass wir füreinander sorgen müssen. Denn wer sollte das sonst tun, wenn nicht wir?"
Franklin kehrt zu seiner Arbeitsstelle auf der Erde zurück, wo er dabei hilft, sowohl Außerirdische, als auch Menschen zu heilen.
"Wahre Kraft erwächst zuweilen dort, wo wir es am wenigsten vermuten."
Zack geht nach Centauri Prime, um dort für Imperator Vir Cotto zu arbeiten.
"Aber mehr als alles andere hat Babylon 5 in uns die Hoffnung geweckt, dass es immer einen Neuanfang geben wird, sogar für Leute wie uns."
Ivanova akzeptiert die Position des Führers der Ranger.
"Und Delenn, solange sie lebte, stand sie jeden Tag vor Morgengrauen auf und beobachtete den Sonnenaufgang..."
Man sieht Delenn auf der Bank sitzen, wo sie mit Sheridan zusammen am Anfang der Folge den Sonnenaufgang betrachtet hatte. Für einen kurzen Moment sieht man Sheridan neben ihr sitzen. Sie sieht nach, aber er ist gegangen. So schaut sie wieder dem Sonnenaufgang zu und streckt ihren Arm wieder so aus, wie sie es getan hatte, als Sheridan gegangen war.
The End
Eine Stimme aus dem Off: "Und nun für die, die diese spezielle ISN-Dokumentation archiviert haben, die verantwortlichen Leute..."
(Wer nun etwas sehen will, muss Bild für Bild weiter gehen. Man sieht den Komponisten Chris Franke, die Produzenten, die gesamte Crew bis hin zu den Catering-Leuten und ein Gruppenbild von Cast und Crew vor dem Earthdome)
Stimme aus dem Off: "Dieses Programm wurde durch Zuschüsse des Anla’shok Mermorial Fund finanziert."
Es folgt als Abspann die Maincast. Dabei sieht man immer links ein Bild des Charakters, wie er/sie aussah, als man ihn/sie das erste mal sah, und rechts ein Bild vom letzten Auftritt.
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