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Sheridan und Delenn verlassen Babylon 5 Richtung Minbar. Doch auch andere treffen Vorbereitungen zum Verlassen der Station.
Sheridan und Lochley treffen sich in der Kommandozentrale von Babylon 5. Sie können beide nicht schlafen. Captain Lochley ist seit fast einem Jahr auf der Station und wundert sich, wo die Zeit geblieben ist. Der Präsident wird Babylon 5 am nächsten Tag verlassen, da das Hauptquartier der Interstellaren Allianz auf Minbar fertig gestellt ist. Er möchte dies tun, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. Elizabeth Lochley bedankt sich bei Sheridan dafür, dass er sie auf die Station geholt hat. Der Platz ist ihr in der Zwischenzeit ans Herz gewachsen. Auch Sheridan fällt es schwer Babylon 5 zu verlassen, aber er weiß die Station in sicheren Händen. Dadurch falle ihm der Abschied leichter.
Vir Cotto sieht den Narn Ta´lon, der ergebnislos an G'Kars Quartier klingelt.
Er informiert ihn darüber, das G´Kar die Station verlassen hat, und nicht so schnell zurückkehren wird. Ta´lon ist verwundert, da der Botschafter der Narn seine Anwesenheit verlangt hatte und er extra von Narn hergekommen sei. Als Vir ihn verlässt verschafft sich Ta´lon Zugang zum Quartier. Als er drinnen per Stimmenbefehl das Licht anschaltet, wird seine Stimme erkannt und eine automatische Botschaft startet. G´Kar bedauert in dieser, dass er nicht da sein konnte, um diese Botschaft persönlich zu überbringen. Jetzt wo er nicht mehr da sei, brauchen die Narn jemanden der für sie spricht. Er habe sich für ihn entschieden. Sicherlich frage er sich, warum ausgerechnet ihm diese Ehre zu Teil wird.
G´Kar erklärt, er habe den Eindruck gewonnen, dass seine Ideen die Leute ablenken. Ta´lon sei realistisch und stark, und ein Freund. Um der Botschafter der Narn zu werden, müsse man zugleich Priester und Krieger sein. Er selbst sei in letzter Zeit eher das erste gewesen. Jetzt werde jemand gebraucht, der mehr Krieger als Priester sei.
Dr. Franklin bespricht beim Essen mit Dr. Hobbes über seine Nachfolge, da er die Station noch am selben Tag verlassen werde. Stephen möchte, dass sie seine Nachfolgerin wird. Es gibt zwar viele qualifizierte Ärzte auf der Station, doch die anderen sind Spezialisten. Sie hat in den letzten Jahren ein breites Wissen auf allen Gebieten angehäuft, deswegen sei sie für seinen Job die beste Wahl.
Delenn packt bereits ihre Sachen, als unerwarteter Besuch kommt. Lennier hat seine Pause im Anla'Shok Training dazu benutzt die Station zu besuchen, um ihr beim Packen zu helfen.
Die Geheimdienstchefin Tessa, Sheridan , Lochley und der Sicherheitschef Zack Allanhaben ein Sicherheitstreffen. Außer leichten Grenzscharmützeln ist jedoch alles ruhig. Tessa wird als einzige hohe Allianz-Mitarbeiterin auf Babylon 5 bleiben, da sie hier besser an Informationen kommen kann.
Michael Garibaldi hat auf dem Mars einige Angestellte von Edgars Industries zu einer Besprechung eingeladen. Alle Anwesenden kommen aus mittleren Positionen und sind dadurch aufgefallen, dass sie ihren Vorgesetzten die Meinung sagen. Deswegen will Garibaldi sie in den neuen Vorstand von Edgars Industries berufen. Wenn sie meinen er würde etwas falsch machen, dann sollten sie ihm das sagen. Wenn sie Recht hätten, bekämen sie eine Belohnung. Falls sie Unrecht haben, wird er sie zur Verantwortung ziehen.
Franklin verlässt die Station.
ISN berichtet von der Ankunft eines Whitestar. Laut einer zuverlässigen Quelle, soll dieser Sheridan und Delenn nach Minbar bringen.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Sven Bösking
Eine sehr emotionale und gute Folge. Das große Verabschieden beginnt. Alle Hauptcharaktere verlassen die Station, für die meisten beginnt damit ein neuer Abschnitt in ihrem Leben. Als Zuschauer durfte man sie auf einem Teil ihres Lebens begleiten. Doch wie schon in der ganzen Serie, gibt es keinen Stillstand. Sie entwickeln sich auch jetzt am Ende, und sie werden sich weiterentwickeln, auch wenn wir sie nicht mehr "beobachten". Dadurch zeigt diese Folge den Anfang, den jeder von ihnen auf dem neuen Weg nimmt.
Es geht weiter, bloß weil sie nicht mehr auf Babylon 5 sind, existieren sie doch immer noch. Dadurch wird das Gefühl weiter verstärkt, dass es sich um "reale" Personen handelt. Sie verschwinden nicht einfach ins Bodenlose, sie existieren weiter, nur außerhalb unserer Wahrnehmung. Zusammen mit der letzten Folge, wird eine Klammer gebildet die ihr Leben nach Babylon 5 beschreibt.
Doch es würde nicht Babylon 5 sein, wenn alles "Friede Freude Eierkuchen" wäre. Mordens Ankündigung aus der Episode "Day Of The Dead/Tag de Toten" erfüllt sich. Lennier verrät die Ranger. Man konnte sich kaum vorstellen das Morden Recht behält. Wie kann Lennier jemanden verraten? Dann sollen es ausgerechnet die Ranger sein? Das erscheint nahezu unvorstellbar.
Genauso unvorstellbar wie eine Serie, die auf einem Fünf-Jahresplan beruht, in der beliebte Hauptcharaktere hinterhältige Verräter sind, etc.- sprich Alltag auf Babylon 5. Doch als es soweit ist verrät er mehr als "nur" die Ranger. Er tut es auch nicht aus Böswilligkeit, sondern aus einer spontanen Schwäche, die ihn selbst am meisten trifft.
Londos erzwungener Verrat zeichnet ein besonders düsteres Bild für die Zukunft. Noch nicht einmal geboren, wird Delenns und Sheridans Kind schon in die Ränkespiele der Drakh eingeplant. Was sich daraus entwickelt, kann man sehr schön in der Centauri Trilogie nachlesen (Legions of Fire (I):The Long Night of Centauri Prime, Legions of Fire (II):Armies of Light and Dark, Legions of Fire (III):Out of the Darkness).
Der Anfang vom Ende, und nun zum Schluss….
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Sheridan (aus der Aufzeichnung für seinen Sohn): "From time to time, you will make mistakes. They are inevitable. Sometimes those mistakes will be huge. What matters is that you learn from them. There is nothing wrong with falling down as long as you end up just two inches taller when you pick yourself off the fall. At times you may end up far away from home. You may not be sure of where you belong anymore. Home is always there, because home is not a place. It is wherever your passion takes you. As you continue on your path, you will lose some friends and gain some new ones. The process is painful, but often necessary. They will change and you will change, because life is change. From time to time, they must find their own way and that way may not be yours. Enjoy them for what they are and remember them for what they were. Oh, there's not much left. Except, I believe - I really do believe that sooner or later, no matter what happened, things do work out. We have hard times. We suffer. We lose loved ones. The road is never easy. It was never meant to be easy, but in the long run, if you stay true to what you believe, things do work out. Always be willing to fight for what you believe in. It doesn't matter if thousand people agree with you or one person agrees with you. It doesn't matter if you stand completely alone. Fight for what you believe."
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