Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 5x01 No Compromises
:: 5x02 The Very Long Night Of Londo Mollari
:: 5x03 The Paragon Of Animals
:: 5x04 A View From The Gallery
:: 5x05 Learning Curve
:: 5x06 Strange Relations
:: 5x07 Secrets Of The Soul
:: 5x08 Day Of The Dead
:: 5x09 In The Kingdom Of The Blind
:: 5x10 A Tragedy Of Telepaths
:: 5x11 Phoenix Rising
:: 5x12 The Ragged Edge
:: 5x13 The Corps Is Mother, The Corps Is Father
:: 5x14 Meditations On The Abyss
:: 5x15 Darkness Ascending
:: 5x16 And All My Dreams, Torn Asunder
:: 5x17 Movements Of Fire And Shadow
:: 5x18 The Fall Of Centauri Prime
:: 5x19 Wheel Of Fire
:: 5x20 Objects In Motion
:: 5x21 Objects At Rest
:: 5x22 Sleeping In Light


Babylon 5 Episodenguide


5x15 "Darkness Ascending"

[Am Rande des Abgrunds]


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 Synopsis
Garibaldi kommt geschunden und blutig auf den Zocalo, der völlig verwĂŒstet ist. Überall sieht er TrĂŒmmer, Flammen und Leichen. Einer der Toten ist Sheridan. Er hat einen Kopfschuss und neben ihm steht mit Blut geschrieben: "Sie haben mich enttĂ€uscht." Auch Zack Allan ist tot, die Blutnachricht lautet: "Wo waren Sie?"

Dr. Franklin ist schwer verwundet. "Wir hĂ€tten Sie hier gebraucht ..." keucht er noch, dann wird auch er erschossen. GelĂ€chter hallt ĂŒber den Zocalo. Ein zweiter Garibaldi, mit einem großen Gewehr, tritt aus den TrĂŒmmern hervor und sagt, er sei an allem schuld. Der erste Garibaldi wendet sich ab, doch etwas kriecht aus der Bar heraus und beginnt ihn zu verschlingen.

Garibaldi erwacht abrupt aus seinem schrecklichen Traum. Vor seinem Bett steht Lyta mit weiß leuchtenden Augen. Sie habe beschlossen, erklĂ€rt sie, das, was die Vorlonen ihr angetan haben, nicht mehr zu verstecken, und sie teste gerade ihre FĂ€higkeiten. Garibaldi hĂ€tte jedoch nicht aufwachen sollen. "Das alles ist nur ein Traum ", sagt sie. Noch einmal wacht Garibaldi auf und er ist allein in seinem Zimmer.

Doch dann erscheint Lise Hampton und sie ist real. Sie will Garibaldi sehen, der sein Versprechen, nur fĂŒr kurze Zeit auf Babylon 5 zu bleiben nicht gehalten hat. Da sie ihn vermisst, ist sie jetzt zu ihm gekommen.

Delenn nimmt in Sheridans BĂŒro, wo sie gerade allein einige Unterlagen holt, einen Anruf von Lennier entgegen. Er unterrichtet sie ĂŒber drei weitere Angriffe auf Schiffe der Allianz, wofĂŒr es weder Zeugen noch Beweise gegeben habe. Zwanzig Stunden vor jedem Angriff empfingen sie jedoch verschlĂŒsselte Centauri-Signale. Es werde allerdings noch einige Zeit dauern, bis er in der Lage sei, sie zu entschlĂŒsseln.

Lennier will wissen, ob Sheridan ĂŒber seine Mission informiert ist. Delenn verneint und genau in diesem Moment erscheint Sheridan am Eingang des Raumes. Als er sieht, mit wem Delenn spricht, hĂ€lt er inne und hört die letzten Worte an. So erfĂ€hrt er, wo sich Lennier aufhĂ€lt und womit er sich befasst.

Unterdessen spricht Lyta mit einem GeschĂ€ftsmann. Lyta will eine Vereinbarung mit ihm treffen, mit einem seiner Forschungsschiffe, das zweihundert Telepathen befördern kann, unbekannte Planeten fĂŒr dessen Firma zu erforschen. Sie wĂŒrden ihre telepathischen FĂ€higkeiten nutzen, erklĂ€rt sie, um erste Kontaktaufnahmen zu erleichtern und um wesentlich effizienter Erfolge zu erzielen. Im Gegenzug wollen sie eine Kolonie grĂŒnden, wenn sie einen geeigneten, unbewohnten Planeten finden.

Der GeschĂ€ftsmann findet die Idee zwar interessant, will sich aber darauf nicht einlassen. Beim Einsatz abtrĂŒnniger Telepathen wĂŒrde die Versicherung erlöschen und der Vertrag mit dem Psi-Corps wĂŒrde verletzt, was sie sich nicht leisten könnten. Auch kein anderes Erdenunternehmen könnte das. Nachdem der Mann gegangen ist, hat Lyta eine andere Idee. Sie vereinbart ein Treffen mit G'Kar.

Vir bespricht die anliegenden Aufgaben mit Londo. Der Hof möchte einen Zeitplan der Transporte von Allianz-Welten nach Centauri Prime. Londos findet das sehr ungewöhnlich, da der imperiale Hof sich noch nie fĂŒr solche Angelegenheiten interessiert habe. Die weiteren Punkte fĂŒr diesen Tag, ein Treffen mit dem Finanzminister der Drazi und ein Fototermin mit dem Gaim-Botschafter, wurden abgesagt. Vir vermutet, das hĂ€nge mit dem Boykott der Allianz-Sitzungen zusammen. Londo jedoch ist befremdet, dererlei Termine seien eigentlich immer aufrechterhalten worden.

In Garibaldis Quartier entdeckt Lise als sie Tee kochen will eine Whiskey-Flasche. WĂŒtend stellt sie Garibaldi zur Rede. Sie habe schon einmal mit ansehen mĂŒssen, was der Alkohol anrichtete, mindestens zweimal habe er schon Michaels Leben ruiniert. Michael aber behauptet, er habe alles unter Kontrolle. Sie fordert, er solle dann zumindest nicht trinken solange sie da sei. Das wĂ€re wenigstens ein Anfang. Garibaldi erklĂ€rt sich einverstanden, er schĂŒttet den Inhalt der Flasche in den Ausguss.

An Bord der ‚Maria’ ist Lennier damit beschĂ€ftigt, die Übertragungen der Centauri zu entschlĂŒsseln. Als Montoya nach seinen Fortschritten fragt erklĂ€rt Lennier, er sei bisher nur in der Lage gewesen, drei Worte zu entschlĂŒsseln: "Antworten Sie nicht!" Er glaubt, dass die Botschaft an eine stationĂ€re Basis geschickt wird. Die Basis mĂŒsste also einen Tachyonenstrom aussenden, um die Übertragung zu ermöglichen. Falls man diesen zum Zeitpunkt einer weiteren Übertragung orten kann, ist er zur Basis zurĂŒck zu verfolgen. Da empfĂ€ngt Montoya eine Nachricht von Babylon 5. Die ‚Maria’ wurde von Sheridan selbst zurĂŒckgerufen.

Delenn will von Sheridan wissen, warum er den Whitestar 27 zurĂŒckgerufen habe. Er erklĂ€rt, er habe von der verdeckten Mission erfahren die ohne sein Wissen durchgefĂŒhrt werde, also hĂ€tte er sie abgebrochen, denn er hielte es fĂŒr unangemessen, Lennier auf diese Mission zu schicken, ohne ihn davon zu unterrichten. Delenn muss zugeben, dass er Recht hat. Allerdings sei es ebenso unangemessen von Sheridan gewesen sei, Lennier nicht auf diese Mission zu schicken. Er sei der Ranger, der am besten dafĂŒr geeignet sei. Sheridan habe ihn nur nicht geschickt, um Delenn davor zu schĂŒtzen, dass Lennier in Gefahr gerĂ€t. Sheridan muss das eingestehen, Delenn habe bereits einige ihr nahe stehende Personen wie Marcus und Neroon verloren, er habe sie keinen weiteren Verlusten aussetzen wollen.

In dem Moment erreicht sie die Nachricht von Montoya, dass Lennier die ‚Maria’ mit einem Ein-Mann-JĂ€ger verlassen habe, und bisher nicht ausfindig gemacht werden konnte.

Lennier folgt unterdessen im Hyperraum dem Tachyonstrahl. Da sein Sauerstoffvorrat nicht reichen wird, bis die Basis erreicht ist, die er finden will, versetzt er sich in tiefe Meditation, um soviel Sauerstoff wie möglich zu sparen.

Lyta sucht G'Kar auf und erinnert ihn an das Angebot, Zugang zu ihrer DNS zu erwerben, dass er ihr machte als sie auf die Station kam. Sie will wissen, ob es noch gilt. G'Kar ist verblĂŒfft, nach so langer Zeit daran erinnert zu werden, ist jedoch grundsĂ€tzlich noch interessiert. Lyta verspricht ihm den Zugang zu der DNS von vielen Telepathen. DafĂŒr will sie viel Geld, mindestens fĂŒnf Langstreckenraumschiffe die je 100 Telepathen aufnehmen können und absolute Diskretion. BezĂŒglich der Diskretion hat G'Kar Bedenken wegen der Mitgliedschaft in der Allianz. Lyta aber macht ihm klar, dass es hier um ein innenpolitisches Anliegen der Narn ginge, dass nicht in die ZustĂ€ndigkeit der Allianz falle. Lyta gibt G'Kar Zeit, ihr Angebot zu ĂŒberdenken.

Garibaldi und Lise sind im "Fresh Air" um zu essen. Lise sagt, sie freue sich auf Garibaldis RĂŒckkehr zum Mars, sie brauche ihn dringend, bei der Leitung von Edgars Industries. Sie will wissen, wie Sheridans reagierte, als Michael ihn von seinem RĂŒcktritt in Kenntnis gesetzt habe. Lise bemerkt an seiner ausweichenden Reaktion, dass er nicht mit Sheridan gesprochen hat. Ein Kellner möchte nun die Bestellung aufnehmen. Auf Lises mahnenden Blick bei den GetrĂ€nken verlangt Garibaldi einen Kaffee, worauf der Kellner erst nach massiver Wiederholung reagiert. Als Garibaldi den ersten Schluck nimmt erklĂ€rt er Lise, es sei der schlechteste Kaffee, den er je getrunken habe. Er steht auf um sich darĂŒber zu beschweren. Als Lise ihn nicht mehr sehen kann, zĂŒckt er einen Flachmann aus seiner Tasche und "verbessert" seinen Kaffee.

Sheridan und Delenn erfahren, dass es bislang keine Spur von Lennier gibt. Sheridan befiehlt, die Suche fortzusetzen. Captain Montoya gibt zu bedenken, dass Lennier, selbst wenn er sich in tiefer Meditation befindet, jetzt am Ende seiner SauerstoffvorrÀte sein wird.

Unterdessen wird Lenniers JĂ€ger von einem Schiff der Centauri ĂŒberholt. Lennier aktiviert trotz Ă€ußerster Sauerstoffknappheit den Tarnmodus seines Schiffes, dockt es an die HĂŒlle des Centauri-Schiffes und fĂŒllt so seinen Sauerstoffvorrat auf. Das Centauri-Schiff springt in den Normalraum und erreicht hier den Sammelpunkt der Centauri-Flotte.

Als sie sich Schlafen gelegt haben, entschuldigt sich Sheridan bei Delenn. Sie habe Recht gehabt, Lennier auf diese Mission zu senden, es sei aber nicht ihr Fehler, dass er vermißt werde, oder womöglich tot sei. Delenn entgegnet, dass sie seinen Tod erst akzeptieren werde, wenn sie seine Leiche gesehen habe.

Am nĂ€chsten Morgen erhĂ€lt Londo eine dringende Nachricht von Centauri Prime. Ein Minister unterrichtet ihn, dass sie wĂŒssten, Sheridan und die anderen Allianzmitglieder wollten die Centauri fĂŒr die Angriffe verantwortlich machen. Sie seien sogar bereit, Beweise zu fĂ€lschen, wenn es notwendig wĂ€re. Londo versichert, dass Sheridan so etwas niemals zulassen wĂŒrde. Der Minister weist jedoch darauf hin, dass die Narn Zugang zu Centauri-Schiffen und Waffen hĂ€tten, die bei ihrem Abzug auf Narn zurĂŒckgelassen wurden. Da viele Narn denken wĂŒrden, dass G'Kar den Centauri zu nahe steht, könnte womöglich eine BeweisfĂ€lschung ohne sein Wissen durchgefĂŒhrt werden. Der Minister fordert Londo auf, seine Position zu nutzen und zu verhindern, dass den Centauri die Schuld angehĂ€ngt wĂŒrde. Sollten die Narn versuchen, gegen die Centauri zu agieren, macht der Minister klar, könnte das einen neuen Krieg verursachen.

Lyta möchte G'Kars Antwort erfahren. Er erklĂ€rt ihr, dass seine Regierung zugestimmt habe, allerdings unter einer zusĂ€tzlichen Bedingung: Lyta und ihre Telepathen mĂŒssten von Zeit zu Zeit die Gedanken anderer Botschafter scannen und den Narn Bericht erstatten. Lyta denkt kurz nach, und lehnt ab. Sie sei mittlerweile zu vielen Kompromissen bereit, doch etwas Anstand habe sie noch. So wĂŒrde das GeschĂ€ft nicht zustande kommen. Damit will Lyta das Quartier verlassen.

G'Kar jedoch hĂ€lt sie zurĂŒck. Es gĂ€be diese Bedingung gar nicht. erklĂ€rt er, er habe nur herausfinden wollen, wie weit sie gehen wĂŒrde. HĂ€tte sie sich darauf eingelassen, wĂ€re das GeschĂ€ft geplatzt, denn man hĂ€tte ihr nicht trauen können. Nun aber könnten sie fortfahren. Sie werde das Geld, die Schiffe und die UnterstĂŒtzung der Narn erhalten.

Lennier kehrt, mit dem Centauri Schiff verbunden, zusammen mit einer Reihe anderer Schiffe in den Hyperraum zurĂŒck. Als sie erneut in den Normalraum springen aktviert er den Aufnahmemodus. Die Schiffe greifen ohne Vorwarnung einen Konvoi an und zerstören ihn, obwohl er die Kapitulation anbietet. Als die Centauri abziehen, bleibt Lennier zwischen den TrĂŒmmern zurĂŒck und beginnt ein Notsignal zu senden.

Auf der Station kommt die gute Nachricht an: Die 'Maria' hat Lennier an Bord genommen und fliegt nach Babylon 5. Lennier hat den Beweis, den sie brauchen. Delenn lĂ€uft, von ihren Emotionen ĂŒberwĂ€ltigt, aus dem Raum und lehnt sich gegen die Wand, nicht wissend, ob sie lachen oder weinen soll. ZufĂ€llig kommt Londo vorbei und fragt, ob alles in Ordnung sei. Sie geht schweigend auf ihn zu und umarmt ihn. Londo ist völlig irritiert und fragt, was das zu bedeuten habe. Delenn erklĂ€rt ihm, dass sie so etwas nie gemacht hĂ€tte und befĂŒrchte, dass sie schon bald keine Gelegenheit mehr dazu haben werden.

Als Lennier eintrifft wird er von Delenn und Sheridan begrĂŒĂŸt. Lennier gibt Sheridan die Aufzeichnungen, die er gemacht hat und zieht sich dann zurĂŒck um sich auszuruhen. "Viele Monate haben wir auf diese Information gehofft", stellt Sheridan fest, "und nun, wo ich sie habe, möchte ich sie am liebsten ins All befördern. Ich hatte gedacht wir irren uns. Ich hatte gedacht, dass es nicht so sein wĂŒrde." Delenn geht es genauso. Aber sie haben jetzt die Pflicht, angemessen zu reagieren. Sie beraumen eine nicht-öffentliche Ratssitzung am nĂ€chsten Morgen an, um die Beweise zu zeigen. Garibaldi, nach dem Sheridan gesucht hatte, kommt herein. Sheridan lĂ€sst ihn wissen, dass er sich schnellst möglichst mit ihm, Franklin und G'Kar treffen will.

Franklin spricht gerade mit Londo ĂŒber die biologische Datenbank der Allianz, als sie von Vir unterbrochen werden. Er teilt Londo mit, dass fĂŒr den nĂ€chsten Tag eine Ratssitzung geplant sei, ein sicheres Anzeichen dafĂŒr, dass sie Beweise hinsichtlich der Angriffe prĂ€sentieren wĂŒrden. Es seien alle Botschafter eingeladen, bis auf Londo. "Oh, das gefĂ€llt mir nicht", sagt Londo. "Das gefĂ€llt mir ĂŒberhaupt nicht. Das wird ganz böse enden."

Lise ist dabei, das Abendessen vorzubereiten, als Garibaldi das Quatier betritt. Er beschwört sie, die Station sofort zu verlassen und schnellstmöglich auf den Mars zurĂŒckzukehren. Denn wenn kein Wunder geschehe, stellt er fest, werden sie morgen im Krieg mit den Centauri sein.