Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 5x01 No Compromises
:: 5x02 The Very Long Night Of Londo Mollari
:: 5x03 The Paragon Of Animals
:: 5x04 A View From The Gallery
:: 5x05 Learning Curve
:: 5x06 Strange Relations
:: 5x07 Secrets Of The Soul
:: 5x08 Day Of The Dead
:: 5x09 In The Kingdom Of The Blind
:: 5x10 A Tragedy Of Telepaths
:: 5x11 Phoenix Rising
:: 5x12 The Ragged Edge
:: 5x13 The Corps Is Mother, The Corps Is Father
:: 5x14 Meditations On The Abyss
:: 5x15 Darkness Ascending
:: 5x16 And All My Dreams, Torn Asunder
:: 5x17 Movements Of Fire And Shadow
:: 5x18 The Fall Of Centauri Prime
:: 5x19 Wheel Of Fire
:: 5x20 Objects In Motion
:: 5x21 Objects At Rest
:: 5x22 Sleeping In Light


Babylon 5 Episodenguide


5x11 "Phoenix Rising"

[Vergesst Byron nicht]


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Regie:
David Eagle
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Bruce Boxleitner (President J. Sheridan)
Jerry Doyle (Michael Garibaldi)
Mira Furlan (Delenn)
Richard Biggs (Dr. Stephen Franklin)
Stephen Furst (Vir Cotto)
Bill Mumy (Lennier)
Tracy Scoggins (Captain E. Lochley)
Jeff Conaway (Zack Allan)
Patricia Tallman (Lyta Alexander)
Andreas Katsulas (G'Kar)
Peter Jurasik (Londo Mollari)

Gaststars:
Walter Koenig (Bester)
Robin Atkin Downes (Byron)
Jack Hannibal (Peter)
Victor Love (Telepath)
Leigh J. McCloskey (Thomas)

 Kurzinhalt
Nachdem die ausweglose Situation der abtrĂŒnnigen Telepathen immer mehr auf die Spitze zutreibt setzt Bester seine Bluthunde auf sie an, was zu einer weiteren Eskalation fĂŒhrt. DarĂŒber hinaus trifft Bester mit Garibaldi zusammen und diese Begegnung hat eine ungeahnte Auswirkung. Byron konfrontiert unterdessen Lyta mit seiner Vergangenheit.


 Inhalt
Bester gibt den Cops seiner Bluthundeinheit, die die abtrĂŒnnigen Telepathen fassen sollen, Anweisungen zur Vorgehensweise. Diejenigen, die Byron verlassen hĂ€tten, seien gefĂ€hrlicher als die anderen, die sich im Braunen Sektor verschanzt hĂ€tten. Dennoch seien es Telepathen, ihre Familie, und man möge versuchen, Blutvergießen möglichst zu vermeiden. Er gibt den Psi-Cops ihre genauen AuftrĂ€ge und befiehlt, die Situation bis zum nĂ€chsten Tag geklĂ€rt zu haben.

Gegen Ende seiner AusfĂŒhrungen kommt Captain Lochley dazu. Sie wirft Bester vor, die Jagd zu genießen, er entgegnet jedoch, es sei seine Aufgabe, die Normalen vor abtrĂŒnnigen Telepathen zu beschĂŒtzen. DarĂŒber hinaus sei es seine Mission, den AbtrĂŒnnigen zu helfen dass sie verstehen, alle Telepathen seien auf derselben Seite.

Als die Einheit ihre Positionen einnehmen will, öffnet sich in einem Korridor eine AufzugstĂŒr und die Leiche eines in einen Hinterhalt gelockten Bluthundes ist zu sehen, der unter den Worten "Free Byron!" an die Wand genagelt wurde.

Unterdessen nimmt Byron Kontakt mit PrĂ€sident Sheridan auf. Er unterbreitet ihm, dass er, falls die Gedankenpolizisten die Station verlassen wĂŒrden, seine AnhĂ€nger davon ĂŒberzeugen könne, sich zurĂŒckzuziehen. Sheridan verhandelt noch mit ihm, als Bester hereinkommt, an den Monitor tritt und ironisch bemerkt, Byron halte niemals seine Versprechen. "Es ist vorbei", richtet er das Wort an Byron. "Nein, es gibt noch andere Wege", entgegnet Byron und bricht die Verbindung ab. Als Lyta von Byron wissen will, was Bester mit seiner Bemerkung ĂŒber die Versprechen gemeint habe, weicht Byron einer Antwort aus, dazu sei jetzt keine Zeit.

Bester ignoriert Sheridans Ärger ĂŒber dessen Einmischung und liefert einen Bericht ĂŒber die Fortschritte ab. Als Bester gegangen ist, Ă€ußert Sheridan Lochley gegenĂŒber seine Verwunderung, dass man nichts von Garibaldi gehört habe. Noch gefĂ€hrlicher als ein lauter Garibaldi sei einer, von dem man nichts höre



Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Gisa von Delft

Obgleich das Thema "Telepathen" im Prinzip höchst reizvoll ist, will mir die Umsetzung ĂŒber den uncharismatisch wirkenden Byron und seine Gruppe nach wie vor nicht recht gefallen. Ein wenig interessierter schaut man sie sicherlich an nach der LektĂŒre der "Psi-Corps Trilogie", in der das VerhĂ€ltnis zu Byron aus Besters Sicht beleuchtet wird. Im Grunde ist Byron in seiner Denkweise und Arroganz - auch er hĂ€lt genaugenommen die Telepathen fĂŒr eine höhere Stufe der Evolution - Bester ja auch gar nicht so unĂ€hnlich.

Insgesamt erscheint hier die Umsetzung der Telepathenproblematik unter Zuhilfenahme dieser "Hippie-Truppe" irgendwie gewollt, aber nicht gekonnt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine Gruppe mit solchen FĂ€higkeiten keinen besseren Weg finden sollte, zu dem zu kommen, was sie sich wĂŒnscht. Das Universum ist in dieser Serie so groß, unzĂ€hlige Ziele wĂ€ren erreichbar, wĂŒrde man sich da tatsĂ€chlich, wenn man einfach nur in Ruhe gelassen werden wollte, diese Raumstation aussuchen? Warum nicht besser eine stille kleine Agrarkolonie auf der man die telepathischen FĂ€higkeiten fĂŒr sich behĂ€lt und sich in das normale Leben dort einreiht?

Der Telepathenkonflikt, sowohl intern als auch bezĂŒglich der "Normalen", ist einfach eine Nummer zu groß, als dass er hier anhand dieser kleinen Gruppe abgehandelt werden kann. Zudem will auch irgendwie nicht einleuchten, dass es selbst Lyta mit ihren FĂ€higkeiten nicht mit Bester aufnehmen kann. Das Telepathen-Thema ist schlicht zu komplex, um in dieser KĂŒrze etwas Stimmiges herzugeben.

Das einzig wirklich sehenswerte bezĂŒglich dieses Themas war wieder mal Walter Koenig als Alfred Bester. Ansonsten ist es, um es dezent zu formulieren, kein Verlust, wenn die Byron-Truppe die Station verlassen hat.