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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 5x01 No Compromises
:: 5x02 The Very Long Night Of Londo Mollari
:: 5x03 The Paragon Of Animals
:: 5x04 A View From The Gallery
:: 5x05 Learning Curve
:: 5x06 Strange Relations
:: 5x07 Secrets Of The Soul
:: 5x08 Day Of The Dead
:: 5x09 In The Kingdom Of The Blind
:: 5x10 A Tragedy Of Telepaths
:: 5x11 Phoenix Rising
:: 5x12 The Ragged Edge
:: 5x13 The Corps Is Mother, The Corps Is Father
:: 5x14 Meditations On The Abyss
:: 5x15 Darkness Ascending
:: 5x16 And All My Dreams, Torn Asunder
:: 5x17 Movements Of Fire And Shadow
:: 5x18 The Fall Of Centauri Prime
:: 5x19 Wheel Of Fire
:: 5x20 Objects In Motion
:: 5x21 Objects At Rest
:: 5x22 Sleeping In Light


Babylon 5 Episodenguide


5x03 "The Paragon Of Animals"

[Die Stimme des Universums]


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 Synopsis
Im Ratsraum der Interstellaren Allianz herrscht Unruhe. Die Mitgliedsvölker fordern die versprochenen Technologiefortschritte ein, weigern sich jedoch, die Deklaration der Prinzipien zu unterschreiben. Londo vermeldet, die Centauri Republik habe bereite unterschrieben. Und wenn sie das getan hätte, fügt G`Kar hinzu, könne jedes ander Volk auch unterschreiben. Was das denn bedeuten solle, fragt Londo am Rande herausfordernd. Der Botschafter der Drazi behauptet lautstark, der Versuch, Moral in ein Gesetz zu fassen, würde dem Grundgedanken der Allianz widersprechen, sein Volk habe niemals ein anderes Volk angegriffen. Allein diese Tatsache mache die Deklaration irrelevant. Außerdem sei sie eine Beleidigung für jeden Drazi. Garibaldi wirft im Vorbeigehen einen kurzen Blick auf das Chaos und deutet Sheridan eine an die Schläfe gesetzt Waffe an.

Sheridan macht eine Pause auf dem Beobachtungsdeck, als Garibaldi dazukommt und feststellt, das sei ja ein schöner Zirkus gewesen. Der neue Chef des Geheimdienstes ist wie Londo der Meinung, man solle die Deklaration vorläufig fallen lassen. Eine kleine Machtdemonstration, die sie einschüchtere, würde die anderen weitaus schneller überzeugen und dann könne man auf die Prinzipien hinarbeiten. Sheridan gibt ihm aber zu verstehen, dass die Allianz ohne die Deklaration keinen Sinn für ihn mache. Garibaldi räumt ein, er wolle Sheridan, keinesfalls vorschreiben, wie er die Allianz zu führen habe, schließlich sei er kaum in der Lage, seine Socken zu sortieren. Dennoch hält er er zu diesem Zeitpunkt die eiserne Faust im Samthandschuh für wirklungsvoller.

Ein Planeten wird bombardiert, die Bewohner haben sich in Schutzräume geflüchtet. Ein Mann kommt herein und berichtet ihrem Anführer, dass ein Ranger gekommen sei. Er würde ihr Anliegen zur Allianz bringen, die sie vor ihren Angreifern beschützen werde. Die Augen der Bewohner sind hoffnungsvoll auf den Ranger gerichtet, der jetzt hinter dem Mann erscheint.

Während Sheridan, Delenn und Londo über andere Möglichkeiten debattieren, mehr Welten zur Mitgliedschaft in der Allianz zu bewegen, ist G'Kar damit beschäftigt , die Deklaration linguistisch ein wenig umzuarbeiten, damit die Drazi leichter zustimmen können. Londo kann ich einige Sticheleien darüber offenbar nicht verkneifen.

Garibaldi macht nun einen Vorschlag, über den er schon eine Weile nachdenkt. Die Minbari und Centauri würden schon lange Telepathen für den Geheimdienst einsetzen. Er ist der Meinung, auch die Allianz solle Telepathen zusätzlich zu den Rangers benutzt, um Informationen zu beschaffen. Die Telepathen der neuen Kolonie hätten schließlich angeboten, für ihre Unterkunft zu arbeiten, man solle sie dafür einsetzen. Auch wenn Sheridan sie in der untersten Schublade halten will für den Fall eines Telepathenkrieges, findet Michael, sie gehörten in die oberste Schublade. Schließlich überredet er Sheridan ihm die Erlaubnis zu geben, mit den Telepathen zu sprechen, sofern er die Allianz zu nichts verpflichte.

Garibaldi geht zur Telepathen-Kolonie in den Braunen Sektor. Er fragt einen schweigsamen Gefährten nach Byron. Der reagiert zunächst nicht, als Garibaldi seiner Frage jedoch mehr nachdruck verleiht erscheint Byron schließlich und lehnt sofort, bevor Garibaldi etwas sagen kann, ab. Garibaldi ist verwirrt Er habe Garibaldis Gedanken deutlich vernehmen können, ohne ihn zu scannen, sagt Byron. Er beschreibt ihm, wie schwer es für Telepathen sei, die Gedanken anderer auszugrenzen, sie müssten dafür ihre natürlichen Fähigkeiten unterdrücken. Vor den anderen Telepathen verhöhnt er ausgiebig Garibaldis Art und dessen Angewohnheit seine Unterhaltungen immer vorher in Gedanken zu proben. Er erklärt schließlich, dass die Telepathen nie wieder für eine Organisation arbeiten werden, die ihre Fähigkeiten, wie das Psi-Corps, nur ausnutze.

Ein schwer beschädigter Whitestar kommt durch das Sprungtor bei Babylon 5. Der an Bord befindliche Ranger wird sofort ins Medlab gebracht, doch seine Verletzungen sind so schwer, dass Franklin ihm nicht helfen kann, er wird in Kürze sterben. Delenn beschließt Lyta zu holen, um die Nachricht des Rangers doch noch zu bekommen und die zu finden, die für seinen Zustand verantwortlich sind. Lyta scannt den Ranger und sieht die erschöpften Enphili, deren Planet am Rande des Drazigebietes liegt und die den Ranger um Hilfe baten. Obwohl es ihr Untergang sein könnte, haben die Enphili diesmal die Tributzahlungen an die Raiders, die sie seit vielen Jahren regelmäßig heimsuchen, verweigert. Wenn die Allianz ihnen innerhalb der nächsten 12 Tage Unterstützung gewährt, werden sie ihr beitreten und freigiebig die reichlichen Ressourcen ihres Planeten zur Verfügung stellen. Wenn man ihnen nicht hilft, werden sie wahrscheinlich nicht überleben.

"Ich liege im Sterben, oder?" fragt der Ranger Lyta plötzlich. Sie düften die Enphili nicht sterben lassen, nur weil er seine Mission nicht erfüllt habe, fleht der Ranger. Lyta sieht, genau wie der Ranger, einen Lichttunnel, in den er schließlich hineingezogen wird während Lyta erschüttert zurückbleibt.

Delenn informiert Sheridan über das, was Lyta erfahren hat und er gesteht ein, Garibaldi habe Recht gehabt, es sei nun Zeit für eine Machtdemonstration. Delenn rät ihm dazu, nicht nur einige Schiffe, sondern alle entbehrlichen der Whitestar-Flotte zum Planeten zu schicken. Dann sei die Nachricht für jeden klar und man müsse vielleicht gar nicht kämpfen. "Auch Einschüchterung ist eine Form der Kommunikation", habe Dukhat immer gesagt. Sheridan bestätigt, dass sie viel von ihrem Mentor gelernt habe.

Da der Planet der Enphili am Rande des Drazi-Territoriums liegt, sucht Sheridan den Drazi-Botschafter auf, um ihn über ihr Vorhaben zu unterrichten und die Drazi aufzufordern, bei der Bekämpfung der Raiders mitzuwirken. Sie würden am Sammelpunkt auf die Drazi warten. Sobald Sheridan fort ist, verlässt der Botschafter sein Quartier. Byron, der gerade im Korridor steht, sieht ihn davoneilen.

Lyta sitzt allein im Restaurant und hat ihr Essen noch nicht angerührt, als Garibaldi sich zu ihr setzt und ihr einen Job anbieten will. Danke, es ginge ihr gut, bemerkt sie sarkastisch, worauf Michael sich entschuldigt. Sie habe einen ausgesprochen schlechten Tag gehabt, lässt sie ihn wissen und beschreibt ihm, wie es ist, in den Gedanken einer sterbenden Person zu sein. Ein Stück von einem selbst folge dem Toten, sagt sie und sei für immer verloren. Wenn man in die Augen eines Telepathen schaue, der dies zu oft getan habe, sei dort nichts mehr. Im Psi-Corps hieße es, Bester habe das zu oft erlebt. Mindestens einmal sei er zu weit gegangen und ein Teil von ihm, vermutlich der bessere, sei verloren. Dann fragt Lyta Garibaldi, was er nun von ihr möchte.

Er erzählt ihr von seinem Versuch die Telepathen zur Mitarbeit zu bewegen. "Aber die wollen von den Normalen nicht mehr ausgenutzt werden", stellt sie fest. "Alle haben nein gesagt?" Als er bestätigt, macht sie ihm klar dass es nichts zu tun gäbe. Dann steht sie auf und geht.

Michael gibt jedoch so schnell nicht auf. Er läuft ihr nach und bittet sie, es als persönlichen Gefallen für ihn, für Sheridan und für Delenn anzusehen. Lyta ist unnachgiebig, doch er redet weiter. Er denke oft, Sheridan und Delenn seien zu große Idealisten, doch er wolle alles tun was er könne, um den beiden zu helfen ihr Ziel zu erreichen. Er verspricht ihr, dies sei seine allerletzte Bitte an Lyta – zumindest bis auf das ein oder andere Mal. Das erweicht Lyta und sie erklärt sich bereit ihm zu helfen.

G'Kar ist noch allein im Sitzungsraum. Er packt nun auch seine Unterlagen zusammen und geht.

Sheridan kann nicht schlafen, zu viele Dinge gehen ihm durch den Kopf. Da hört er die Türklingel. Er öffnet und findet die neueste Fassung der Deklaration der Prinzipien vor der Tür liegend. Delenn steht nun auch auf und ermuntert Sheridan, ihr die Deklaration vorzulesen.

"Das Universum kennt unzählige Sprachen, doch es spricht immer nur in einer Sprache", beginnt er. G'Kar läuft durch einen Korridor, er spricht weiter. "Es ist die Sprache des Herzens..." Eine Flotte von Whitestars fliegt durch den Hyperraum. "...und die Sprache der Seele." Die Enphili harren voller Furcht in ihren Kellern aus. "Es ist die Stimme unserer Vorfahren, die aus uns spricht und auch die Stimme unserer Erben, die darauf warten geboren zu werden..." Dr. Franklin ist im Medlab noch mit Schreibarbeiten beschäftigt "...ungeachtet der Verluste..."
"Wir, die wir uns im Streben nach unserem gemeinsamen Ziel vereint haben, erklären hiermit, dass unsere einzige Wahrheit und unsere einzige Regel stets lauten soll: Wir sind eins."

Lyta sucht Byron auf. Er will wissen, warum sie ihn abblocke. Sie gestatte niemandem mehr Zugang zu sich, sagt sie. Byron findet das schade. Als sie Garibaldis Bitte anspricht, stellt Byron fest, sie tue nur, was andere Leute ihr befehlen würden. "Hier, setzen Sie sich“, sagt er. Als sie sich dem Stuhl nähert, stößt er ihn um. Verärgert dreht sie sich um, um zu gehen, doch Byron fragt sie, ob sie nicht etwas Besseres verdiene, ob sie nicht um etwas gebeten weden wolle, wolle dass man sie auch einmal unterstütze statt von Normalen herumkommandiert zu werden. Sie würden vergessen, dass sie auch Menschen seien seien, pflichtet Lyta bei.

Sie seien besser als normale Menschen, stellt Byron fest. "Welch ein Meisterwerk ist der Mensch", zitiert er aus Hamlet, "das Vorbild der Lebendigen." Aber man behandle sie schlechter, stellt er fest. Kein Tier würde einem anderen das antun, was Menschen einander antäten. Deshalb habe er diesen Platz für Telepathen errichtet, um neue, bessere Wege zu finden damit die Menschen einander nicht mehr versklaven würden, wie sie es sei 6000 Jahren täten. Ob Lyta daran läge, ihrem Freund zu helfen, will er nun wissen. Als sie das bestätigt sagt er, dann wolle er es für sie tun. Sie könne ihm sagen, er würde zwei der Besten auswählen, die alles für ihren Freund herausfinden würden. Als Anzahlung auf sein Versprechen erzählt er ihr, was er vom Drazi Botschafter weiß. Die Drazi würden die Whitestar-Flotte angreifen und zerstören, sie liefen direkt in eine Falle.

Scheinbar seien die Drazi die Drahtzieher hinter den Aktionen der Raiders, die die Enphili angreifen, berichtet Lyta Sheridan. Doch sie seien nicht direkt beteiligt. Sheridan ist höchst ärgerlich darüber und er befiehlt der Whitestar-Flotte so schnell wie möglich direkt nach Enphilia zu fliegen. Er dankt Lyta kurz für ihre Hilfe und geht.

Sofort nachdem die Whitestars die Raiderschiffe zerstört haben, beruft Sheridan eine Ratsversammlung ein, auf der er die Situation darlegt. Als der Drazi-Botschafter erfährt, dass die Schiffe der Drazi der sicheren Vernichtung entgegeneilen ist er verstört und gibt bekannt, dass er sofort seine Regierung kontaktieren müsse. Sheridan und die beratenden Mitglieder konfrontieren den Botschafter nun mit der Wahrheit, über die Ausbeutung der Enphili durch die Drazi. Der Botschafter gesteht ein, dass es wahr ist und bittet darum, die Flotte stoppen zu dürfen. Als er davoneilt gibt Sheridan jedem Botschafter eine Deklaration der Prinzipien und verlangt, dass sie sie sofort unterschreiben, da er nun die moralische Autorität habe, dies einzufordern. Lyta steht vor dem Versammlungsraum und sieht, wie die Führer der Allianz sich über ihren Erfolg freuen, während sie außenvor bleibt.

Kurz danach wird Sheridan bewusst, dass die Telepathen ihn an diesem Tag zwei Mal vor Mißerfolgen bewahrt haben. G'Kar kommt in die Ratskammer, schnappt sich alle Deklarationen und besteht darauf, sie nochmals ändern zu müssen. Als Sheridan insistiert, es sei mühsam genug gewesen, die Unterschriften zu bekommen, antwortet G'Kar: "Ich habe inzwischen eine noch bessere Formulierung." Damit geht er. Als Sheridan und Delenn die neue Fassung sehen müssen sie erstaunt zugeben, dass er Recht hatte. Sheridan spricht noch einmal über die Telepathenfrage. Es werde schwierig, fürchte er, die Telepathen ebenso weise wie auch ethisch gerechtfertigt einzusetzen.

Unterdessen ist Lyta noch einmal zur Telepathenkolonie gegangen. Sie möchte mehr über Byrons Ideen und Pläne für die Zukunft erfahren.