Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 4x01 The Hour Of The Wolf
:: 4x02 Whatever Happened To Mr. Garibaldi?
:: 4x03 The Summoning
:: 4x04 Falling Toward Apotheosis
:: 4x05 The Long Night
:: 4x06 Into The Fire
:: 4x07 Epiphanies
:: 4x08 The Illusion Of Truth
:: 4x09 Atonement
:: 4x10 Racing Mars
:: 4x11 Lines Of Communication
:: 4x12 Conflicts Of Interests
:: 4x13 Rumors, Bargains and Lies
:: 4x14 Moments of Transition
:: 4x15 No Surrender, No Retreat
:: 4x16 The Exercise Of Vital Powers
:: 4x17 The Face Of The Enemy
:: 4x18 Intersection In Real Time
:: 4x19 Between The Darkness And The Light
:: 4x20 Endgame
:: 4x21 Rising Star
:: 4x22 The Deconstruction Of Falling Stars


Babylon 5 Episodenguide


4x21 "Rising Star"

[Die neue Allianz]


 ę Synopsis :: Review :: HintergrŁnde :: Notizen :: Synchrobug :: Zitate :: Eure Meinung (3) Ľ 

 Synopsis
ISN sendet einen Spezialbericht √ľber das Geschehen der letzen Nacht. Man sieht die mit einem Tuch bedeckte Leiche Clarks in seinem B√ľro, mit einem Schild auf der Brust, auf dem "Traitor to Earth!" (Verr√§ter an der Erde!) steht. Captain Sheridan habe sich Erdoffizieren ergeben und warte ab, ob er angeklagt werde. Trotz seiner Popularit√§t m√ľsse er sich f√ľr seine Taten verantworten. Das Bild zeigt Sheridan wartend in einem Raum mit Offizieren der Erdstreitkr√§fte.
Pr√§sidentin Susanna Luchenko vom russischen Konsortium g√§be in einer Pressekonferenz bekannt, dass die Justiz sich mit denen besch√§ftigen werde, die w√§hrend Clarks Regierungszeit Verbrechen begangen h√§tten und sie rufe die Bev√∂lkerung auf, keine Selbstjustiz zu ver√ľben.
Zum Schluss sendet ISN seine besten W√ľnsche an die schwerverletzte Susan Ivanova auf Babylon 5.

Unterdessen ist Dr. Franklin auf einem Whitestar unterwegs nach Babylon 5. Er kann dem Schiff keine geb√ľhrende Achtung schenken denn er sorgt sich um das, was er vermutlich dort vorfinden wird.

Im Medlab betreten zwei Mediziner das Krankenzimmer und entdecken Markus leblos √ľber Ivanovas K√∂rper gesunken, beide mit der au√üerirdischen Maschine verbunden.

Als Franklin eintrifft, wird er sofort zu Ivanova gebracht. Sie schiene, so erfährt er unterwegs, geheilt zu sein, Markus sei jedoch bereits tot gewesen, als sie ihn fanden.
Ivanova hockt zusammengekauert und ungl√ľcklich in einem Krankenhemd auf dem Boden vor einem Fenster, durch das man einen zugedeckten K√∂rper sieht. Als sie jemanden kommen h√∂rt schreit sie ihn an, wegzugehen. "Susan, ich bin's", sagt Franklin behutsam und setzt sich neben sie.

Susan, die sich hin und her wiegt und weint l√§sst nun ihrer Wut auf Markus, hinter der sich ihre Trauer versteckt, freien Lauf. Sie ist w√ľtend, weil er die Codes geknackt hat, um von dem Ger√§t zu erfahren, weil er die Regeln gebrochen und weil er nie um irgendetwas gebeten hat. Vor allem aber ist sie w√ľtend, weil er sich f√ľr sie geopfert und sie alleine gelassen hat und weil er ihr die Chance nahm, ihn ebenfalls zu lieben. Als sie sich dem Tod ergeben habe, l√§sst sie Stephen wissen, habe sie jemanden sagen h√∂ren: "Ich liebe dich", und sich gefragt, ob das Gott sei. Anstatt weiter dahinzutreiben sei sie in ihren K√∂rper zur√ľckgezogen worden und habe bemerkte, dass Markus neben ihr starb, w√§hrend sie immer kr√§ftiger wurde. Doch sie sei unf√§hig gewesen, sich zu bewegen und konnte nichts tun, um es zu verhindern.
Sie habe, gesteht sie nun, nach so vielen schlecht gelaufenen Beziehungen Angst gehabt, zu lieben und wieder verletzt zu werden Sie h√§tte es dennoch tun sollen, glaubt sie jetzt. Wenigstens h√§tte sie einmal mit ihm bumsen sollen. Als Stephen sie etwas seltsam anschaut f√ľgt sie hinzu, dass Marcus es zumindest so ausgedr√ľckt h√§tte. Das sei vielleicht nicht der allerbeste Weg eine Liebe unerwidert zu lassen, r√§umt Stephen nun ein, aber Susan ist sich sicher: ‚ÄěJede Liebe bleibt unerwidert, jede Stephen." Dann lehnt sie traurig ihren Kopf an Franklins Schulter.

G'Kar geht in der Andockbucht auf und ab, als Londo zu ihm kommt. G‚ÄôKar beschwert sich, da Londo zu sp√§t ist. "Sie kommen zu fr√ľh", entgegnet Londo. Die Sticheleien gehen noch ein wenig weiter, bis Vir mit einer geheimen Information f√ľr Londo kommt. Er und G‚ÄôKar, gesteht Londo ihm, entwickelten eine seltsame Beziehung, von Zeit zu Zeit w√ľrde er das genie√üen. Vir hat die Nachricht zu vermelden, dass der Regent nicht mehr lange zu leben h√§tte und die Regierung Londo bittet, nach Centauri-Prime zur√ľckzukehren. Als Londo kaum reagiert verdeutlicht Vir: "Man wird Sie zum Imperator ernennen. Ist das nicht wundervoll?" Londo hat diesen Tag mehr gef√ľrchtet als erhofft, was Vir nat√ľrlich nicht wei√ü.

In der Erdzentrale bekommt Sheridan unterdessen unerwartet Besuch von Alfred Bester. Bester streitet Sheridans Vorhaltungen, er habe Garibaldi benutzt und sei gegen Edgars Telepathenvirus vorgegangen, sofort ab. Er gesteht aber ein, dass es ein weises Vorgehen w√§re, das Virus zu zerst√∂ren, das Gegengift jedoch zu behalten, nur f√ľr den Fall. Nicht ohne H√§me stellt er fest, der Telepath, der Garibaldis Geschichte vor Gericht best√§tigen k√∂nnte, m√ľsse aus dem Psi-Corps stammen. "Sie sind wohl √ľberzeugt, Sie h√§tten alles im Griff!" gibt Sheridan gelassen zur√ľck. Nun kommt Bester aber doch auf den wahren Grund seines Kommens. Er will wissen, ob Carolyn, seine Geliebte, bei den Telepathen war, die auf den Zerst√∂rern benutzt wurden. Sollte es so sein, droht Bester, w√ľrde Sheridan den Raum nicht lebend verlassen.

"Der Tod", entgegnet Sheridan, "kann mich schon lange nicht mehr erschrecken." Die Telepathen als Waffen zu benutzen, l√§sst er Bester wissen, sei die schwerste Entscheidung seines Lebens gewesen. Nur drei√üig der hundert Telepathen und nur solche, die keine Familie hatten, seien ausgew√§hlt worden. Das beruhigt Bester aber keinsewegs, Carolyn hatte keine Familie. "Ich weiss, was es hei√üt jemanden zu verlieren, ihn wiederzufinden und dann ein zweites Mal zu verlieren." Das w√ľnsche er nicht einmal Bester, sagt Sheridan, Carolyn sei noch auf der Station und k√∂nne zur Erde gebracht werden, sobald alles sicher sei. Nun f√§llt offensichtlich eine Last von Bester ab und er bedankt sich bei Sheridan.

So einfach l√§sst Sheridan das Gespr√§ch jedoch nicht enden. Er wisse, sagt er, Bester werde nun, da Clark gest√ľrzt wurde, neu planen und nicht aufh√∂ren zu versuchen, die Regierung zu √ľbernehmen. Aber er werde aufpassen und wenn Bester irgendwann den Krieg zwischen Normalen und Telepathen beginnen w√ľrde, werde er verlieren. "Tief getroffen", reagiert Bester, "warten wir's ab." Bevor er den Raum verl√§sst ermahnt Sheridan ihn, sich nicht zu sicher zu f√ľhlen, da Garibaldi ihn verfolgen werde. Bester verharmlost das, aber Sheridan versichert ihm, dass Garibaldi, was immer er tun werde, auf ungew√∂hnliche, kreative und sehr unangenehme Weise t√§te.

Garibaldi stößt unterdessen das Gesicht eines kleinen, dicken Mannes an eine Wand. "Wo ist sie?" will er wissen. Der Mann gibt vor, keine Ahnung zu haben. Garibaldi schleudert ihn nun an eine andere Wand und verdeutlicht ihm seine Situation.

Londo und G'Kar gehen zu Delenn, die offenbar √ľber etwas nachdachte. Sie gratuliert Londo zu seiner Bef√∂rderung und er fragt ungehalten: "Sie haben schon davon geh√∂rt?‚Äú "Es ist f√ľr mich wichtig, √ľber alles informiert zu sein", antwortet sie. Sie bittet sie nun, bevor die Vertreter der Liga eintr√§fen einen Vorschlag zu lesen, f√ľr den sie ihre Unterst√ľtzung brauche. Nach einem Blick darauf will G‚ÄôKar wissen, ob sie das wirklich durchzusetzen gedenke w√§hrend Londo herzhaft dar√ľber lacht. Als Delenn insistiert, das sei nicht lustig entgegnet Londo lachend, er bef√§nde sich selten mit geschichtlichen Gr√∂√üen Seite an Seite, dadurch w√ľrde man etwas √ľberm√ľtig. Als die Botschafter der Liga eintreffen sagt er: "Ich hoffe Sie haben frische Unterw√§sche mitgebracht, denn wenn Sie das hier gelesen haben, brauchen Sie sie."

Sheridan ist unterdessen etwas unleidlich, dass er eingeschlossen ist, w√§hrend √ľber ihn entschieden wird. Pr√§sidentin Luchenko macht ihm klar, dass entscheiden werden m√ľsse, ob man ihm eine Ehrenmedallie geben oder ihn erschie√üen soll, oder beides. Sie kritisiert seine unangenehmen milit√§rischen Aktionen und seine politische Einf√§ltigkeit, doch sie bietet ihm Amnestie f√ľr seine Crew und seine Alliierten an, wenn er bereit sei, die Erdstreitkr√§fte zu verlassen. Anderenfalls werde er vor ein Kriegsgericht gestellt. Sheridan fordert eine schriftliche Amnestieerkl√§rung, dann willige er ein, zur√ľckzutreten.

Mars: Ein Mann betritt ein Lagerhaus. Ein anderer fragt ihn: "Wieviel wollen Sie zahlen, damit Sie die Frau lebend zur√ľckkriegen?" Ein Klopfen an der T√ľr unterbricht sie. Vor der T√ľr liegt lediglich ein P√§ckchen. Als sie es √∂ffnen explodiert es und mehrere Ranger seilen sich von der Decke ab, w√§hrend Garibaldi und weitere Ranger durch die T√ľr eindringen. Garibaldi rennt durch das Geb√§ude und ruft nach Lise. Endlich h√∂rt er sie hinter einer T√ľr und befreit sie. Sie fallen einander in die Arme.

Die Whitestar n√§hern sich der Erde und Delenn ist sehr zufrieden, dass der Rat ihren Vorschlag akzeptiert hat. "Wenn wir erfolgreich sind, wird man noch in hundert Jahren von diesem Tag sprechen." Verk√ľndet sie Lennier, der sich w√ľnscht, Markus w√§re bei ihnen. Dann will er von Delenn wissen, ob sie Ivanovas Kommentar √ľber unerwiderte Liebe mitbekommen habe. Delenn schaut ihn intensiv an, fasst sein Kinn und sagt: "Sie hat Unrecht, das wei√üt du!"

ISN √ľbertr√§gt die Pressekonferenz in der die Pr√§sidentin Sheridan vorstellt und erkl√§rt, dass letztlich beide Parteien f√ľr die Erde gek√§mpft h√§tten. Sheridan hebt seinen Konflikt zwischen der Liebe zur Erde und zu seiner Pflicht als Soldat hervor und gibt seinen R√ľcktritt bekannt. Er hoffe, sagt er, dass dadurch die Wunden schneller heilen w√ľrden. Jetzt ergreift G'Kar das Wort und gibt die Aufl√∂sung der Liga der blockfreien Welten bekannt. An deren Stelle trete nunmehr eine neue Allianz. Delenn erkl√§rt, dass der Erde die M√∂glichkeit angeboten werde, dieser politischen und wirtschaftlichen Allianz beizutreten. Alle Mitglieder h√§tten sich einer gemeinsamen Autorit√§t zu beugen. Die Ranger √ľbern√§hmen die Aufgabe, die Grenzen zu sch√ľtzen, d√ľrften jedoch niemals aktiv in einen Krieg eingreifen. Sie sollen Frieden schaffen, ihn aber nicht erzwingen. W√§hrend sie spricht beginnt der Raum zu vibrieren. Eine Whitestar-Staffel fliegt √ľber das Geb√§ude hinweg. Alle Mitgliedsv√∂lker, gibt Delenn noch bekannt, d√ľrften ab sofort Leute zu den Rangers entsenden.

Bei einem anschlie√üenden Treffen in kleinerem Rahmen fragt Pr√§sidentin Luchenko, ob auch etwas Konkreteres als Frieden geboten w√ľrde, nur so k√∂nne sie auch die Realisten √ľberzeugen diesem Pakt beizutreten. Delenn bietet die k√ľnstliche Gravitation an, womit Luchenko zufrieden ist. Wer f√ľr die Allianz sprechen werde, will sie wissen. Delenn erkl√§rt, dass sie selbst, Londo und G'Kar nur beratende Funktion h√§tten, es g√§be jedoch einen gew√§hlten Pr√§sidenten.

Eben jener hat es sich mit den F√ľ√üen auf dem Tisch bequem gemacht, als ein General der Erdstreitkr√§fte in den Raum st√ľrmt und wissen will, wo die Amnestie-Erkl√§rung ist. Die Reporter h√§tten bereits Kopien, erwidert Sheridan schmunzelnd. Sie verlassen den Raum und am Ende des Korridors erscheint nun Delenn mit jemandem, der Sheridan sehen will. Es ist sein Vater, er ist frei und gesund und sie umarmen einander herzlich. Dann l√§sst Vater Sheridan Delenn wissen, dass er sich freut sie in der Familie begr√ľ√üen zu d√ľrfen.

ISN berichtet, die Erde habe zugestimmt, der Interstellaren Allianz beizutreten. Bei einer Pressekonferenz gibt Pr√§sident Sheridan bekannt, dass es Teil der Vereinbarung sei, dass alle Mitglieder die Rechte ihrer Kolonien respektieren m√ľssen. Deshalb werde dem Mars seine Unabh√§ngigkeit gew√§hrt.

Lise und Garibaldi verfolgen die Sendung vom Bett aus und schieben die Frage, was sie als n√§chstes tun wollen, noch ein wenig hinaus und widmen sich anderen Vergn√ľgungen.

ISN berichtet weiter, dass Ivanova zum Captain bef√∂rdert wurde und das Kommando √ľber einen neuen Zerst√∂rer der Warlock-Klasse f√ľr eine einj√§hrige Jungfernreise √ľbernommen habe. Sheridan und Delenn, hei√üt es abschlie√üend, h√§tten in einer privaten Zeremonie auf der Whitestar 2, auf dem Flug zur√ľck nach Babylon 5 geheiratet.

Londo schaltet die Nachrichten ab. Als G'Kar anf√§ngt Reis von seiner Jacke zu zupfen und in seinen Mund zu stecken, fordert Londo ihn auf damit aufzuh√∂ren. Wenn das etwas Gutes w√§re, h√§tte man es wohl kaum auf das Brautpaar geworfen. Man k√∂nnte sich w√ľnschen, sagt er schmunzelnd, M√§uslein spielen zu d√ľrfen. G'Kar scheint etwas abwesend zu sein und Londo, der ihn genau mustert, fragt, wo sein k√ľnstliches Auge denn eigentlich sei. Das liegt, zwischen anderen Gegenst√§nden auf einer Konsole, auf das Bett des Brautpaares gerichtet.