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Babylon 5 Episodenguide |
4x16 "The Exercise Of Vital Powers"
[Hinter den Kulissen]
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Ivanova berichtet in der ‚Stimme des Widerstandes’: „Die Befreiungsflotte setzt die Rückeroberung der Kolonien und Planeten fort, die von der Erdallianz unrechtmäßig besetzt wurden. Immer mehr Schiffe des Gegners schließen sich uns an. Man berichtet uns von Grausamkeiten, die auf direkten Befehl Präsident Clarks ausgeführt worden sind. Nicht allein Proxima 3 wurde von uns befreit, sondern auch die Kolonie Beta Durani und die Mid-Range Militärbasis wurden befreit. Der lange Marsch zur Erde wird fortgesetzt."
„Persönliches Computer-Logbuch, Michael Garibaldi. Es hat angefangen. Sie machen es tatsächlich. Genau das hatte ich befürchtet. Aber bereits seit der Rückkehr Sheridans war das Ganze absehbar. Vor seinem Aufenthalt auf Z'ha'dum wäre der Captain niemals gegen unsere Regierung vorgegangen. Ich weiß nicht, vielleicht hält er sich für Alexander den Großen, oder auch für Johannes den Täufer. Vielleicht plant er auch, die Macht über alles zu übernehmen."
Man sieht die Transportröhre auf dem Mars.
„Diese Möglichkeit bereitet mir am meisten Sorgen. Und deshalb bin ich zurückgekehrt. Der Mars... Ich kann es nicht glauben, dass ich wieder hier bin. Schon drei Mal hätte mich dieser Planet beinahe umgebracht. Ich hatte mir geschworen, nie wieder zurückzukommen. Die Menschen haben hier nichts verloren. Nicht das Geringste."
Wade fährt mit Garibaldi durch die Transportröhre. Es sei gleich soweit, eröffnet er ihm, er müsse sich die Augen verbinden, um William Edgars zu treffen. Zuerst zögert Garibaldi, aber Wade gibt ihm zu verstehen, wenn er nicht mitspiele, müsse er gehen. Edgars habe einige Mühen auf sich gehommen, um Garibaldi auf den Mars zu bringen. Es gäbe keinen Grund sich Sorgen zu machen, dass er lächerlich wirke, sie würden zu Edgars' Privatstation fahren und niemand würde es seltsam finden. Wade erzählt Garibaldi, dass es in alter Zeit ein Zeichen für Unglück gewesen sei, den Mars, nach dem Kriegsgott benannt, am Firmament zu sehen. Und jetzt gäbe es hier zwei Millionen Lebewesen. „Dadurch wird nichts besser“, sagt Garibaldi, der nun die Augenbinde trägt.
„Der Mars“, spicht Garibaldi auf sein Logbuch, „Ich kann es nicht glauben, dass ich wieder hier bin. Ich muss den Verstand verloren haben."
Dr. Franklin führt im Medlab Versuche an den Telepathen mit den Schatten-Implantaten durch, als Zack, der nach Lyta sucht, hereinkommt. Franklin erklärt Zack, dass nichts was er versucht hat um die Implantate zu entfernen funktioniert habe und er nicht weiß, warum er sich plötzlich so beeilen solle. Dr. Franklin verlässt das Medlab für einen Moment und Lyta, kommt herein. Zack bittet sie, das Opfer eines Überfalls zu scannen, um die Identität des Täters zu bestätigen. Sie sagt zu und Zack geht. Lyta steht nun vor der Scheibe des Raums, in dem einer der bewusstlosen Telepathen liegt, und starrt ihn an. Plötzlich öffnet der Telepath die Augen. Franklin beobachtet, was geschieht: der Telepath setzt sich auf, berührt Lytas Hand hinter der Glasscheibe und spricht sie an. Da verliert sie ihre Konzentration und der Telepath fällt wieder in sein Koma zurück.
In William Edgars' Haus trifft Garibaldi als erstes auf Lise. Sie lässt ihn wissen, dass dies keine guter Zeitpunkt für seine Ankunft sei, da es im Moment sehr viel zu tun gäbe. Sie geht, als Edgars hinzu kommt und mit Garibaldi ein Gespräch beginnt. Edgars fragt Garibaldi warum er darauf bestanden habe, jetzt zu kommen. Jener antwortet, er wolle ganz einfach wissen wie der Mann aussieht, für den er arbeite, und er wolle wissen, was er für Edgars am Zoll von Babylon 5 vorbeischmuggelt, und irgend jemand müsse Sheridans Krieg gegen die Erde beenden. Er sei nur ein Geschäftsmann, sagt Edgars, aber Garibaldi weiß, dass Edgars einige einflußreiche politische Verbindungen hat. Garibaldi erzählt Edgars, dass er Clark nicht traue, Edgars stimmt ihm zu, ist aber der Meinung, er solle nicht durch eine militärische Aktion aufgehalten werden, sondern durch systeminterne Maßnahmen. Garibaldi sagt, er habe das Gefühl, Sheridan wolle selbst die Macht übernehmen. Er könne dies aber weder zulassen, noch ihn an Clark ausliefern. Er fordert Edgars auf, sich für Sheridan einzusetzen, damit er die richtige Behandlung erhalte. Das könne Edgars' politischen Einfluß vergrößern und ihm möglicherweise sogar das Präsidentenamt einbringen. Edgars findet Garibaldis Worte verlockend, gibt ihm aber zu verstehen, dass er nichts unternehmen werde bis er wisse, dass er Garibaldi trauen kann.
Wade bringt Garibaldi in dessen Unterkunft, ein kleines Zimmer, dass kaum mehr als ein Bett und ein wenig Inventar enthält.
Franklin läuft hinter Lyta her, die in Eile wegen eines Termins das Medlab verlassen hat. Sie entschuldigt sich dafür, sein Experiment gestört zu haben, aber er sagt, er sei froh darüber, es sei das erste Mal, das eine Reaktion hervorgerufen wurde. Er fragt sie, wie sie es erreicht habe und sie antwortet, sie habe den Telepathen eigentlich nur angesehen und dann ein Geräusch in ihrem Kopf gehört, das sich wie das eines Schattenschiffes anhörte, und dem Mann instinktiv befohlen zu verschwinden. Franklin bittet Lyta, zurückzukommen wenn sie ihren anderen Auftrag erledigt hat, und ihm zu helfen.
Mehrere maskierte Gestalten ergreifen den aus dem Schlaf schreckenden Garibaldi und zerren ihn aus dem Zimmer in einen anderen Raum, in dem eine einzelne Frau an einem Tisch sitzt. Die Stimme Edgars’, die aus unsichtbaren Lautsprechern ertönt, versichert ihm, dass er nicht in Gefahr sei. Edgars erklärt ihm, die Frau sei eine Telepathin und sie solle ihn nur oberflächlich scannen um zu kontrollieren, ob er auf Edgars' Fragen wahrheitsgemäß antwortet.
Edgars will von Garibaldi wissen, was er von Telepathen hält und Garibaldi antwortet, er traue ihnen nicht. Es gefiele ihm nicht, dass jemand die Macht habe, in sein Bewusstsein einzudringen, dass sie jederzeit lügen könnten, jedoch immer wüssten, wann die anderen lügen. Wie könne man eine Verschwörung aufhalten, wenn man keine konkreten Beweise habe, die Telepathen würden irgendwann losschlagen, er hoffe, dies nicht mehr zu erleben. Edgars fragt, ob er Telepathen als Bedrohung für die Gesellschaft sehe und Garibaldi antwortet: „Als die schlimmste, die wir je hatten." Ob es die Wahrheit sei, dass er ihm helfen wollte, jemanden zu lokalisieren und festzunehmen und ob er in der Lage sei, diese Aufgabe durchzuführen. Garibaldi beantwortet beide Fragen mit ja. Die Telepathin dreht sich um und nickt. Warum ihm der Grund den er ihm für seine Beschäftigung genannt hat - die Pharmazeutika vor der Konkurrenz zu schützen - nicht reiche, will Edgars nun wissen. Garibaldi erklärt, Edgars brauche doch nur an Leute in hohen Positionen zu zahlen, um sein Geheimnis zu schützen, er brauche jemanden wie ihn nur um etwas zu verbergen. Edgars fragt Garibaldi ob er vermute, dass er lügt. Garibaldi stellt fest, das beinahe alle lügen, und obwohl dies vielleicht eine sehr traurige Sicht des Universums sei, sei es die einzige, die er habe. Edgars fragt Garibaldi, ob er wisse, was während seines Verschwindens von Babylon 5 im letzten Januar mit ihm geschah. Garibaldi sagt, er könne sich an nichts erinnern. Wieder dreht sich die Telepathin um und nickt.
Edgars dankt Garibaldi und jener geht zur Tür. Edgars stellt ihm eine letzte Frage: „Sind Sie immer noch in meine Frau verliebt?“ „Nein“ antwortet Garibaldi und Edgars dankt ihm und lässt ihn gehen. Die Telepathin dreht sich um und schüttelt den Kopf. Edgars dankt der Telepathin und sagt ihr, dass Wade sich um ihr Honorar kümmern werde.
Lise fragt Edgars, wie es gewesen sei. Es lief gut, sagt er, behauptet aber auch dass sie nicht erwähnt wurde. Er glaube, Garibaldi hätte dies überwunden und er sei sicher Garibaldi würde von Nutzen sein. Sie solle keine Angst haben, alles werde laufen wie geplant.
Die Telepathin nimmt ihren Mantel und will gehen. Da erscheint Wade in der Tür, zieht eine PPG und erschießt sie.
Franklin plant, die Gehirnströme, die bei dem Telepathen durch den Kontakt mit Lyta entstehen, künstlich zu erzeugen, und sich erst später um die Implantate zu kümmern. Während Lyta Kontakt aufnimmt erstellt Franklin Computeraufzeichnungen. Der Telepath öffnet die Augen und setzt sich auf. Plötzlich erinnert er sich an den Vorgang der Implantation. Er greift Franklin an den Hals, würgt ihn und fragt, ob die Maschinen nicht da seien. Franklin antwortet, sie seien nicht da, aber der Telepath beruhigt sich nicht. „Was bin ich? Wieso bin ich?" fragt er und läßt Franklin zu Boden fallen. Der Telepath dreht sich zu Lyta um. „Ich kann so unmöglich existieren“, sagt er, ergreift einen spitzen Gegenstand und führt ihn an seinen Hals. Lyta, die feststellt, dass sie das unmöglich zulassen kann, befiehlt ihm wieder einzuschlafen. Dann dreht sie sich erschüttert und verstört um und verlässt das Medlab.
Garibaldi kommt am nächsten Morgen in Edgars' Büro und will nun ihm ein paar Fragen stellen, da er anscheinend den Test bestanden hat. Sie sind sich einig, dass in einer von Telepathen beherrschten Welt normale Menschen Bürger zweiter Klasse wären, dass es keine Privatsphäre mehr gäbe und sie in einer solchen Welt nicht leben wollten. Ein paar Gedankenpolizisten, sagt Garibaldi, seien zwar der Meinung, sie sollten die Kontrolle über alles erhalten, dass sie jedoch nicht die Macht hätten, das zu realisieren. Edgars erwidert, sie hätten sie noch nicht, würden aber damit beginnen, einen Krieg der Geheimnisse und der Einschüchterungen zu führen. Ohne die Uniform könne man einen Telepathen nicht von einem normalen Menschen unterscheiden, das riefe Furcht hervor. Edgars erklärt Garibaldi, Clark sei durch die Stimmen der Wähler, die Angst vor den Außerirdischen hätten, an die Macht gekommen. Clark habe diese Macht teilweise an das Psi-Corps übergeben. Totale Loyalität könne er nur mit Hilfe der Telepathen sicherstellen. Als Präsident Santiago sich dagegen aussprach, habe Clark ihn mit fremder Hilfe eliminiert, woran auch Außerirdische beteiligt gewesen seien, die Clark große Macht versprachen. Die Außerirdischen seien am Psi-Corps interessiert gewesen, das Clarks "Versicherung" gegen sie und das Mittel zu noch mehr Macht wurde. Er gründete Nightwatch und besetzte wichtige Positionen mit seinen eigenen Leuten, denen er wiederum Telepathen zur Seite stellte. Edgars ist überzeugt, dass das Psi-Corps diese Macht nicht aufgeben werde, wenn etwas mit Clark geschehe.
Auf die Frage nach Sheridans Rolle erklärt Edgars, dass Clark die letzten Fesseln, die das Psi-Corps noch in Schach halten, lösen wird, sollte Sheridan zu weit gehen. Die Machtorganisation Gedankenpolizei würde ihm unterstehen und diese Macht nie mehr aufgeben. Die Fäden hinter den Kulissen hätten im Grunde die Megakonzerne seit Jahren gezogen. Nun da das Psi-Corps ihre Geschäftsinteressen bedrohe, müssten sie handeln. Edgars will Sheridan aus dem Weg haben, damit sie genügend Zeit hätten, ihre Lösung zu perfektionieren. Garibaldi fragt Edgars wie man das Psi-Corps aufhalten könne, als Lise hereinkommt das Frühstück ankündigt. Edgars fragt Garibaldi, ob er mit ihnen frühstücken wolle, Garibaldi lehnt jedoch ab, weil er über einiges nachdenken müsse. Er will aber noch wisssen, ob Edgars ihm wirklich die Wahrheit gesagt habe. Es sei so nahe an der Wahrheit, wie irgend jemand je kommen würde, erwidert Edgars, es müsse für Garibaldi ausreichen, um sich zu entscheiden, ob er weiter für ihn arbeiten wolle, worauf er hoffe.
Sheridan, der mit seiner Flotte unterwegs ist, spricht mit Ivanova auf Babylon 5, die ihm berichtet, dass sich zwei weitere Schiffe der Erd-Allianz dem Widerstand angeschlossen haben, was Sheridan zwar freut aber auch skeptisch macht, da ihm alles fast zu glatt läuft. Er erfährt außerdem, dass Delenn ihre Arbeit auf Minbar beendet habe und in wenigen Tagen auf Babylon 5 eintreffe. Darüber ist Sheridan sehr erfreut. Dann spricht er mit Franklin, der ihm sagt, er glaube einen Weg gefunden zu haben, die Implantate zu neutralisieren. Sheridan fragt Franklin wie lange es dauere, bis die Telepathen einsatzfähig seien, aber Franklin weigert sich weiteres dazu zu sagen, solange Sherdian ihm nicht erkläre, was er mit den Telepathen vorhat. Franklin wird aufgefordert, alle anderen aus dem Medlab zu schicken, dann beginnt Sheridan, seinen Plan zu erläutern.
Sichtlich erschüttert verlässt Franklin das Medlab. Er steht im Korridor als Lyta dazukommt. Sie fragt ihn, ob alles in Ordnung sei, was er verneint. Er sagt, er habe nie verstanden warum alle sagten, Sheridan hätte sich verändert nachdem er von Z'ha'dum zurückgekehrte. Aber der alte Sheridan hätte ihm niemals das gesagt, was er vor wenigen Augenblicken gehört habe. Jedoch, muss Franklin zugeben, sei es in der Tat der einzige Weg, auch wenn er wünschte, dass er sich irren würde. Er fragt Lyta, ob sie für einen längerfristigen Job zur Verfügung stehe. Sie sagt ja und er erkärt ihr, dass sie in wenigen Tagen zum Mars aufbrechen würden.
Lise bringt Garibaldi sein Essen. Garibaldi, gesteht ihr, dass er nicht verstehe, was sie an Edgars findet, abgesehen von seinem Geld. Er fragt sie, was Edgars habe und er nicht. Sie antwortet, es sei nicht sein Geld, er sei ein guter Mann und sie liebe ihn. Garibaldi will wissen, warum sie sich nicht gemeldet habe, als sie wieder frei war, sie hätten nochmal von vorn anfangen können. Sie habe, erklärt sie ihm, die Beziehung immer allein aufrechterhalten müssen. Er hätte sich im Grunde nur um seine Arbeit gekümmert, und er habe ihr niemals gesagt, dass er sie liebt. Sie will gehen, zögert dann jedoch und sagt mit gebrochener Stimme Garibaldi sei zu weit weg gewesen, nachdem Franz sie verlies. Sie habe jemanden gebraucht, der für sie da sei, und in Edgars so jemanden gefunden. Sie fragt ihn, ob er zum Mars zurückgekehrt wäre, wenn sie ihn gerufen hätte und er antwortet, er wisse es nicht. Unter Tränen erklärt sie ihm, dass sie zu alt sei für „ich weiß es nicht“, und Bill bedeute ihr sehr viel. Garibaldi entschuldigt sich für alles, was geschehen ist, und sagt ihr, er habe sie geliebt. Ihr täte es auch leid, sagt sie, und er solle jetzt essen. Damit lässt sie ihn dann allein.
Edgars geht in einen Raum in dem sich drei Krankenbetten mit offenbar sterbenden Personen befinden. Er spricht dort mit Wade. Sie befänden sich in einem kritischen Stadium, erläutert er die Situation, man könne sich keine Fehler leisten. Edgars setzt sich neben eines der Betten, in dem ein Mann mit bleicher Haut und Wunden im Gesicht liegt. Er greift unter das isolierende Plastikzelt, das über das Bett gespannt ist und berührt die Stirn des Mannes. Wade warnt ihn vor dem Kontakt, aber Edgars erwidert, der Mann könne etwas Mitgefühl gebrauchen und ihn sowieso nicht anstecken. Edgars fragt, wie lange ihm das Mittel schon entzogen wurde und Wade antwortet, seit fünf Tagen, die Symptome stellten sich inzwischen schneller ein. Als der Mann stöhnt, sagt Edgars zu ihm, dass die Schmerzen zwar dazugehörten, es aber bald vorbei sei. Er steht auf und befiehlt Wade dem Leiden des Mannes ein Ende zu machen. Er wisse jetzt, dass die Droge wirkt und es gäbe auch so schon genug Leid im Universum, man sollte sich bemühen, es nicht noch zu vergrößern.
Garibaldi teilt Edgars seine Entscheidung mit: er wird dabei sein. Edgars ist erfreut, aber Garibaldi will jetzt alles wissen. Da müsse Garibaldi sich allerdings erst beweisen. Der Weg dies zu tun ist, ihm Sheridan zu bringen. Dann will Edgars ihm alles erzählen. Wenn man ihm Sheridan gäbe, werde Clark sich sicher fühlen. Das würde, sagt Edgars, ihm die Zeit geben, zu tun, was er tun müsse. Garibaldi ist nicht damit einverstanden, dass Clark Sheridan bekommt, da dies sein Tod wäre. Clark sei ein Amateur, aber kein Dummkopf, gibt Edgars Garibaldi zu verstehen. Er werde Sheridan nicht töten, zumindest nicht sofort. Sheridan müsse unbedingt von der Bildfläche verschwinden. Garibaldi lässt Edgars wissen, dass der Weg zu Sheridan über dessen Vater führt. Jener leide unter einer seltenen Blutkrankheit und benötige ein seltenes, teueres Centauri-Medikament, über das er sich aufspüren ließe. Edgars stellt fest, irgendwer müsse Sheridan informieren und herlocken. Dafür will Garibaldi sorgen. Edgars versichert ihm, dass er das Richtige tue, und ihm das hoffentlich klar sei.
„Der Mars - schon dreimal hat mich dieser Planet beinahe umgebracht. Und jetzt gebe ich ihm eine vierte Chance. Ich empfinde gar nichts mehr. Ich bin an nichts mehr interessiert. Lise ist die große Ausnahme. Ich habe ihr und mein Leben fast zerstört, nun kann ich einiges wiedergutmachen - wenn man überhaupt ewas wiedergutmachen kann, was in der Vergangenheit geschehen ist. Vielleich muss man mit seiner Schuld weiterleben, muss das tun, was man tun muss, was meistens nicht das ist, was man tun möchte. Das ist meine Situation. Ich hoffe, dass sie das eines Tages verstehen wird."
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