Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 4x01 The Hour Of The Wolf
:: 4x02 Whatever Happened To Mr. Garibaldi?
:: 4x03 The Summoning
:: 4x04 Falling Toward Apotheosis
:: 4x05 The Long Night
:: 4x06 Into The Fire
:: 4x07 Epiphanies
:: 4x08 The Illusion Of Truth
:: 4x09 Atonement
:: 4x10 Racing Mars
:: 4x11 Lines Of Communication
:: 4x12 Conflicts Of Interests
:: 4x13 Rumors, Bargains and Lies
:: 4x14 Moments of Transition
:: 4x15 No Surrender, No Retreat
:: 4x16 The Exercise Of Vital Powers
:: 4x17 The Face Of The Enemy
:: 4x18 Intersection In Real Time
:: 4x19 Between The Darkness And The Light
:: 4x20 Endgame
:: 4x21 Rising Star
:: 4x22 The Deconstruction Of Falling Stars


Babylon 5 Episodenguide


4x16 "The Exercise Of Vital Powers"

[Hinter den Kulissen]


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 Synopsis
Ivanova berichtet in der ‚Stimme des Widerstandes’: „Die Befreiungsflotte setzt die RĂŒckeroberung der Kolonien und Planeten fort, die von der Erdallianz unrechtmĂ€ĂŸig besetzt wurden. Immer mehr Schiffe des Gegners schließen sich uns an. Man berichtet uns von Grausamkeiten, die auf direkten Befehl PrĂ€sident Clarks ausgefĂŒhrt worden sind. Nicht allein Proxima 3 wurde von uns befreit, sondern auch die Kolonie Beta Durani und die Mid-Range MilitĂ€rbasis wurden befreit. Der lange Marsch zur Erde wird fortgesetzt."

„Persönliches Computer-Logbuch, Michael Garibaldi. Es hat angefangen. Sie machen es tatsĂ€chlich. Genau das hatte ich befĂŒrchtet. Aber bereits seit der RĂŒckkehr Sheridans war das Ganze absehbar. Vor seinem Aufenthalt auf Z'ha'dum wĂ€re der Captain niemals gegen unsere Regierung vorgegangen. Ich weiß nicht, vielleicht hĂ€lt er sich fĂŒr Alexander den Großen, oder auch fĂŒr Johannes den TĂ€ufer. Vielleicht plant er auch, die Macht ĂŒber alles zu ĂŒbernehmen."
Man sieht die Transportröhre auf dem Mars.
„Diese Möglichkeit bereitet mir am meisten Sorgen. Und deshalb bin ich zurĂŒckgekehrt. Der Mars... Ich kann es nicht glauben, dass ich wieder hier bin. Schon drei Mal hĂ€tte mich dieser Planet beinahe umgebracht. Ich hatte mir geschworen, nie wieder zurĂŒckzukommen. Die Menschen haben hier nichts verloren. Nicht das Geringste."

Wade fĂ€hrt mit Garibaldi durch die Transportröhre. Es sei gleich soweit, eröffnet er ihm, er mĂŒsse sich die Augen verbinden, um William Edgars zu treffen. Zuerst zögert Garibaldi, aber Wade gibt ihm zu verstehen, wenn er nicht mitspiele, mĂŒsse er gehen. Edgars habe einige MĂŒhen auf sich gehommen, um Garibaldi auf den Mars zu bringen. Es gĂ€be keinen Grund sich Sorgen zu machen, dass er lĂ€cherlich wirke, sie wĂŒrden zu Edgars' Privatstation fahren und niemand wĂŒrde es seltsam finden. Wade erzĂ€hlt Garibaldi, dass es in alter Zeit ein Zeichen fĂŒr UnglĂŒck gewesen sei, den Mars, nach dem Kriegsgott benannt, am Firmament zu sehen. Und jetzt gĂ€be es hier zwei Millionen Lebewesen. „Dadurch wird nichts besser“, sagt Garibaldi, der nun die Augenbinde trĂ€gt.
„Der Mars“, spicht Garibaldi auf sein Logbuch, „Ich kann es nicht glauben, dass ich wieder hier bin. Ich muss den Verstand verloren haben."

Dr. Franklin fĂŒhrt im Medlab Versuche an den Telepathen mit den Schatten-Implantaten durch, als Zack, der nach Lyta sucht, hereinkommt. Franklin erklĂ€rt Zack, dass nichts was er versucht hat um die Implantate zu entfernen funktioniert habe und er nicht weiß, warum er sich plötzlich so beeilen solle. Dr. Franklin verlĂ€sst das Medlab fĂŒr einen Moment und Lyta, kommt herein. Zack bittet sie, das Opfer eines Überfalls zu scannen, um die IdentitĂ€t des TĂ€ters zu bestĂ€tigen. Sie sagt zu und Zack geht. Lyta steht nun vor der Scheibe des Raums, in dem einer der bewusstlosen Telepathen liegt, und starrt ihn an. Plötzlich öffnet der Telepath die Augen. Franklin beobachtet, was geschieht: der Telepath setzt sich auf, berĂŒhrt Lytas Hand hinter der Glasscheibe und spricht sie an. Da verliert sie ihre Konzentration und der Telepath fĂ€llt wieder in sein Koma zurĂŒck.

In William Edgars' Haus trifft Garibaldi als erstes auf Lise. Sie lĂ€sst ihn wissen, dass dies keine guter Zeitpunkt fĂŒr seine Ankunft sei, da es im Moment sehr viel zu tun gĂ€be. Sie geht, als Edgars hinzu kommt und mit Garibaldi ein GesprĂ€ch beginnt. Edgars fragt Garibaldi warum er darauf bestanden habe, jetzt zu kommen. Jener antwortet, er wolle ganz einfach wissen wie der Mann aussieht, fĂŒr den er arbeite, und er wolle wissen, was er fĂŒr Edgars am Zoll von Babylon 5 vorbeischmuggelt, und irgend jemand mĂŒsse Sheridans Krieg gegen die Erde beenden. Er sei nur ein GeschĂ€ftsmann, sagt Edgars, aber Garibaldi weiß, dass Edgars einige einflußreiche politische Verbindungen hat. Garibaldi erzĂ€hlt Edgars, dass er Clark nicht traue, Edgars stimmt ihm zu, ist aber der Meinung, er solle nicht durch eine militĂ€rische Aktion aufgehalten werden, sondern durch systeminterne Maßnahmen. Garibaldi sagt, er habe das GefĂŒhl, Sheridan wolle selbst die Macht ĂŒbernehmen. Er könne dies aber weder zulassen, noch ihn an Clark ausliefern. Er fordert Edgars auf, sich fĂŒr Sheridan einzusetzen, damit er die richtige Behandlung erhalte. Das könne Edgars' politischen Einfluß vergrĂ¶ĂŸern und ihm möglicherweise sogar das PrĂ€sidentenamt einbringen. Edgars findet Garibaldis Worte verlockend, gibt ihm aber zu verstehen, dass er nichts unternehmen werde bis er wisse, dass er Garibaldi trauen kann.
Wade bringt Garibaldi in dessen Unterkunft, ein kleines Zimmer, dass kaum mehr als ein Bett und ein wenig Inventar enthÀlt.

Franklin lĂ€uft hinter Lyta her, die in Eile wegen eines Termins das Medlab verlassen hat. Sie entschuldigt sich dafĂŒr, sein Experiment gestört zu haben, aber er sagt, er sei froh darĂŒber, es sei das erste Mal, das eine Reaktion hervorgerufen wurde. Er fragt sie, wie sie es erreicht habe und sie antwortet, sie habe den Telepathen eigentlich nur angesehen und dann ein GerĂ€usch in ihrem Kopf gehört, das sich wie das eines Schattenschiffes anhörte, und dem Mann instinktiv befohlen zu verschwinden. Franklin bittet Lyta, zurĂŒckzukommen wenn sie ihren anderen Auftrag erledigt hat, und ihm zu helfen.

Mehrere maskierte Gestalten ergreifen den aus dem Schlaf schreckenden Garibaldi und zerren ihn aus dem Zimmer in einen anderen Raum, in dem eine einzelne Frau an einem Tisch sitzt. Die Stimme Edgars’, die aus unsichtbaren Lautsprechern ertönt, versichert ihm, dass er nicht in Gefahr sei. Edgars erklĂ€rt ihm, die Frau sei eine Telepathin und sie solle ihn nur oberflĂ€chlich scannen um zu kontrollieren, ob er auf Edgars' Fragen wahrheitsgemĂ€ĂŸ antwortet.
Edgars will von Garibaldi wissen, was er von Telepathen hĂ€lt und Garibaldi antwortet, er traue ihnen nicht. Es gefiele ihm nicht, dass jemand die Macht habe, in sein Bewusstsein einzudringen, dass sie jederzeit lĂŒgen könnten, jedoch immer wĂŒssten, wann die anderen lĂŒgen. Wie könne man eine Verschwörung aufhalten, wenn man keine konkreten Beweise habe, die Telepathen wĂŒrden irgendwann losschlagen, er hoffe, dies nicht mehr zu erleben. Edgars fragt, ob er Telepathen als Bedrohung fĂŒr die Gesellschaft sehe und Garibaldi antwortet: „Als die schlimmste, die wir je hatten." Ob es die Wahrheit sei, dass er ihm helfen wollte, jemanden zu lokalisieren und festzunehmen und ob er in der Lage sei, diese Aufgabe durchzufĂŒhren. Garibaldi beantwortet beide Fragen mit ja. Die Telepathin dreht sich um und nickt. Warum ihm der Grund den er ihm fĂŒr seine BeschĂ€ftigung genannt hat - die Pharmazeutika vor der Konkurrenz zu schĂŒtzen - nicht reiche, will Edgars nun wissen. Garibaldi erklĂ€rt, Edgars brauche doch nur an Leute in hohen Positionen zu zahlen, um sein Geheimnis zu schĂŒtzen, er brauche jemanden wie ihn nur um etwas zu verbergen. Edgars fragt Garibaldi ob er vermute, dass er lĂŒgt. Garibaldi stellt fest, das beinahe alle lĂŒgen, und obwohl dies vielleicht eine sehr traurige Sicht des Universums sei, sei es die einzige, die er habe. Edgars fragt Garibaldi, ob er wisse, was wĂ€hrend seines Verschwindens von Babylon 5 im letzten Januar mit ihm geschah. Garibaldi sagt, er könne sich an nichts erinnern. Wieder dreht sich die Telepathin um und nickt.
Edgars dankt Garibaldi und jener geht zur TĂŒr. Edgars stellt ihm eine letzte Frage: „Sind Sie immer noch in meine Frau verliebt?“ „Nein“ antwortet Garibaldi und Edgars dankt ihm und lĂ€sst ihn gehen. Die Telepathin dreht sich um und schĂŒttelt den Kopf. Edgars dankt der Telepathin und sagt ihr, dass Wade sich um ihr Honorar kĂŒmmern werde.

Lise fragt Edgars, wie es gewesen sei. Es lief gut, sagt er, behauptet aber auch dass sie nicht erwĂ€hnt wurde. Er glaube, Garibaldi hĂ€tte dies ĂŒberwunden und er sei sicher Garibaldi wĂŒrde von Nutzen sein. Sie solle keine Angst haben, alles werde laufen wie geplant.

Die Telepathin nimmt ihren Mantel und will gehen. Da erscheint Wade in der TĂŒr, zieht eine PPG und erschießt sie.

Franklin plant, die Gehirnströme, die bei dem Telepathen durch den Kontakt mit Lyta entstehen, kĂŒnstlich zu erzeugen, und sich erst spĂ€ter um die Implantate zu kĂŒmmern. WĂ€hrend Lyta Kontakt aufnimmt erstellt Franklin Computeraufzeichnungen. Der Telepath öffnet die Augen und setzt sich auf. Plötzlich erinnert er sich an den Vorgang der Implantation. Er greift Franklin an den Hals, wĂŒrgt ihn und fragt, ob die Maschinen nicht da seien. Franklin antwortet, sie seien nicht da, aber der Telepath beruhigt sich nicht. „Was bin ich? Wieso bin ich?" fragt er und lĂ€ĂŸt Franklin zu Boden fallen. Der Telepath dreht sich zu Lyta um. „Ich kann so unmöglich existieren“, sagt er, ergreift einen spitzen Gegenstand und fĂŒhrt ihn an seinen Hals. Lyta, die feststellt, dass sie das unmöglich zulassen kann, befiehlt ihm wieder einzuschlafen. Dann dreht sie sich erschĂŒttert und verstört um und verlĂ€sst das Medlab.

Garibaldi kommt am nĂ€chsten Morgen in Edgars' BĂŒro und will nun ihm ein paar Fragen stellen, da er anscheinend den Test bestanden hat. Sie sind sich einig, dass in einer von Telepathen beherrschten Welt normale Menschen BĂŒrger zweiter Klasse wĂ€ren, dass es keine PrivatsphĂ€re mehr gĂ€be und sie in einer solchen Welt nicht leben wollten. Ein paar Gedankenpolizisten, sagt Garibaldi, seien zwar der Meinung, sie sollten die Kontrolle ĂŒber alles erhalten, dass sie jedoch nicht die Macht hĂ€tten, das zu realisieren. Edgars erwidert, sie hĂ€tten sie noch nicht, wĂŒrden aber damit beginnen, einen Krieg der Geheimnisse und der EinschĂŒchterungen zu fĂŒhren. Ohne die Uniform könne man einen Telepathen nicht von einem normalen Menschen unterscheiden, das riefe Furcht hervor. Edgars erklĂ€rt Garibaldi, Clark sei durch die Stimmen der WĂ€hler, die Angst vor den Außerirdischen hĂ€tten, an die Macht gekommen. Clark habe diese Macht teilweise an das Psi-Corps ĂŒbergeben. Totale LoyalitĂ€t könne er nur mit Hilfe der Telepathen sicherstellen. Als PrĂ€sident Santiago sich dagegen aussprach, habe Clark ihn mit fremder Hilfe eliminiert, woran auch Außerirdische beteiligt gewesen seien, die Clark große Macht versprachen. Die Außerirdischen seien am Psi-Corps interessiert gewesen, das Clarks "Versicherung" gegen sie und das Mittel zu noch mehr Macht wurde. Er grĂŒndete Nightwatch und besetzte wichtige Positionen mit seinen eigenen Leuten, denen er wiederum Telepathen zur Seite stellte. Edgars ist ĂŒberzeugt, dass das Psi-Corps diese Macht nicht aufgeben werde, wenn etwas mit Clark geschehe.

Auf die Frage nach Sheridans Rolle erklĂ€rt Edgars, dass Clark die letzten Fesseln, die das Psi-Corps noch in Schach halten, lösen wird, sollte Sheridan zu weit gehen. Die Machtorganisation Gedankenpolizei wĂŒrde ihm unterstehen und diese Macht nie mehr aufgeben. Die FĂ€den hinter den Kulissen hĂ€tten im Grunde die Megakonzerne seit Jahren gezogen. Nun da das Psi-Corps ihre GeschĂ€ftsinteressen bedrohe, mĂŒssten sie handeln. Edgars will Sheridan aus dem Weg haben, damit sie genĂŒgend Zeit hĂ€tten, ihre Lösung zu perfektionieren. Garibaldi fragt Edgars wie man das Psi-Corps aufhalten könne, als Lise hereinkommt das FrĂŒhstĂŒck ankĂŒndigt. Edgars fragt Garibaldi, ob er mit ihnen frĂŒhstĂŒcken wolle, Garibaldi lehnt jedoch ab, weil er ĂŒber einiges nachdenken mĂŒsse. Er will aber noch wisssen, ob Edgars ihm wirklich die Wahrheit gesagt habe. Es sei so nahe an der Wahrheit, wie irgend jemand je kommen wĂŒrde, erwidert Edgars, es mĂŒsse fĂŒr Garibaldi ausreichen, um sich zu entscheiden, ob er weiter fĂŒr ihn arbeiten wolle, worauf er hoffe.

Sheridan, der mit seiner Flotte unterwegs ist, spricht mit Ivanova auf Babylon 5, die ihm berichtet, dass sich zwei weitere Schiffe der Erd-Allianz dem Widerstand angeschlossen haben, was Sheridan zwar freut aber auch skeptisch macht, da ihm alles fast zu glatt lĂ€uft. Er erfĂ€hrt außerdem, dass Delenn ihre Arbeit auf Minbar beendet habe und in wenigen Tagen auf Babylon 5 eintreffe. DarĂŒber ist Sheridan sehr erfreut. Dann spricht er mit Franklin, der ihm sagt, er glaube einen Weg gefunden zu haben, die Implantate zu neutralisieren. Sheridan fragt Franklin wie lange es dauere, bis die Telepathen einsatzfĂ€hig seien, aber Franklin weigert sich weiteres dazu zu sagen, solange Sherdian ihm nicht erklĂ€re, was er mit den Telepathen vorhat. Franklin wird aufgefordert, alle anderen aus dem Medlab zu schicken, dann beginnt Sheridan, seinen Plan zu erlĂ€utern.

Sichtlich erschĂŒttert verlĂ€sst Franklin das Medlab. Er steht im Korridor als Lyta dazukommt. Sie fragt ihn, ob alles in Ordnung sei, was er verneint. Er sagt, er habe nie verstanden warum alle sagten, Sheridan hĂ€tte sich verĂ€ndert nachdem er von Z'ha'dum zurĂŒckgekehrte. Aber der alte Sheridan hĂ€tte ihm niemals das gesagt, was er vor wenigen Augenblicken gehört habe. Jedoch, muss Franklin zugeben, sei es in der Tat der einzige Weg, auch wenn er wĂŒnschte, dass er sich irren wĂŒrde. Er fragt Lyta, ob sie fĂŒr einen lĂ€ngerfristigen Job zur VerfĂŒgung stehe. Sie sagt ja und er erkĂ€rt ihr, dass sie in wenigen Tagen zum Mars aufbrechen wĂŒrden.


Lise bringt Garibaldi sein Essen. Garibaldi, gesteht ihr, dass er nicht verstehe, was sie an Edgars findet, abgesehen von seinem Geld. Er fragt sie, was Edgars habe und er nicht. Sie antwortet, es sei nicht sein Geld, er sei ein guter Mann und sie liebe ihn. Garibaldi will wissen, warum sie sich nicht gemeldet habe, als sie wieder frei war, sie hĂ€tten nochmal von vorn anfangen können. Sie habe, erklĂ€rt sie ihm, die Beziehung immer allein aufrechterhalten mĂŒssen. Er hĂ€tte sich im Grunde nur um seine Arbeit gekĂŒmmert, und er habe ihr niemals gesagt, dass er sie liebt. Sie will gehen, zögert dann jedoch und sagt mit gebrochener Stimme Garibaldi sei zu weit weg gewesen, nachdem Franz sie verlies. Sie habe jemanden gebraucht, der fĂŒr sie da sei, und in Edgars so jemanden gefunden. Sie fragt ihn, ob er zum Mars zurĂŒckgekehrt wĂ€re, wenn sie ihn gerufen hĂ€tte und er antwortet, er wisse es nicht. Unter TrĂ€nen erklĂ€rt sie ihm, dass sie zu alt sei fĂŒr „ich weiß es nicht“, und Bill bedeute ihr sehr viel. Garibaldi entschuldigt sich fĂŒr alles, was geschehen ist, und sagt ihr, er habe sie geliebt. Ihr tĂ€te es auch leid, sagt sie, und er solle jetzt essen. Damit lĂ€sst sie ihn dann allein.

Edgars geht in einen Raum in dem sich drei Krankenbetten mit offenbar sterbenden Personen befinden. Er spricht dort mit Wade. Sie befĂ€nden sich in einem kritischen Stadium, erlĂ€utert er die Situation, man könne sich keine Fehler leisten. Edgars setzt sich neben eines der Betten, in dem ein Mann mit bleicher Haut und Wunden im Gesicht liegt. Er greift unter das isolierende Plastikzelt, das ĂŒber das Bett gespannt ist und berĂŒhrt die Stirn des Mannes. Wade warnt ihn vor dem Kontakt, aber Edgars erwidert, der Mann könne etwas MitgefĂŒhl gebrauchen und ihn sowieso nicht anstecken. Edgars fragt, wie lange ihm das Mittel schon entzogen wurde und Wade antwortet, seit fĂŒnf Tagen, die Symptome stellten sich inzwischen schneller ein. Als der Mann stöhnt, sagt Edgars zu ihm, dass die Schmerzen zwar dazugehörten, es aber bald vorbei sei. Er steht auf und befiehlt Wade dem Leiden des Mannes ein Ende zu machen. Er wisse jetzt, dass die Droge wirkt und es gĂ€be auch so schon genug Leid im Universum, man sollte sich bemĂŒhen, es nicht noch zu vergrĂ¶ĂŸern.

Garibaldi teilt Edgars seine Entscheidung mit: er wird dabei sein. Edgars ist erfreut, aber Garibaldi will jetzt alles wissen. Da mĂŒsse Garibaldi sich allerdings erst beweisen. Der Weg dies zu tun ist, ihm Sheridan zu bringen. Dann will Edgars ihm alles erzĂ€hlen. Wenn man ihm Sheridan gĂ€be, werde Clark sich sicher fĂŒhlen. Das wĂŒrde, sagt Edgars, ihm die Zeit geben, zu tun, was er tun mĂŒsse. Garibaldi ist nicht damit einverstanden, dass Clark Sheridan bekommt, da dies sein Tod wĂ€re. Clark sei ein Amateur, aber kein Dummkopf, gibt Edgars Garibaldi zu verstehen. Er werde Sheridan nicht töten, zumindest nicht sofort. Sheridan mĂŒsse unbedingt von der BildflĂ€che verschwinden. Garibaldi lĂ€sst Edgars wissen, dass der Weg zu Sheridan ĂŒber dessen Vater fĂŒhrt. Jener leide unter einer seltenen Blutkrankheit und benötige ein seltenes, teueres Centauri-Medikament, ĂŒber das er sich aufspĂŒren ließe. Edgars stellt fest, irgendwer mĂŒsse Sheridan informieren und herlocken. DafĂŒr will Garibaldi sorgen. Edgars versichert ihm, dass er das Richtige tue, und ihm das hoffentlich klar sei.

„Der Mars - schon dreimal hat mich dieser Planet beinahe umgebracht. Und jetzt gebe ich ihm eine vierte Chance. Ich empfinde gar nichts mehr. Ich bin an nichts mehr interessiert. Lise ist die große Ausnahme. Ich habe ihr und mein Leben fast zerstört, nun kann ich einiges wiedergutmachen - wenn man ĂŒberhaupt ewas wiedergutmachen kann, was in der Vergangenheit geschehen ist. Vielleich muss man mit seiner Schuld weiterleben, muss das tun, was man tun muss, was meistens nicht das ist, was man tun möchte. Das ist meine Situation. Ich hoffe, dass sie das eines Tages verstehen wird."