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Babylon 5 Episodenguide


4x15 "No Surrender, No Retreat"

[Die Befreiung von Proxima 3]


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 Synopsis
Die Vorbereitungen für die Befreiung von Proxima 3 laufen an.
Sheridan beruft eine große Ratsversammlung ein. Als Gegenleistung für die Whitestar-Patrouillen an den Grenzen der Ligawelten erwartet Sheridan, dass sich die Ligavölker nicht in die Auseinandersetzung einmischen. Er erklärt alle Verträge der Liga mit der Erde für null und nichtig. Während vor der Station Starfuries Übungen durchführen, fordert Ivanova, jede Regierung müsse ein Schiff zur Verteidigung der Station abstellen, ansonsten sollen sie sich im Krieg neutral verhalten. Auch wenn sie nicht wissen, mit wieviel Unterstützung ihrer Landsleute sie rechnen können stellt Sheridan fest: "Am Ende erobern wir unsere Heimat zurück. Wir siegen oder wir gehen unter."

Marcus eilt mit einem Datenkristall zum Kriegsraum, der genaue Informationen über die Erdblockade von Proxima 3 enthält. Von sechs Zerstörern der EA waren zwei verantwortlich für die Zerstörung der Transporter.

Sheridan will von Dr. Franklin wissen, ob die eingefrorenen Telepathen, die immer noch die Schatten-Implantate in sich tragen, bald einsatzfähig sein könnten. Franklin erklärt, er habe bis jetzt keinen Erfolg bei der Heilung gehabt. Sheridan gibt ihm zu verstehen, dass er die Telepathen für eine dringende Mission benötige. Franklin verspricht, sein Möglichstes zu tun.

Sheridan erläutert Ivanova seine Strategie. Er werde den gegnerischen Schiffen die Möglichkeit geben zu kapitulieren oder überzulaufen, so wolle er die Verluste der Erdstreitkräfte minimieren. Aber er werde jedes Schiff, das gegen sie kämpfe, zerstören.

Vir ist im Sessel eingenickt und wird aus einem Alptraum gerissen, als Garibaldi an der Tür klingelt. Garibaldi fragt nach Londo und Vir sagt ihm, dass Londo zu G'Kar gegangen sei, um mit ihm zu sprechen, dann enthüllt er noch, dass Sheridan plane die Erde anzugreifen. Vir ist überrascht, dass Garibaldi nichts von Sheridans Plan weiß und und offenbar Abscheu für Sheridan empfindet. Er sagt, obwohl auch er nicht immer mit Londo einer Meinung sei, folge er ihm weiterhin, da Londo auch häufig Recht habe und sich für seine Heimat einsetze. Ob Garibaldi das nicht tun wolle, will er wissen. Doch, erwidert Garibaldi, aber er werde es auf seine Weise tun. Damit verlässt er das Quartier.

Die Manöver vor der Station gehen unter der Aufsicht von Lt. Corwin weiter. Ivanova befiehlt den Kampffliegern nur Befehle zu akzeptieren, die mit dem Tagescode verschlüsselt sind. Corwin fügt hinzu, dass man jetzt wohl niemandem mehr trauen dürfe. „Richtig" bestätigt Ivanova und fügt hinzu: „Vertraue Ivanova, vertraue dir selbst. Alle anderen abschießen!"

Als die Whitestar-Flotte sich schließlich sich im Hyperraum vor Proxima 3 versammelt hat, wird sie von den Starfuries der Zerstörer nicht bemerkt. Marcus kontaktiert die Truppen des Widerstandes auf dem Planeten und wird um schnelles Eingreifen gebeten, da man von Clarks Truppen zusammengeschossen werde.


G'Kar wird beim Schreiben unterbrochen, als Londo sein Quartier betritt. Sie liefern sich ein Wortgefecht, bis Mollari feststellt, wie erstaunlich schnell man doch wieder in alte Verhaltensmuster verfiele. Er sei nicht zum Streiten gekommen, sondern um zu reden. Die letzten Jahre seien für beide sehr hart gewesen. G'Kar schnaubt nur verächtlich aber Mollari lässt sich nicht beirren. Er dankt G'Kar für dessen Taten, die nicht nur G´Kars, sondern auch seine Welt befreit hätten. Am Ende lässt er G'Kar wissen, dass er mittlerweile tiefen Respekt für ihn empfinde. G'Kar sieht Londo ungerührt an und verschmäht sowohl den Dank, als auch den Respekt.

Ein wenig ärgerlich fährt Mollari dennoch fort. Er sei ein Patriot, wie G´Kar, und sei jetzt durch seine Fehleinschätzung sein eigener Feind geworden. Er empfände es als unmöglich, festzustellen, wer der wahre Feind sei. Aber er wisse sicher, wer seine Freunde seien, und die Menschen auf Babylon 5 gehörten dazu. Er habe seine Regierung davon überzeugen können, Sheridan volle Unterstützung zu gewähren und bittet G'Kar, es ebenso zu tun. Seit 100 Jahren sei es das erste Mal, das sie auf der gleichen Seite stehen könnten. Er füllt zwei Gläser und möchte mit G´Kar anstoßen: „Auf die Menschen, denn sie haben eine Brücke zwischen uns geschlagen. Ich hoffe auf eine bessere Zukunft für unsere beiden Welten." Während Mollari mit erhobenem Glas wartet, schüttet G'Kar sein Getränk zurück in die Flasche. Zutiefst enttäuscht verlässt Mollari den Raum.

Sheridan und Ivanova bereiten ihre Starfury-Piloten auf den schwierigen Kampf vor. Sie sollen sich verteidigen und den Gegner zerstören, dabei aber die verschonen, die nicht in den Kampf eingreifen. Sheridan verlässt nun die Station um an den Kämpfen teilzunehmen.

Der Kommandant der EA-Flotte, die Proxima 3 belagert, befiehlt zwei Zerstörern, die soeben auf der anderen Seite des Planeten aus dem Hyperraum gesprungenen Whitestars anzugreifen. Er stellt fest, dass es sich um Sheridans Schiffe handelt. Er verfolgt, nach der Aufforderung Sheridans, nicht anzugreifen und somit keinem illegalen Befehl zu gehorchen, eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit von Clarks Befehlen, die Sheridan mit MacDougan, dem Kommandanten der ‚Vesta’ führt, den er von der Akademie kennt. Flottenkommandant Hall befiehlt MacDougan nun, den Kampf aufzunehmen, was der jedoch lehnt. MacDougans zweiter Offizier übernimmt daraufhin das Kommando, was aber von der Besatzung der Vesta kurzerhand 'rückgängig' gemacht wird.

Die ‚Pollux’ wird zerstört, zwei Schiffe sind kampfunfähig und ein weiteres zieht sich zurück. Weil er vor einem Tribunal, vor dem er sich bei Befehlsverweigerung verantworten müsste, mehr Angst hat, als vor dem Tod, befiehlt Captain Hall seiner Crew weiterzukämpfen, sein zweiter Offizier jedoch enthebt ihn mit Zustimmung der Crew des Kommandos und ergibt sich.

Sheridan lässt die Kommandanten der übrig gebliebenen Schiffe zu sich kommen und bietet ihnen an, nach Hause zu fliegen oder sich ihm anzuschließen. Als sie ihm seine Vorgehensweise vorwerfen erwidert er, sie alle hätten geschworen, die Erde zu beschützen, sie würden für alle Menschen arbeiten, nicht nur für Clark. Nachdem die Kommandanten sich beraten haben zieht sich ein Schiff zurück, eines hilft, Proxima 3 zu beschützen und zwei Schiffe schließen sich Sheridan an.

Londo sitzt niedergeschlagen an der Bar und nimmt einen Drink, als er bemerkt, dass sich jemand neben ihn gesetzt hat und ebenfalls ein Glas aufnimmt. G'Kar schaut, nachdem er sein Glas geleert hat, Londo an und sagt, er solle das Schreiben aufsetzen lassen, in dem ihre Welten Sheridan ihre Unterstützung bekunden. Er werde jedoch nicht auf der gleichen Seite unterschreiben wie Londo, was jener durchaus versteht. G'Kar geht, so schnell wie er gekommen ist und lässt Londo von Freude überwältigt zurück.

Die ‚Stimme des Widerstandes’ verkündet den Sieg der Truppen Sheridans, die Befreiung von Proxima 3 und ermutigt andere Erdallianz-Schiffe sich ebenfalls loszusagen. Währenddessen verlässt Garibaldi die Station um zum Mars zu fliegen mit dem Schwur, niemals wieder zurückzukehren.