Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
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:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 4x01 The Hour Of The Wolf
:: 4x02 Whatever Happened To Mr. Garibaldi?
:: 4x03 The Summoning
:: 4x04 Falling Toward Apotheosis
:: 4x05 The Long Night
:: 4x06 Into The Fire
:: 4x07 Epiphanies
:: 4x08 The Illusion Of Truth
:: 4x09 Atonement
:: 4x10 Racing Mars
:: 4x11 Lines Of Communication
:: 4x12 Conflicts Of Interests
:: 4x13 Rumors, Bargains and Lies
:: 4x14 Moments of Transition
:: 4x15 No Surrender, No Retreat
:: 4x16 The Exercise Of Vital Powers
:: 4x17 The Face Of The Enemy
:: 4x18 Intersection In Real Time
:: 4x19 Between The Darkness And The Light
:: 4x20 Endgame
:: 4x21 Rising Star
:: 4x22 The Deconstruction Of Falling Stars


Babylon 5 Episodenguide


4x14 "Moments of Transition"

[Im Kreis des Sternenfeuers]


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 Synopsis
Mitten in der Nacht erhĂ€lt Garibaldi eine Nachricht von William Edgars. Er teilt ihm, den Zeitunterschied ignorierend mit, dass er einen neuen Auftrag fĂŒr ihn hat. Er soll sicherstellen, dass eine Lieferung, die ĂŒber Babylon 5 geht, ohne Probleme den Zoll passiert um von dort nach Io zu gelangen. Seine Pakete enthielten Stoffe fĂŒr sein pharmazeutisches Forschungszentrum und niemand solle sich daran zu schaffen machen, da er keinem traue. Garibaldi nimmt den Job an und fragt, wann er denn nun zum Mars reisen solle. „Wenn die Zeit dafĂŒr reif ist, Mr. Garibaldi", antwortet Edgars bevor er das GesprĂ€ch beendet.

Auch Sheridans Nachtruhe ist gestört, er sorgt sich um Delenn und kann nicht schlafen. Er ruft die Kommandozentrale und fragt, ob sie es geschafft hÀtten, Delenn auf Minbar zu kontaktieren. Wegen KÀmpfen in der Hauptstadt sei es nicht gelungen, erfÀhrt er. Sheridan befiehlt, ihn zu informieren, sobald irgendetwas Neues bekannt wird.

Die Hauptstadt Minbars steht in Flammen und von den meisten GebĂ€uden sind nur noch Ruinen ĂŒbrig. Delenn geht in ein GebĂ€ude, in dem Lennier Verwundete behandelt. Er ĂŒbermittelt ihr eine Nachricht vom FĂŒhrer der Kriegerkaste: „Seine StreitkrĂ€fte haben die Stadt eingekesselt. Er lĂ€sst ausrichten, wenn wir uns bis morgen nicht ergeben haben wird er zum Wohle Minbars die Stadt vernichten, mit all ihren Bewohnern."

Auf dem Zocalo spricht Lyta mit einer Frau, die sie als Telepathin anwerben möchte. Obwohl alle Qualifikationen in Ordnung sind, möchte die Frau sie nicht engagieren, da sie nicht mehr zum Psi-Corps gehört. Ihre Firma mĂŒsse vor möglichen Gerichtsverhandlungen und anderen Problemen geschĂŒtzt werden. Sie wĂŒrde gerne weiter mit ihr verhandeln, wenn Lyta sich wieder dem Psi-Corps anschließe.

Neroon trifft Shakiri, den FĂŒhrer der Kriegerkaste. Jener findet der Versuch der religiösen Kaste, Neroon gegen die Kriegerkaste aufzuhetzen, beweise, dass diese Kaste nicht in der Lage sei die Minbari zu fĂŒhren. Neroon erfĂ€hrt auf seine Frage, was sie der Krieg kosten werde, die StĂ€dte könnten wiederaufgebaut werden, die Toten wĂŒrden in der nĂ€chsten Generation wiedergeboren, insgesamt jedoch wĂŒrden grĂ¶ĂŸere Verluste in der Zukunft verhindert. Ein Krieg solle nur aufgrund praktischer ErwĂ€gungen gefĂŒhrt werden, das mĂŒsse die religiöse Kaste lernen. Er glaubt, Delenn werde kapitulieren, wenn sie den Rest ihrer Kaste sterben sehe, um diese Leben zu retten. Neroon fragt, ob es falsch sei, den Wert des Lebens zu schĂ€tzen, Shakiri erwidert, das Leben und der Tod seien nur zwei Konsequenzen, beide gleich, Krieger sĂ€hen den Tod als Befreiung von ihren Aufgaben.

Zack sieht in der Andockbucht Garibaldi, der etwas abseits mit einem Mann spricht, wobei ein PĂ€ckchen den Besitzer wechselt. Bevor er sich weiter damit befassen kann wird er auf Bester aufmerksam gemacht, der soeben eingetroffen ist. Zack fragt ihn warum er dieses Mal auf die Station kommt. Bester behauptet, er sei nicht wegen des Kommandostabs gekommen, sondern wegen persönlicher Angelegenheiten. Er wĂŒrde keinen Ärger verursachen. Als Zack protestiert erklĂ€rt Bester, dass jeder das Recht habe, auf die Station zu kommen. Zack fordert ihn auf, das mit dem Captain abzuklĂ€ren und Bester verspricht zu warten. Garibaldi ist inzwischen gegangen. Zack rennt hinterher und spricht ihn auf das PĂ€ckchen an, aber Garibaldi sagt, dass er darĂŒber nichts wisse. Zack fragt, ob Garibaldi fĂŒr William Edgars Pakete illegal durch den Zoll bringt, Garibaldi jedoch Ă€ußert sich dazu nicht. Zack will nun wissen, warum Edgars, der extrem reiche GeschĂ€ftsmann, mit Garibaldi arbeite, was jener aber beleidigend findet. Er sei ehrenhaft und auf sein eigenes GeschĂ€ft bedacht. Zack fragt, wie ehrenhaft Garibaldis GeschĂ€ft wohl sei, Garibaldi findet es genauso ehrenhaft, wie sich von der Erde abzuspalten, deren militĂ€rische AusrĂŒstung zu ĂŒbernehmen und einen eigenen unabhĂ€ngigen Staat aufzubauen. Zack möge ihn nicht lĂ€nger belĂ€stigen, sagt Garibaldi und geht.

Delenn teilt Lennier mit, dass die Entscheidung gefallen sei: die religiöse Kaste ist bereit zu kapitulieren, wann und wo die Kriegerkaste dies wĂŒnscht. Er möge eine Nachricht an die Kriegerkaste schicken.

Auf dem Zocalo verfolgt Lyta die Meldungen der „Stimme des Widerstandes“: "...Gerade eben haben wir die Nachricht erhalten, dass Piloten eines Starfury Geschwaders, dass nach Proxima 3 geschickt wurde, um dort die Einhaltung des Kriegsrechts, dass PrĂ€sident Clarke verfĂŒgt hat, mit Gewalt durchzusetzen, zur Marswiderstandsbewegung ĂŒbergelaufen sind. Das ist die vierte Gruppe von ÜberlĂ€ufern in den letzten 2 Wochen. Die medizinischen Einrichtungen auf Beta Durani und der MacArthur Midrange Kolonie haben weitere FlĂŒchtlinge aus den Sektoren 400 bis 600 aufgenommen ..."
Dann wird sie von Bester abgelenkt und fordert ihn Ă€rgerlich auf, zu sagen, was er zu sagen habe, und dann zu verschwinden. Er wisse, teilt er ihr mit, dass sie Arbeit suchte, da die Firmen, fĂŒr die sie arbeiten wollte das Psi-Corps anriefen, um sie zu ĂŒberprĂŒfen. Lyta versucht abzuwiegeln, erreicht aber nicht viel damit. Bester will ihr ein GeschĂ€ft vorschlagen: Er werde ihren Namen einer Liste von Undercover Agenten hinzufĂŒgen, was ihr erlauben wird zu arbeiten und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie mĂŒsse aber das Symbol und die Handschuhe wieder tragen und zehn Prozent ihres Einkommens wie ĂŒblich dem Corps ĂŒberlassen. Der eigentliche Punkt aber ist: sie mĂŒsse ihren Körper Bester ĂŒberlassen. Als sie völlig entrĂŒstet reagiert korrigiert er ihre Annahme: natĂŒrlich nach ihrem Tode! Er wisse, dass die Vorlonen ihren Körper verĂ€ndert hĂ€tten, und man mĂŒsse das Geheimnis herausfinden um es fĂŒr die eigenen Telepathen zu nutzen, dass mĂŒsse sie doch verstehen. Er zeigt ihr einen Vertrag, der, da könne er sie beruhigen falls sie irgendwelche BefĂŒrchtungen hĂ€tte, null und nichtig sei, falls sie nicht eines natĂŒrlichen Todes sterben wĂŒrde. Lyta ist jedoch unbeeindruckt und lehnt Besters Angebot ab. Sie geht, und wird dabei von Garibaldi beobachtet.

Neroon teilt Shakiri mit, die religiöse Kaste werde kapitulieren. Er schlĂ€gt vor, dass man, anders als der Graue Rat, der stets auf dem Raumschiff blieb, die Kapitulation auf Minbar, im Tempel von Varenni, annehmen soll. Dort wurden Streitigkeiten in der Zeit vor Valen beigelegt und neue FĂŒhrer in Kriegszeiten ausgewĂ€hlt. ZusĂ€tzlich kann man vom Tempel aus eine Aufzeichnung der Kapitulation nach ganz Minbar senden. Shakiri stimmt zu. Neroon möchte noch wissen, was nach der Kapitulation mit Delenn passieren wird. Um zu verhindern, dass sie in der Zukunft gegen sie arbeite, lĂ€sst Shakiri ihn wissen, werde man sicherstellen, dass ihr Schiff mit dem sie nach Babylon 5 zurĂŒckreist, niemals ankomme.

Unterdessen erscheint Zack in Lytas Quartier. Er teilt Lyta mit, man wolle sie in ein kleineres Quartier verlegen. Sie ist wenig begeistert, schon wieder wechseln zu sollen, aber Zack erklĂ€rt, da sie seit des RĂŒckzugs der Vorlonen keine Einkommensquelle mehr habe, mĂŒsse sie ein gĂŒnstigeres Quartier beziehen. Sie sei jedenfalls froh, sagt Lyta, dass gerade Zack es ihr ĂŒbermittelt habe und wolle nach einer Lösung suchen. Bevor er geht, dreht Zack sich noch einmal um und sagt er ihr noch, dass er einen Job fĂŒr sie hĂ€tte, sie solle Garibaldi scannen, da er wissen möchte, was mit ihm los sei. Ohne Garibaldi EinverstĂ€ndnis will Lyta das jedoch nicht tun, auch nicht fĂŒr Zack. Sie kenne Garibaldi schon so lange, sie wolle das nicht. Zack entschuldigt sich und geht.

Lyta geht nun zu Garibaldi und fragt ihn nach Arbeit. Sie brauche unbedingt einen Job, und wegen ihrer Abkehr vom Psi-Corps bekĂ€me sie nichts. Garibaldi erklĂ€rt ihr, dass er nicht mit Telepathen zusammenarbeitet da er ihnen nicht vertraue, andererseits, fĂ€llt ihm dann ein, könne er Bester Ă€rgern, wenn er sie einstelle. Er fragt wie groß ihre Reichweite sei und sie verrĂ€t ihm, dass sie weitaus grĂ¶ĂŸer sei als die offiziellen Angaben sagen. Er brauche jemanden, sagt Garibaldi, der bei seinen GeschĂ€ften mit Edgars die Augen offen hielte und auch „um die Ecke sehen“ könne. Garibaldi will ihr einen Teil seines Einkommens geben, wird jedoch unterbrochen als Bester kommt. Sie wechseln ein paar Worte, aber Bester meint, Garibaldi sei es nicht wert, ihm Aufmerksamkeit zu widmen und geht. Lyta lĂ€sst Garibaldi wissen, dass Bester ihn gescannt habe. Garibaldi wird sehr Ă€rgerlich, er verfolgt Bester, presst ihn gegen eine Wand und fragt, warum er das getan habe. Sein Wutausbruch wird von einigen Sicherheitsoffizieren bemerkt, die beruhigend auf ihn einreden und ihn mitnehmen. Lyta folgt Garibaldi und Bester sieht, dass auch Zack die Szene beobachtet hat.

Im Tempel auf Minbar beginnt der Ritus der Kapitulation. Shakiri bezeichnet diesen Tag als Anbeginn eines neuen Zeitalters fĂŒr ihr Volk, die Feindseligkeiten könnten endlich enden. Delenn gibt als Sprecherin der religiösen Kaste bekannt, dass diese kapituliere. Damit ist Delenn aber noch nicht am Ende. Sie sagt, die religiöse Kaste gĂ€be nicht ihr Recht auf, bei der Einsetzung einer neuen Regierung mitzureden. Dukhat habe keine Schande darin gesehen, zu kapitulieren. Damit wĂŒrden sie lediglich die StĂ€rke der Kriegerkaste anerkennen, bei deren Ausbildung die religiöse Kaste allerdings half. Dass die Kriegerkaste stĂ€rker sei hieße jedoch nicht, sie sei auch weiser. Man solle nicht alles verwerfen, was sie in den letzten Tausend Jahren vollbracht hĂ€tten. Der Tempel von Varenni sei dazu genutzt worden, die RealitĂ€t des Krieges zu dessen FĂŒhrern zu bringen, die nicht wie die jungen Krieger kĂ€mpften und an der Front starben. Sie macht eine Bewegung und in der Decke öffnet sich ein Loch und ein Lichtkreis fĂ€llt auf den Boden. Nun sollten sie auch komplett zu den Sitten der Vorfahren zurĂŒckkehren, fordert Delenn. Der FĂŒhrer jeder der kriegfĂŒhrenden Kasten mĂŒsse in den Lichtkreis treten, das „Rad des Sternenfeuers“ wĂŒrde sich öffnen und das Feuer wĂŒrde beginnen die FĂŒhrer zu zerstören. Diejenigen, die Angst hĂ€tten, wĂŒrden andere ins Feuer senden oder flĂŒchten, und der im reinigenden Feuer sein Leben opfere, sei der Vertreter jener Kaste, die das Volk der Minbari fĂŒhren solle. Shakiri erhebt vehementen Einspruch, aber Delenn besteht darauf, es sei Tradition und sie sei willens das Rad des Sternenfeuers fĂŒr das Volk der Minbari zu betreten. Wenn die Kriegerkaste nicht dasselbe tue, verdiene sie es nicht das Volk zu fĂŒhren. Sie tritt in den Lichtkreis. "Valen hat gesagt: 'Wirst du mir ins Feuer folgen', und das frage ich jetzt dich."
Obgleich Lennier protestiert, bleibt Delenn in dem Kreis. Shakiri bewegt sich nicht. Delenn fragt ihn, ob er die FĂŒhrerschaft abgebe, wenn es so leicht sei andere Krieger in den Tod zu schicken, er aber selber nicht bereit sei fĂŒr seine Kaste zu sterben. Das Rad des Sternenfeuers öffnet sich weiter. Shakiri ruft, das Ganze sei Wahnsinn und weigert sich in den Kreis zu treten. Neroon erinnert ihn nun, dass er sagte, ein Krieger fĂŒrchte den Tod nicht und fragt, warum Shakiri Angst habe. Shakiri will wissen, ob Neroon fĂŒr die religiöse Kaste spreche, doch Neroon entgegnet, er spreche fĂŒr sein Volk, und fĂŒr wen Shakiri denn spreche, und was er bereit sei zu tun. Shakiri geht nach vorne und betritt den Lichtkegel, als sich das Rad des Sternenfeuers weiter öffnet. Shakiri versucht Delenn zu ĂŒberreden mit ihm zusammen herauszugehen, doch sie bleibt. Es gĂ€be andere Wege versucht er es noch einmal, aber Delenn entgegnet, dass hĂ€tte er sich ĂŒberlegen sollen, bevor er das Volk der Minbari auseinanderriss. Shakiri springt aus dem Lichtkegel heraus, aber Delenn bleibt stehen, wie sie es Neroon versprochen hatte, wie Lennier jetzt erfĂ€hrt. Er tut kund, dass sie ein Exempel fĂŒr alle Minbari statuieren wolle. Das Rad des Sternenfeuers öffnet sich weiter und Delenn, die mit erhobenen Armen dastand sinkt zu Boden.
Nein!" schreit Neroon und lĂ€uft los. Er betritt den Lichtkreis, hebt Delenn hoch und aus dem Kreis heraus wo Lennier sie ĂŒbernimmt. Im Rad des Sternenfeuers bekennt Neroon mit lauter Stimme: „Ich wurde geboren als ein Mitglied der Kriegerkaste, doch nun erkenne ich, meine wahre Berufung ist die Religion. Der Krieg ist vorbei. Hört auf Delenn, hört auf sie!" Das Rad des Sternenfeuers öffnet sich vollstĂ€ndig, gleißendes Licht umgibt ihn. Nach wenigen Sekunden ist er vom Feuer aufgezehrt.

Garibaldi wird wieder einmal mitten in der Nacht von Edgars geweckt. Jener hat herausgefunden, dass Garibaldi Lyta angestellt hat, was er entschieden ablehnt. Garibaldi fragt ihn, warum er den Telepathen helfen möchte, sie aber nicht einstellen will. Edgars entgegnet, er traue Telepathen nicht. Garibaldi könne seinen Job nur behalten, wenn Lyta nicht fĂŒr ihn arbeite.

Auf dem Zocalo beobachtet Bester einen Disput zwischen Lyta und Garibaldi. Lyta stĂŒrmt schließlich Ă€rgerlich davon, Bester lĂ€chelt.
"Persönliches Logbuch von Al Bester, 3. August 2261. Ich habe Mr. Garibaldi provoziert, ihn dadurch seinen frĂŒheren Mitarbeitern noch mehr entfremdet und ihn weiter dahin manövriert, wo ich ihn haben will. Was ich auf Babylon 5 erreichen wollte, habe ich erreicht. Ich habe sogar sie bekommen." Lyta steht in ihrem Quartier vor dem Spiegel. Sie trĂ€gt schwarze Handschuhe und das Psi-Corps Abzeichen. Besters Vertrag liegt in der NĂ€he und sie schaut resigniert auf das, was sie wieder geworden ist. Bester fĂ€hrt fort: "Man könnte es einen erfolgreichen Ausflug nennen, ja sogar einen sehr erfolgreichen Ausflug."

Auf dem Schiff des Grauen Rates versucht Lennier Delenn zu ĂŒberreden, sich erst zu erholen, aber Delenn möchte das, was sie vorhat, nicht aufschieben. Delenn betritt die Ratskammer. Was nun passiert wird nach ganz Minbar ĂŒbertragen.
Sie stellt sich in den mittleren Lichtkreis und verkĂŒndet, sie werde jetzt den Grauen Rat wieder einsetzen. Sie ruft die neuen Mitglieder auf: zunĂ€chst 2 Mitglieder der religiösen und 2 Mitglieder der Kriegerkaste. Dann bricht sie mit der Tradition. Es sollen nicht lĂ€nger drei Mitglieder jeder Kaste sein. Die nĂ€chsten 5 Minbari, die sie aufruft, gehören der Arbeiterkaste an. Die Arbeiterkaste, erklĂ€rt sie, baue die Schiffe zum KĂ€mpfen und die Tempel zum Beten. Sie wollten nur die Zukunft bauen. Von nun wĂŒrden religiöse Kaste und Kriegerkaste sie nur beraten und ihnen dienen, nicht umgekehrt. Sie tritt aus dem mittleren Lichtkreis. Dieser, tut sie kund, sei dem Gedenken an Neroon reserviert, bis zu der Zeit, wenn er von dem Einen der kommen werde besetzt wĂŒrde. Sie fordert den Rat auf, als FĂŒhrer der Minbari weise zu entscheiden, und geht.

Ivanova stĂŒrmt wĂŒtend in Sheridans Quartier. Sie hĂ€lt einen Datenkristall in der Hand und erklĂ€rt, dass dieser von einem Transporter stammt, der dringend benötigte Waren nach Proxima 3 gebracht habe. Der Kristall enthĂ€lt eine Aufzeichnung, auf der ein Zerstörer der ErdstreitkrĂ€fte einen Konvoi unbewaffneter Transporter dezimiert. Diese Transporter hĂ€tten nur verwundete FlĂŒchtlinge an Bord gehabt, insgesamt 10000 Zivilisten. Sie sagt, dass sie das Video in der Stimme des Widerstandes zeigen wird.

Sheridan ist genauso außer sich: „Wir alle haben diesen Wahnsinn nun lange genug ertragen mĂŒssen. Es ist mir egal, ob wir schon so weit sind oder nicht, ob wir zu wenig Leute oder zu wenig Waffen haben. Es ist mir auch egal was ISN ĂŒber uns verbreitet. Wir werden dem ein Ende bereiten und zwar jetzt. Wenn uns die Erde den Krieg erklĂ€ren will, dann wird es Zeit, dass wir mit dem Krieg gegen Clark beginnen. Benachrichtigen Sie alle. Von diesem Zeitpunkt an werden wir kĂ€mpfen und wir werden unbarmherzig zurĂŒckschlagen." „Ich dachte Sie wollten es vermeiden auf Schiffe der Erde zu schießen“, erinnert ihn Ivanova, „die Zerstörer befolgen doch nur Befehle." „Jede Crew, die den Befehl befolgt auf Zivilisten zu schießen macht sich eines Kriegsverbrechens schuldig, die Leute haben es nicht anders verdient“, erklĂ€rt Sheridan. „Wir werden endlich reagieren, Susan. Jeder, der zu uns ĂŒberlaufen will, ist willkommen. Wer sich uns in den Weg stellt wird ĂŒberrannt. Zerstören die eins unserer Schiffe, zerstören wir drei von ihren. Und wir werden nicht aufhören, wir werden weitermachen, bis zum bitteren Ende. Zuerst befreien wir die Kolonien, danach den Mars und dann die Erde. Gnade Gott denen, die uns aufhalten wollen."