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Babylon 5 Episodenguide |
4x11 "Lines Of Communication"
[Die Stimme des Widerstands]
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Sheridan schaut eine ISN-Sendung, die sich über die angeblich schlechte Behandlung der Menschen auf Babylon 5 auslässt. Ivanova, die hereinkommt, rät ihm, dieses Zeug nicht mehr anzusehen. Sie sind sich einig, dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit sei, bis die Erde die Station abermals angreift, dann jedoch als "Rettungsmission" getarnt.
Nun meldet sich auch endlich Dr. Franklin vom Mars und bestätigt kurz und ohne dass die Nachricht mit Babylon 5 in Zusammenhang gebracht werden kann, dass alles wie geplant verläuft.
Mars: Die Führer der Widerstandsbewegung sind alle eingetroffen und das Treffen kann stattfinden. Nummer Eins erklärt Franklin dass sie schätzt, die Erdstreitkräfte würden in einigen Monaten die Widerstandsbewegung auf dem Mars zerschlagen haben, daher käme ihre Mission zur rechten Zeit Aber sie warnt ihn, dass einige ihrer Verbündeten fanatischer seien, als sie. In diesem Moment kommt Marcus hereingerannt. Er berichtet, dass auf ihr Hotel, in dem auch einige Sicherheitskräfte der EA untergebracht worden waren, ein Bombenanschlag verübt wurde. 10 Zivilisten wurden dabei getötet. Nummer Eins verlässt wutentbrannt den Raum.
Ein Minbari namens Forell besucht Delenn und erzählt ihr von Angriffen von Piraten, die Transportschiffe an der Grenze zu verschiedenen Völkern, die unter dem Schutz der Minbari stehen, zerstört haben. Mehr noch beunruhigt Delenn allerdings die Nachricht, dass die Kriegerkaste sich weigert diese Völker zu beschützen, seit der Graue Rat aufgelöst wurde.
Delenn geht zu Sheridan auf die Brücke und erklärt ihm, dass sie einige Whitestar Schiffe nähme, um herauszufinden, wer hinter diesen Angriffen steckt. Sheridan fragt sie, ob sie persönlich diese Mission leiten müsse. Sie macht ihm klar, dass sie niemals vergessen werde wer sie war, wer sie jetzt ist und was sie tun kann. So lässt er sie dann ziehen.
Mars: Nummer Eins, immer noch sehr zornig, macht Philipp, einen Widerstandsführer von der Erde, für den Anschlag auf das Hotel verantwortlich. Er dürfe niemals ohne ihre Erlaubnis vorgehen, fährt sie ihn an. Was er auf der Erde tue, sei seine Sache, doch was auf dem Mars geschehe, falle unter ihre Verantwortung. Falls er so etwas noch einmal tue, beendet sie ihre Vorhaltung, werde sie ihm die Kehle durchschneiden.
ISN wiederholt wieder einmal den Bericht über Sheridan, der angeblich am Minbari-Kriegs-Syndrom leide, als dem Captain in seinem Ärger plötzlich eine brilliante Idee kommt. Voller Begeisterung rennt er, obgleich es mitten in der Nacht ist, zu Ivanovas Quartier, klingelt sie aus dem Bett und schleift sie zum ehemaligen Kriegsraum. "Ich kenne diesen Raum", erinnert sie ihn mit monotoner Stimme und verhangenen Augen. Er beginnt, ihr seine Idee zu erklären.
Während des Schatten-Krieges habe sie über das BabCom System alle anfallenden Informationen an die Bewohner der Station durchgegeben."Sie haben ein Gesicht das Vertrauen erweckt", sagt Sheridan. Ihr sei es aber eigentlich viel lieber, sie würde Angst erzeugen, setzt Ivanova entgegen. Nun, das würde ihr ja mitunter auch gelingen, fängt Sheridan die Bemerkung auf. Es sei die Zeit gekommen, um die ganze Sache in einem größeren Maßstab wieder aufzuziehen, führt Sheridan seinen Plan weiter aus. Der Kriegsraum müsse zum Studio umfunktioniert werden, den Sender könnten sie "Stimme des Widerstands" nennen und er solle die Wahrheit live zu allen Schiffen, Kolonien und zur Erde senden. Als er mit ungebrochener Begeisterung und dem Vorschlag, sie könne jetzt zurück in ihr Bett gehen den Raum verlässt, bleibt sie sitzen und murmelt:“ Wenn er nicht so ein netter Chef wäre könnte ich ihn glatt erschießen.“
Während des Fluges durch den Hyperraum erfährt Delenn von Forell, dass sich die Kasten seit der Auflösung des Grauen Rates wieder feindlich gegenüber stünden. Er erzählt ihr, dass die Kriegerkaste alle Mitglieder der religiösen Kaste gezwungen hat, seine Heimatstadt, die in der Polarregion liegt, zu verlassen. Die meisten der Vertriebenen starben wegen Kälte und Hunger, darunter auch seine Familie. Nun töten Minbari keine Minbari, hier habe man also nicht selbst gehandelt, sondern die Umstände dass ihre tun lassen, so dass man sie nicht Mörder nennen könnte.
Mars: Franklin beginnt vor den versammelten Führern der Widerstandsbewegung mit seiner Rede. Er solle ihnen eine Nachricht von Sheridan überbringen: er biete ihnen allen ein Bündnis an. Er werde ihre Sache aktiv unterstützen, wenn sie mit ihm gegen Präsident Clark kämpfen. Sofern sie jeden Befehl, der von Babylon 5 käme, befolgten, sollte er auch noch so verrückt erscheinen, verspräche Sheridan ihnen, dass der Mars seine Unabhängigkeit erhalte, wenn alles vorbei sei. Doch dies bedeute, fügt Franklin hinzu, dass es von nun an keine Terroranschläge auf Zivilisten mehr geben dürfe. Nachdem er einige Hohnrufe und Einwände entkräften kann trifft er auf nachdenkliche Gesichter.
Die Whitestar-Schiffe verlassen den Hyperraum und empfangen ein Notsignal, dass ein sterbender Pak'ma'ra sendet, dessen Schiff angegriffen wurde. Sie erreichen den Ort des Geschehens und finden dort eine Flotte unbekannter Schiffe. Delenn ist bereit für eine erste Kontaktaufnahme und öffnet einen Kanal. Als sich die Wesen als Drakh identifizieren, stellt Lennier fest, dass sie unerklärlicher Weise die Sprache der Minbari sprechen. Demzufolge könne dies nicht der erste Kontakt sein. Wer schon mit den Drakh gesprochen hatte wird klar, als Forell Delenn eine Waffe an die Schläfe hält. Er wolle ihr nichts tun, sagt er, er habe sie hierher gebracht, damit sie sich die Nachricht der Drakh anhöre.
Mars: Nummer Eins ist einer Meinung mit ihren zwei Gästen, was das Vorgehen betrifft, doch dann nennt sie Franklin einen Lügner. Sheridan könne diese Nachricht gar nicht gesendet haben um die Terroranschläge zu stoppen, da er von jenen nichts gewusst haben könne. Franklin gibt zu, dies nur gesagt zu haben, um ihr zu helfen, worauf sie bemerkt, dass er zwar ein Lügner sei, aber ein guter, und den Raum verlässt.
Marcus zieht Franklin nun ein wenig mit seiner neuen Verehrerin auf. Franklin wehrt ab, bis Nummer Eins zurückkommt und ihn zum Abendessen einlädt, wogegen sie Marcus für den Wachdienst einteilt. Marcus ist damit jedoch einverstanden und rät Stephen: „Gib deinen Gefühlen eine Chance, lauf nicht weg, wenn das Glück dich mit deinem Vornamen anspricht."
Die Whitestars folgen den Drakh zu deren Mutterschiff und Delenn erlaubt, einen Unterhändler an Bord zu schicken. Eine unheimlich wirkende, wabernde, zischelnde Figur macht sich auf den Weg zur Brücke. Forell erklärt, die religiöse Kaste habe Verbündete nötig, um sich gegen die Kriegerkaste zu verteidigen. Im Tausch gegen einige verlassene Welten am Rande des Minbari-Territoriums, würden die Drakh der religiösen Kaste im aufkommenden Bürgerkrieg helfen. Die Drakh wollten Frieden, argumentiert Forell, sie wollten nur eine Heimat. „Denn sie haben erst kürzlich ihren Heimatplaneten verloren", wirft Lennier nun ein, zu Delenn gewand tonlos das Wort "Z'ha'dum“ formend. Forell sagt, er habe Delenn doch zeigen müssen, dass es eine Möglichkeit gäbe, ihrem Volk zu helfen. Delenn geht einen Schritt auf den Drakh zu und sagt ihm, dass sie in einer Woche mit einer Antwort zurückkommen würden. „Sie werden ihren Entschluss nicht bereuen, Delenn", freut sich Forell. Der Drakh, der bereits im Gehen begriffen war, dreht sich noch einmal um und zischelt: "Delenn!" Dann verlässt er das Schiff.
Delenn ist die Situation sofort klar. Nun, da die Drakh, die wissen wofür sie verantwortlich ist, sie gefunden haben, werden sie Rache nehmen wollen. Sie erklärt es Forell. Die Whitestar Flotte ist umzingelt. Es ist keine Zeit, durch ein Sprungtor zu entkommen, oder sonstwie zu fliehen. Delenn befiehlt Lennier daher, geradewegs zum Mutterschiff zu fliegen. Die Whitestar Schiffe sollen so lange an dessen Außenhülle entlangfliegen, bis sie die Geschwindigkeit erreicht haben, durch ein Sprungtor zu entkommen. Bei diesem Manöver wird Whitestar 16 zerstört. Forell wurde von einem herunterfallenden Metallstück getroffen und ist tödlich verletzt. In seinen letzten Worten bittet er Delenn um Verzeihung. „Nein“, erwidert sie, „Ich trage die Schuld, Forell. Ich hätte nicht solange fortbleiben sollen.“
Als die Whitestars im Hyperraum sind, will Lennier Kurs auf Babylon 5 setzen, Delenn jedoch befiehlt, den Hyperraum wieder zu verlassen und die Drakh anzugreifen. Die Whitestar-Schiffe machen kurzen Prozess mit den Drakh-Schiffen. Als das Mutterschiff versucht durch ein Sprungtor zu entkommen, greift Delenn es mit ihrem Schiff an und zerstört es.
Delenn kehrt nach Babylon 5 zurück und findet Sheridan im bereits neu gestalteten Kriegsraum wo er ihr seine Idee erläutert. Sie dagegen bringt ihm die schlechten Nachrichten. Offensichtlich seien die Drakh auch in anderen Sektoren gesichtet worden und da das Kastensystem auseinander bräche müsse sie nach Minbar zurückkehren, um ihr Volk vor dem aufkommenden Bürgerkrieg zu bewahren. Außerdem wolle sie versuchen, den Grauen Rat neu aufzubauen. Sheridan ist nicht gerade begeistert über diese Aussicht. Sie sagt ihm nun, dass er es ihr schwer gemachet habe, weil er vom Schicksal berührt worden sei, aber so tue als sei nichts geschehen. Er sei sehr verschlossen. Seit seiner Rückkehr von Z'ha'dum habe er versucht, allen vorzumachen, dass er sich nicht geändert habe, doch ihr könne er nichts vormachen. Sie habe Recht, gesteht Sheridan ein. Manchmal habe er das Gefühl, seit 3 Jahren die ganze Station auf seinen Schultern zu tragen und auf Knien durch Glasscherben zu rutschen. Nun aber, sagt Delenn müsse er kämpfen und alles das wieder aufbauen, was zerstört wurde. Dabei müsse er sich von seiner gefährlichen Seite zeigen. Das werde ihm leichter fallen, wenn sie nicht bei ihm sei, deshalb werde sie ihn jetzt verlassen. Ob es etwas ändern würde, wenn er sie bäte, es nicht zu tun, will er wissen. Ob er wolle, dass es sich ändert, fragt sie zurück. Im Grunde nicht, gibt er zu und sie lächeln einander an. Wann sie zu fliegen gedenke, fragt er nun. Morgen früh, ist die Antwort. Ob sie dann heute mit ihm Essen ginge, will er wissen. Selbstverständlich, antwortet sie lächelnd. Als sie Arm in Arm den Raum verlassen fragt sie nach Marcus und Franklin.
Mars: Marcus sitzt einsam da und hält Wache. Irgendwann hört er eine Frauenstimme, die ekstatisch Stephens Namen ausruft...
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