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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 4x01 The Hour Of The Wolf
:: 4x02 Whatever Happened To Mr. Garibaldi?
:: 4x03 The Summoning
:: 4x04 Falling Toward Apotheosis
:: 4x05 The Long Night
:: 4x06 Into The Fire
:: 4x07 Epiphanies
:: 4x08 The Illusion Of Truth
:: 4x09 Atonement
:: 4x10 Racing Mars
:: 4x11 Lines Of Communication
:: 4x12 Conflicts Of Interests
:: 4x13 Rumors, Bargains and Lies
:: 4x14 Moments of Transition
:: 4x15 No Surrender, No Retreat
:: 4x16 The Exercise Of Vital Powers
:: 4x17 The Face Of The Enemy
:: 4x18 Intersection In Real Time
:: 4x19 Between The Darkness And The Light
:: 4x20 Endgame
:: 4x21 Rising Star
:: 4x22 The Deconstruction Of Falling Stars


Babylon 5 Episodenguide


4x10 "Racing Mars"

[Captain Jack]


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 Synopsis
Sheridan teilt Ivanova mit, dass ihnen in absehbarer Zeit wegen der Quarantäne viele Versorgungsgüter ausgehen werden, und er nicht recht wisse, wie sie sie beschaffen sollen, da sogar der Schwarzmarkt unzuverlässig sei. Ivanova erklärt sich bereit, sich darum zu kümmern. Dadurch bliebe er aus der Schusslinie und würde entlastet, er habe sich seit über neun Monaten keine Freizeit mehr gegönnt. So enthebt sie ihn dann auch direkt für ein paar Tage des Kommandos. Als er merkt, dass Diskussionen keinen Sinn haben, ergibt er sich in sein Schicksal und geht.

Franklin und Marcus, immer noch auf der Reise zum Mars, versuchen die Zeit mit Ratespielen totzuschlagen. Plötzlich verschwindet Marcus und erscheint ein paar Augenblicke später mit einem Mann im Würgegriff und den Worten: "Wenn ich mich nicht täusche, haben wir einen Spion entdeckt, Stephen."

Der Mann sagt, der Pilot sei sein Bruder und ließe ihn ab und zu mitfliegen. Als Marcus ihn loslässt stellt er sich vor, erklärt ihnen aber, dass er im allgemeinen Captain Jack genannt würde. Marcus und Franklin halten sich bedeckt und warnen ihn davor, auf ihre Seite des Frachtraumes zu kommen. Captain Jack sagt, er wolle sich nicht aufdrängen, würde aber sein Essen mit ihnen teilen. Marcus erklärt, sie hätten ihr eigenes Essen: Kompaktnahrung. Captain Jack hat jedoch etwas Besseres: Instant-Essen. Franklin wird vom Geruch von Rindfleisch und Kartoffeln, der aus dem kleinen Paket kommt, angezogen, aber Marcus hält ihn zurück und erinnert ihn, dass sie mit niemandem, außer ihrer Kontaktperson, sprechen sollen.

Sheridan, nicht wissend, was er mit seinen Freizeit anfangen soll, zappt etwas gelangweilt durch die Fernsehkanäle, kann aber wegen einer Störfrequenz nur ISN empfangen, wo gerade eine Wiederholung von Dan Randalls Interview mit Garibaldis zu sehen ist („The Illusion Of Truth/Lügenpropaganda“).


Sheridan trifft Garibaldi auf der Untersten Ebene, und versucht mit ihm über das Interview zu reden. Es kommt zu einem heftigen Wortwechsel. Sheridan möchte wissen, woher Garibaldis Wut auf ihn kommt, er habe gedacht sie wären Freunde, aber Garibaldi gibt zurück: "Jaja sicher, wir beide haben uns eben geirrt." Sheridan gibt Garibaldi zu verstehen, dass er es nicht dulden würde, wenn Garibaldi ihrem Ziel und ihrer Station schaden würde durch sein Verhalten. Sollte er berechtigte Beschwerden haben, möge er diese äußern, wenn das aber ein persönlicher Angriff sein solle, müsse damit Schluss sein. Er habe diese Krise nicht verursacht, erwidert Garibaldi. Sheridan sei es ganz allein gewesen, als er einen Personenkult geschaffen habe. Es sei Zeit, dass jemand an dem Podest herumwackele, auf dem Sheridan stehe. Sheridan sagt, Garibaldi solle nicht andere verletzen, nur um ihm eins auszuwischen. Dann verlässt er den Ort und lässt Garibaldi stehen. Unter den vielen Leuten, die Augenzeuge dieser Auseinandersetzung waren, zählt eine Gruppe von drei Männern, die die Sache sehr interessiert verfolgten.

Franklin und Marcus essen etwas lustlos ihre Kompaktnahrung, während Captain Jack sich an seiner feinen Küche erfreut. Marcus erinnert Franklin daran, dass sie sich nur mit Kontaktpersonen einlassen dürfen, die die Parole kennen. Captain Jack beginnt nun ein Selbstgespräch in dem die vereinbarte Parole fällt. Er erklärt, er habe sich seiner Sache erst sicher sein müssen, bietet ihnen etwas von seinem Essen an und gibt Marcus und Franklin neuen ID-Cards. Da sie zu zweit reisen, was für Personen des Widerstandes ungewöhnlich sei, müssten sie mit den Karten vorlieb nehmen, die gerade gestohlen werden konnten. Sie seien nun Jim Fennermen und Daniela Lane, ein Liebespaar, das eine Woche auf dem Mars verbringen möchte. Marcus und Franklin sehen sich entgeistert an, doch Marcus beginnt sofort zu scherzen indem er mit seiner „Braut“ entsprechend redet.

Garibaldi wird auf dem Korridor von den drei Männern erwartet, die seinen Streit beobachteten. Er erfährt, dass sie sich mit ihm über seinen "ehemaligen Freund Sheridan" unterhalten möchten. Es gäbe noch mehr Leute, die wie er denken und nicht erfreut seien, dass sich ein Mensch gegen die Erde entscheidet. Sie sollten sich über Gemeinsamkeiten unterhalten. Man habe ausführliche Informationen über Garibaldi, und frage sich deswegen, ob die geäußerte Kritik Substanz habe. Garibaldi erwidert, man könne sich fragen was man wolle, und wendet sich ab, aber einer der Männer hält ihn auf, und fragt ihn, ob er sich nicht verpflichtet fühlte einzugreifen, da Sheridan aufgrund seiner Haltung zur Bedrohung werden könne. Garibaldi sagt, dass er Sheridan nicht verraten würde. Der Mann namens Wade fragt nun, ob Garibaldi einfach dastehen und zusehen könne, wie alles zerstört würde wofür er gearbeitet habe, obwohl er etwas dagegen tun könnte. Garibaldi geht ohne zu antworten.

Während die drei Reisenden, auf dem Mars angekommen, durch die Transportröhre fahren, erzählt Captain Jack, dass sie im letzten Jahr allerlei Geschichten über Babylon 5 gehört hätten, unter anderem, dass die Leute von Babylon 5 mit einer Flotte außerirdischer Schiffe auftauchen würden um alles zu übernehmen, oder dass sie den Mars abgeschrieben hätten. Er hat allerdings nichts über den Schatten-Krieg gehört. Marcus ist nicht grade begeistert, ein Kriegsheld zu sein, wenn niemand davon wisse. Captain Jack weiß nicht einmal, wer den Krieg gewonnen hat. Nachdem Marcus ihn darüber aufgeklärt hat, witzelt er wieder mit seiner „Braut“ Franklin, während sich das Fahrzeug auf die Stadt zubewegt.

Ivanova gewinnt unterdessen vier Schmuggler mit etwas eigenwilligen Argumenten dafür, in Zukunft für die Station zu arbeiten und somit den Nachschub an Versorgungsgütern zu sichern.

Franklin, Marcus und Captain Jack laufen durch ein Tunnelsystem, um die Führer des Widerstandes zu finden. Sie bekommen einen unerwarteten Empfang: drei Männer richten ihre Waffen auf sie. Der Anführer fordert sie auf, sich zur Wand zu drehen, aber Franklin will wissen, was los sei, da sie schließlich angekündigt wurden. Der Anführer erwidert, hier würden viele Leute angekündigt. Man durchsucht sie nach Waffen, nimmt Marcus den Kampfstab, ein ihnen unbekanntes Gerät, ab und führt sie weiter. Der Anführer, der sagt, er sei die Nummer Zwei der Bewegung, teilt ihnen mit, dass ein Killerkommando unterwegs sei um die Anführer des Widerstandes zu töten, daher gingen sie mit äußerster Vorsicht vor. Die Beschreibung von Babylon 5 sei nicht vollständig angekommen, so wolle er sie erst überprüfen. Er verlangt ihre Identicards. Wenn sie die seien, für die sie sich ausgeben, würden sie sich unterhalten. Man nimmt Blutproben, um diese mit den DNS-Codes zu vergleichen. Captain Jack soll bei ihnen bleiben, da er ihnen bereits vertraut sei, die zwei übrigen Bewaffneten stellen sich auf, um sie zu bewachen, Nummer Zwei verschwindet mit ID-Cards und Blutproben.

Delenn findet Sheridan im Garten. Er sei wütend auf sich selbst, sagt er und berichtet von dem missglückten Gespräch mit Garibaldi. Jener müsse selbst zur Vernunft kommen, der gemeinsame Weg sei offensichtlich zuende, stellt Delenn fest und bittet ihn dann, die nächste Stufe ihres Kennenlern-Rituals in Angriff zu nehmen. Sheridan, dem diese Rituale langsam etwas widerstreben, stimmt aber schließlich zu. Delenn erklärt, dass sie die Nacht miteinander verbringen werden, um herauszufinden, was der andere besonders gern hat, was mit größter Zurückhaltung und Respekt geschieht. Sie würden dabei sehr intensiv meditieren. Es sei wichtig, möglichst viel übereinander zu erfahren, bevor ihre Herzen und ihre Körper für immer zueinanderfinden. Sie verabschiedet sich und geht. Sheridan scheint nun diesem Ritual nicht abgeneigt zu sein.

Während Marcus und Franklin warten, versucht Captain Jack sich bei Franklin für das, was passiert ist, zu entschuldigen. Captain Jack holt ein Bild seiner Tochter aus der Tasche und zeigt es Franklin. Er habe seit einer Weile nicht mehr mit ihr gesprochen, denke aber immer an sie. Auf der Rückseite des Fotos habe er ihre Adresse notiert, da er sie sich einfach nicht merken könne. Sie werden von Nummer Zwei unterbrochen, der mit seiner Überprüfung fertg ist: die Registriernummern auf ihren ID-Cards finden sich in keinem Computer. Er will wissen, wer sie geschickt hat und droht, sie beide zu töten. Er wird von einer Frau, offensichtlich Nummer Eins, unterbrochen. Er solle noch zwei Minuten warten. Sie wolle persönlich erfahren, warum die beiden hier sind. Franklin und Marcus bemerken plötzlich etwas auf Captain Jacks Rücken und stoßen die Wachen zurück, als Captain Jack beginnt, auf die Frau zu feuern. Franklin reißt sie zu Boden und bringt sie so aus der Feuerlinie. Marcus schießt zurück und trifft die Kreatur an Captain Jacks Nacken. Die tote Kreatur liegt auf dem Boden und Captain Jack verschwindet blitzschnell.

Als Franklin die Kreatur untersucht kommt Nummer Zwei mit den richtigen ID-Cards herein, Captain Jack muss sie mit den Fälschungen vertauscht haben. Franklin erklärt nun, dass Captain Jack unter der Kontrolle der Kreatur stand, die in seine Nervenbahnen eindrang. Deshalb habe er auch viele kleine Andeutungen gemacht, z. B. die Adresse seiner Tochter, die man so notfalls benachrichtigen kann. Einer der Kundschafter kommt zurück. Sie hätten Captain Jack nicht gefunden, aber in einer Waffenkammer fehle eine Thermogranate.

Captain Jack fährt inzwischen durch die Transportröhre, wo Nummer Ein via Kommunikator Kontakt mit ihm aufnimmt, ihm sagt, dass er an dem Ganzen keine Schuld trägt und er zurückkommen solle. Er lässt sie wissen, wie ihm das Wesen eingepflanzt worden sei und dass es verhindert habe, das er sie warnt. Das Wesen könne nicht getötet werden, es habe die Fähigkeit nachzuwachsen und schon sieht man ein Tentakel über seiner Schulter. Captain Jack bemerkt nun etwas sarkastisch, er habe sich immer gefragt ob es wahr ist, dass die Transportröhren unzerstörbar seien, und zündet die Granate. Das Fahrzeug explodiert, die Röhre bleibt tatsächlich intakt.

Sheridan geht noch einmal zu Garibaldi um sich zu entschuldigen und einen Neuanfang vorzuschlagen. Als er spricht, kommt eine Brakiri-Frau auf ihn zu, und identifiziert ihn als den, der starb, und mit dem Wissen über Gut und Böse zurückkam. Sie besteht auf seinem Segen, den Sheridan verweigert und versucht, sie zu beruhigen. Garibaldi schiebt sie weg. "Schluß damit! Der Mann ist nicht der Papst. Er sieht ihm ja nicht einmal ähnlich“, fährt er sie an. Sheridan fordert Garibaldi auf, sie loszulassen, und Garibaldi fragt Sheridan, ob ihm diese Verehrung gefalle. Sheridan fordert ihn erneut auf, da Garibaldi ihr weh tut, aber Garibaldi lässt sie nicht los. Sheridan will Garibaldi zwingen sie loszulassen, aber Garibaldi verpasst ihm einen Kinnhaken. Die Sicherheitsleute kommen, Sheridan hält sie jedoch zurück und sagt, es sei alles in Ordnung. Er werde das vergessen, teilt er Garibaldi mit, weil sie Vieles gemeinsam erlebt hätten, beim nächsten Mal aber würde es ihm schlecht ergehen. Sheridan dreht sich um und geht, kurz darauf entfernt sich auch Garibaldi.

Sich immer noch das Kinn reibend geht Sheridan zu Delenns Quartier und klingelt. Als er eintritt erlebt er eine Überraschung: Delenn ist nicht allein, Lennier und einige andere Angehörige ihrer Kaste sind da. Sie erklärt, dass gehöre zum Ritual, sie würden nebenan beten und meditieren, und darauf achten, dass die Dinge nicht zu weit gehen. Sheridan flüstert ihr zu, dass könne er nicht, aber sie lässt ihn wissen, dass ihr sehr viel daran liegt, alles richtig zu machen. So wie ein Verlobungsring für ihn wichtig sei, wäre es dieses Ritual für sie. Delenn nimmt Sheridans Hand, zieht ihn in ihr Schlafzimmer, lächelt den anderen zu und schließt die Tür.

Auf dem Mars teilt Nummer Eins Franklin und Marcus mit, dass sich die anderen Führer des Widerstandes gemeldet hätten und herkämen, was aber einige Tage dauern würde. Sie habe sie in einem Hotel einchecken lassen, das sie gut kenne und wo man keine Fragen stelle. Sie fragt Franklin, ob er sie zum Essen begleiten möchte. Marcus findet die Idee gut, sie würden sich dann später im Hotel treffen. Es sei das Red Planet Hotel, erfährt er, und man habe ihnen die Hochzeitssuite gegeben. „Na bitte. Ich freue mich“, sagt Marcus als sie gehen. „Hoffentlich müssen wir uns später nicht um das Sorgerecht für die Kinder streiten."

Wade und seinen Leute erscheinen bei Garibaldi. Wade sagt, er habe von dem Kampf mit Sheridan gehört. „Ich bin sicher er hat den Verstand verloren“, rechtfertigt Garibaldi sein Verhalten. „Inzwischen glaubt er all die Dinge, die man über ihn erzählt. Er genießt diese Art von Heiligenverehrung. Er sieht nur sich im Mittelpunkt. Es geht überhaupt nicht mehr um das, wofür wir gekämpft haben. Könnte er noch klar denken, würde er mir zustimmen. Am Ende werden wir seinetwegen alles verlieren, was wir erreicht haben. „Ja, Sie haben's erfasst“, bestätigt Wade. „Genau das passiert, wenn ein einziger Mann plötzlich wichtiger wird als das Ziel. Unterstützen Sie uns?" „Ich werde ihm nichts tun“, erwidert Garibaldi. „Das erwarten wir auch nicht“, sagt Wade. "Wenn es soweit ist werden Sie ihn an uns ausliefern. Wir sorgen dann dafür, dass er wieder gesund wird. Also, werden Sie mitmachen?" Nach einem Moment des Nachdenkens gibt Garibaldi bekannt: „Das werde ich."