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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
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:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 4x01 The Hour Of The Wolf
:: 4x02 Whatever Happened To Mr. Garibaldi?
:: 4x03 The Summoning
:: 4x04 Falling Toward Apotheosis
:: 4x05 The Long Night
:: 4x06 Into The Fire
:: 4x07 Epiphanies
:: 4x08 The Illusion Of Truth
:: 4x09 Atonement
:: 4x10 Racing Mars
:: 4x11 Lines Of Communication
:: 4x12 Conflicts Of Interests
:: 4x13 Rumors, Bargains and Lies
:: 4x14 Moments of Transition
:: 4x15 No Surrender, No Retreat
:: 4x16 The Exercise Of Vital Powers
:: 4x17 The Face Of The Enemy
:: 4x18 Intersection In Real Time
:: 4x19 Between The Darkness And The Light
:: 4x20 Endgame
:: 4x21 Rising Star
:: 4x22 The Deconstruction Of Falling Stars


Babylon 5 Episodenguide


4x05 "The Long Night"

[Tyrannenmord]


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 Synopsis
Die Menge an Kriegsschiffen, die sich vor der Station versammeln, um gemeinsam gegen die Schatten und die Vorlonen zu kämpfen, wächst stetig. Ivanova findet Sheridan auf der Kommandobrücke. Offenbar haben die Schatten endlich auf die Angriffe der Vorlonen reagiert. Sie greifen nun mit einer ebenso zerstörerischen Waffe die Planeten an, welche die Vorlonen unterstützt haben. Man beobachtet entsetzt auf einer Aufzeichnung, wie die Oberfläche eines Planeten von innen heraus aufreißt und somit der gesamte Planet mit allem existierenden Leben vernichtet wird. "Riesen in einem Sandkasten", bemerkt Sheridan voller Abscheu. Das seien sie, pflichtet Ivanova bei, es wäre ihnen ganz egal, wen sie dabei zertreten würden.

Narn: Londo hat ein geheimes Treffen mit Centauri Führern arrangiert. Mit unmissverständlichen Worten erklären er und Vir, dass Imperator Cartagia umgehend getötet und die Schatten von der Heimatwelt vertrieben werden müssten, um Centauri Prime vor der Zerstörung durch die Vorlonen zu bewahren. Er habe, sagt Londo, Cartagia nach Narn gelockt, wo er ohne seinen Hofstaat relativ ungeschützt sei. So hätte man die Chance, ihn zu beseitigen.

Ivanova geht zu Sheridan in sein Büro. Er könne stolz sein, stellt sie fest, er habe die größte Flotte aller Zeiten zusammengebracht und selbst zuvor im Krieg befindliche Völker geeint. Sie habe immer davon geträumt, eine solche Flotte zu befehligen. Sheridan eröffnet ihr jedoch, dass er sie zunächst nicht in der Schlacht, sondern für die Suche nach weiteren Allerersten einsetzen wolle. Ivanova ist enttäuscht. Sie solle ja nur schon mal vorausgehen und die Suche leiten, später käme sie dann nach in die Schlacht, versucht Sheridan sie zu besänftigen. Nun erzählt Susan ihm von einem Kindheitserlebnis, das sie für alle Zeiten geprägt habe. Sie hätte mit ihren Puppen gespielt – ja, räumt sie ein, als sie Johns erstaunten Blick sieht, auch sie habe das als Kind getan - als ihre Mutter kam, ein Stück entfernt stehen blieb und sie lange und intensiv ansah. Susan habe gefragt, ob sie mit ihr spiele und die Mutter antwortete: ja, aber nicht hier, sondern bei der Cousine, die im Hause gegenüber wohnte. Susan solle schon mal voraus gehen, sie käme dann nach. Sie habe Stunden auf die Mutter gewartet, bis abends dann ihr Vater mit vielen Leuten kam und ihr sagte, ihre Mutter sei fort gegangen. Später habe sie dann erfahren, dass ihre Mutter ihrem Leben ein Ende gesetzt habe und ihr so intensiv beim Spielen zuschaute, um dieses Bild mit auf ihre lange Reise zu nehmen. Wann immer nun jemand zu ihr sagen würde, sie solle schon vorausgehen, er käme nach, könnte sie das nicht glauben. Sie bittet ihn um sein Ehrenwort als Soldat, dass er sie tatsächlich an der letzten Schlacht teilhaben ließe, dann würde sie ihm vertrauen.

Narn: Der nachgebildete Thronraum ist mit Gelächter erfüllt, ein Hofnarr unterhält die Anwesenden. Cartagia erklärt Mollari enthusiastisch seinen neuesten Einfall. Wenn er zur Gottheit erhoben werde, solle Londo sein Hoher Priester werden. Sobald G'Kar exekutiert worden sei, würden sie zurückfliegen, um zuzusehen, wie die Vorlonen Centauri Prime zerstören. Der Imperator dreht sich um und bemerkt, dass er selbst das Objekt der Späße des Hofnarren geworden ist. Im Raum wird es totenstill und die Gäste zittern, doch dann lacht Cartagia und alle anderen fallen erleichtert ein. Londo verlässt den Raum mit der Begründung, noch einige Vorbereitungen treffen zu wollen.

Diese Vorbereitungen beziehen sich auf G´Kar, den er blutig und mit nur einem Auge in einer dunklen Zelle vorfindet. Londo ist entsetzt, aber G´Kar teilt ihm mit, dass eine leere Augenhöhle in ein leeres Herz blicken könne. Londo erklärt G'Kar, dass seine Ketten präpariert wurden, so dass er sie wenn er dem Imperator vorgeführt werde, aufbrechen kann um Aufruhr auszulösen. Er dürfe aber den Imperator keinesfalls töten, weil dann sein Volk niemals die Freiheit zurückbekäme. Der Imperator, sagt Londo, gehöre ihm. "Ihr Herz ist vollkommen leer, Mollari. Wussten sie das?" fragt G´Kar nun. Er wisse nur, pariert Londo, dass G´Kars Herz bald tot sei, wenn nicht alles so liefe, wie er es gesagt habe. Damit verlässt er die Zelle.

Mollari kehrt zum Thronraum zurück und sieht gerade noch, wie ein Körper aus dem Raum gezogen wird. Cartagia wirft ihm eine Narrenkappe zu mit den Worten: "Humor ist etwas sehr Subjektives."

Am Abend kommt Vir zu Londo. Er bringt eine kleine Schachtel mit. Er ist sicher, dass ihm niemand gefolgt ist. "Jeder am Hof weiß ganz genau, dass du nicht fähig bist etwas Gefährliches oder Subversives zu unternehmen." begründet Londo diese Tatsache. In der Schachtel befindet sich ein Injektionsgerät, dessen Funktionsweise Vir Londo nun erklärt. Die Nadel müsse präzise zwischen den beiden Herzen platziert werden. Das neurotoxische Gift, habe man ihm versichert, würde jemanden fast auf der Stelle töten. Sie spekulieren darüber, ob die Zeit noch für letzte Worte Cartagias reichen würde, und scherzen und lachen über verschiedene mögliche Varianten.

G'Kar wird mit einem Joch in den Thronraum gebracht. Cartagia bemerkt nebenbei, das die neuen Ketten aus einem unzerstörbaren Material bestünden. Der Imperator verkündet das Urteil: Tod durch Vivisektion (d. i. Zerteilen bei lebendigem Leib) und fragt den Narn, ob er sich schuldig bekenne. G'Kar schweigt und umfasst seine Ketten, die er mit großer Anstrengung auseinander zieht. Sofort greift er die Leibgarde des Imperators an. Londo bringt währenddessen Cartagia in ein Nebenzimmer hinter dem Thron.

Londo, der äußerst angespannt ist, sucht nach dem Injektionsinstrument während er Ausschau hält ob die Palastwache ihnen folgt. Da der Imperator anfängt, zu jammern, befiehlt Londo ihm nervös, doch ruhig zu sein. Cartagia den der Befehlston erbost, packt Londo, schlägt ihm ins Gesicht und das Instrument gleitet Londo aus der Hand, bevor er von Cartagia in den Schwitzkasten genommen wird." Sie werden mit den anderen Centauri verbrennen!" droht er Londo an. Dann dreht er sich um, und in dem Moment wird eine Nadel in seine Brust gerammt, die der total verschreckter Vir auch sofort wieder herauszieht. Cartagia stirbt binnen Sekunden während Londo ihn im Arm hält und nach einem Arzt ruft.
Londo verkündet dem Hofstaat den Tod des Imperators. Dies, erklärt er, müsse als ein Zeichen der Götter gewertet werden, den Heimatplaneten der Narn für immer zu verlassen. Man müsse sofort nach Centauri Prime zurückkehren, um die dort anwesenden Schatten zu vertreiben. Da es keinen Nachfolger Cartagias gibt, wird Londo von einem Mitglied des Centaurums zum Premierminister ernannt, um die Centauri solange zu führen, bis ein neuer Imperator gewählt werden kann.

Auf Babylon 5 eilt Lennier mit einem Geheimdienstbericht in den Kriegsraum, der bestätigt, dass die Schatten nun auch Planeten zerstören. Er wird von Ranger Ericson, der auf einem Whitestar als Späher unterwegs ist, unterbrochen. Dessen Aufzeichnungen zeigen, wie die Schatten operieren. Sie schießen rundum Marschflugkörper auf Planeten, die durch die Kruste in den flüssigen Kern des Planeten dringen und dort explodieren. Die sich daraus ergebenden Reaktionen zerstören alles Leben auf dem Planeten in wenigen Stunden. Michael Garibaldi ist entsetzt: „Solchen Kräften stehen wir machtlos gegenüber!" Lennier, der nun endlich zu Wort kommt, weiß, wo die Vorlonen als nächstes zuschlagen werden, Coriana 6, ein Planeten mit über 6 Milliarden Einwohnern. Man arrangiert ein Treffen mit den Botschaftern der Liga, um zu diskutieren, wie jetzt vorzugehen sei.

Die Centauri müssen Narn sofort verlassen. Londo sucht Vir und findet ihn total betrunken. Londo erfasst Virs bedauernswerten Zustand. Obgleich von der Notwendigkeit überzeugt, wird Vir nicht damit fertig, gerade jemanden kaltblütig getötet zu haben. Londo macht ihm klar, dass er Cartagias Gesicht möglicherweise nie vergessen werde, dass er aber daran denken müsse, er habe ihr Volk gerettet. Das besondere an Vir sei, lässt er ihn wissen, dass er immer noch sein Herz habe und dass es ein gutes Herz sei. Er beneide ihn manchmal darum, denn er könne das von sich nicht behaupten. Doch da er sein Versprechen gegenüber G'Kar gehalten habe, bleibe ihm wenigstens seine Ehre. Derweil feiern die Narn ihre Befreiung mit einem großen Feuerwerk.

Die Botschafter der Liga sind entsetzt, als sie zum ersten Mal die Planeten zerstörende Wolke der Schatten zu sehen bekommen. Dennoch kündigt Sheridan an, dass man sich bei Coriana 6 zum Kampf stellen werde. Es sei Zeit, dass Vorlonen und Schatten sich direkt gegenübertreten würde, anstatt einander durch die Zerstörung unschuldiger Welten zu bekämpfen. Die Schatten müsse man aber täuschen, um sie nach Coriana 6 zu locken. Während die Botschafter zusehen ruft Sheridan Ericson auf dem Whitestar und befiehlt ihm, eine Schattenbasis in der Nähe ihrer Aufenthaltsorte anzugreifen. Die Schatten würden schnell und tödlich reagieren. Sheridan befiehlt der Whitestar-Crew irreführende Informationen über eine nicht existente Basis der Allianz in der Nähe von Coriana 6, glaubwürdig schwer zu entschlüsseln, durchzugeben, so dass die Schatten sie für echt hielten. Er verschweigt Ericson nicht, dass sie bei dieser Mission sterben würden. Die Crew ist bereit, diese letzte Aufgabe zu erfüllen.

Narn: Einige aus der befreiten Bevölkerung nehmen gerade den Thronsaal auseinander. G'Kar ist verärgert als er dies sieht, und sein Ärger steigert sich noch, als die Narn versuchen, ihn zu ihrem neuen Führer zu machen, um dann einen Rachefeldzug gegen die Centauri zu schlagen. G'Kar sagt, er werde seinen ganz normalen Platz im der Kha'Ri wieder einnehmen, und ganz sicher nicht als Diktator agieren. Sie hätten ja gesehen, wozu so etwas führe. Außerdem seien die Centauri ein bedauernswertes zu Grunde gehendes Volk, das man nicht bekämpfen müsse. Verärgert über diese Zurückweisung fragt ihn der Wortführer ironisch, was ER denn schon erlitten habe, während sie alle gefangen gewesen seien. G'Kar, zunächst absolut fassungs- und sprachlos, bricht schließlich in lautes Gelächter aus und verlässt den Raum.

Die Station hat die letzte Nachricht Ericsons empfangen. Die Schatten haben den Köder geschluckt. Nun macht sich die größte Flotte aller Zeiten auf den Weg nach Coriana 6.