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Babylon 5 Episodenguide |
4x04 "Falling Toward Apotheosis"
[Das Monster auf dem Thron]
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Über das BabCom-System unterrichtet Ivanova die Bewohner der Station über die Entwicklung der Krise. Zwei weitere Kolonien wurden von den Vorlonen zerstört. Man sieht Aufnahmen vom Angriff der Vorlonen-Flotte auf Ventari 3. Sie zeigt eine Aufstellung der Kolonien und Ligawelten, die bereit sind, Flüchtlinge von Ventari 3 aufzunehmen. Diejenigen, die aus dem Ventari-System stammen, teilt sie mit, müssten mit dem Rückflug warten, da das dortige Hyperraumsprungtor zerstört wurde und an anderen Staus entstünden. Falls sie wissen wollten, ob Familienmitglieder von Ventari 3 flüchten konnten, sollten sie sich an ihren Botschafter wenden. Man sei bemüht Fluchtschiffe mit ihren Insassen aufzunehmen, aber die Kapazität sei beinahe erschöpft. Dann folgt noch der Aufruf: "Bitte bewahren Sie Ruhe! Im Augenblick haben wir nur einen großen Feind: die Angst."
Eine Frau, die versucht sich ihren Weg durch ein Gedränge zur Andockbucht zu bahnen, wird dabei gestoßen und fällt zu Boden. Niemand hilft ihr, bis sich ihr schließlich eine Hand entgegen streckt und ihr beim Aufstehen hilft. Es ist Sheridan, der dort mit Lorien entlang geht. Sheridan begleitet die Frau zu Zack Allan, der in der Nähe steht. Die Frau fragt Zack, ob es stimme, dass Sheridan von den Toten zurückgekommen sei. Zack antwortet, dass er sich nicht sicher sei.
Alle wollten an etwas glauben, stellt Lorien fest als sie weiterlaufen. "Aber nicht an mich", entgegnet Sheridan. "Du kannst ja auch nicht alle retten," stellt Lorien fest. "Ich versuche es", sagt Sheridan. "Du wirst scheitern“, bemerkt Lorien. "Abwarten", hält Sheridan dagegen.
Garibaldi ist in der Sicherheitszentrale und schaut durch die Sicherheitskamera auf die Andockbucht. Zack kommt herein und fragt ihn, wie es ihm geht. Es ginge ihm gut, sagt Garibaldi, aber es werde ihm noch besser gehen, wenn er wieder arbeiten dürfe. Zack fragt ihn warum er in seinem Büro sei und Garibaldi sagt, wenn er nichts täte würde er noch verrückt. Garibaldi erklärt, dass er besorgt sei wegen Lorien, wo auch immer Sheridan sei, sei auch jener. Das habe wahrscheinlich damit zu tun, dass Lorien Sheridans Leben rettete. Zack kann das offenbar nicht nachvollziehen. Er wäre glücklich, dass Sheridan lebendig zurückgekehrt sei. Er fragt Garibaldi, ob es ihm wirklich gut gehe, was Garibaldi verärgert. Ob er glaube, er lüge, will Garibaldi wissen, wenn er sage, er erinnere sich nicht daran, was nach seinem Verschwinden geschah. Zack sagt, niemand denke, dass Garibaldi lüge. Der ist aber immer noch verstimmt, man behandele ihn ganz anders als Sheridan, stellt er fest, da würde niemand Fragen stellen. Er glaube, eröffnet er Zack dann, dass Sheridan ihn meide, und das, wo sie vorher so gut miteinander auskamen. Zack sagt, er wisse nicht warum, aber er sei sicher, Sheridan habe seine Gründe dafür. Garibaldi dreht sich zur Sicherheitskamera um, die immer noch Lorien zeigt.
Centauri Prime: Londo betritt den Garten, wo Cartagia auf ihn wartet. Er starrt hinauf in den Himmel und fragt Londo, was er sehe. "Nur die Sterne", antwortet Londo. Eine Stimme hinter ihm vermeldet, dass er nicht genau genug hinsehe. Es handelt sich um eine vertraute Stimme, denn hinter ihm steht Morden. Die Vorlonen, berichtet er, seien da draußen und würden die Welten angreifen, die unter dem Einfluss der Schatten standen. Londo fragt Cartagia, ob das wahr sei, da er nichts darüber gehört habe und Cartagia bestätigt es. Morden erzählt Londo, dass sie während des letzen Krieges Schiffe auf vielen Planeten stationierten, so dass ihre Flotte nie ganz zerstört wurde. Entsetzt will Londo daraufhin wissen, ob sie die Schiffe von Centauri Prime abziehen würden. Morden sagt, das täten sie nicht, da die Vorlonen wohl kaum eine so große Welt wie Centauri Prime angreifen würden. Die Schiffe müssten den Planeten verlassen, drängt Londo Cartagia, aber jener stimmt mit Morden überein. Wenn die Vorlonen auf eine kampfbereite Centauri-Flotte träfen, sagt Morden, würden sie Centauri Prime ignorieren und weiterziehen. Damit verabschiedet er sich. Londo ist schockiert, dass Cartagia Centauri-Schiffe aussenden will um die Schatten zu verteidigen, aber Cartagia sagt, er habe nicht die Absicht das zu tun.
Das erleichtere ihn sehr, gibt Londo Cartagia auf dem Weg in den Palast zu verstehen. Cartagia freut sich, dass Londo und er doch die gleiche Art zu denken hätten. Deshalb wolle er ihm jetzt auch etwas zeigen, was nur wenige zu sehen bekämen: sein "Schattenkabinett". Er führt Londo in den Raum, in dem er die Köpfe seiner getöteten Gegner aufbewahrt. Mit ihnen, erklärt Cartagia habe er die Situation bereits besprochen und einer habe ihm den Rat gegeben, die Flotte nicht auszusenden. Dann, ergänzt Londo, würde er also die Schatten-Schiffe wegschicken. Aber nein, gibt Cartagia ihm zu verstehen. Er würde die Vorlonen kommen lassen und alles würde dann in einem riesigen Opferfeuer aufgehen um seine Erhebung zum Gott zu feiern. Ohne ihn könnten seine Untertanen ja ohnehin nicht mehr existieren. "Wir lassen es brennen Mollari! Alles endet in einem reinigenden Feuer!" schließt er.
Dr. Franklin untersucht Garibaldi noch einmal, auch den Nacken inspiziert er genau, findet aber kein Mal, wie bei Anna Sheridan ("Z'ha'dum/ Der Alleingang"). Auf die Frage, wie das Ganze eigentlich passiert sei äußert Garibaldi die Vermutung, er sei wohl durch den Sog der abziehenden Schattenschiffe mitgezogen worden. Franklin erlaubt Garibaldi wieder zu arbeiten. Bevor Garibaldi das Medlab verlässt hat er ein Flashback: er sieht sich auf der Liege, auf die er durch die Plastikfolie gefesselt ist ("The Summoning /Rückkehr vom Schattenplaneten")
Ivanova vermeldet die weiteren dramatischen Folgen des rigorosen Feldzugs der Vorlonen.
Sheridan verfolgt Ivanova Durchsage in seinem Büro, als Delenn erscheint. Da sei etwas in Ivanovas Stimme, sagt Sheridan, das er die ganzen Jahre noch nicht bei ihr erlebt habe: Angst. Dann stellt er fest, dass er und Delenn sich zum ersten Mal seit seiner Rückkehr allein sähen. Delenn vermittelt ihm, dass sie es für ihre Schuld halte, dass er nach Z'ha'dum gegangen sei, und dass sie nicht gewusst hätte, ob er ihr verzeihen könne. Immer habe sie befürchtet, ihn zu verlieren, selbst wenn er von dort zurückkäme. Er erklärt ihr, dass er durchaus verstehe, dass sie gemacht habe, was sie musste und sie habe ihn keineswegs verloren. Im Gegenteil sei der Gedanke an sie es gewesen, der ihm den Grund gab, zurückzukehren. Dann formuliert er seine Gefühle für sie in dem Satz: "Wie könnte man jemandem den man so liebt nicht verzeihen?" und sie umarmen sich.
Im Kriegsraum berichtet Ivanova, dass die Station mit Schiffen aller Art voll sei. Franklin bestätigt, dass auch das Medlab überfüllt sei. Garibaldi gibt zu bedenken, dass bald ein weitaus größeres Problem auf sie zukäme, wenn all die Überlebenden nach Babylon 5 kämen um nach jemandem zu suchen, der die Angriffe der Vorlonen überlebt haben könnte. Garibaldi weiß jedoch auch, dass sie nichts dagegen tun können. Franklin schlägt vor so viele Leute wie möglich mit dem Shuttle nach Epsilon 3 zu bringen und Sheridan stimmt zu. Dann bemerkt er, sie hätten noch ein wichtiges Problem: Kosh. Solange er da sei, könnten sie nichts unternehmen, ohne dass er darüber Bescheid wisse. Man kenne die telepathische Veranlagung der Vorlonen nicht wirklich, erörtert Sheridan, und er habe Garibaldi aus diesem Grund aus den Überlegungen heraus gehalten, damit Kosh dessen Gedanken hinsichtlich ihrer Pläne bei der Aktion, die er nun auszuführen habe, nicht womöglich erfassen könne. Er wolle, sagt Sheridan zu Garibaldi, dass der Vorlone verschwinde. Kosh solle das bekommen, was er erwarte, sagt er etwas rätselhaft, dann würden sie tun können, was sie tun müssten. Sheridan ordnet an, dass Garibaldi nur ein paar Leute nimmt und zu Kosh in dessen Quartier geht um ihn aufzufordern, die Station zu verlassen.
Garibaldi weiß, dass das unangenehme Folgen für sie haben wird, geht aber, da es offenbar für die gefassten Pläne notwendig ist, um ein Team zusammenzustellen. Lyta und Lorien kommen in den Raum und geben bekannt, sie hätten ihren Teil des Planes vorbereitet. Lorien gibt allen zu bedenken, dass die Schatten Kosh töten konnten, da sie ebenbürtig waren, dass jedoch die Kraft eines wütenden Vorlonen menschliche Vorstellungen übersteigen würde. Franklin fragt was geplant sei und Sheridan sagt, nachdem er noch einmal darauf hinweist, dass solange Kosh da sei, Millionen von Leben auf dem Spiel stünden: „Also sorgen wir dafür, dass er verschwindet... wir haben keine andere Chance.“
Das Sicherheitsteam mit Garibaldi nähert sich mit Sauerstoffmasken Koshs Quartier und tritt ein. Garibaldi richtet Kosh aus, dass der Captain ihn auffordere, zu gehen. Kosh antwortet nicht. Garibaldi sagt, das sei ein Befehl und sie würden Kosh zu seinem Schiff begleiten. Der Vorlone antwortet: "Nein." Einer der Offiziere versucht sich Kosh mit einer PPG zu nähern, aber ein Energiestoß des Vorlonen schmettert ihn gegen die Wand. Die anderen feuern auf den Schutzanzug, was jedoch keine Wirkung zeigt. Kosh, der sich wehrt, erzeugt einen hochfrequenten Ton, der das Glas der Sauerstoffmasken des Teams zerstört. Sie rennen, nach Luft schnappend, aus seinem Quartier und dem Alien Sektor. Sie wissen, dass sie nicht wirklich etwas bewirkt haben, aber sie haben offenkundig gemacht, dass Kosh auf der Station nicht mehr erwünscht ist. Garibaldi hofft, das sei genug und Sheridan wisse, was er tue.
Von Centauri Prime aus setzt sich Londo mit Sheridan in Verbindung und fragt, ob das Gerücht über die Vorlonen wahr sei, was Sheridan bestätigt. Wie weit die Vorlonen von Centauri Prime entfernt seien, will Londo wissen. Sheridan klärt Londo auf, dass es ungefähr eine Woche dauern dürfte, bevor die Vorlonen dort seien. Londo fragt, ob Sheridan irgendetwas dagegen unternehme. Sheridan sagt, sie seien zwar derzeit noch nicht wirklich bereit, würden aber ihr bestes geben. Es gäbe jedoch keine Garantie. Londo wünscht Sheridan viel Glück und verabschiedet sich.
Unterdessen betritt Lyta Koshs Quartier. "Ich habe von der Sache gehört", sagt sie. "Ich bin hier um sie zu warnen. Sheridan und die anderen werden gegen Sie vorgehen." "Es ist geschehen", antwortet Kosh. "Diese Leute sind irrelevant." "Ja sicher, die können Ihnen nicht schaden, aber ich glaube es könnte nicht schaden, wenn sie über das, was vorgeht, ausreichend informiert sind, damit Sie sich und unsere Sache schützen können." "Werden Sie präziser." "Sie wissen, als Botschafter Kosh den Tod fand war ich nicht hier. Nichts von ihm ist in meinem Bewusstsein, ich dachte er sei vollkommen verschwunden. Aber seit einer Weile vermute ich, dass ein anderer einen Teil von Kosh in sich birgt. Ich denke ich weiß auch, wer es ist, aber ich kann Kosh nicht aus ihm herauslösen, ich schaffe es nicht." "Sie reden von einem Humanoiden?" "Ja." "Und er trägt einen von uns in sich?" "Ja." "Das können wir nicht zulassen!" stellt Kosh fest. "Sie könnten es vielleicht schaffen, dass sich dieser Teil von Kosh mit Ihnen vereint, Sie könnten sein Wissen nutzen und ihn dann nach Vorlon zurückbringen“, schlägt Lyta vor. „Ich habe Kosh sehr geschätzt, ich möchte das er endlich nach Hause kommt." "Zeigen sie mir den Humanoiden." "Aber da ist noch der Sicherheitsdienst", wendet Lyta ein. "Diese Männer werden uns nicht mehr bedrohen. Zeigen Sie mir den Humanoiden!" befiehlt Kosh.
Lyta und Kosh verlassen das Quartier und begeben sich zum Hauptteil der Station. Lyta führt ihn einen Korridor hinunter. "Jetzt nach rechts", sagt sie. "Bitte, wir müssen uns beeilen wir könnten sonst zu spät kommen." "Ihre Gedanken sind in Aufruhr", bemerkt Kosh und bleibt stehen. "Nach meiner guten Zusammenarbeit mit Kosh, möchte ich nicht, dass wir den Rest von ihm für immer verlieren und daher ..." "Was verbergen Sie?" will Kosh wissen. "Gar nichts", behauptet Lyta. "Öffnen Sie Ihren Geist!" befiehlt Kosh. "Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren!" "Öffnen sie sich!" Aber es ist zu spät, der Plan hat bereits begonnen. Sheridan, der sich in der Nähe versteckte, ruft Lyta zu, sie solle aus dem Weg gehen. Kosh, in der Mitte des Korridors, wird von mehreren Seiten mit Energiestößen bombardiert, die den Schutzanzug direkt treffen. Viele Sicherheitskräfte, die sich versteckt hatten, feuern mit PPGs direkt auf den Schutzanzug. Delenn erscheint und schaut wie betäubt zu. Die Attacken gehen unvermindert weiter, bis schließlich das Kopfteil des Schutzanzugs zerplatzt und sich ein Wirbel aus Licht und Energie heraus windet und nach oben steigt. Dieser Kosh erscheint als riesiges Untier mit etlichen Tentakeln, das im Raum herumwirbelt, alles angreift was es erwischt, und Energiestöße abfeuert.
Einer der Sicherheitsoffiziere geht getroffen nahe Delenn zu Boden. Die Energie mit der Kosh attackiert wurde erschöpft sich und wird unwirksam. Sheridan befiehlt Ivanova in der Kommandozentrale mehr Energie zur Verfügung zu stellen, was sie versucht. Währenddessen erhält sie aus der Andockbucht die Nachricht, dass das Vorlonen-Schiff verrückt spiele und versuche sich von der Station zu lösen. Sie befiehlt das Schiff fliegen zu lassen, bevor es die ganze Station auseinander reiße. Kosh richtet seine Aufmerksamkeit nun auf Delenn, die versucht den Sicherheitsoffizier aus der Gefahrenzone zu ziehen. Sheridan sieht das und springt dazwischen, wobei er von einem Tentakel eingefangen wird. Das Vorlonen-Schiff verlässt die Station.
Lorien, der alles beobachtet hat, nickt Sheridan zu. "Jetzt." Sheridan schafft es sich umzudrehen um den Vorlonen anzusehen. Ein dem anderen sehr ähnliches, goldenes Energiewesen löst sich aus Sheridans Körper und schließt zu dem anderen auf. Die Wesen beginnen miteinander zu kämpfen. Delenn versteht, was passiert ist. "Das ist Kosh! Kosh war in Johns Körper." "Ja", bestätigt Lorien, "der Rest von Kosh. Ein bisschen von Kosh und ein bisschen von mir." Die beiden Vorlonen durchdringen kämpfend die Decke der Sektion und steigen weiter auf, bis sie die Hülle der Station durchdringen. Sie schweben auf das Vorlonen-Schiff zu, das explodiert, als sie es umschlingen. Dann ist alles ruhig.
Delenn läuft zu Sheridan, der bewusstlos auf dem Boden liegt. Lorien erklärt ihr, seine Lebenskraft müsse wieder regeneriert werden und legt seine Hand auf Sheridans Brust. Loriens Hand glüht und Delenn fragt, ob er es so auch auf Z'ha'dum gemacht habe. Er gebe etwas von sich selbst, erläutert Lorien, um Sheridans Lebensenergie zu stärken, für eine kleine Weile. Delenn fragt für wie lange, aber Lorien sagt nur: "Lange genug." Sheridan erlangt das Bewusstsein zurück und Delenn hält ihn in ihren Armen.
Centauri Prime: Londo hat sich eine Möglichkeit überlegt, Cartagias aberwitzige Pläne zu durchkreuzen. Er spricht mit ihm über die Erhebung zum Gott. Das ganze Götterdasein, vermittelt er ihm vorsichtig, sei doch nicht viel Wert, wenn niemand mehr da sei, um den Namen des Gottes zu preisen, und so wäre es nach dem Fall von Centauri Prime. Wenn man allerdings G'Kars Prozess und Exekution auf Narn ausführen würde, werde es dem ganzen Planeten möglich sein Cartagias Größe zu sehen. Man werde sich an seinen Namen noch lange nach dem Fall von Centauri Prime erinnern. Cartagia macht sich allerdings Sorgen über die Barbarei der Narn, aber Londo gibt ihm zu verstehen, dass Götter schließlich keine Angst haben müssten. Cartagia stimmt Londos Plan endlich zu. Er selbst, sagt Londo, werde mit ihm gehen um G'Kars Leben persönlich zu beenden.
Dutzende von Kriegsschiffen drängen sich um Babylon 5. Ivanova erklärt Garibaldi, dass Sheridan die größte Flotte der Geschichte zusammenstellen wolle um den Krieg zu beenden. Garibaldi fragt, was geschehen werde, wenn sie gewinnen, sie könnten nirgendwo hin gehen, und wenn sie verlieren würden sei es das Ende. "Und ich dachte ich wäre pessimistisch", sagt Ivanova und verlässt die Kommandozentrale und Garibaldi, der nun allein darüber nachdenken kann.
Delenn betritt Sheridans Quartier, wo sie ihn zusammen mit Lorien findet. Er müsse ihr etwas sagen, da er glaube, sie habe das Recht es zu wissen, setzt Sheridan an. Lorien erklärt, dass er auf Z'ha'dum das Leben Sheridans lediglich verlängern und verbessern konnte. Franklins Tests hätten ergeben, sagt Sheridan, dass in ihm eine Energie sei, die ihn gesunden lässt und am Leben hält. Er habe Sheridan nur einen Teil seines Lebens zurückgeben könnten, gibt Lorien zu verstehen, zwanzig Jahre, weitere Verletzungen oder Krankheiten ausgeschlossen. Sheridan versucht, Delenn zu überzeugen, dass es eine ordentliche Lebensspanne sei, aber Delenn ist verwirrt und zornig, da sie glaubte sie würde viel mehr Zeit mit ihm verbringen können. Lorien sagt, dass Sheridans Leben nach zwanzig Jahren, eines Tages aufhören würde, einfach so. Sheridan bittet Lorien sie einen Moment allein zu lassen. Er vermittelt Delenn, dass es für ihn so in Ordnung sei und dass er wusste, worauf er sich einließ. Delenn ist jedoch nicht zufrieden. Sheridan versucht noch einmal, sie zu überzeugen, dass es einen lange Zeit sei, zwanzig Jahre mehr, als er sonst gehabt haben würde. Nun holt er eine kleine Schachtel hervor und gibt sie ihr. Darin befindet sich ein Verlobungsring. Sie versteht nicht und er erklärt ihr, es sei Brauch auf der Erde, den Ring der Geliebten als Anzahlung für einen anderen Ring zu gegeben, der während der Hochzeitszeremonie ausgetauscht werde. Sheridan sagt, er wolle, dass sie den Ring trage und so wisse, dass er seine Zeit mit ihr verbringen wolle, gleichgültig wie viel ihm noch bleibe. Dann küssen sie sich.
Centauri Prime: Londo findet Cartagia und zwei Wachen vor, die auf G'Kar aufpassen. Ihre Leute auf Narn seien bereit für ihre Reise, verkündet Londo. Cartagia flüstert Londo zu, dass er die Art und Weise wie G'Kar ihn ansehe nicht mag. Er fragt Londo um Rat. Jener sagt, er sei sicher, Cartagia werde eine entsprechende Entscheidung treffen. Londo geht eilig und Cartagia überlegt. "Nein, es gefällt mir überhaupt nicht, wie mich dieser Narn ansieht", murmelt Cartagia. "Stecht ihm ein Auge aus!" befiehlt er dann. "Welches?" fragt eine der Wachen. "Wieso fragst du? Ich kann mich nicht entscheiden", antwortet Cartagia. "Das ist doch nicht so wichtig!" Er bewegt seinen Finger wie abzählend hin und her, und entscheidet sich für G'Kars linkes Auge. "Das da", sagt Cartagia und geht lächelnd. Die zwei Wachen gehen mit einem Messer auf G´Kar zu, bevor sich die Zellentüren krachend schließen.
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