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:: Staffel Eins


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:: 3x21 Shadow Dancing
:: 3x22 Z'ha'dum


Babylon 5 Episodenguide


3x21 "Shadow Dancing"

[Der große Schlag]


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 Synopsis
Z minus 7 Tage

Delenn fordert die Ligavölker auf, sie in der Großoffensive gegen die Schatten zu unterstützen. Die Botschafter sind zurückhaltend, da sie nicht genau über die Mission informiert werden. Sie könne keine Details nennen, lässt Delenn sie wissen, da dann die Schatten es vielleicht erfahren und gewarnt sein könnten. Sie müssten ihr schon vertrauen, schließlich habe sie ihre Versprechen immer gehalten. Sie brauchten alle verfügbaren Schiffe. Die Botschafter sorgen sich jedoch um die Verteidigung ihrer Heimatwelten. Das sei, gibt Delenn zu, ein Risiko. Dann sollten sie so viele Schiffe stellen, wie sie könnten und sich schnell entscheiden, die Zeit dränge.

Sheridan erklärt dem Kriegsrat, dass die Schatten die Schiffe, die sich in Sektor 83 geflüchtet hätten, angreifen würden. Der Whitestar soll als Patrouillenschiff dorthin fliegen. Ivanova und Marcus werden angewiesen, selbstständig nichts gegen die Schatten zu unternehmen, es sei denn, sie würden angegriffen. Er warnt sie jedoch, dass sie, gleich wie, nur eine Fünfzig prozentige Chance hätten, ihnen zu entkommen.

Als Delenn wieder in den Sitzungsraum kommt, findet sie dort lediglich den Drazi-Botschafter vor. Die anderen, erklärt er, würden mit ihren Regierungen reden. Sie schickten die Schiffe, die sie entbehren könnten und er hoffe, dass Delenn mit ihren Plänen Recht behielte, da sie sonst überaus große Verluste erleiden würden.

Ivanova und Marcus starten mit dem Whitestar. Alles was er noch für sie habe, sagt Sheridan zum Abschied, sei ein alter ägyptischer Segensspruch. Was er damit meine, will Marcus wissen. Ivanova zitiert: „Möge Gott sein zwischen dir und dem Leid an allen verlassenen Orten, die du erreichst.“

Garibaldi erkundigt sich bei Zack, ob er etwas von Franklin gehört habe. Zack verneint; der sei doch noch immer auf seiner Selbstfindung. Er könne sich nicht vorstellen, was das bringen solle. Garibaldi meldet Selbstzweifel an. Er habe Franklin nicht richtig geholfen, meint er. Zack jedoch findet, Garibaldi habe getan was er konnte und das sei in Ordnung so. Er könne nur hoffen, stellt Garibaldi fest, dass Franklin fände was er suche. Er selbst sei einmal in ähnlicher Situation gewesen und wisse, was das bedeutet.

Auf einem Markt auf der der Untersten Ebene sitzt Franklin, einen verwahrlosten Eindruck machend, am Rande einer Passage. Er wirft einem kleinen Mädchen seinen Ball zurück, worauf die Mutter es ermahnt, sich nicht mit solchen Gestalten einzulassen, man wisse nie, wo die überall herumgelungert hätten.

Z minus 6 Tage

Ivanova geht in den Ruheraum des Whitestar um Marcus zu wecken. Der gibt sofort einen Befehl auf Minbari und als Ivanova wissen will wozu, sagt er, er habe die Waffensysteme checken lassen. Er spräche sehr gut Minbari, stellt sie fest. Er habe es in der Rangerausbildung gelernt, es sei genauso wichtig gewesen, die Sprache zu beherrschen, wie den Kampf und die Meditation. Ob sie es lernen wolle, fragt er, aber sie lehnt dankend ab. Nun sieht er sie an und spricht einen Satz auf Minbari, der bedeutet: “Sie sind die schönste Frau, die mir je begegnet ist.“ Als sie wissen will, was das heißt sagt er, es sei ein Grußwort, etwa: “Meine Worte sind nicht adäquat für die Bürde meines Herzens.“ Das klänge ungewöhnlich, findet sie. Jetzt will sie aber schlafen und er verlässt den Raum. Ivanova, die natürlich auf der schräg gestellten Minbari-Liege keine Ruhe findet beginnt schließlich, die darauf befindlichen Polster auf dem Boden auszubreiten.

Sheridan bereitet sich in seinem Quartier auf den Abflug vor. Delenn bringt den Bericht über die Flotte. Es sei schwer genug gewesen, sie zusammen zu kriegen, nun könnten sie nur hoffen, dass sie stark genug sei. Er versucht, ihr das Mitfliegen auszureden, aber Delenn besteht darauf, denn es sei notwendig. Wenn sie zurückkämen, verspricht sie ihm, würden sie eine Nacht zusammen verbringen. Als er sie leicht irritiert ansieht erklärt sie, es sei nicht so gemeint wie er denke. Bei den Minbari würde man, wenn Zwei sich so nahe gekommen wären wie sie, drei Nächte miteinander verbringen. Der Mann schliefe und die Frau beobachte ihn. Denn ganz entspannt im Schlaf würde sich das wahre Gesicht zeigen, während man im Wachzustand andere das sehen ließe, was man wolle. Wenn der Frau gefiele was sie in der ersten Nacht sieht, würde das Ritual fortgesetzt. Ansonsten würden sich ihre Wege trennen. Aber da, beruhigt sie ihn, müsse er sich wohl kaum Gedanken machen. Jetzt aber warte die Geschichte auf sie, sagt sie und sie gehen.

Dr. Franklin untersucht die Umgebung auf der Untersten Ebene, als er zwei Gauner entdeckt, die einem dritten heftig zusetzen. Er fordert sie auf, damit aufzuhören, worauf einer der Gauner ihm wütend ein Messer in den Bauch rammt. Beide verschwinden nun schnell und der attackierte Mann sagt, er könne nicht helfen, da er in illegale Geschäfte verwickelt sei. So bleibt Franklin schwer verletzt um Hilfe rufend in einer abgelegenen, schwer zugänglichen Sektion zurück.

Ivanova ist mittlerweile damit fertig, die letzten Kopfpolster der Minbari-Liegen auf den Boden zu legen, doch als sie sich endlich zufrieden ausstreckt, wird sie von Marcus auf die Brücke gerufen. Er zeigt ihr ein kleines Schiff, aus demselben Material bestehend wie die großen Schattenkreuzer. Es sei vermutlich ein Aufklärer. Sie haben jedoch keine Zeit für weitere Überlegungen., da sie sich nicht fortbewegen können, ohne dass man ihre Energiesignatur auffangen könnte und der Whitestar soeben aus dem Schatten eines Planeten tritt, hinter dem sie sich versteckt hatten. Da das Schiff sie nun sehen kann, befiehlt Ivanova Marcus, es zu zerstören, bevor es die anderen Schatten warnen kann.

Sheridan, Delenn und Lennier bereiten sich auf dem Kommandoschiff der Flotte auf die Schlacht vor. Die Telepathen haben ihre Plätze eingenommen, die Whitestarschiffe folgen ihnen. Delenn sorgt sich um Ivanova, aber Sheridan zerstreut ihre Bedenken. Delenn führt Sheridan nun in den Raum, von dem aus er die Schlacht verfolgen und befehligen kann. Er ähnelt der Ratskammer des Grauen Rates. Von hier, erklärt sie, könne er alles verfolgen. Sheridan versteht nicht, wie das gehen soll, aber sie versichert ihm, er werde es sehen, wenn es soweit sei.

Franklin, durch den hohen Blutverlust sehr geschwächt, gibt das Rufen um Hilfe auf und schimpft sich selbst einen Idioten, dass er diesen Weg gegangen sei, worauf er jemanden zustimmen hört. Er sieht eine gesunde, in Allianzuniform gekleidete Version seiner selbst. „Du sagtest“, erklärt ihm sei Alter Ego, „du müsstest solange laufen, bis du dich selbst findest. Also: hier bin ich!“ Er solle schnell mit ihm reden, falls er das wolle, denn er habe wohl nicht mehr viel Zeit.

Der Schattenaufklärer feuert auf den Whitestar, ohne jedoch etwas auszurichten. Das Gegenfeuer beschädigt den Aufklärer, der jetzt auf Kollisionskurs geht. Durch die Zerstörungsenergie, die den Whitestar trifft, wird der Sprungantrieb beschädigt. Marcus registriert eine Energiewoge in einigen Tausend Kilometern Entfernung und holt sie auf den Bildschirm. Sie sehen Dutzende von Schattenschiffen, die sich ihnen nähern. Ohne den Sprungantrieb haben sie keine Chance zu fliehen, also geben sie ein Signal an die Flotte.

Dr. Franklin führt den Dialog mit seinem Selbst fort, das ihn darauf aufmerksam macht, dass er Zeit Lebens vor irgendetwas davongelaufen sei, um sich Schwierigkeiten nicht stellen zu müssen. Auch jetzt liefe er wieder davon, er sei mit seinem Sterben beschäftigt. Aber das interessiere ihn nicht mehr, Franklin habe ihn schon vor langer Zeit verloren.

Als sich der Sprungantrieb erholt hat stellt Marcus fest, dass die Schattenschiffe sie entdeckt haben und angreifen werden. Da öffnet sich ein Raumfenster und die Flotte kommt durch: schwere Minbarikreuzer, Ligaschiffe, und die Whitestars. Sheridan sieht sich nun umgeben von einem zirkulären Bildschirm, so als stünden er und Delenn mitten zwischen den Schiffen. Beeindruckt gibt er seine Kommandos an die Flotte, die Schlacht beginnt.

Franklin beginnt zu zittern. „Der Blutdruck fällt, gibt sein Alter Ego bekannt, „dir müsste kalt sein. Jetzt dauert es nicht mehr lange...“ Was er denn jetzt noch wolle, wo er doch alles was er hatte weggeworfen habe? Er wolle noch einmal neu anfangen, ringt sich Franklin mühsam ab. Er zieht sich hoch, und mühevoll eine Leiter hinauf, die ihn aus seinem Gefängnis führt. Sein Alter Ego prügelt ihn mit Worten vorwärts und er erreicht unter Auferbietung seiner letzten Kräfte einen belebten Ort.

Die Schlacht wütet und führt auf beiden Seiten zu schweren Verlusten. Schließlich ziehen sich die verbliebenen Schattenschiffe zurück. Für dieses Mal tragen Delenn und Sheridan den, wenn auch nicht sehr beglückenden, Sieg davon.

Franklin wird von einem Notteam ins Medlab gebracht, wo nun auch die Verwundeten der Schlacht eintreffen.

In der Andockbucht fragt Garibaldi Sheridan, wie die Schlacht gelaufen sei. Okay, aber nicht großartig, lässt Sheridan ihn wissen. Für jedes Schattenschiff seien zwei ihrer Schiffe zerstört worden. Und dieses Mal, wirft Marcus ein, hätten sie gewusst, was die Schatten vor hatten, beim nächsten Mal würden sie das Glück kaum haben. Ivanova ist dennoch beeindruckt. Es sei ihnen gelungen, eine Allianz mit den Ligawelten gegen die Schatten zustande zu bringen. Die Frage sei, gibt Garibaldi zu bedenken, wie lange es nun dauern würde, bis die Schatten an ihre Tür klopfen würden. Genau das sei es, was ihm auch Gedanken mache, stellt Sheridan fest und verlässt mit Delenn die Andockbucht.


Z minus 4 Tage

Garibaldi besucht Franklin im Medlab. Franklin ist noch sehr schwach. Er enttäusche ihn, lässt Garibaldi ihn Wissen. Er habe 30 Krediteinheiten verwettet, dass er schneller wieder auf den Beinen sei. Ob er wenigstens gefunden habe, wonach er suchte. Er hätte gefunden, was er gebraucht habe: einen kräftigen Tritt in den Hintern. Den, bietet Garibaldi an, könne er das nächste Mal viel einfacher von ihm bekommen. Er habe in der Tat sich selbst gefunden, bemerkt Franklin, aber die Person hätte ihm nicht besonders gefallen. Er solle so etwas jedenfalls nie wieder machen, ermahnt ihn Garibaldi nun. Oh, er habe sich also Sorgen gemacht, stellt Franklin fest. Quatsch, gibt Garibaldi zurück, er wolle nicht noch einmal 30 Krediteinheiten verlieren.

Im Hyperraum wird ein kleines Schiff von einem großen Schattenschiff ausgestoßen, das sich schnell von jenem fortbewegt.

Sheridan berät mit Delenn und Ivanova. Die Schatten hätten immerhin starke Verluste erlitten, resümiert Sheridan, und sie wüssten, dass sie dafür verantwortlich seien. Es sei nur eine Frage der Zeit, dass sie zu ihnen kämen. Vielleicht würden sie es nicht wagen, überlegt Delenn, immerhin hätten sie Draal und die Große Maschine. auf ihrer Seite, das könnte sie abschrecken. Ivanova findet es verwunderlich, dass sie sie das ganze Jahr in Ruhe gelassen hätten, wo sie doch andere Ziele angriffen. Da erinnert sich Sheridan plötzlich wieder an den Traum, den er auf dem Schiff der Stribes hatte („All Alone In The Night / Alarm in Sektor 92“). Er denke seit Koshs Tod oft daran. Ivanova will Genaues wissen. Delenn stimmt zu, wenn es von Kosh käme müsse es eine Bedeutung haben. Sheridan berichtet, er habe Ivanova gesehen mit einem Raben auf der Schulter, die ihn fragte, ob er wisse, wer sie sei. Kurz darauf habe sie ihm gestanden, dass sie eine latente Telepathin ist. Sie hätte keine Ahnung, ob Kosh das gewusst haben könnte, sagt Ivanova, aber das Bild passe. Dann habe er sich selber in einer Psi-Corps Uniform gesehen. Einmal, überlegt Ivanova, habe er mit Bester zusammengearbeitet, vielleicht sei es das. Garibaldi habe er gesehen mit einer Taube auf der Schulter. „Der Grenzgänger sucht nach Ihnen“, habe er gesagt. Er könne Sinclair gemeint haben, mutmaßt Ivanova, diese Erklärung befriedigt Sheridan jedoch nicht. Das nächste sei wieder Ivanova gewesen, in Trauerkleidung, die gesagt habe: „Sie sind das Werkzeug“. Warum sie wohl etwas so Merkwürdiges sagen solle, wundert sich Ivanova, aber Delenn erklärt, sein Werkzeug seien seine Hände, gleich und doch nicht gleich. Das könne auch den Gegenspieler erklären, sein Ebenbild und sein Widersacher. Das Ende des Traumes – er schaut hoch und sieht sich selbst - unterstreicht diese Überlegung. Jedenfalls, stellt Ivanova fest, wisse der Feind, das Sheridan verantwortlich sei. Aber gleichwie, ruft Sheridan sie in die Realität zurück, sie sollten mit solchen Deutungen aufhören, sonst würden sie demnächst noch im Kaffeesatz lesen. Er ordnet an, dass ständig Patrouillen unterwegs sein sollen, denn früher oder später, bei ihrem Glück wahrscheinlich früher, würde man sie angreifen.

Franklin sitzt im Rollstuhl und gibt dem Personal Ratschläge zur Versorgung der vielen Verwundeten als Sheridan das Medlab betritt. Er mache das, gibt Franklin ihm zu verstehen, nur inoffiziell. Sheridan bietet ihm an, seinen Job zurückhaben zu können. Er müsse entscheiden, ob er ihn wolle. Franklin antwortet mit einem klaren Ja. Er sei immer davongelaufen, erklärt er Sheridan, er habe sich nie so akzeptieren können, wie er wirklich wäre. Er könne die Uhr nicht zurückdrehe, aber er wisse jetzt, dass er das genießen wolle was er sei. Und was das wäre, will Sheridan wissen. „Ich bin am Leben“, sagt Franklin schlicht, alles andere spiele keine Rolle. Da wird Sheridan vom Piepen seines Com-Links unterbrochen. Er erfährt, dass Delenn auf ihn warte und geht lächelnd hinaus.

Spät am Abend kommt ein Besucher auf die Station. Man sieht den Sicherheitsbeamten die ID-Karte kontrollieren.

Sheridan schläft in seinem Quartier, während Delenn ihn lächelnd beobachtet. Sie wird unterbrochen von einer Durchsage Zacks, dass jemand an Bord gekommen sei, den er für wichtig halte, es beträfe den Captain. Da Sheridan schläft, geht Delenn in den Vorraum. Dort nimmt sie von einer Ablage eine Schneekugel auf, schüttelt sie und beobachtet die Flocken. Nun öffnet sich die Quartiertür und Delenn sieht eine Silhouette, deren Anblick sie so erschreckt, dass ihr die Kugel aus den Händen gleitet und am Boden zerschellt. „Hallo“, sagt die im Türrahmen stehende Frau. „Sie müssen Delenn sein. Ich bin Anna Sheridan, Johns Frau.“

Z minus 2 Tage.