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Babylon 5 Episodenguide |
3x19 "Grey 17 Is Missing"
[Das Rätsel von Grau 17]
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Während Zack mittlerweile offen Telepathen verschiedener Rassen rekrutiert, die beim Kampf gegen die Schatten helfen sollen und dabei ein Mensch wegen des Geldes versucht, vorzugeben, ein Telepath zu sein (was Zack aber durchschaut), sieht man einen Techniker in Grau 16 etwas reparieren, als er plötzlich von unten angegriffen wird. Ivanova bemerkt unterdessen, dass sie glaube, dass viele Telepathen wieder verschwinden würden, sobald sie erfahren, was sie tun sollten. Sheridan schlägt daraufhin vor, dass sie versuchen sollten, Hilfe von den Telepathen zu erhalten, denen Dr. Franklin geholfen hatte, vor dem Psi Corps zu fliehen.
Delenn und Lennier sind nach Minbar gereist, um Sinclairs persönliche Dinge abzuholen und treffen dabei auf den Minbari Rathenn. Lennier zählt auf, was man in Sinclairs Quartier gefunden hat – Nur eine Box, in der seine „Battle-of-the-Line“-Medallie, seine Rangerbrosche, Earth- Alliance-Insignien, seine IdentiCard und einige Kleinigkeiten waren. Delenn sagt, dass sie dies an seine Hinterbliebenen schicken wollten, während Rathenn ihr sagt, dass die Ranger nun einen neuen Anführer bräuchten und Delenn auffordert, diese Rolle zu übernehmen.
In seinem Büro spielt Garibaldi mit einer Smith and Wesson, die einst seiner Großmutter, einer Bostoner Polizistin, gehört hatte. Bei dieser Gelegenheit erfährt man, dass immer noch Munition für diese Art von Waffen hergestellt wird, obwohl mittlerweile fast nur noch PPGs im Einsatz sind. Mit dabei ist Zack, der eine gewisse Ehrfuhrcht vor der Waffe zeigt und Garibaldi über ein Problem in Grau 16 informiert.
Ivanova sucht in Down Below nach Franklin. Ihre zieht dabei die Aufmerksamkeit der dort Lebenden auf sich. Sie findet ihn schließlich in einem sehr schlechten Zustand (Entzug) vor und bittet ihn um seine Hilfe, damit sie die Untergrundorganisation der Telepathen finden kann. Dr. Franklin erzählt ihr, dass er diese Informationen aus dem Computer gelöscht habe, aber ein Backup besitze. Dessen Fundort werde er ihr verraten, wenn sie ihm verspreche, dass sie nicht zulasse, dass irgendwer noch einmal nach ihm sehe, bevor er sich selbst gefunden habe, was sie widerwillig zusagt.
Garibaldi ist mit einer Technikerin in Grau 16, wo der Techniker aus der Anfangsszene verschwunden war. Dabei erfährt man, dass es einige Diskussionen um die Zahl der Stockwerke im grauen Sektor gibt, da die Pläne 30 Stockwerke auflisten, aber die Technikerin nur 29 gezählt hat, als sie alle einzeln aufsuchte. Ein Fehler in den Plänen?
Delenn ist zurück auf der Station und bespricht mit Sheridan die Pläne der Rangers, eine Zeremonie abzuhalten, um ihre bisherige Arbeit zu feiern und sie feierlich als „Ranger Eins“ zu inaugurieren. Dabei äußert Delenn Zweifel daran, ob ihre Ernennung auf große Gegenliebe stößt und bittet darum, dass die Inauguration auf Babylon 5 stattfinden kann. Sheridan genehmigt dies, gibt aber zu bedenken, dass Babylon 5 ein ziemlich „öffentlicher Ort“ sei und die Rangers bisher doch eher im Verborgenen agiert hätten. Delenn meint, dass sich dies ohnehin bald ändern werde und die Rangers ruhig zuvor schon mal ein wenig von der Anerkennung, die sie verdienten, erhalten sollten.
Sheridan gibt sich damit zufrieden und will gerade ausführen, dass er Garibaldi mit den Sicherheitsvorkehrungen für die Inauguration beauftragen will, als ihn Ivanova über den Com-Link unterbricht. Sie hat nun die gewünschten Informationen über die Telepathen. Sheridan gratuliert Delenn noch mal, nimmt sie in den Arm und macht sich auf, um Ivanova zu treffen.
Auch Delenn will sich gerade abwenden, als sie hinter sich eine Stimme hört. Es ist Neroon, der ihr ebenfalls gratuliert – jedoch nicht unbedingt vor Freude aus allen Nähten platzt. Er fügt auch einen Satz darüber, dass er Delenn für machthungrig hält, hinter seine Glückwünsche und reagiert auf Delenns abwehrenden Einwurf mit der dem „Lob“ an Delenn für eine brilliante Strategie. Er habe nie gedacht, dass Delenn so ambitioniert sein könne, er habe sich offensichtlich getäuscht. Delenn fragt daraufhin, wovon Neroon rede. Neroon führt aus, dass die Rangers nach tausendjähriger Ruhe installiert worden seien und die religiöse Kaste der Minbari nun auf einmal neue Kriegsschiffe in Auftrag gegeben habe – ohne Wissen oder Zustimmung der Kriegerkaste.
Delenn erwidert, dass die Kriegerkaste sich dazu entschieden habe, nicht zu handeln, jemand aber habe handeln müsse. Neroon gesteht zu, dass dies vielleicht so sein könnte. Daher habe die Kriegerkaste das Ganze anfangs auch noch geduldet. Sie hätten sogar Sinclair erlaubt, die Ranger auszubilden, obwohl er deren Reinheit verwässert habe, indem er erlaubt habe, dass Menschen an der Seite von Minbari kämpfen. Die Kriegerkaste sei also sehr tolerant in Bezug auf diese Aktivitäten gewesen, jetzt aber sei die Ausbildung der Ranger beendet und diese bräuchten eine neue Führung. Nach traditionellem Recht sollte die Kriegerkaste nun die Führung der Ranger nun übernehmen, so sei es einst von Valen vorgesehen gewesen. „Drei Kasten: Arbeiter, Relilgiöse und Krieger. Sie bauen, ihr betet und wir kämpfen.“
Delenn erwidert, dass die Kriegerkaste Valens Gesetz gebrochen habe, als sie den Grauen Rat zu dominieren begann, doch Neroon meint, dass der Graue Rat nicht mehr existiere, da Delenn ihn aufgelöst habe. Sie habe die Transformation („Chrysalis“), die von Valen prophezeit war, durchlaufen, den Rat damit aufgelöst und ein Machtvakuum geschaffen. Und nun, als eine strahlende Führerin der religiösen Kaste, plane sie, das Kommando über Streitkräfte zu übernehmen und das Vakuum selbst auszufüllen. Delenn streitet ab, die Minbari als Ganzes führen zu wollen, doch Neroon glaubt ihr nicht.
Er fügt hinzu, dass ein religiöser Fanatiker, der von einer Prophezeiung angetrieben wird, an den Schalthebeln militärischer und politischer Macht schon immer eine schlechte Sache gewesen wäre. Er gebe ihr aus Respekt vor ihr hiermit die Gelegenheit, den falschen Weg zu verlassen, die Position als „Ranger Eins“ abzulehnen und die Kontrolle über die Ranger an die Kriegerkaste zu übergeben, wo sie hingehöre. Er fügt an, dass er geschworen habe, Delenn zu stoppen – egal um welchen Preis. Lennier spricht nun Delenn aus dem Hintergrund an. Sie dreht sich einen Moment zu ihm um, und als sie sich zurückdreht, ist Neroon gegangen.
Während Garibaldi nun mit dem Aufzug zwischen den unteren drei Stockwerken des Grauen Levels hin und herfährt und dabei an Hand des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Stockwerken versucht, herauszufinden, ob diese alle gleich weit voneinander entfernt sind (immer rund drei Sekunden Fahrtzeit), zeigt sich Lennier gegenüber Delenn geschockt. Zwar würden Minbari keine Minbari töten, doe nachdem der Graue Rat aufgelöst sei, hätten sich die Regeln nun geändert. Lennier schlägt vor, Sheridan zu informieren, doch Delenn meint, dies sei ein internes Problem der Minbari, das sie alleine lösen müssten und nimmt ihm das Versprechen ab, Sheridan nichts von der Sache zu erzählen.
Garibaldi merkt nun, dass zwischen Grau 15 und Grau 16 zwar wieder drei Sekunden Fahrtzeit sind, zwischen Grau 16 und Grau 17 jedoch sechs Sekunden. Er geht fährt wieder zurück auf Grau 16, fährt wieder hoch und veranlasst auf halbem Weg eine Notbremsung. Er öffnet die Tür und sieht in einen ziemlich verdreckten Raum. Er zieht seine PPG und bewegt sich vorsichtig nach vorne – aber nicht vorsichtig genug. Aus dem Auge einer Puppe (!) schießt ein vergifteter Pfeil auf ihn. Er aktiviert zwar noch seinen Com-Link, fällt dann aber zu Boden.
Lennier besucht unterdessen Markus in dessen Quartier und sagt diesem, dass er versuche, zu vermeiden, ein Versprechen zu brechen, indem er ein Versprechen breche. Er habe Delenn versprochen, Sheridan weder etwas zu erzählen noch es ihn wissen zu lassen. Dabei habe sie Marcus’ Namen zwar nicht erwähnt, aber das sei wohl schon inbegriffen gewesen. Wenn er jemandem vom Stab davon erzähle, dann würde Sheridan dies erfahren und er habe sein Versprechen gebrochen. Wenn er aber sein Versprechen breche, indem er Marcus (der ja nicht namentlich genannt wurde) die Sache erzähle, dann würde Sheridan eventuell nichts erfahren und dann habe er sein Versprechen nicht gebrochen.
Nach dieser Monty-Python-lastigen Ausführung erzählt er Marcus über die Drohung Neroons und erwähnt dabei, dass die Gefahr eines Bürgerkrieges bestehe, falls ein Minbari ein Mitglied einer anderen Kaste verletze. Daher müsse Marcus Neroon aufhalten, der ausgebildet sei, Menschen zu töten. Dadurch solle Marcus sicherstellen, dass Delenns Inauguration als Ranger One ohne Unterbrechung abgehalten werden kann. Marcus bittet Lennier, ihn wissen zu lassen, wann Neroon wo zu finden sei.
Als Garibaldi zu Füßen der „schießenden Puppe“ erwacht, stellt sich ihm ein älterer Mann als Jeremiah vor und heißt ihn am Ende der Welt willkommen, während man sieht, wie auf der Station mehr und mehr Ranger erscheinen.
Während Delenn nun Sheridan ein paar Informationen über den Verbleib ihrer Eltern gibt, erklärt Jeremiah Garibaldi die Natur des Universums und nutzt dabei die gleichen Worte, die Delenn einst benutzt hatte, um ihre Rolle im Universum zu beschreiben. Jeremiah sagt weiter, dass sie hier hergekommen seien und sich isoliert hätten, um Reinheit der Gedanken zu erlangen, was ihm einen verständnislosen Blick Garibaldis einhandelt.
Nachdem Lennier bei der Überwachung der Vorbereitung für die Zeremonie erfährt, dass Neroon gefunden wurde und diese Information wohl an Marcus weitergibt, sieht man in der folgenden Szene, wie Neroon auf Marcus trifft, der ihn mit „Sie müssen Neroon sein“ begrüßt. Neroon meint, dass Marcus sich nicht in Dinge einmischen solle, die ihn nicht beträfen – seine, Neroons, Auseinandersetzung sei mit Delenn. Marcus erwidert, dass Neroon dann auch mit ihm eine Auseinandersetzung habe und aktiviert seinen Kampfstab.
Neroon fragt ihn, ob er überhaupt wisse, wer er sei, was Marcus bejaht und hinzufügt, dass aber der einzige Weg, zu Delenn zu kommen, an ihm vorbeiführe. Er rufe den Den’cha aus. Neroon aktiviert seinerseits seinen Kampfstab und meint, dass er im Krieg 50000 Menschen getötet habe – auf einen mehr käme es also nicht an und die beiden beginnen zu kämpfen.
Nach den ersten Kampfhandlungen meint Neroon gönnerhaft, dass Marcus für einen Anfänger nicht schlecht kämpfe. Er gebe ihm nun die letzte Chance, auszusteigen. Er sei von Durhan selbst ausgebildet worden. Marcus meint daraufhin, das sei er auch und sie kämpfen weiter, wobei Neroon nicht vergisst, anzumerken, dass er Marcus für dumm hält, nicht ausgestiegen zu sein, so lange er noch konnte.
Bei der nun beginnenden Zeremonie sind viele Menschen und Außerirdische anwesend, auch Sheridan, Ivanova und G’Kar. Sheridan bemerkt, dass Marcus nicht dabei ist – diesen sieht man unterdessen auch weiterhin kämpfen. Er schlägt sich zwar ganz wacker, scheint aber langsam müde zu werden.
In Grau 17 hält Jeremiah immer noch seinen Monolog, während sich Garibaldi über Magenschmerzen durch den vergifteten Pfeil beklagt. Jeremiah schickt einen seiner Leute, nach einem Heiler zu suchen. Diese numerische Schwächung der Gegner nutzt Garibaldi, um die verbliebene Wache zu überwältigen und Jeremiah in seine Gewalt zu bringen – er zwingt ihn dazu, ihm einen Weg aus Grau 17 zu zeigen. Die Zeremonie geht derweil weiter und auch der Kampf zwischen Neroon und Marcus ist zu sehen – mittlerweile mit klaren Vorteilen für Neroon, denn Marcus muss schwere Treffer einstecken.
Neroon will Marcus einen Ausweg zeigen – dieser könne als Nicht-Minbari einfach aufgeben, was Marcus in Rage versetzt. Er sei ein Ranger. („We walk in the dark places no other will enter. We stand on the bridge and no one may pass! We live for the One, we die for the One” – das Mantra der Ranger, wie auch in “The Legend Of The Rangers: To Live And Die In Starlight”). Marcus, schwer blutend und völlig entkräftet, sinkt auf die Knie.
Neroon fragt ihn, warum er das alles auf sich genommen habe im Wissen, nicht gewinnen zu können, worauf hin Marcus sagt „Für sie“ und das „We live for the One, We die for the One“ wiederholt. Während dessen sieht man, wie die Zeremonie weiter fortschreitet.
Während Garibaldi und Jeremiah nun in einer anderen Gegend von Grau 17 die Arbeitskleidung eines wohl aufgegessenen Technikers finden, hören sie einen Schrei einer Kreatur. Dieser stammt, so erfährt man, von einem Zarg, einem perfekten Predatoren und einem der gefährlichsten Aliens des Sektors.
Die Inaruguration von Delenn neigt sich dem Ende zu. Neroon betritt den Raum, als Rathenn gerade Delenn mit „Entil’zha“ anreden will, ihre Ernennung also vollenden will. Lennier sieht Neroon und tritt schnell an Delenns Seite, um sie zu beschützen. Neroon hält seinen blutverschmierten Kampfstab hoch und lässt ihn vor Delenns Füße fallen. Er sagt: „Nun ist Blut zwischen uns. Und es ist Blut zwischen der Kriegerkaste und den Menschen. Ich glaube nicht, dass sie für mich sterben würden, aber sie würden auf jedenfall für Dich sterben..., Entil’zha“. Damit zeigt also auch Neroon, dass er Delenns Führungsanspruch bezüglich der Ranger nun akzeptiert und Lennier macht sich auf, um Marcus zu suchen.
Während Garibaldi nun in Grau 17 mit dem Zarg kämpft und ihn letztlich mit seiner 38er Smith-and-Wesson-Munition zur Strecke bringt, findet Lennier Marcus dem Tode nahe und lässt ihn ins Medlab bringen. Dort wird er von Delenn und Lennier besucht – Delenn zeigt sich verärgert. Sie meint, dies habe niemals passieren dürfen – nicht für ihr Wohlergehen. Lennier fragt, für wen das denn sonst hätte passieren können und Delenn meint, dass Marcus dabei hätte sterben können. Lennier antwortet, dass alles, was sie wüssten, sei, dass sie sterben werden. Es sei nur eine Frage des wie, des wo und ob es ehrenvoll oder nicht passiere. Marcus habe getan, was jeder von ihnen getan habe. Leben sei zwar das Ziel, aber damit viele leben könnten, müssten manche sterben oder verletzt werden, um das Leben der anderen – und das von Delenn – zu schützen. Es gebe keine anderen Weg – Marcus werde im Übrigen überleben und sich erholen.
Neroon betritt das Medlab und wird von Delenn gefragt, ob er gekommen sei, um zu beenden, was er angefangen habe. Neroon erwidert, er wolle alleine mit Marcus reden. Er beugt sich über den Bewusstlosen und meint sinngemäß: „Den’cha, hast Du gesagt. Bis zum Tode. Und Tod war da – mein Tod. Einen Menschen zu sehen, der den Namen Valens anruft, der bereit war, für einen meiner Rasse zu sterben, während ich unterwegs war, einen meiner Rasse zu töten... Die Berechtigung meiner Sache verschwand... Es ist seltsam, dass ein Mensch in seinen letzten Atemzügen mehr von einem Minbari hatte als ich... Vielleicht ist es wahr, was Delenn sagte, nämlich dass wir nicht vom selben Blut seien... aber von gleichem Herzen.“
Marcus, der aufgewacht ist fragt Neroon mit schwacher Stimme, ob dieser vielleicht beim nächsten Mal, wenn er eine Offenbarung suche einen Weg finden könnte, der nicht ganz so schmerzhaft sei. Zur Überraschung der ihn beobachtenden Delenn und Lennier lacht Neroon herzlich.
Garibaldi kommt zu guter Letzt in Sheridans Büro, wo dieser sich verärgert darüber zeigt, dass er Garibaldi den ganzen Tag über nicht hatte erreichen können. Er fragt ihn, wo er gewesen sei, Garibaldi erzählt seine Geschichte des ganzen Tages in 30 Sekunden und lässt einen verwirrten Sheridan zurück.
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