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Babylon 5 Episodenguide |
3x17 "War Without End, Part II"
[Tausend Jahre durch die Zeit]
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Fortsetzung
Centauri Prime: Sheridan, der das was er sieht überhaupt nicht einordnen kann, will von Londo wissen, in welchem Jahr sie sich befänden. „Dies ist das letzte Jahr, der letzte Tag, die letzte Stunde Ihres Lebens“, lautet Londos Antwort. Siebzehn Jahre sei es her, dass er seinen Krieg begonnen hätte. Er rät Sheridan, seinen Frieden mit allen Göttern zu machen, die er kenne, denn wenn sie sich das nächste Mal sähen, würde Sheridan sterben. Damit lässt er ihn abführen.
Babylon 4: Auf der Brücke stellt Major Krantz fest, dass es noch dauern würde, bis die Sensoren nach der Explosion ihre Funktion wieder aufnehmen könnten und verstärkt die Suchteams für den Fall, dass jemand vorhabe, die Hülle zu durchbrechen.
Ivanova und Marcus suchen auf dem Korridor nach einem Zugriffspaneel, um einen Sektor abzuriegeln. Ein bisschen Glück würden sie brauchen, bemerkt Susan, aber als sie sich nach Marcus umdreht, ist er verschwunden. Stattdessen tauchen zwei Sicherheitsleute auf. Marcus stürzt sich von irgendwo oben kommend auf sie und kann sie mit Hilfe seines Kampfstabes ausschalten. "Ich glaube nicht an Glück", lässt er Ivanova jetzt wissen, vollführt dabei eine Drehung in ihre Richtung und stößt dabei mit dem Stab gegen die Wand, aus der sich eine Abdeckplatte löst, die das gesuchte Paneel verdeckte. So vollendet er den Satz mit "obwohl andererseits...". Ivanova untersucht die Schaltungen.
Sheridan treibt ohne seinen Stabilisator immer noch durch die Zeit und erscheint kurz wieder auf Babylon 4, wo nur Zathras bemerkt, dass Sheridan nach seinem Zeitstabilisator greift, ihn jedoch nicht aufnehmen kann, bevor er wieder verschwindet. Sinclair und Delenn bereiten sich darauf vor, ihre Ausrüstung aufzubauen, doch der in Frage kommende Raum ist von einer Gruppe Offiziere besetzt. Delenn wird plötzlich von einem befremdlichen Gefühl heimgesucht. Es sei als ob, wie die Menschen sagen würden, der Flügel des Schicksals sie gestreift habe, versucht sie es zu beschreiben
Centauri Prime: In Sheridans Zelle erscheint eine andere Person. Er registriert, dass es Delenn ist, ebenfalls um Jahre gealtert. Sie hätte ihnen nichts gesagt, versichert sie, man könne ihr nichts antun. Ihr Sohn David sei in Sicherheit, das wäre das Wichtigste. Obwohl sehr verwirrt, freut sich Sheridan sichtlich über diese Nachricht. Sie umarmt ihn, sie küssen sich und sie sagt ihm, dass sie ihn liebe.
Babylon 4: Ivanova beendet ihre Arbeit. Der Computer verkündet einen Hüllenbruch, die Drucktüren fallen hinter den sich in Sicherheit bringenden Crew-Mitgliedern zu. Sinclair, Ivanova, Delenn und Marcus haben genügend Zeit alles vorzubereiten, bevor sich das Stationspersonal durch die Tür schweißen könnte.
Centauri Prime: Als Sheridan seine Verwirrung zu vermitteln versucht sagt Delenn, er habe ihr erzählt, dass er diesen Teil seiner Zukunft kenne, was sie niemals habe glauben können. Sie sagt ihm, dass viel Schmerz und Trauer vor ihm läge, dass der Krieg gegen die Finsternis niemals wirklich gewonnen werden könne, aber dass sie etwas geschaffen hätten, das Tausend Jahre halten werde. Sie hätten alles erreicht, was sie sich vorgenommen hatten, aber einen schrecklichen Preis dafür bezahlt. Sheridan fragt, ob er etwas tun könne, doch Delenn sagt, die einzige Möglichkeit, die Zukunft zu ändern, bestünde darin, sich den Schatten zu ergeben – dass sei ein zu hoher Preis. Die Wachen treffen wieder ein und sie werden hinausgeführt.
Delenn und Sheridan stehen nun vor Londo, der offensichtlich betrunken ist. Das, gibt er zu verstehen, sei die einzige Möglichkeit für ihn, allein zu sein. Er wolle seinen Wächter nicht aufwecken. Er habe ihm doch eine gute Vorstellung geliefert. Jeder habe seinen Wächter, sagt er, seinem sei es egal, warum er etwas tue, Hauptsache er tue es. Londo beugt sich aus der dämmerigen Thronecke vor und man sieht eine einäugige, an seine Schulter plantierte, schlafende Kreatur. Er vertrage keinen Alkohol, erklärt Londo, aber ihm bleibe nicht viel Zeit, bis er wieder aufwache und die Kontrolle übernähme. Alles, was er sich erhofft habe sei zerstört, lässt Londo sie wissen. Die einzige Chance für seine Rehabilitation und die der Centauri seien sie. Er habe ein Schiff für ihre Flucht hinter dem Palast versteckt. Im Austausch für ihr Leben müssten sie helfen, Centauri Prime zu befreien. Sie sollten jetzt schnell gehen. Delenn und Sheridan, die gebannt zuhörten, verlassen mit einer Wache den Thronsaal.
Aus dem hinteren Bereich des Thronsaals erscheint nun eine Person. "Sind sie da, alter Freund?" fragt Londo den ebenfalls Jahre älteren G'Kar. Der Wächter, teilt Londo ihm mit, würde einen Verrat niemals verzeihen. Sie beide hätten noch eine Rechnung zu begleichen, sie sollten es zu Ende bringen, bevor der Wächter erwache und ihn davon abhalte. "Ich bin meines Lebens überdrüssig, so wie Sie." sagt er. Nun legt G`Kar seine Hände um Londos Hals und drückt zu. Da erwacht der Wächter, Londo erhebt sich und beginnt, G`Kar ebenfalls zu würgen.
Auf dem Weg zu dem bereitgestellten Schiff taumelt Sheridan plötzlich, da er wieder in der Zeit zurückgezogen wird. Delenn gibt ihm einige Worte mit auf den Weg. Er möge jeden Moment der Gegenwart, da sie unwiederbringlich sei, genießen und vor allem warnt sie ihn: "Fliege nicht nach Z’ha’dum!" Sheridan verschwindet wieder.
Londo und G’Kar liegen tot auf dem Boden des Thronsaals. Jemand erscheint und hebt die Kette des Imperators, die vor dem Thron liegt, auf und betrachtet schweigend die Szene: Vir Cotto.
Babylon 4: Zathras befestigt Sheridans Zeitstabilisator an einem Raumanzug. Mit dessen Energieversorgung könne er möglicherweise lange genug funktionieren um Sheridan zu retten. Als Marcus erwähnt, dass er Zathras für ein bisschen verrückt hält, setzt ihm Ivanova entgegen, sie wollten in einem Krieg kämpfen, der vor 1000 Jahren stattgefunden habe, sie seien alle verrückt. Zathras´ Plan geht jedoch auf und Sheridan erscheint in dem Raumanzug, allerdings mit dem Gefühl, jederzeit wieder verschwinden zu können. Sie hätten einen Weg zur zentralen Energiequelle gesichert, lässt Marcus ihn wissen. Sheridan und Sinclair wollen dort hin, als Delenn dazukommt, sichtlich erleichtert, Sheridan zu sehen. Er setzt an, über sein Erlebnis zu berichten, sagt ihr jedoch dann, er würde es ihr besser ein anderes Mal erzählen.
Sheridan und Sinclair haben, in Raumanzügen von außen kommend, die Zielerfassung im Reaktorkern angebracht, Ivanova hat die Scanner so manipuliert, dass es aussehen wird als würde die Station wegen eines Reaktorfehlers in Kürze explodieren. Als der 1.Offizier auf der Brücke eine Unregelmäßigkeit im Reaktor registriert besteht Major Krantz darauf, die Leistung zu erhöhen, obgleich das niemals getestet wurde. Die plötzliche Leistungssteigerung schleudert Sheridan und Sinclair in ihren Raumanzügen ein Stück von der Station weg. Im gleichen Moment erhöht sich auch der Tachyonenstrom und zieht die Station durch die Zeit.
Zathras versichert, es sei nicht sein Fehler gewesen, kann aber die Aktion stoppen. Die Zeitsonde im Reaktorkern, gibt Zathras bekannt, sei zu früh aktiviert worden und die Station vier Jahre in die Zukunft getrieben, wo sie auch das letzte Mal wieder aufgetaucht war. Also bewegten sie sich genau auf der ihnen bekannten Zeitachse, bemerkt Ivanova. Das Zeitsystem müsse justiert werden, ordnet Zathras an. Als Ivanova das an Sinclair weitergibt erfährt sie, dass Sheridan wieder verschwunden ist.
Auf der Kommandobrücke beschließt man, die Station wegen der kritischen Werte zu evakuieren. Ein Notruf wird ausgesendet, als die Station erneut von einem Tachyonenanstieg geschüttelt wird (Babylon Squared/Verloren in der Zeit).
Delenn steht auf Babylon 5 in Sheridans Quartier und beobachtet ihn friedlich schlafend. Sie nimmt eine Schneekugel in die Hand, schüttelt und betrachtet sie. Da öffnet sich die Tür und eine Frauenstimme sagt: „Hallo!“ Die Schneekugel gleitet der zutiefst erschrockenen Delenn aus der Hand und zerschellt auf dem Boden. Zathras erklärt der verwirrten Delenn, dass das ein Zeitblitz gewesen sei, in dem man sich selbst in der Vergangenheit oder Zukunft sähe.
Sinclair trifft bei ihnen ein und erntet ungläubige Blicke: er ist um Jahre gealtert. Als sie vor zwei Jahren auf der Station gewesen seien, erklärt er, wären Michael Garibaldi und er dem Zeitfeld ungeschützt ausgesetzt gewesen. Er habe vermutet, dass so etwas passiert und deshalb Garibaldi nicht mitkommen lassen. Nun aber müssten sie unbedingt ihre Arbeit vollenden, es sei die letzte Chance. Auch müsse Sheridan zurückgeholt werden. Zathras sagt, er könne den Stabilisator reparieren, brauche aber Werkzeug. Ivanova, die irgendwo Werkzeugkästen gesehen hat, geht mit Zathras los. Sinclair will zurück zum Reaktorkern um die Zeitsonde anzupassen und ordnet an, die anderen sollen auf dem angedockten Whitestar bleiben und die Anzeigen überwachen.
Hinweis:
Die nun folgenden Ereignisse decken sich mit denen aus Episode 1x20 Babylon Squared/Verloren in der Zeit(was dort nicht gezeigt wurde ist durch einen Querstrich gekennzeichnet).
Während Zathras versucht, Werkzeuge zu finden, berichtet Lennier Sinclair, dass sieben Schiffe auf die Station zuflögen. Sinclair stellt fest, dass es die Schiffe sind, mit denen Garibaldi und er die Mannschaft evakuieren wollen. Zathras findet schließlich Werkzeug und ist gerade fertig mit der Reparatur, als er von Sicherheitsleuten entdeckt wird. Zathras lächelt ihnen irritiert zu, hebt die Hand zum Gruß und sagt: „Hallo“, und zu sich selbst: „was soll ich sonst sagen?!“ Trotz dieser Demonstration seiner Harmlosigkeit führt man ihn ab.
-Ivanova, die das beobachtet hat, gibt es an den Whitestar durch. Marcus sagt ihr, dass es noch zwei Stunden dauern würde, um die Vorbereitungen abzuschließen, doch Ivanova weiß, dass sie nicht soviel Zeit haben. Sie sagt, sie werde versuchen, auf die Kommandobrücke zu kommen, um alles von dort anzupassen.
Während Major Krantz den eben mit dem Starfury eingetroffenen (anderen) Sinclair und Garibaldi auf die Station bringt und ihnen erklärt, was passiert ist, geht Delenn vom Whitestar auf die Station zurück und sieht Sheridan wieder erscheinen, immer noch in seinem Raumanzug.
Krantz stellt (dem anderen) Sinclair den seltsamen Außerirdischen namens Zathras vor. Zathras steht auf, starrt Sinclair an, schüttelt dann den Kopf und sagt: "Du bist es nicht, du bist nicht der Eine." Die Mannschaft von Babylon 4 räumt derweil die Kommandobrücke und Ivanova kann sich hineinschleichen und anfangen, die Energiezufuhr zum Fusionsreaktor zu justieren.
Zathras erklärt (dem anderen) Sinclair: „Zathras hat gewarnt, aber niemand will auf den armen Zathras hören. Ein großer Krieg. Aber auch große Hoffnung auf Frieden. Wir brauchen diesen Ort, um uns hier zu treffen, zu kämpfen und zu organisieren. Wir wollen die Galaxis retten - sie auf der Seite des Lichts lassen. Das wurde gesagt. Wir brauchen diesen Ort oder für alle ist das Ende nahe. Der Eine führt uns. Er sagt, dass wir gehen sollen, also gehen wir. Wir leben nur für den Einen. Und wir würden für den Einen auch gerne sterben. Wir ziehen die Station durch das Zeitgefüge, um uns alle zu retten." Ein Offizier kommt herein und meldet, dass "er" wieder da sei. Die Männer gehen aus dem Raum, und sehen eine flackernde Gestalt in einem blauen Raumanzug. Zathras sagt voller Ehrfurcht: "Es ist der Eine." Sinclair geht auf die Gestalt, die ihre Hand nach ihm ausstreckt, zu.
-Ivanova beendet ihr Werk und fordert Sinclair, der die Justierung der Zielerfassungsvorrichtung im Reaktor abgeschlossen hat, auf, sich zurückzuziehen, da sie bald in Betrieb gehen werde.
Als (der andere) Sinclair die Hand der Gestalt im Raumanzug berührt, wird er durch eine heftigen Energieentladung zurückgeworfen. Während sich Krantz und Garibaldi um Sinclair kümmern, läuft Zathras auf die Gestalt zu und gibt ihr den reparierten Zeitstabilisator. Darauf verschwindet sie wieder.
-Ivanova aktiviert die Station und sie fängt an, sich zu bewegen.
Zathras warnt die anderen, schnell zu gehen, ansonsten wären sie für immer dort gefangen.
-Als Sinclair sich von dem Reaktorkern entfernt, entdeckt Marcus Sheridan, der wieder ohne Raumanzug auf Babylon 4 ist und einen unversehrten Zeitstabilisator hat. Sheridan sagt, jemand müsse seinen mit ihm getauscht haben. Das verwirrt Marcus, er fragt sich, wer dann mit dem Raumanzug herumläuft.
Bei einem neuen Stoß wird Zathras unter heruntergefallenen Trümmern eingeklemmt. Alle laufen zum Ausgang, nur (der andere) Sinclair bleibt zurück und versucht Zathras zu helfen. Zathras bittet ihn, zu gehen: "Hör auf Zathras, du musst gehen! Denn ich sage dir, Erdling, du hast noch ein Ziel. Geh, geh! Bitte, tu' es für Zathras!" Sinclair läuft und verlässt mit Garibaldi die Station.
-Als die Schiffe mit der evakuierten Mannschaft und (dem anderen) Sinclair und Garibaldi die Station verlassen, befindet sich Sinclair, der gerade den Reaktorraum verlassen hat, außerhalb der Station und aktiviert seinen Kommunikator. "Babylon 4 an Garibaldi, Babylon 4 an Shuttle Eins. Garibaldi hörst du mich? Pass auf dich auf, Michael! Pass auf dich auf!" Doch das Schiff ist schon außerhalb der Kommunikationsreichweite. Sinclair geht zurück zur Luftschleuse, gerade als Babylon 4 ein letztes Mal verschwindet.
Die Gestalt im blauen Raumanzug geht auf Zathras zu, der immer noch unter den Trümmern eingeklemmt ist. Er sieht auf und lächelt. "Ich wusste es genau, du lässt mich nicht im Stich. Zathras vertraut dem Einen." Die Gestalt nimmt ihren Helm ab: es ist Delenn.
Sinclair, wieder auf der Station, entfernt den Helm seines Raumanzugs. "Ich hab es versucht", sagt er zu Delenn, "ich wollte ihn noch warnen, aber alles geschieht so, wie ich es in Erinnerung habe." "Ja, ich weiß", sagt sie, "es wird Zeit, wir müssen gehen, sie warten auf uns."
Hinweis: Hier enden die Parallelen zu Babylon Squared/Verloren in der Zeit.
Delenn und Sinclair gehen, um sich mit den anderen zu treffen.
Als alle auf der Kommandobrücke sind teilt Ivanova mit, dass die Kontrollen für die Zeitreise von dort aus bedient werden können. Er werde sie aktivieren und dann zum Whitestar zurückkehren, wohin die anderen sich schon begeben sollten, sagt Sinclair. Doch Marcus räumt ein, die halbe Wahrheit sei schlimmer als eine Lüge. Er weiß, dass jemand Babylon 4 in die Vergangenheit bringen muss. Er bietet an, er würde es tun, doch Sinclair erlaubt das nicht. "Ich bringe die Station zurück, weil ich es schon immer getan habe und immer tun werde. Es ist bereits geschehen", tut er kund. „Das können Sie nicht wissen", widerspricht Ivanova.
"Doch, ich weiß es", sagt Sinclair. "Sie haben gefragt, warum ich hier bin. Bevor ich Minbar verlassen habe, erhielt ich einen Brief, der neunhundert Jahre alt ist." Er reicht Sheridan den Brief. "Wessen Handschrift ist das?" fragt jener. "Meine", erklärt Sinclair. "Ich habe den Brief in der Vergangenheit geschrieben, vor genau neunhundert Jahren. Ich war also da. So einfach ist das." " Entil'zha sagt die Wahrheit", bestätigt Delenn. "Ich habe auch einen Brief erhalten." "Nein", protestiert Ivanova, "damit bin ich nicht einverstanden." "Wenn ich in unsere Zeit zurückreise, wird mich der Alterungsprozess wohl umbringen“, gibt Sinclair zu verstehen. „Es ist daher besser, das Leben zu wählen.". Es sei vorher bestimmt, es sei schon immer das Ziel seines Lebens gewesen, versichert Sinclair. Er bittet sie und Marcus, sie für einen Moment zu verlassen, damit sie etwas alleine besprechen könnten.
Nachdem sie gegangen sind, fragt Sinclair Zathras, warum er auf Delenn zeigte, als er sagte, dass er dem Einen folge. Zathras erklärt, er sei der älteste lebende Hüter der Großen Maschine und wisse Dinge über sie, die selbst Draal nicht kenne. Er kenne sie alle Drei. Die ganze Minbari-Religion drehe sich um die Zahl drei: drei Kasten, drei Sprachen, Licht, Dunkel und Grau. Neun Mitglieder im Grauen Rat - drei mal drei. Auch sie seien drei. „Ihr seid eine Einheit, ihr drei seid der Eine." Er wendet sich Sinclair zu: "Du bist der Eine, der gewesen ist", zu Delenn: "du bist der Eine, der jetzt ist", er zeigt auf Sheridan: "und du bist der Eine, der sein wird." Er wendet sich wieder abwechselnd an jeden von ihnen. "Du bist der Beginn der Geschichte, du die Mitte der Geschichte, du der Abschluss der Geschichte, und daraus entsteht wieder die nächste große Geschichte. Eure Herzen verraten euch, dass das, was Zathras gesagt hat, die Wahrheit ist. Ihr geht jetzt. Zathras bleibt bei dem Einen, der gewesen ist. Denn wir haben ein Ziel." So verabschieden sich Sheridan und Delenn stumm von Sinclair und kehren zum Whitestar zurück.
Sheridan erklärt der betroffenen Gruppe, dass sie Sinclairs Wunsch respektieren müssten und sie setzen Kurs auf Babylon 5. Der Whitestar durchfliegt die Zeitverwerfung, die sich hinter ihm schließt. "Dieses Tor wurde für immer geschlossen", sagt Delenn zu Sheridan, "aber es gibt andere. Lennier hat Ihnen gesagt, dass vor Tausend Jahren die Seelen der Menschen und der Minbari zu verschmelzen begannen, Minbari-Seelen wurden wiedergeboren in Menschenkörpern. Es war etwas passiert, dass dieses Tor zwischen uns geöffnet hat. Meine Verwandlung sollte unter anderem dazu dienen, die Balance zwischen unseren Rassen wieder herzustellen, und ich benutzte dafür das Gerät, das mein Volk vor eintausend Jahren entdeckt hatte. Sehen Sie, wenn mein Volk auf Babylon 4 einen Menschen vorgefunden hätte, hätte es die Station nie akzeptiert." Marcus begreift sofort: "Entil'zha ist also ein Minbari, aber nicht von Geburt an."
Während Babylon 4 durch die Zeit reist, setzt Sinclair ein Triluminarium auf der Spitze einer Chrysalis-Maschine - derselben, die Delenn benutzte, ein (Chrysalis). Die Maschine erglüht, sendet weiße Fasern und ein Kokon beginnt sich zu formen, während Sinclair sich an Stationen seines Lebens erinnert, die ihn dorthin geführt haben, wo er jetzt ist. Nach einiger Zeit befindet er sich im Kokon und seine Verwandlung beginnt.
Tausend Jahre früher: zwei Minbari Schiffe treffen auf Babylon 4 ein. Die Kommandanten werden von Zathras empfangen. "Gut. Gut", sagte er zu den beiden Minbari, "Zathras hat euch erwartet. Er wusste, ihr würdet kommen. Also folgt mir! Hier entlang!" Er geleitete sie weiter in die Station.
In der Andockbucht eingetroffen, sehen sie zwei schwebende, engelsgleiche Gestalten aus Licht, die jeweils über einem Vorlonen-Schutzanzug schweben. Dazwischen steht ein Minbari in einer braunen Kutte. "Ich heiße euch willkommen und bringe euch diese Station als Geschenk", sagt er. "Mein Name ist Valen. Vor uns liegt sehr viel Arbeit."
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