Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fnf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 3x01 Matters Of Honor
:: 3x02 Convictions
:: 3x03 A Day In The Strife
:: 3x04 Passing Through Gethsemane
:: 3x05 Voices Of Authority
:: 3x06 Dust To Dust
:: 3x07 Exogenesis
:: 3x08 Messages From Earth
:: 3x09 Point Of No Return
:: 3x10 Severed Dreams
:: 3x11 Ceremonies Of Light And Dark
:: 3x12 Sic transit Vir
:: 3x13 A Late Delivery From Avalon
:: 3x14 Ship Of Tears
:: 3x15 Interludes And Examinations
:: 3x16 War Without End, Part I
:: 3x17 War Without End, Part II
:: 3x18 Walkabout
:: 3x19 Grey 17 Is Missing
:: 3x20 And The Rock Cried Out, No Hiding Place
:: 3x21 Shadow Dancing
:: 3x22 Z'ha'dum


Babylon 5 Episodenguide


3x15 "Interludes And Examinations"

[Zeit des Abschieds]


  Synopsis :: Review :: Hintergrnde :: Notizen :: Synchrobug :: Zitate :: Eure Meinung (6)  

 Synopsis
Ivanova führt ihr Tagebuch; 3. August 2260: „ Vor 10 Tagen haben die Schatten zum ersten Mal ganz offen angegriffen.“ Als sie diesen Satz spricht, attackieren die Schatten gerade die Brakiri. Ivanova: Auch andere kleine Welten an der Randzone seien angegriffen worden. Die Angriffe schienen willkürlich, ja fast sinnlos zu sein.

- Morden wartet im Ankunftsbereich.-

Ivanova: Die Sicherheitsmaßnahmen hätten verstärkt werden müssen, damit keine ungewollten Personen an Bord kämen. Aber bei den fehlenden Informationen von der Erde würden Pannen unvermeidbar sein.

- Morden passiert unbehelligt die Kontrolle und spricht mit einem Komplizen.-

Ivanova: Jeder ginge ganz gut mit dem Stress um, aber früher oder später würde er einige überfordern.

-Franklin sitzt in seinem Quartier, injiziert sich ein Aufputschmittel und wirft in seiner Fahrigkeit eine Lampe um.-

Ivanova: Seit einer Woche habe niemand mehr Kosh gesehen und wenn der Vorlone untertauche, sei das Anlass zu größter Sorge.

-Kosh wartet in seinem Quartier.-

Ivanova: Was in seinem Bewusstsein vorginge übersteige ihre Vorstellungskraft. Und Londo sei wie immer. Man wisse nie, was er als nächstes aushecke.

-Londo ordnet an, dass Vir die größte Suite mieten soll, die er bekommen kann. Sie soll mit Blumen gefüllt werden, denn er erwarte Adira auf der Station.-

Ivanova: Soweit hätten sie alles mehr oder weniger unter Kontrolle, solange nicht irgendetwas passiere.

–Morden betritt sein Quartier und eine Gruppe Schatten erscheint.-

Der Brakiri-Botschafter bittet Sheridan um Hilfe im Kampf gegen die Schatten. Sheridan kann diese ohne Beistand der EA nicht leisten. Die Gaim-Botschafterin wird gefragt, ob sie helfen könne, aber sie sagt, die Gaim würden sich ruhig verhalten, um den Schatten nicht aufzufallen. Sheridan versucht ihr klar zu machen, dass das nichts nützen würde, aber sie will erst Stellung beziehen, wenn Sheridan ihr versichern könne, dass er genauso mächtig sei, wie die Schatten.

Im Medlab herrscht große Hektik. Franklin ist gegenüber seiner Kollegin Dr. Hobbs unglaublich aggressiv und gibt nicht nur ungehaltene, sondern auch falsche Anweisungen, die einen Patienten fast das Leben kosten. Auch Michael Garibaldi fährt er wütend an.

Londo erinnert sich an die Stunden mit Adira (Born To The Purple/ Die Purpurdaten). Vir kommt herein um ihm mitzuteilen, dass das Quartier vorbereitet sei. Londo sagt, er käme gleich, um es zu begutachten. Als er auf dem Weg ist steht Morden plötzlich vor ihm. Er sei enttäuscht, sagt jener, dass Refa nicht mehr mit ihm zusammenarbeite. Das müsse sich wieder ändern. Die Wahrheit sei doch, bemerkt Londo, dass Mordens Verbündete die Centauri Republik nur als Unruhestifter benutzten und kein wirkliches Interesse an ihnen hätten. Aber wenn Londo ihnen im Wege stünde, gibt Morden zu bedenken, könnten seine Verbündeten sehr wohl ihren Blick auf Centauri Prime richten. Darauf ließe er es ankommen, gibt Londo zurück, schiebt Morden zur Seite und geht. Ein Schatten erscheint an Mordens Seite und spricht mit ihm. Sie würden Londo noch lebend brauchen, erwidert jener, er fände einen anderen Weg.

Inzwischen versucht Garibaldi erneut, mit Franklin über dessen immer offensichtlicheres Problem zu sprechen, aber der weist ihn rabiat zurück. Er werde gehen, sagt Garibaldi, aber Franklin möge sich erinnern, dass er ihm eine Chance gegeben habe.

Delenn findet Sheridan im Kriegsraum. Er sichtet die Berichte über die Schattenangriffe. Ihr Vorgehen ist ihm völlig unklar. Delenn erklärt ihm, wie vor Tausend Jahren wollten sie wohl die stärksten Kräfte in Schach halten. Ihre einzige Chance sei es, sagt Sheridan, die Völker zu einer Kraft zusammen zu schließen, obwohl das unmöglich scheine. Wenn sie nur einen Erfolg verbuchen könnten, könne das die Völker überzeugen. Delenn stimmt ihm zu. Aber wie das gelingen solle, fragt Sheridan. Sie sei sicher, ihm würde etwas einfallen, sagt Delenn und geht. Mit jedem Tag würden mehr Leute wie Kosh reden, stellt Sheridan lächelnd fest. Dann ändert sich sein Gesichtsausdruck – er hat offenbar eine Idee.

Garibaldi fragt Dr. Hobbs nach ihrem Eindruck von Franklin und ob sie nicht etwas über die regelmäßig gemachten Blutanalysen sagen könne. Sie will nicht illoyal sein und schweigt. Zumindest ist sie aber bereit, Garibaldi bei der Abkürzung des Dienstweges zu helfen und verrät ihm den Datenzugriff. Franklin beobachtet die beiden von weitem skeptisch.

Vir spricht mit einem Händler auf dem Zocalo um Kleidung für Adira zu ordern. Auf dem Rückweg begegnet ihm Morden, der ihn vorher beobachtet hat und wissen will, ob er irgendetwas für ihn tun könne. Ob er nicht mal eben sterben könne, fragt Vir, sonst fiele ihm nichts ein. Morden spricht den Händler an, um herauszufinden, was Vir gewollt hat.

Garibaldi geht in Franklins Büro um die Daten der Blutanalyse abzurufen, bricht die Aktion jedoch im letzten Moment ab. Franklin, der bereits unbemerkt hinter ihm steht, fragt ihn, warum. Garibaldi gibt ihm zu verstehen, dass er ihm helfen, ihn jedoch nicht hintergehen wolle. Nun gibt Franklin zu, dass er tatsächlich von den Mitteln abhängig sei und wie teuflich schnell man da, ohne es zu merken, hineingerate. Garibaldi überlässt es Franklin, jetzt etwas zu unternehmen.

Sheridan und Kosh gehen durch einen Korridor. Sheridan führt aus, dass niemand in einem Krieg kämpfen wolle, wenn nicht wenigstens eine Chance bestünde, zu gewinnen. Kosh könne ihnen diese Hoffnung geben. Ihre Technologie müsse doch der der Schatten ebenbürtig sein. Wenn er seine Regierung überzeuge, wenigstens eine kleine Schlacht zu schlagen.... „Nein!“ entgegnet Kosh. Er wisse, sagt Sheridan, dass sie nicht die ganze Schattenflotte besiegen könnten, aber wenn sie nur eine Schlacht gewännen, könnte das den Durchbruch bedeuten um alle Völker zusammen zu schließen. Dann hätten sie eine echte Chance. Dafür könne er doch sorgen. Vielleicht, erwidert Kosh, aber sie wären zu Wenige. Es sei nicht ihre Zeit, sondern Sheridans. Sie seien noch nicht bereit. Kosh geht weiter und entfernt sich von Sheridan, der jetzt ungehalten wird. Er solle, ruft er Kosh hinterher, sich nicht abwenden und weggehen. Was er denke, das er sei? Etwa das, was er ihnen einreden wolle? Er würde ihm das nicht mehr abkaufen. Kosh hätte sie die ganze Arbeit machen lassen und sich vornehm im Hintergrund gehalten. Es würde Zeit, dass er jetzt auch etwas beitrüge. Kosh dreht sich um und steht Sheridan jetzt auf eine bedrohliche Art gegenüber. Die Vorlonen, fährt Sheridan unbeirrt fort, hätten ein Sprichwort: Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert. Die Menschen würden in gewissen Situationen sagen: Große Sprüche und nichts dahinter. „ Sie sind impertinent!“ reagiert Kosh und wendet sich wieder ab. „Ach ja?“ sagt Sheridan ironisch, vielleicht sei das die einzige Weise, zu ihm durchzudringen. Er hätte gesagt, er wolle ihn lehren, gegen Legenden zu kämpfen. Kosh sei selber eine Legende, und er, Sheridan, ginge nicht weg, bevor er ja gesagt habe. „Sie irren sich“, sagt Kosh, und eine von ihm ausgehende Energie drückt Sheridan an die Wand, „gehen Sie jetzt!“ „Nein!“ „Sie sind ungehorsam!“ Sheridan wird wieder an die Wand gestoßen. „Na endlich“, sagt er, „jetzt erlebe ich zum ersten Mal den echten Kosh. Sie sind wütend geworden. Wütend genug um mich zu töten?“ Das, fährt Sheridan fort, sei nämlich der einzige Weg, ihn loszuwerden. Egal, was passieren würde, er sei sowieso des Todes. Es sei denn, Kosh würde eingreifen und sich nicht weiterhin alles nur ansehen und keine Reaktion zeigen. Wieviele noch sterben müssten, bis er zufrieden sei? Kosh drückt Sheridan so heftig an die Wand, dass jener mühsam nach Luft ringt. Vielleicht würde ein Toter mehr helfen, sagt Sheridan, „Na los, machen Sie schon!“ Nun lässt Kosh los und sagt: „Ich werde Ihre Bitte erfüllen, aber das hat seinen Preis! Ich werde nicht da sein, wenn Sie nach Z’ha’dum fliegen.“ Er habe bereits gesagt, stellt Sheridan fest, er, Sheridan, werde auf Z’Ha’dum sterben. Wenn das Koshs Bedingung sei, dass er ihm nicht helfen werde, würde er es allein machen. „Sie verstehen nicht“, gibt Kosh zurück, „aber Sie werden verstehen.“

Im Kriegsraum gibt Ivanova eine Neuigkeit an Sheridan und die versammelten Botschafter durch: Die Vorlonen greifen in den Kampf im Brakirisektor ein. Wer gewinnen würde, wird gefragt. „Na die Vorlonen!“ antwortet sie strahlend und blickt in zufriedene Gesichter.

Londo ist ganz aufgeregt als er zusammen mit Vir im Ankunftsbereich auf Adira wartet. Er sei sehr glücklich, gesteht er Vir, er habe fast schon veressen, wie das sei. Dann sind jedoch alle Reisenden durchgegangen, nur ein Team aus dem Medlab kommt noch mit einer Trage, auf der eine zugedeckte Gestalt liegt. Es ist Adira. Sie sei in der Kabine gefunden worden, erklärt Dr. Hobbs. Man wisse noch nicht, woran sie gestorben sei. Doch Londo hegt einen Verdacht. Er erinnert sich an sein Gespräch mit Refa (Ceremonies Of Light And Dark /Ein neuer Anfang). Sie sollten nach Gift suchen, rät er Dr. Hobbs. Als Adiras Körper weggebracht wird, beginnt Londo zu weinen.

Währenddessen erfährt Morden von einem Kontaktmann, was im Brakirisektor passiert ist.

Am Abend berichtet Ivanova Sheridan, dass sich die Neuigkeit vom Sieg der Vorlonen herumspreche wie ein Lauffeuer und dass sich alle Botschafter der Allianz anschließen wollen. Sheridan will zu Kosh gehen um sich zu bedanken, aber Ivanova rät ihm, zunächst zu Bett zu gehen, gute Nachrichten könnten warten.

Stattdessen besucht jemand anderes Kosh: Morden, der seine Schattengenossen mitbringt.

Sheridan träumt von seinem Vater. Er habe nicht viel Zeit, sagt jener.
-In Kosh´s Quartier beginnt ein Kampf.-
John habe immer richtig gehandelt, stellt der Vater fest, aber er habe es nicht zugeben können. Er solle sich keine Vorwürfe machen wegen dem, was jetzt passieren würde. In seinem Alter habe man sich irgendwie an das Leben gewöhnt und fände Gefallen daran. Aber es hätte getan werden müssen.
-In Kosh´s Quartier beobachtet Morden mit unbewegter Miene den Kampf.-
Sheridans Vater stolpert, scheint schwächer zu werden. Ob er in Ordnung sei, fragt Sheridan. Es sei zu spät für ihn, gibt der Vater zurück. Er sei ängstlich gewesen, es täte ihm leid, dass er so reagiert habe. Er wünsche, er hätte mehr für John tun können, es gäbe soviel, was er ihm noch habe sagen wollen, aber jetzt sei es zu spät. Es sei an der Zeit, dass John seinen Kampf auf seine Weise führe. Er müsse jetzt gehen, sagt der Vater und krümmt sich in Schmerzen. „Nein!“ fleht Sheridan. „Bitte geh noch nicht!“ „Alles wird gut gehen mein Sohn“, verspricht der Vater. „Denke daran, solange du da bist, werde ich bei dir sein.“

Als der Kampf in Kosh´s Quartier endet, zieht eine Welle weißer Energieimpulse der Länge nach über die Station. Sheridan erwacht und ruft: „Kosh!“ Morden verlässt dass Quartier des Vorlonen, in dem nichts zurückbleibt als der am Boden liegende Schutzanzug.

Am Morgen betrachten Garibaldi, Delenn und Sheridan im Kriegsraum das demolierte Kopfteil des Schutzanzuges. Seine Männer, sagt Garibaldi, hätten keinerlei Spuren gefunden, keine DNS. Die Vorlonen, gibt Delenn bekannt, hätten gebeten, den Tod Koshs geheimzuhalten. Sie wüssten, wie zerbrechlich die neue Allianz sei. Kosh sei manchmal wochenlang nicht aufgetaucht, es bliebe genug Zeit, jemand Neues zu schicken. Jetzt begreift Sheridan auch Koshs Verhalten, er habe gewusst, was passieren würde und Angst gehabt. Delenn erklärt, der Schutzanzug solle auf Bitten der Vorlonen auf Koshs Schiff gebracht werden, dass sich dann selbst aktivieren würde.

„Es war also Gift, wie ich es vermutet hatte“, sagt Londo zu Morden. Was er wisse, fragt er ihn. Refa, berichtet Morden, habe etwas von Rache gesagt. Hätte er mehr gewusst, hätte er einschreiten können. Alle um ihn herum würden sterben, stellt Londo fest, außer denen, die es am meisten verdienten. Das würde sich ändern. Er wolle Rache, da man ihm die Frau genommen habe, die er als einzige in seinem Leben geliebt habe. „Sie werden mir helfen, Mr. Morden, die Schuldigen zu finden. Wenn Sie mir das garantieren und dazu die Sicherheit meines Volkes, dann kann der Rest der Galaxis verbrennen, es interessiert mich nicht mehr! Werden Sie mir helfen, Mr. Morden?“ „Natürlich, Botschafter, wie immer stehe ich ganz zu ihren Diensten.“

Franklin hat Sheridan zu sich gebeten und erklärt ihm, was mit ihm geschehen ist. Er quittiert seinen Dienst. Er müsse sich über vieles klar werden und dies sei der Augenblick, es zu tun.

Das Schiff, erklärt Delenn den anderen, wurde für Kosh gemacht. Es sei ein Teil von ihm gewesen, auf merkwürdige Weise lebendig. Es könne ohne ihn nicht existieren. Koshs Schiff verlässt die Station und fliegt langsam auf einen nahegelegenen Stern zu, mit dem es zu verschmelzen scheint. Es würde, fährt Delenn fort auf seine Weise um ihn trauern, so wie sie es täten. Es vollzöge seine letzte Pflicht in Erinnerung an Kosh.