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Babylon 5 Episodenguide |
3x14 "Ship Of Tears"
[Der Feind meines Feindes]
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Auf dem Zocalo hat sich eine Menge versammelt, um die erste ISN-Sendung nach der gewaltsamen Stillegung des Senders zu verfolgen. Die Sprecherin teilt mit - und diese Lüge kommt geschmeidig über ihre Lippen - dass Saboteure, Freunde Außerirdischer, die letzte Sendung an sich gerissen hätten, um der Erdregierung zu schaden. Ivanova schüttelt frustriert den Kopf.
Unterdessen macht Sheridan Probeflüge mit den Starfurys von der Churchill, als er einen Notruf erhält. Er wurde gesendet von einem Black Omega-Flieger, dessen Pilot Alfred Bester ist. Sheridan hält sich außer Sichtweite um nicht gescannt werden zu können. Er erfährt, dass Bester diesen Trick angewandt habe, weil sie ihn gewiss niemals auf die Station gelassen hätten. Er habe Wichtiges mit ihnen zu besprechen, es gäbe eine Angelegenheit, in der er mit ihnen zusammenarbeiten wolle.
G'Kar spricht Ivanova bezüglich seines Wunsches an, Mitglied der neuen Allianz zu werden. Er ist frustriert, er habe, sagt er, seinen Teil der Bedingungen erfüllt und erwarte, das Sheridan sein Versprechen nun halte.
Sheridan erklärt dem Kriegsrat, dass Bester mit ihnen zusammenarbeiten wolle. Natürlich sind alle äußerst skeptisch. Mit Ivanova allein bespricht er dann, dass sie, als latente Telepathin, zuerst mit ihm sprechen solle, da sie spüre, ob er sie unerlaubt scanne, und so seine Vertrauenswürdigkeit überprüfen könne. Diesen Test besteht Bester und man lässt ihn seine Angelegenheit vortragen. Er suche die Zusammenarbeit, sagt er, da der Feind seines Feindes sein Freund sei.
Bester berichtet der Führungscrew, dass sich Präsident Clark bei wichtigen Entscheidungen auf die Schatten verlasse, und diese das Psi-Corps infiltriert hätten. Damit stünden sie seiner Karriere für die Zeit, in der die Telepathen die Welt regieren würden, im Wege. Er sei gekommen, um mit jemandem zusammenzuarbeiten, der die Schatten genauso hasst. Bester nennt ihnen Details über einen Schiffskonvoi, der Nachschub für die Schatten transportiert. Wenn sie den Konvoi abfangen würden, könnten sie verhindern, dass wertvolle Waffen in den Besitz der Schatten gelangen.
Sheridan spricht mit Delenn über G’Kars Anliegen. Wenn sie ihn aufnähmen, müsste er erfahren, gibt Sheridan zu bedenken, dass sie bereits vor der Zerstörung seiner Heimatwelt von den Schatten gewusst hätten. Das, gibt Delenn entschieden zu verstehen, sei ihre, Delenns Angelegenheit, denn sie und Kosh hätten auf Geheimhaltung bestanden. Sie würde mit G’Kar sprechen.
Mit gesenktem Kopf gesteht Delenn G’Kar in ihrem Quartier, was sie alles gewusst habe, aber dass der Graue Rat beschlossen hatte, alles geheim zu halten, um die Schatten im Unklaren zu lassen. G’Kar sagt, dass er sie, wenn er damals erfahren hätte, dass sie wusste, wer die Centauri unterstützt, sicher getötet hätte. Aber jetzt erkennt er, dass sich hier ein Teil seiner Vision bewahrheitet: wenige müssen geopfert werden, damit viele überleben. Delenn sagt ihm unter Tränen, dass er sich sehr verändert habe und dass sie ihn im Kriegsrat willkommen heiße. Sie hoffe, das er ihr eines Tages würde vergeben können.
Sheridan und Ivanova nehmen Bester mit auf den Whitestar und sie finden den Transporter, treffen jedoch zuvor auf ein Schattenschiff, das aber plötzlich abdreht und sich zurückzieht. Man ist zwar erstaunt, aber natürlich auch ganz froh über dieses Verhalten.
Als sie, zurück auf Babylon 5, die Ladung des Transporters inspizieren stellen sie fest, dass sie aus Hunderten von Cryobehältern besteht, in denen sich Telepathen befinden. Eine Telepathin wird zur Untersuchung ins Medlab gebracht. Dr. Franklin findet Cyberimplantate an ihrem Kopf und nimmt ihr einen ID-Armreifen ab, den man Bester zeigt. Er erklärt, dass es sich um einen „Blip“ handele, einen Telepathen, der dem Corps nicht beitreten wollte. Dann hält er inne und sagt, er müsse sie sofort sehen.
Als er mit Garibaldi und Franklin ins Medlab kommt ist dort ein mittleres Chaos ausgebrochen. Die Stromversorgung funktioniert nicht, es zischt und blitzt und sie entdecken in einer Ecke einen riesigen Kabelkokon, in den die Telepathin sich eingesponnen hat. So konnte sie sich mit den elektronischen Systemen der Station verbinden. Sie wolle, dass die Schmerzen aufhören sagt sie. Als sie Bester sieht, spricht sie ihn mit seinem Namen an. Dann fällt ihr Blick jedoch auf das Psi-Corps Abzeichen und sie sendet Blitze auf ihn aus, denen er durch einen Sprung hinter eine Wand entgehen kann. Garibaldi nimmt Besters Abzeichen und wirft es auf den Boden, worauf sie sich wieder wie wild gebärdet. Franklin gelingt es, ihr ein Beruhigungsmittel zu injizieren. Die Stimmen in ihrem Kopf sagten ihr, dass sie das tun müsse, gibt sie zu verstehen. Nun sieht sie Bester an und fragt ihn verzweifelt: „Al, was haben sie mit mir gemacht?“ Bester sieht die Bilder einer von unbekannten Außerirdischen an ihr durchgeführten Manipulation des Gehirns und Schattenschiffe, mit denen sich menschliche Körper verbinden.
Nun erzählt Bester den anderen, dass die Frau, ihr Name ist Carolyn, seine einzig wahre Liebe sei, die mit seinem Kind schwanger ist. Die Schatten würden die manipulierten Telepathen mit ihren Schiffen verbinden. Delenn hatte ja bereits erklärt, dass die Schattenschiffe eine solche Verbindung benötigen. Hatte Bester schon vorher keine Sympathie für die Schatten, ist er nun bereit, alles Erdenkliche gegen sie zu unternehmen. Bevor er die Station verlässt, sagt er seine Unterstützung im Kampf gegen die Schatten zu.
Garibaldi macht im Zusammenhang mit den Ereignissen eine Entdeckung. Er blättert im Buch G’Quan und findet die entsprechende Eintragung. Mit dem Buch geht er zum Kriegsrat und lässt G’Kar den Passus über die „Meister der Gedanken“ vorlesen. Das seien die Narn-Telepathen gewesen, die im letzten Krieg durch die Schatten ausgerottet wurden, da sie Angst vor Telepathen haben. Nun erklärt sich auch der Rückzug des Schattenschiffes. Der Unterschied zu vorherigen Begegnungen bestand darin, dass Bester, ein Telepath an Bord war. Nun, stellt Sheridan fest, habe man eine Waffe gegen die Schatten gefunden. Das das auch dringend notwendig ist erfahren sie jetzt von Ivanova: Die Schatten haben begonnen, die ersten Welten in den Randbezirken ganz offen anzugreifen.
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