Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 3x01 Matters Of Honor
:: 3x02 Convictions
:: 3x03 A Day In The Strife
:: 3x04 Passing Through Gethsemane
:: 3x05 Voices Of Authority
:: 3x06 Dust To Dust
:: 3x07 Exogenesis
:: 3x08 Messages From Earth
:: 3x09 Point Of No Return
:: 3x10 Severed Dreams
:: 3x11 Ceremonies Of Light And Dark
:: 3x12 Sic transit Vir
:: 3x13 A Late Delivery From Avalon
:: 3x14 Ship Of Tears
:: 3x15 Interludes And Examinations
:: 3x16 War Without End, Part I
:: 3x17 War Without End, Part II
:: 3x18 Walkabout
:: 3x19 Grey 17 Is Missing
:: 3x20 And The Rock Cried Out, No Hiding Place
:: 3x21 Shadow Dancing
:: 3x22 Z'ha'dum


Babylon 5 Episodenguide


3x14 "Ship Of Tears"

[Der Feind meines Feindes]


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Regie:
Mike Vejar
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Bruce Boxleitner (Captain John Sheridan)
Claudia Christian (Cmdr. Susan Ivanova)
Jerry Doyle (Michael Garibaldi)
Mira Furlan (Delenn)
Richard Biggs (Dr. Stephen Franklin)
Stephen Furst (Vir Cotto)
Bill Mumy (Lennier)
Jason Carter (Marcus Cole)
Jeff Conaway (Zack Allan)
Andreas Katsulas (G'Kar)
Peter Jurasik (Londo Mollari)

Gaststars:
Joan McMurtrey (Carolyn)
Diana Morgan (Alison)
Walter Koenig (Bester)

 Kurzinhalt
Psi-Cop Bester kommt auf die Station und ersucht die Stationsführung um Zusammenarbeit in einer für beide Seiten wichtigen Angelegenheit.
G'Kar versucht unterdessen erneut, in den Kriegsrat aufgenommen zu werden.


 Inhalt
Auf dem Zocalo wird die erste Sendung der neuen ISN, ganz offensichtlich zum Propagandasender verkommen, verfolgt.

G'Kar versucht, bei Ivanova das Versprechen, in den Kriegsrat aufgenommen zu werden, das Captain Sheridan ihm gab, einzufordern.

Vermittels eines Tricks, denn er weiß, dass er bei der Stationsführung nicht Willkommen ist, gelangt Psi-Cop Alfred Bester nach Babylon 5. Er unterbreitet der Führungscrew seine Bitte, mit ihm zusammen zu arbeiten, es ginge um eine Angelegenheit, die ihrer beiden Feinde beträfe. Die nämlich hätten das Psi-Corps infiltriert und stünden somit seiner Karriere im Wege.

Botschafterin Delenn übernimmt es, mit G’Kar zu sprechen, ihm die Gründe für ihr Ausweichen zu offenbaren und ihm seinen Wunsch zu gewähren.

Die Stationsleitung stimmt der Zusammenarbeit zu und Bester berichtet von einem Transporter von der Erde mit einer Waffenlieferung an den Feind, den sie auf dem Weg abfangen können. Als sie auf Babylon 5 den Transporter öffnen, kommt etwas sehr Erstaunliches zu Tage.


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Gisa von Delft

Wenn Bester ins Spiel kommt wird es irgendwie immer interessant. Schon die Interaktion mit der Crew und der sarkastische Humor sind auf sich kleine Highlights und Walter Koenig präsentiert den eiskalten aber doch mit Humor versehenen Psi-Cop stets höchst glaubwürdig.

Aber wir sind ja immer noch auf Babylon 5 und da gibt es keinen auch nur halbwegs wichtigen Charakter, der „eindimensional“ wäre. Und siehe da, so menschelt es sogar im P 12-Bereich, Al Bester hat eine große Liebe. Natürlich ist sein Hilfsangebot höchst egoistisch, alles andere wäre auch nicht glaubwürdig und so ist die Mischung gelungen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund – so wird wohl manches Bündnis geschlossen.

Dann erhalten wir auch grauslige Einblicke in die Abgründe dieses uralten Volkes – grauslig weil ich mir doch immer wünschen möchte, dass mit dem Alter auch Sanftmut, Nachsicht und Freundlichkeit gegenüber den Nachfolgenden zunehmen sollten und das Altern in positive Richtung verändern könnte. Aber dass das nicht zwingend so sein muss, demonstriert nun in dieser Serie (stellvertretend) ein alt gewordenes Volk.

Vielleicht machen die „abgrundbösen Schatten“ mit den Telepathen hier aber doch auch gar nichts anderes als wir Menschen (von denen sich der Begriff –human- ableitet ;)) mit den Ratten in den Forschungslabors und den Hühnern in den Legebatterien?!

Auch hier will mich der hartnäckige Gedanke wieder nicht loslassen, dass wir im Grunde im Verlauf der ganzen Serie immer nur wieder uns selbst auf der Spur sind, im Großen wie im Kleinen…