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Das Schiff des Vorlonen-Botschafters erreicht die Station mit einer unerwarteten Person an Bord.
Bruder Edward, einer der Mönche, die jüngst nach Babylon 5 kamen, wird durch erschreckende Visionen gequält.
Captain John Sheridan und Bruder Theo spielen Schach. Alles scheint darauf hinzudeuten, dass Sheridan gewinnt. Doch Bruder Edward wettet mit Susan Ivanova, dass Bruder Theo gewinnt. Der Mönch gewinnt die Wette, als Theo durch einen geschickten Zug den Captain Schachmatt setzt.
Ivanova muss jedoch weg, da das Raumschiff von Botschafter Kosh aus dem Hyperraumsprungtor gekommen ist, und der Vorlone nach ihr gefragt hat.
Als Susan Ivanova die Andockbucht 13 erreicht, ist das Schiff des Botschafters bereits dort. Botschafter Kosh taucht hinter ihr auf, und erklärt, das er sie über etwas informieren wolle. Daraufhin öffnet sich das Schiff, und Lyta Alexander betritt, zum Erstaunen Ivanovas die Station.
Bei der anschließenden Besprechung, erzählt Lyta Sheridan, Ivanova, Garibaldi und Franklin über ihre Reise zu den Vorlonen. Sie habe sich von einem Raumschiff bis zur Grenze des Vorlonenraumes bringen lassen, und mehrere Tage lang ein Signal gesendet. Doch nichts sei passiert, und der Captain des Raumschiffes wäre nervös geworden. Deswegen habe sie ihr letztes Geld ausgegeben, und sich mit einer Rettungskapsel in den Vorlonen-Raum befördern lassen. Sie habe dann versucht mit telepathischen Signalen Aufmerksamkeit zu erlangen. Nach 5 Tagen, als ihr gerade der Sauerstoff ausging, sei ein Schiff der Vorlonen gekommen. An mehr kann sie sich nicht erinnern, da sie in dem Moment ohnmächtig wurde. Sie sei dann auf der Heimatwelt der Vorlonen wieder zu sich gekommen. Was sie dort gesehen habe, könne sie nicht beschreiben. Einiges darf sie nicht sagen, anderes würden sie sowieso nicht verstehen können.
Außerdem gibt sie bekannt, dass sie ab jetzt für Botschafter Kosh arbeiten würde. Dieser würde auch für ihre Sicherheit sorgen, falls das Psi-Corps von ihrer Ankunft erfahren sollte.
Als Lyta weg ist, findet Garibaldi es beunruhigen, dass sie als erster Mensch von der Heimatwelt der Vorlonen zurückgekehrt ist, und anschließen für den Botschafter der Vorlonen arbeitet. Auch die anderen stimmen dem zu.
Bruder Edward verhandelt mit einer Kundin, um sie davon zu überzeugen, dass die Mönche mit ihren Fertigkeiten in Datenverarbeitung perfekt für den Auftrag geeignet seien. Doch als der Deal abgeschlossen ist, findet er eine schwarze Rose, die aus seiner Tasche gefallen ist. Doch wo kommt sie her?
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Sven Bösking
Eine gute Episode. Die Haupthandlung ist zwar in sich abgeschlossen und wird für die weiterführende Gesamthandlung nicht benötigt, doch kann sie trotzdem überzeugen. Wie soll mit Verbrechern umgegangen werden, was sind die Alternativen zu den bisherigen Strafen? Immer mehr wird von Resozialisierung angesprochen. Straczynski nimmt diese Idee, und überträgt sie auf die Möglichkeiten seines Universums. Nicht Resozialisierung nach und während der Strafe, sondern als „Strafe“? Den Menschen umprogrammieren bis er zur Gesellschaft passt? Ist es, da es nur bei Verbrechern angewendet wird, eine ökologische und humane Bestrafung? Die Folge schafft es durchaus interessante Fragen aufzuwerfen.
Die Nebenhandlung um Lyta Alexander ist wichtig für den weiteren Verlauf der Serie, und gibt dem Charakter eine ganz andere Richtung. Sie wird durch die Verbindung zu Kosh aufgewertet. Damit ist sie kein simpler Ersatz für Talia Winters mehr.
Nebenbei erfahren wir noch etwas über die Religion der Minbari und über Valen.
Außerdem schafft es das konsequente Ende zu überraschen und zu schockieren. Damit hatte man nicht gerechnet.
- Episodentitel "Die Schrift aus Blut"
Original "Passing Through Gethsemane" (Gang durch Gethsemane)
- Lennier erzählt Bruder Edward beim Verabschieden, nach dem Gespräch über Religion und Glauben auf Minbar und der Erde, etwas über Valen.
Lennier: "Er soll ein Minbari gewesen sein, obwohl er nicht bei uns geboren wurde."
Original: "They say, he was a Minbari not born of Minbari."
(Anmerkumg: Der Satz ist sehr wichtig für die Serie und hätte so korrekt wie möglich übersetzt werden sollen.)
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