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Der Krieg der Centauri nimmt größere Ausmaße an. Zwei Vertreter der Erdregierung kommen auf die Station um mit Captain Sheridan über das Problem zu sprechen. Unterdessen bittet ein Kreuzer der Narn Babylon 5 um Asyl.
Dezember 2259
Captain Sheridan unternimmt Trainingsflüge mit der Zetastaffel, als er zur Station zurückgerufen wird weil die Botschafter der Drazi und Pak´Ma´Ra ihn sprechen wollen. Die Centauri, erfährt er, hätten ihre Hoheitsgebiete verletzt und einen Horchposten besetzt. Es seien weitere Angriffe zu erwarten, vielleicht sogar auf die Erde.
Sheridan verlangt von Londo eine Erklärung. Sie würden nur Präsenz zeigen, wehrt der Botschafter ab, und eine Pufferzone errichten. Ob er nicht erkenne, fragt Sheridan, dass die Centauri das ganze Universum destabilisieren würden. Londo wird ungehalten. Das brauche er sich nicht anzuhören, sagt er ärgerlich, und geht.
Sheridan spricht mit Garibaldi über Londos Veränderung. Garibaldi bestätigt die negative Entwicklung. Er vermutet, Londo habe Angst.
Ein Raumschiff der Erd-Allianz dockt an. Sheridan hofft, dass man seine Berichte gelesen habe und endlich auf die Aggression der Centauri reagiere. Unterdessen hört Ltd. Keffer, dass auch ein anderer Pilot der Staffel die seltsamen Raumschiffe, die er wahrnahm, gesehen habe.
Frederick Lantz vom Friedensministerium, der mit dem Raumschiff eingetroffen ist, will mit Vertretern der Centauri und der Liga der blockfreien Welten sprechen. Sheridan und Ivanova sagen, sie seien froh, dass die Erde endlich Stellung beziehe. Lantz befindet sich in Begleitung von Mr. Welles von der Abteilung Nightwatch.
Währenddessen spricht Keffer mit dem anderen Piloten. Jener gibt ihm einen Datenkristall, der Wechselwirkungen des Spinnenschiffes aufgezeichnet habe, z.B. eine Neutrinospur, die es hinterlassen hat. Vermittels des Kristalls könne Keffer solche Schiffe entdecken.
Ein Narn-Kriegsschiff springt auf der abgewandten Seite von Epsilon 3 aus dem Hyperraum. Es bittet Babylon 5 um Asyl...
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Zum Staffelende werden die entscheidenden Fäden noch einmal ordnungsgemäß aufgenommen. Der Centauri-Konflikt, Nightwatch, die Einstellung der Erd-Regierung, die Sichtung des Schattenschiffs, Botschafter Kosh - es ist alles dabei, was wirklich Bedeutung hat für die Geschichte, die hier erzählt wird.
Die Dinge spitzen sich zu und die von der Stationscrew bezogene Stellung wird von den Entscheidungen der Erd-Regierung negiert. Dennoch lässt Sheridan sich nicht davon abbringen, Zusicherungen einzuhalten und zu bestätigen, dass er zu seinem Wort steht.
Weiter interessant, wenn auch nur am Rande eingeworfen, ist die Einflussnahme von Nightwatch und der Spagat Zack Allens.
Dann gibt es auch noch einen weiteren Kick in Sachen Schattenschiff und damit hat Lt. Keffer dann seine Schuldigkeit getan - nun ja, als Charakter war er ohnehin eher uninteressant und etwas Verlust ist überall...
Sehr spektakulär kommt die Szene von Sheridans Rettung daher, aber die gezeigte Gestalt Koshs macht ja Sinn, wie wir danach von Delenn erfahren. Wir werden im späteren Verlauf der Serie herausfinden, wozu das letztlich gut sein soll.
Eine vielleicht etwas realistischere aufbauende Szene spielt sich bei der Überreichung des Weihnachtsgeschenks ab - eine schöne Szene.
Alles in allem ein würdiger Abschluss der 2. Staffel, die schon deutlich mehr Geschwindigkeit und Kompaktheit hatte, als die erste, und deutlich mehr Folgen, deren Sinn nicht erst im nachhinein klar wird.
- Episodentitel "Ein Pakt mit dem Teufel"
Original "The Fall Of Night" (Die Nacht senkt sich herab)
- (Eine Pilotin zu Keffer in den Umkleideräumen
Pilotin: "..Das Ding soll wie eine Kreuzung aus einer Spinne und einem Monster aussehen."
Original: "..It looks like a cross of a spider and your worst nightmare."
- (Ein Narn unterhält sich am Schluss dieser Folge mit einem Drazi über das Geschehene
Narn: "..Es ist nicht wichtig. Auf jeden Fall ist es ein gutes Omen für das neue Erden-Jahr."
Original: "..Doesn't matter. It is a good sign for the coming year."
(Anmerkung: Einer der seltenen Fälle, in denen die Synchro einen Fehler, der im Original vorkommt, ausbügelt. Für Narn und Drazi beginnt natürlich kein neues Jahr, nur die Menschen feiern den Jahreswechsel, also ist es vernünftig den Narn betonen zu lassen, das es um ein neues Menschenjahr geht.)
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