|
Babylon 5 Episodenguide |
2x18 "Confessions And Lamentations"
[Das Ende der Markab]
| « |
|
» |
 |
|
 |
|
Auf der Station werden mehrere tote Markab aufgefunden. Der Markab-Arzt Lazarenn erklärt, sie seien eines natürlichen Todes gestorben und ist wenig begeistert, als Dr. Franklin dennoch Autopsien durchführen will.
Ein Markabschiff wird geortet, dass führerlos im All treibt. Es wird nach Babylon 5 geholt. Von der Besatzung ist niemand mehr am Leben. Lazarenn muss eingestehen, dass es sich bei der Todesursache um eine hochinfektiöse Seuche handelt, die man ausgerottet glaubte. Sie sei für die Markab ein Tabu, weil es in früheren Zeiten hieß, sie würde durch unmoralischen Lebenswandel ausgelöst. Das mache die Bekämpfung ungleich schwierig.
Sheridan ist bei Delenn zum Essen eingeladen. Sie will sich für seine Einladung revangieren und ihm ein rituelles Minbarimahl bieten. Sheridan ist ziemlich irritiert über die Essenszeremonie, bemüht sich jedoch redlich, bis er von Ivanova in die Kommandozentrale gerufen wird.
Unterdessen versucht Franklin im Medab fieberhaft, der Wirkweise der Infektion auf die Spur zu kommen um ein Gegenmittel zu finden. Wie sich die Seuche überträgt und wieweit sie auch für andere Völker gefährlich ist, ist unklar.
Bei den Markab gibt es bereits zahlreiche Tote. Franklin stellt fest, dass sich der Erreger über die Luft überträgt, was Babylon 5 aufgrund der Recycling-Systeme zu einem Pulverfass machen könnte.
Erste erkrankte Pak´ma´ra werden gefunden. Franklin und sein Team suchen nach Gemeinsamkeiten der beiden Rassen.
Delenn findet auf dem Zocalo ein kleines Markab-Mädchen, das soeben seinen toten Vater entdeckt hat. Wenigstens erscheint die Mutter und nimmt das Kind mit.
Die Markab ziehen sich komplett in eine abgeschlossene Sektion der Station zurück.
Delenn bittet Sheridan darum, zusammen mit Lennier den Markab, die voller Angst auf den Tod warten, beistehen zu dürfen. Widerstrebend willigt Sheridan ein. Delenn verabschiedet sich liebevoll von ihm, nicht wissend, ob sie sich in diesem Leben wiedersehen würden, aber sicher, dass das sonst an einem Ort geschehe, wo es keine Sorgen mehr gäbe. Sheridan ist von dieser Geste berührt und sagt, diese Aussicht würde auch ihn glücklich machen.
Delenn und Lennier begeben sich in den abgetrennten Bereich zu den Markab. Dort trifft Delenn das Mädchen wieder, das sie auf dem Zocalo kennengelernt hatte. Es sucht seine Mutter. Während Lennier sich aufmacht sie zu finden, erzählt Delenn ihm eine Geschichte aus ihrer eigenen Kindheit, in der ihr Ähnliches passiert ist. Als sie gerade das Happy-End verkündet erscheint Lennier mit der Mutter. Das Mädchen allerdings taumelt, als es auf die Mutter zugeht, erstes Anzeichen für die beginnende Krankheit.
Markab-Arzt Lazarenn erscheint im Medlab. Da Franklins Mitarbeiter angesichts der vorzunehmenden Autopsie eines Markab sehr verhalten reagieren, bietet Lazarenn an, diese im Isolab vorzunehmen, so könne er wenigstens etwas tun. Franklin willigt ein. Dann zeigen sich auch bei Lazarenn erste Anzeichen der Erkrankung und er lässt den Verlauf von Franklin dokumentieren. Franklin entdeckt nun auch die Gemeinsamkeit zwischen Markab und Pak´ma´ra. Es handelt sich um einen gleichartigen Zelltyp der nur bei diesen beiden Rassen zu finden ist, und dessen Zerstörung durch die Infektion die Übertragung von Nervenimpulsen in den Synapsenspalten verhindert. Nun kann er ein Impfserum herstellen, das die Stärkung jener Zellen bewirkt, sodass sie dem Infekt standhalten können. Lazarenn ist inzwischen gestorben.
Die Verriegelung der Sektion, in die sich die Markab zurückgezogen haben, wird geöffnet. Unter den Markab gibt es keine Überlebenden. Lennier und Delenn kommen völlig erschöpft auf Sheridan und die Stationsmitarbeiter zu. Sheridan nimmt Delenn in die Arme und sie lässt ihren Tränen angesichts der Tragödie freien Lauf.
Franklin sitzt in der Bar auf dem Zocalo und erfährt aus den ISN-News, dass auch auf dem Heimatplaneten und den Kolonien der Markab sämtliches Leben erloschen ist. Als der Barkeeper dann noch einen geschmacklosen Witz darüber loslässt steht Stephen frustriert auf und konstatiert, dass man offensichtlich niemals etwas lernen würde.
|
|
|