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[36 Stunden auf Babylon 5]


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 Synopsis
Der Nachrichtensender ISN sendet am 16. 09. 2259 das Special "36 Stunden auf Babylon 5".

Die Reporterin Cynthia Torqueman und ihr Teams, sollen Babylon 5 36 Stunden lang auf sich wirken lassen und Interviews führen. Babylon 5, heißt es, sei das Vorzeigeobjekt der Erdallianz, das allerdings schon viele Kontroversen ausgelöst habe. Torqueman beschreibt die Station, vor allem deren inhaltliche Aufgaben und erklärt, dass es Umfrageergebnissen nach eine größer werdende Unzufriedenheit gebe mit dem ständig wachsenden finanziellen und zeitlichen Aufwand, den diese „Weltraumgemeinde“ erfordere.

Bereits beim Anflug auf die Station erlebt das Team einen Zwischenfall. Ein Centauti -Schiff wird unmittelbar vor der Station von einem Schiff der Narn zerstört.
Auf der Station herrscht durch die vielen Verwundeten natürlich große Hektik und Dr. Franklin und Captain Sheridan erklären Cyntia Torqueman, keine Zeit für Stellungnahmen zu haben.

Botschafter Mollari findet es unverantwortlich von den Narn, ihren Rachefeldzug auf neutrales Gebiet auszuweiten. Das sei eine Gefahr für die Aufgaben von Babylon 5.

G'Kar will erst nach Rücksprache mit seiner Regierung Stellung nehmen. Das Schiff der Centauri sei kein Frachter, sondern ein Waffentransporter gewesen.

Ein Arbeiter auf dem Landedeck tut kund, er habe schon an schlimmeren Orten gearbeitet, obwohl es hier manchmal ganz schön verrückt sein könnte, an Tagen z. B. an denen bis zu 60 Schiffe starten und landen würden. Natürlich gab es auch mal Probleme, aber wenn es weitergehen solle, müsse man eine Lösung finden.

David Corwin, der 2. Lieutenant berichtet von der guten Arbeitsatmosphäre; noch nie sei jemand wütend geworden und man könne viel Erfahrung sammeln.

Als Torqueman später Sheridan befragt zitiert einen klassischen Satz: "Man muss nicht verrückt sein um hier zu arbeiten, aber es hilft." Es sei faszinierendes Neuland, draußen im All zu leben.

Senator Quantrell, Vorsitzender des Ausschusses zur Kontrolle von Babylon 5 sagt, als die Station gebaut wurde habe sie dem guten Zweck gedient, den Frieden zu sichern, was mittlerweile vielleicht auch anders möglich wäre. Aber auch wenn die Station viel Geld verschlinge repräsentiere sie die Erde und diene dem interstellaren Handel.

Die Befragung geht über Ivanova, die nur sachlich über ihren beruflichen Werdegang berichtet, zu Garibaldi. Nach seinen Hoffnungen befragt, sagt er, dass er eines Tages würde erkennen wollen, dass alles, was sie auch an Schwierigkeiten durchgemacht hätten, einen Sinn ergäbe.

Botschafterin Delenn gibt Auskunft über ihren Heimatplaneten. Als sie nach der Wandlung ihres Aussehens gefragt wird sagt sie, es solle der Völkerverständigung dienen. Ob es nicht eher eine Beleidigung für diejenigen sei, die ihre Angehörigen im Krieg gegen die Minbari verloren hätten, wird sie gefragt. Delenn reagiert darauf sehr verstört.

In der Ratsversammlung wird bestätigt, dass der Centauri-Frachter Vernichtungswaffen an Bord hatte. G´Kar verlangt, weitere Centauri-Schiffe die sich bei der Stationbefinden, zu untersuchen. Londo verweigert das entschieden und führt die Verletzung der Hoheitsrechte an. Wenn die Waffen außerhalb der Station verladen würden käme niemand zu Schaden.

Vor der Station kommt es derweil zu einer Schlacht zwischen Narn- und Centauri-Schiffen. Die Bewohner werden in Schutzräume evakuiert und es werden Kampfflieger gestartet, denen Sheridan Feuererlaubnis erteilt, da er die Angelegenheit als kriegerischen Akt sieht.

G´Kar und Londo legen die Entstehung des Konflikts zwischen ihren Völkern aus der jeweiligen Sichtweise dar.

Ein Centauri-Kreuzer springt aus dem Hyperraum und bedroht die Station. Londo fordert die Herausgabe der Frachter. Nachdem es in dieser Frage zu keinem Ergebnis kommt, erscheint ein Narn-Kriegsschiff, das sofort das Feuer auf das Centauri-Schiff eröffnet und es zerstört. Da jedoch zuvor auch sein Fusionsreaktor getroffen wurde explodiert es ebenfalls.

Cynthia Torqueman will ein Fazit erstellen: "In nur 36 Stunden sind schreckliche Dinge auf der Station geschehen, ist sie das Wert?"

Garibaldi ist davon überzeugt. Natürlich müsse man vorsichtig sein. Sie würden lernen. In diesem Fall könnten sie nun dafür sorgen, dass keine Waffenumladungen vorgenommen werden.

Londo sagt, der Ort sei jede Anstrengung wert, damit die Verständigung unter den Völkern funktioniere. Vielleicht müssten dann auch solche Auseinandersetzungen nicht mehr sein. Dann gibt er noch ein kleines Statement zu seinen Gunsten.

G´Kar ist sich nicht mehr sicher, Ivanova dagegen sehr. Auch Delenn sagt: "Selbstverständlich!" Schon weil es nicht noch einmal gelänge, einen solchen Ort zu schaffen, zu dem alle Völker Zutritt hätten. Nur die Menschen besäßen die Fähigkeit, Gemeinschaften zu bilden.

Senator Quantrell denkt, dass man abwarten müsse. Der Arbeiter vom Landedeck sagt: "Was soll die Frage? Ich muss irgendwann mal Rente kriegen, oder?"

Sheridan ist überzeugt, dass die Station jede Anstrengung Wert ist. Man habe eine gemeinsame Aufgabe: die Zukunft. Dafür existiere Babylon 5, für die Hoffnung, eine bessere Welt zu erschaffen.