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Babylon 5 Universum


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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


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:: 2x22 The Fall Of Night


Babylon 5 Episodenguide


2x15 "And Now For A Word"

[36 Stunden auf Babylon 5]


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Regie:
Mario DiLeo
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Bruce Boxleitner (Captain John Sheridan)
Claudia Christian (Cmdr. Susan Ivanova)
Jerry Doyle (Michael Garibaldi)
Mira Furlan (Delenn)
Richard Biggs (Dr. Stephen Franklin)
Andrea Thompson (Talia Winters)
Stephen Furst (Vir Cotto)
Bill Mumy (Lennier)
Mary Kay Adams (Na'Toth)
Andreas Katsulas (G'Kar)
Peter Jurasik (Londo Mollari)

Gaststars:
Kim Zimmer (Cynthia Torqueman)
Christopher Curry (Ronald Quantrell)
Granville Ames (Psi-Cop)
John Christian Graas (Johnny)
Leslie Wing (Mutter)
Joshua Cox (Techniker)
Jose Rey (Dockarbeiter)

 Kurzinhalt
Die ISN-Reporterin Cynthia Torqueman kommt mit ihrem Team nach Babylon 5 um eine Reportage über die Raumstation zu machen, da es viele Kontroversen über das "Vorzeigeobjekt" der Erd-Allianz gibt. 36 Stunden lang beobachtet sie den Betrieb und führt jede Menge Interviews.


 Inhalt
Der Nachrichtensender ISN sendet am 16. 09. 2259 das Special "36 Stunden auf Babylon 5".

Die Reporterin Cynthia Torqueman und ihr Teams, sollen Babylon 5 36 Stunden lang auf sich wirken lassen und Interviews führen. Babylon 5, heißt es, sei das Vorzeigeobjekt der Erdallianz, das allerdings schon viele Kontroversen ausgelöst habe. Torqueman beschreibt die Station, vor allem deren inhaltliche Aufgaben und erklärt, dass es Umfrageergebnissen nach eine größer werdende Unzufriedenheit gebe mit dem ständig wachsenden finanziellen und zeitlichen Aufwand, den diese „Weltraumgemeinde“ erfordere.

Bereits beim Anflug auf die Station erlebt das Team einen Zwischenfall. Ein Centauti -Schiff wird unmittelbar vor der Station von einem Schiff der Narn zerstört.
Auf der Station herrscht durch die vielen Verwundeten natürlich große Hektik und Dr. Franklin und Captain Sheridan erklären Cyntia Torqueman, keine Zeit für Stellungnahmen zu haben.

Botschafter Mollari findet es unverantwortlich von den Narn, ihren Rachefeldzug auf neutrales Gebiet auszuweiten. Das sei eine Gefahr für die Aufgaben von Babylon 5.

G'Kar will erst nach Rücksprache mit seiner Regierung Stellung nehmen. Das Schiff der Centauri sei kein Frachter, sondern ein Waffentransporter gewesen...


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Gisa von Delft

Auch wenn der Trouble mit den Centauri- und Narn-Schiffen vielleicht ein bisschen dick aufgetragen ist, haben wir es hier mit einer sehr interessanten und kurzweiligen Episode zu tun.

Über den Kunstgriff einer Reportage wird ein umfassender Überblick über die Station und ihre Bewohner gegeben. Das Ganze hat ein wenig den Charakter einer Zusammenfassung. Die Probleme, mit denen die Stationsführung zu kämpfen hat werden dargelegt und die Personen werden noch einmal ganz knapp charakterisiert.

Besonders interessant wird diese Folge noch einmal im Vergleich mit der Episode "The Illusion Of Truth/Lügenpropaganda", die eine so ganz andere Seite der Berichterstattung aufzeigt.

 Hintergründe
Neben dem durch diesen Kunstgriff der Reportage nochmals verschafften Überblick über die "Key Facts" der Station war es J. Michael Straczynski hier wichtig, die Charaktere einmal von einer ganz anderen Seite zu beleuchten und zu zeigen, wie gut deren PR-Fähigkeiten sind - bekanntermaßen eine nicht unwichtige Qualität im öffentlichen Leben, zu dem die Hauptcharaktere zu zählen sind. Erwartungsgemäß ist dabei Londo Mollari der PR-Profi, während insbesondere Delenn größere Schwierigkeiten mit den Medien der Erde hat. Außerdem wollte JMS hier "subversives Storytelling" betreiben, indem die Geschichte so gestrickt ist, dass man oberflächlich lediglich erfährt, dass die Centauri und die Narn sich im Krieg befinden (also nichts Neues), dabei aber zwischen den Zeilen jede Menge über die Zustände auf der Erde erzählt wird.

Am Ende des "Werbespots" für den Psi-Corps nutzt JMS ein weiteres subversives Mittel - das der versteckten Botschaft. So ist hier - bei normaler Sehgeschwindigkeit nicht lesbar - die Botschaft auf dem Bildschirm zu sehen "THE PSI CORPS IS YOUR FRIEND. TRUST THE CORPS" - um dies wirklich zu lesen, muss man schon auf Slow Motion schalten. JMS dazu: "Ich wollte eine unterschwellige Nachricht einbauen, die aber nicht in technischem oder juristischen Sinne unterschwellig war. Also ließ ich prüfen, was als unterschwellig angesehen wird - und das sind zwei Frames pro Sekunde. Das wiederum ist illegal, also hab ich vier Frames pro Sekunde genommen, so dass man durchaus bemerkt, dass da etwas ist - das ist meiner Meinung nach auch eine Form von subversivem Storytelling."

Immer mal wieder gibt es übrigens Episoden, die den normalen Blickwinkel verlassen. Neben dieser Episode ist das insbesondere die faktische Fortsetzung "The Illusion Of Truth(Lügenpropaganda)", die Episode "A View From The Gallery (Einfache Leute), die in die Perpektive der "kleinen Leute" auf der Station wechselt und "The Corps is Mother, The Corps is Father (Das Corps der Gnadenlosen), die sich besonders der Thematik des Psi-Corps annimmt.


 Notizen am Rande...
Mira Furlan konnte sich in dieser Episode besonders gut in den von ihr gespielten Charakter hineinversetzen, da sie ähnliche Erfahrungen im realen Leben mit der Presse im ehemaligen Jugoslawien gemacht hatte: "Denen geht es nur um die Sensation und sie scheren sich nicht um die Menschen, um es mal allgemein auszudrücken. Sie wollen auch keine wirklichen Antworten und ich konnte nie richtig mit ihnen umgehen. Ich wollte mich wie eine gute Schülerin verhalten, die Wahrheit sagen und wirkliche tiefgehende Antworten geben, aber das ist nicht das, was sie interessiert. (...) Dadurch konnte ich mich in das Ganze hier sehr gut hineinversetzen."


 Zitate
  • G'Kar: "Why does any advanced civilization seek to destroy less advanced one? Because the land is strategically valuable, because there are resources that can be cultivated and exploited, but most of all, simply because they can."

  • Franklin: "You know what the folks back home don't understand --- the ones who've never left Earth --- is just how dangerous space can be. Aside from incidents like this, just the everyday reality of living your days and nights in a big tin can surrounded by a vacuum. I remember my first time on a transport on the Moon-Mars run. I was just a kid, maybe 17. A buddy of mine was messing around and zipping through the halls. And he hid in one of the airlocks. I don't know, I guess he was going to try to scare us or something. I don't know. But just as I got close, he must have hit the wrong button, because the air doors slammed shut, the space doors, opened, and he just flew out into space. And the one thing they never tell you is that you don't die instantly in vacuum. He just hung there, against the black, like a puppet with his strings all tangled up --- or like one of those old cartoons where you run off the edge of a cliff and your legs keep going. You could see that he was trying to breathe, but there was nothing! And one thing I remember when they pulled in his body --- his eyes were frozen." (Pause) "A lot of people make jokes about spacing somebody, about shoving somebody out an airlock. I don't think it's funny. Never will."

  • Delenn (auf die Frage, ob Babylon 5 "es" wert sei): "Of course it is. For the simple reason that no one else would ever build a place like this. Humans share one unique quality: They build communities. If the Narns or Centauri or any other race built a station like this, it would be used only by their own people. But everywhere humans go, they create communities out of diverse and sometimes hostile populations. It is a great gift, and a terrible responsibility --- one that cannot be abandoned!"