Babylon 5 Universum


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Babylon 5 Episodenguide


2x12 "Acts Of Sacrifice"

[Auf dem Pulverfass]


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 Synopsis
Botschafter G’Kar zeigt der Führungscrew Bilder von einem Angriff der Centauri, der die Vernichtung eines Narn-Frachters voller Flüchtlinge zum Ziel hat. Ein Narn-Kreuzer kann das verhindern, wird dabei jedoch selbst zerstört. Die Centauri hätten, erklärt G’Kar, trotz ihres Versprechens, keine zivilen Ziele zu zerstören, ohne Warnung angegriffen und 5000 Narn, vor allem Frauen, Kinder und Alte getötet. Warum Londo nicht erschienen sei um eine Erklärung abzugeben, will Sheridan wissen. Ivanova sagt, dass die Centauri-Regierung glaube, die Schiffe transportierten keine Zivilisten sondern Waffen. G’Kar begehrt auf, das sei eine Lüge. Sheridan besänftigt ihn mit dem Versprechen, seine Regierung darüber zu unterrichten. Das, sagt G’Kar soweit zufrieden, sei es, was er wolle. Als er geht wird Sheridan aus der Kommandozentrale gemeldet, dass das Schiff das er erwarte gerade eintreffe.

In der Kommandozentrale erklärt Sheridan Ivanova, dass das hoch entwickelte Volk der Lumati Beziehungen zur Erd-Allianz anknüpfen wolle und Vertreter auf die Station schicke um die Menschen kennen zu lernen. Er beauftragt Ivanova, sich um sie zu kümmern und in jedem Fall dafür zu sorgen, dass ein Bündnis zustande käme.

G’Kar ist bei Delenn um nun sie um Unterstützung zu bitten. Delenn jedoch erläutert, wenn jetzt die Narn Hilfe erhielten, würden sie irgendwann die Centauri umbringen. So laut, wie G’Kar immer nach Rache geschrieen hätte dürfte er jetzt schwerlich Unterstützung finden. G’Kar gibt zu, dass die Fehde zwischen den Narn und den Centauri immer blutig eskalieren würde und erklärt, dass einem natürlich nach all den Jahren der Unterdrückung der Wunsch nach Rache und Vergeltung am Nächsten sei. Delenn spricht nun über den Beginn des Erd-Minbari-Krieges und wohin der Wunsch nach Vergeltung fast geführt habe, nämlich zur Ausrottung der Menschheit. Ihr Volk, sagt sie, sei kriegsmüde geworden und sie lehnt jede militärische Hilfe ab. Stattdessen verweist sie auf die Vermittlung durch den Rat der Station. G’Kar sieht ein, dass er hier nichts erreichen kann, dankt Delenn aber für ihre Offenheit bevor er geht.

In einer Bar kommt es zu verbalen Pöbeleien zwischen einer Gruppe Centauri und einigen Narn. Übergriffe können im letzten Moment durch das Eingreifen eines Sicherheitsbeamten abgewendet werden.

Unterdessen erwartet Ivanova die Lumati im Ankunftsbereich. Es erscheinen ein großer und ein deutlich kleinerer Vertreter des Volkes. Ivanova heißt sie Herzlich Willkommen und stellt sich vor. Der Kleinere erwidert die Geste und stellt sich als Correlilmurzon vor. Nun schaut Ivanova den Großen an und will seinen Namen wissen. Wieder antwortet der Kleine mit den gleichen Worten wie vorher. Das wisse sie schon, sagt Ivanova erfährt aber nun von dem Kleinen, dass der Große sich telepathisch der Stimme des Kleinen, Taq, bediene, bis sich sein Gegenüber als würdig erweise. Dann erst spräche er selbst. Ivanova ist zwar etwas irritiert, gibt aber zu Protokoll, sie wolle ihr Bestes tun und würde ihnen dann zunächst einige Einrichtungen der Station zeigen. Das Doppelpack begrüßt diese Idee und folgt Commander Ivanova.

Londo spricht in seinem Quartier mit einem Centauri-Geschäftsmann, der sich bei ihm einzuschmeicheln versucht damit Londo sich in der Heimat für ihn verwende. Londo ist ziemlich entnervt und weist Vir an, die noch auf ein Gespräch mit ihm wartenden Centauri abzuweisen. Es sei schon interessant, stellt er fest, jetzt, wo er Einfluss habe, hätte er plötzlich nur noch Freunde, die etwas von ihm wollten. Er hätte doch nur etwas Respekt haben wollen, doch nun sei er zum Geist aus der Flasche geworden.

Auf einem Korridor kommt es wieder zu einer Pöbelei zwischen einem Narn und einigen Centauri. Der Sicherheitsbeamte Zack Allen geht dazwischen und trennt den handgreiflich gewordenen Narn von einem Centauri. Er fordert die Gegner auf, auseinander zu gehen, als der Narn eine Waffe zieht und auf den Centauri zielt. Allen, der keine Wahl hat, ist jedoch schneller und erschießt den Narn. Die Centauri haben sich derweil verdrückt.

Sheridan hat G’Kar in sein Büro zitiert und geht mit ihm ins Gericht. Sehr wütend macht er ihm klar, dass Babylon 5 als neutrales Territorium nicht zum Kriegsschauplatz werden dürfe. Dasselbe werde er auch Londo sagen. Ganz sicher könne er seine Leute auf der Erde nicht überzeugen, zu helfen, wenn sich solche Szenen abspielten. Wenn es G’Kar als Repräsentant seines Volkes nicht gelänge, seine Leute unter Kontrolle zu bringen, würde er alle Narn von der Station verweisen. G’Kar verlässt wortlos den Raum.

Inzwischen ist Ivanova mit ihrer Begleitung im Medlab eingetroffen. Franklin hat bereits über symbiotische Beziehungen wie die der beiden Lumati gehört, es aber noch nie selbst gesehen. Corellimurzon wundert sich darüber, dass auch Außerirdische von Franklin behandelt werden, wenn Mitglieder einer möglicherweise minderwertigen Rasse gerettet werden, würden sie den genetischen Pool verunreinigen und damit der Evolution nicht dienen. Franklin gefällt diese darwinistische Betrachtungsweise natürlich überhaupt nicht, und er verkündet, dass er nicht denke, dass eine intelligente Lebensform weniger Wert sei als die andere. Die kleine Debatte darüber ist jedoch schnell beendet als der Lumati sich umdreht, im Gehen für das interessante Gespräch bedankt und feststellt, dass der Doktor recht ungewöhnliche Ansichten habe, was sich aber mit der Zeit sicher geben würde.

Londo ist im Casino am Spieltisch. Als Garibaldi hereinkommt stürzt Londo zu ihm um ihn zu einem „chemisch reinen“ Getränk einzuladen. Sie gehen zur Bar und Londo legt Garibaldi einen Beutel mit Geld hin. Als jener wissen will, was das soll lacht Londo und beruhigt ihn, das sei keine Bestechung. Garibaldi habe ihm, wenn er am Spieltisch Pech gehabt hätte, so oft geholfen, dass er seine Schulden jetzt zurückzahle. Was er eigentlich wolle, will Garibaldi wissen. Das er sich hinsetze und mit ihm ein, zwei Gläser trinke und fröhlich wäre. Er wünsche, dass Garibaldi sich als Freund mit ihm freuen solle, so wie er es für ihn täte. Allerdings sähe es so aus, als ob er Angst vor ihm habe. Garibaldi sagt, Londo habe sich in der Tat sehr verändert und möglicherweise hätten wirklich alle Angst vor ihm. Londo bittet Garibaldi, trotzdem zu bleiben, denn er sei der Einzige, der ihm immer zugehört und niemals etwas von ihm gewollt habe. Garibaldi gibt Londo zu verstehen, dass er jetzt keine Zeit mehr habe, aber wenn er könnte später noch einmal wiederkomme. Als er fort ist erklärt Londo der Bardame mit Stolz, das sei sein guter Freund Garibaldi gewesen.

G’Kar verkündet den aufsässigen Narn, dass sie Ruhe bewahren müssten um nicht Gefahr zu laufen, keine Hilfe von der Erde zu erhalten. Der Anführer der Gruppe sagt, die Narn hätten noch nie Unterstützung nötig gehabt. G’Kar klärt ihn jedoch auf, dass sie nun, da sie sich im direkten Krieg mit den Centauri befänden anders vorzugehen hätten als in dem langwierigen Zermürbungskrieg. Als er Anführer erneut widerspricht weist G’Kar den deutlich jüngeren Narn massiv in seine Schranken. Dann relativiert er, indem er sagt, er verstünde durchaus, wie schwer das sei, aber im Moment hätten sie keine andere Wahl als sich ruhig zu verhalten. Sie hätten ihm zugehört und verstanden, erfährt G’Kar nun und verlässt daraufhin die Gruppe. "Und jetzt", sagt der Anführer, "schicken wir dem Feind unsere Nachricht". Der Centauri, der sich mit dem getöteten Narn angelegt hatte, wird gefesselt und geknebelt hereingeführt und von dem Narn erstochen. Man möge ihn dahin bringen, befiehlt er dann, wo man ihn findet. In 6 Stunden würden sie angreifen und danach gäbe es keinen einzigen lebenden Centauri mehr auf der Station.

Im Medlab wird der tote Centauri untersucht. Sheridan will wissen, ob der Mörder ein Narn gewesen sein könnte. Franklin betrachtet die Abdrücke einer Hand am Arm des Toten und erläutert, warum es eine Narnhand gewesen sein könnte. Garibaldi hält es für notwendig, Londo zu informieren. Sheridan jedoch hält ihn zurück. Es sei nicht bewiesen, dass der Centauri tatsächlich von einem Narn getötet wurde. Sie säßen ohnehin auf einem Pulverfass und jeder weitere Anlass könnte es hochgehen lassen. Es spiele doch auch keine Rolle, ob Londo es etwas früher oder später erfahren würde. Sie brauchten Spielraum um möglicherweise viele Leben zu retten.

Londo, der immer noch vergeblich auf Garibaldi wartet kommt nun enttäuscht der Aufforderung nach, die Bar, die geschlossen werden soll, zu verlassen.

Am nächsten Morgen taucht Correlilmurzon unangemeldet in Ivanovas Quartier auf. Er lässt sie wissen, dass er vermute, sie habe ihm nicht alles von der Station gezeigt. Er wolle wissen, wie die Menschen wirklich seien. Dann könne er sich ja selber aussuchen, welche Bereiche der Station sie sich ansehen wollten, schlägt Susan vor. Auf jeden Fall, klärt sie ihn auf, legten die Menschen Wert auf Privatsphäre. Er hätte sich anmelden sollen. Empört reißt sie dem Lumati, der sich inzwischen unverholen in ihrem Quartier umsieht, ihr Nachthemd aus der Hand. Privatsphäre habe sie gesagt, wiederholt sie und schickt die Lumati damit erstmal aus ihrem Quartier. Wenn sie fertig sei, würde sie ihnen das zeigen, was sie von der Station sehen wollten.

Unterdessen spricht der junge Narn-Anführer mit einem Waffenhändler, der ihm einige lange gekrümmte Klingen zeigt. Ob er viele davon hätte, fragt der Narn und der Händler bejaht. Na'Toth beobachtet die beiden aus einer dunklen Nische und schleicht sich dann leise davon.

Sheridan erfährt von der Erde, dass seine Bitte um Intervention abgelehnt wird. Sheridans Versuch, den Senator umzustimmen, schlägt fehl. Die Erdregierung habe entschieden, erfährt er, dass die Narn für sich selbst sorgen müssten. Sheridan ist damit natürlich nicht zufrieden und beschließt, etwas anderes zu versuchen. Dafür setzt er sich mit Delenn in Verbindung.

Na'Toth berichtet G'Kar, was sie beobachtet hat. G'Kar ist überaus verärgert und schmettert Na'Toths Vorschlag , Sheridan zu informieren, ab. Der Angriff solle schließlich erst erfolgen. Er werde das an der Wurzel unterbinden und so seine Autorität zurückgewinnen müssen. Von Na’Thots Vorschlag, ihn zu begleiten, will er zunächst nichts wissen, als sie aber entschieden sagt, er brauche jemanden, der ihm den Rücken freihielte und auf sie könne er sich verlassen, gehen sie zusammen los.

Ivanova zeigt den Lumati auf Wunsch die Unterste Ebene. Correlilmurzon, der die Gegebenheiten vollkommen falsch interpretiert, ist begeistert davon, wie es den Menschen gelungen ist, die „Niederen“ der Rasse zu isolieren, um den genetischen Pool sauber zu halten, und sie dann als billige Arbeitskräfte einzusetzen. Ivanova will widersprechen, aber Correlilmurzon sagt nun mit eigener Stimme, darauf sei sein Volk noch nicht gekommen, sie würden diese großartige Idee aber sofort von den Menschen übernehmen. Er werde, da er die Menschen nunmehr als würdig erachte, einen Vertrag ausarbeiten. Damit drehen sich die beiden Lumati um und lassen Ivanova verblüfft zurück.

Die Narn-Gruppe hat sich gerade versammelt und mit vergifteten Draziklingen ausgerüstet, als G´Kar und Na’Toth hereinplatzen. G’Kar macht den Narn unmissverständlich klar, dass sie gar nichts tun würden. Er ließe nicht zu, dass seine Autorität missachtet würde, sie sei ihm direkt vom Kha'Ri verliehen worden und man könne sie ihm nur mit Gewalt nehmen. Das veranlasst den Anführer der Gruppe zu einem Zweikampf, in dessen Verlauf Na’Toth die anderen Narn in Schach hält. G´Kar schlägt den Anführer schließlich bewusstlos und ordnet erneut Gehorsam gegenüber seiner Anordnung, den Frieden auf der Station zu wahren, an. Der Unterlegene kommt nun allerdings wieder zu sich und kann G’Kar mit der Draziklinge eine Verletzung zufügen bevor er erneut zu Boden geschlagen wird. G’Kar, der jetzt auf keinen Fall Schwäche zeigen will, bittet Na’Toth ihn auf dem Weg zum Quartier, wo er die Wunde behandeln könne, zu stützen.

Derweil ist Sheridan zu einer Besprechung bei Delenn eingetroffen. Er erklärt ihr, dass Dr. Franklin Verbindungen habe, über die es möglich sei, Wesen in schwierigen Situationen zu helfen. Delenn insistiert, er würde damit die Anordnungen seiner Regierung verletzen. Die Regierung, gibt Sheridan zu bedenken, habe lediglich offizielle Hilfe abgelehnt. Also würden sie jetzt inoffiziell etwas tun. „Regierungen“, sagt er, „lassen sich von pragmatischen Erwägungen und nicht von ihrem Gewissen leiten.“ Wer, wenn nicht sie, denn etwas tun solle, fragt er. Damit hat er Delenn überzeugt und sie sagt ihre Hilfe, soweit ihre Kompetenzen noch reichten, zu. Sheridan erläutert nun, dass man auf Babylon 5 bedeutend mehr Nahrungsmittel habe, als man brauche. Er plane, sie auf Minbari-Schiffe zu verladen und in die Narn-Kolonien zu bringen. Nun begreift Delenn seinen Plan: auf dem Rückweg könnten dann so viele Narn wie möglich mit den nunmehr leeren Schiffen in Sicherheit gebracht werden. Sie beschließen, das in die Tat umzusetzen.

Der Vertrag mit den Lumati soll unterzeichnet werden. Correlilmurzon erklärt Ivanova, dass Tradition für die Lumati sehr wichtig sei. Ihre Verträge seien Symbole für eine Zusammenkunft und perfekte Vereinigung. Es sei bei ihnen üblich, einen Vertrag zu besiegeln, indem die Vertreter der beiden Parteien Sex miteinander hätten. Ivanova ist ziemlich schockiert und kann sich soeben noch mit dienstlichen Verpflichtungen herausreden. Sie bittet, die Verabredung auf später zu verschieben und verlässt eilig das Büro.

In der Sicherheitszentrale findet Sheridan Na'Toth und den Anführer der Narn-Gruppe vor. Na'Toth informiert Sheridan, dass der Narn eine Lektion erhalten habe und nun wisse, was Ehre und Gehorsam bedeuten. Der Narn bestätigt das zerknirscht und wird weggeführt. Sheridan erklärt Garibaldi, dass ein Prozess keinem weiterhelfen würde. Die Probleme würden nur noch weiter eskalieren. "Könnte es auf der Station zur Zeit überhaupt noch schlimmer werden?" fragt Garibaldi frustriert.

Ivanova trifft Dr. Franklin und spricht mit ihm über ihr Problem. Sie könne da jetzt nicht mehr raus, sie habe Sheridan schließlich schon gesagt, der Vertrag sei unter Dach und Fach. Franklin schlägt vor, ihr eine Injektion zu verabreichen, die sie leicht erkranken ließe. Die Lumati könnten ja nicht wissen, wie ansteckend menschliche Krankheiten für sie seien. Das bringt Susan auf eine Idee. Sie werde dem Lumati, sagt sie, genau das geben, was er wolle. Sie geht und lässt Franklin einigermaßen verwirrt zurück.

Nachdem sie G’Kar zu sich zitiert haben informieren Delenn und Sheridan ihn darüber, was sie zum Zwecke der Hilfeleistung für die Narn beschlossen haben. G’Kar ist zwar zutiefst enttäuscht, dass das Ganze inoffiziell, ja sogar unter strengster Geheimhaltung ablaufen muss, dankt ihnen aber dennoch. Auf dem Korridor kann er seine Verbitterung jedoch nicht mehr unterdrücken und beginnt zu weinen.

Als Correlilmurzon, selbstredend in Begleitung von Taq, zu Ivanova in ihr Quartier kommt, steht sie erwartungsvoll im Türrahmen und sagt, sie würde, falls sie ihm das zumuten könne und er sich dazu imstande sähe, Sex nach Art der Menschen vorschlagen. Er willigt ein und Susan vollführt einen absurden Tanz um ihn herum, während dessen sie irgendeinen Unsinn rezitiert und orgiastisches Stöhnen und schrille Schreie von sich gibt. Dann beendet sie atemlos die Aufführung und sagt dem Lumati, er sei phantastisch gewesen. Correlilmurzon will wissen, was als Nächstes geschehe. Ivanova erklärt es ihm: "Also Sie gehen entweder sofort schlafen oder Sie gehen etwas essen und das war es dann." Der Lumati verlässt nun irritiert das Quartier. Taq jedoch geht auf Ivanova zu und verabschiedet sich mit einem Handkuss.

Sheridan und Garibaldi unterrichten nun Londo über den Mord an dem Centauri. Londo möchte ein Bild von dem getöteten Centauri sehen. Als er es anschaut stellt er fest, dass der Mann schon immer ein Störenfried gewesen sei und er ihm ein gewaltsames Ende vorausgesagt hätte. Er habe keine Familie und niemand würde ihn vermissen. Der Narn, der ihn ermordete müsse jedoch sofort von der Station entfernt und seine Habe versteigert werden, damit der Erlös dem Centauri-Kriegsfond zur Verfügung gestellt werden könne. Mit dieser Lösung ist Sheridan hochzufrieden.

Als die Lumati die Station verlassen haben, überreicht Sheridan Ivanova ein Geschenk von Correlimurzon der sich sehr lobend über sie geäußert habe. In dem Päckchen befindet sich ein kleines, eigenartiges Etwas, das ein Dekorationsstück oder Spielzeug sein könnte und es liegt ein Schreiben bei: „Das nächste Mal auf unsere Art“, liest Ivanova vor. Sheridan fragt, ob es möglich sei, dass sie ihm etwas verschweige. Ivanova kommentiert das lediglich mit einem gequälten, verlegenen Lächeln.

In der Bar auf dem Zocalo dankt Garibaldi Londo für seine Nachsicht. "Die Narn werden wir sowieso besiegen“, erklärt Londo. „Schon bald werden sie mehr Ärger haben, als ihnen lieb ist. Was will man noch? Da ich Ihnen durch mein Verhalten in schwieriger Zeit helfen konnte, mein Freund, sind wir jetzt auch alle glücklich. Es ist gut, Freunde zu haben, denken Sie nicht, Garibaldi? Auch wenn wir beide wissen, dass alles mal ein Ende hat. Garibaldi lächelt während er sein Glas erhebt und stellt fest "Ja, das sehe ich ganz genau so."