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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


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:: 2x08 A Race Through Dark Places
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:: 2x17 In The Shadow Of Z'ha'dum
:: 2x18 Confessions And Lamentations
:: 2x19 Divided Loyalties
:: 2x20 The Long, Twilight Struggle
:: 2x21 Comes The Inquisitor
:: 2x22 The Fall Of Night


Babylon 5 Episodenguide


2x11 "All Alone In The Night"

[Alarm in Sektor 92]


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 Synopsis
Botschafterin Delenn macht einen verstörten Eindruck als sie Lennier mitteilt, dass sie zum Grauen Rat müsse. Da der Rat nun einen neuen Führer habe, solle über ihren Sitz und auch über ihre Zukunft als Botschafterin entschieden werden. Lennier kann nicht verstehen, dass ihre Veränderung zu einem Ausschluss führen soll. In ihrem Herzen habe sie sich schließlich nicht verändert. Delenn jedoch befürchtet, dass es anders sei und gibt Lennier ihre Aufzeichnungen und Instruktionen für den Fall, dass sie nicht wiederkäme. Sie habe sich noch nie so allein und unsicher gefühlt, gesteht sie. Sie sei aber nicht allein, lässt Lennier sie wissen, er werde immer an ihrer Seite sein.

Ivanova berichtet Sheridan über eigenartige Vorfälle in Sektor 92. Er seien Licht-Phänomene gesehen worden und man spräche auch über einen verschwundenes Frachtschiff. Dieser Sektor gehöre zu ihrem Überwachungsgebiet und sie sollten der Sache nachgehen. Da die Fliegerstaffeln ziemlich beschäftigt sind beschließt Captain Sheridan, sich selber darum zu kümmern. Er würde gerne ein wenig unterwegs sein und brauche auch ein paar Flugstunden. Ivanova ist klar, dass sie dagegen nichts tun kann, besteht aber darauf, dass er von einer Eskorte begleitet wird. Sheridan ist einverstanden und beruhigt Ivanova, dass er in einer Stunde wieder da sei.

Irgendwo im Normalraum wird eine Gruppe von Narn Schiffen von einem großen Raumschiff attackiert. Die Schiffe werden zerstört, ein Pilot wird jedoch vermittels eines bläulichen Energiestrahls in das große Raumschiff gehievt.

Delenn erreicht mit Lennier die Flugdecks, wo er ihr verkündet, er werde sie begleiten. Delenn hält das zwar für unbedacht, da er ebenso wie sie in Ungnade fallen könnte, Lennier ist aber dennoch entschlossen, mit ihr zu gehen. Trotz allem ist Delenn sehr froh darüber.

Als Sheridan sich in seinem Quartier vorbereitet setzt sich Ivanova mit ihm in Verbindung um ihm mitzuteilen, dass die Eskorte bereit sei und außerdem General Hague gemeldet hätte, er würde etwas früher als erwartet die Station erreichen. Ivanova ist verärgert, dass Sheridan sie über den Besuch nicht in Kenntnis gesetzt hat, er aber unterbindet ihren Protest und sagt, es sei kein offizieller sondern ein privater Besuch, er habe es ihr erst sagen wollen, wenn der General eingetroffen sei und er wäre bis dahin schließlich zurück auf der Station.

Mittlerweile sind Delenn und Lennier auf dem Schiff des Grauen Rates angekommen. An der Stelle, die nur Mitglieder und Hohepriester überschreiten dürfen, verabschieden sie sich voneinander und Lennier sagt, er wolle für Delenn beten.

Sheridan und seine Eskorte können in Sektor 92 nichts Außergewöhnliches entdecken und der Captain gibt schon den Befehl, zurück zu fliegen, als sich ein Sprungtor öffnet und ein großes, unbekanntes Schiff hereinkommt. Es beschießt die Starfurys und beschädigt den Flieger von Sheridan so stark, dass jener mit der Rettungskapsel aussteigen muss, bevor der Flieger explodiert. Bei dem Versuch, den Captain zu retten, werden die übrigen Furys bis auf eines zerstört. Der Pilot, Lt. Ramirez, sieht, wie die Rettungskapsel mit Sheridan an Bord des Schiffes geholt wird. Dann erfährt er durch seinen Bordcomputer, dass die Attacken auf seinen Flieger ein Leck im Fusionsreaktor verursacht haben und die freigesetzte Strahlung die tödliche Dosis überschritten hat. Da er nun ohnehin sterben wird überlegt er, alles zu tun, um zur Rettung des Captains beizutragen. Da auch die Kommunikationssysteme ausgefallen sind leitet er alle Energie auf die Systemkontrolle, um seinen Flieger zur Station zurück zu bringen.

Inzwischen hat General Hague die Station erreicht und wird allein von Ivanova in Empfang genommen. Ihm ist es auch Recht so, da er die großen militärischen Ehren nicht besonders mag. Ivanova erklärt ihm, Sheridan sei auf einem Inspektionsflug und müsse jeden Moment zurück sein. Hague wundert sich jedoch, sich zu verspäten sei nicht Sheridans Art. Ivanova versucht ihn zu beruhigen und nimmt ihn mit auf die Kommandobrücke.

Sheridan erwacht in einem leeren Raum auf einer Liege, an die er mit etwas fest gemacht ist, was wie eine organische Folie wirkt. Er ruft nach seinen Entführern. Statt einer Antwort, öffnet sich eine Luke in der Decke aus der sich eine Einheit mit mehreren Armen, die mit offenbar chirurgischen Instrumenten versehen sind, langsam auf Sheridans Kopf zu absenkt. Sheridan windet sich in dem Versuch, den Geräten zu entgehen.

Unterdessen ist Delenn in der Ratskammer und erfährt von Hedronn, der als Einziger des Rates erschienen ist, dass sie aus dem Rat ausgeschlossen wurde, da sie sich den Anordnungen widersetzt habe und mit ihrem jetzigen Aussehen auf keinen Fall mehr zum höchsten Gremium ihres Volkes gehören könne. Ihren Einspruch, ihr Herz habe sich nicht geändert, lässt er mit dem Hinweis, sie würden ihr Herz nicht mehr kennen, abprallen. Was den Posten als Botschafterin beträfe würde noch diskutiert. Sie könne vor dem Rat dazu Stellung nehmen. Delenn will nun wissen, wer jetzt ihren Platz einnimmt, erhält jedoch keine Antwort von Hedronn. Man würde sie rufen, sagt er, wenn die Rat soweit sei.

Der Starfury von Ramirez kommt bei Babylon 5 durch das Sprungtor. Ivanova registriert, dass er vom Autopiloten gesteuert wird und benachrichtigt das Medlab.

Sheridan erwacht, noch immer in der gleichen Position, jedoch mit einigen Schnittwunden im Gesicht, aus der Bewusstlosigkeit. Neben ihm fällt ein Kampfstab auf den Boden und die Folie, die ihn festhält, zerreißt. Im Raum ist jetzt auch ein Drazi an dessen Stirn ein Gerät befestigt ist. Er greift Sheridan an und als er auf Ansprache nicht reagiert nimmt Sheridan den Kampf auf und schlägt ihn nieder, wodurch er ihn offenbar tötet und der Drazi sich in Luft aufzulösen scheint. Doch es ist zu früh um aufzuatmen denn hinter dem Captain steht jetzt der Narn, der zuvor auf das Schiff geholt wurde und schwingt ein Schwert. Er trägt an seiner Stirn ebenfalls das Kontrollgerät. Es entwickelt sich ein kurzer Kampf im Verlaufe dessen Sheridan mehrmals fragt, wer die eigentlich seien und was sie wollten, worauf der Narn jedoch nicht antwortet. Als Sheridan den Narn schließlich in die Enge getrieben hat fordert jener Sheridan auf, ihn zu töten. Sheridan erwidert, das wollten die doch nur und hat nun keine andere Wahl, als den Narn niederzustrecken. Er kann aber erleichtert feststellen, dass der Narn noch lebt.

Obgleich Dr. Franklin alles versucht ihn zu retten, stirbt Ramirez. Garibaldi, der auch im Medlab erschienen ist, gelingt es nicht, den darüber wütenden Franklin zu besänftigen. Ivanova kommt nun herein und berichtet Garibaldi, dass man aus Ramirez´ Datenaufzeichnungen weiß, dass der Captain von einem völlig unbekannten Raumschiff entführt worden sei.

Auf dem Minbari-Kreuzer hat sich der Graue Rat versammelt und Delenn tritt in dessen Mitte. Seit zwanzig Zyklen sei sie eine der Neun gewesen, hebt sie an, und habe viele von ihnen als Freunde angesehen. Und nun sei sie ausgestoßen worden. Sie würden sie kennen. Sie glaube an die Aufgaben, die vor ihnen lägen, an den großen Krieg, der käme. Sie habe sich nicht von ihnen abgewendet, sondern versucht zu helfen indem sie alles geopfert habe was sie hatte und war. Sie dürften sich nicht länger durch Äußerlichkeiten trennen lassen. Die zwei Seiten müssten sich vereinen können. Sie bittet darum, auf Babylon 5 bleiben zu dürfen um fortzusetzen, was sie begonnen hätte, damit ihr Opfer nicht umsonst war. Er wäre mehr als glücklich, wenn sie bei den Menschen bliebe, verkündet der, wie alle anderen in seinem Umhang verhüllte Minbari, der hinter ihr im Kreis steht. Delenn wendet sich zu ihm um und sagt, sie kenne ihn nicht. Doch, das täte sie, antwortet der Minbari und entfernt seine Kapuze. Delenn ist entrüstet, in ihm Neroon zu erkennen, Mitglied der Kriegerkaste. Was sie getan hätten, begehrt Delenn auf, Valen habe den Rat aus je drei Mitgliedern jeder Kaste zusammengesetzt. Ihr Platz hätte also von einem Mitglied der religiösen Kaste besetzt werden müssen. Neroon entgegnet, die Kriegerkaste habe ihr Volk immer verteidigen müssen und große Verluste hingenommen. Wenn der große Krieg käme sei es wieder die Kriegerkaste, die für ihr Volk kämpfen müsse. Der Kriegerkaste, stellt Delenn fest, sei es nicht erlaubt, sich in die Politik einzumischen. Neroon hält dagegen, die Kriegerkaste sei belogen worden. Sie hätten im Krieg gegen die Menschen niemals kapituliert, wenn sie die Wahrheit gekannt hätten. Delenn sei ein Affront gegen die Minbari und gehöre nicht länger zu ihnen, ebenso wenig, wie sie zu den Menschen gehöre. Von daher sei sie die perfekte Mittlerin. Sie solle nach Babylon 5 zurückgehen und dort bleiben. Damit ist die Versammlung beendet.

Als der Narn wieder zu sich kommt, hält Sheridan das Gerät von dessen Stirn in der Hand. Der Narn bestätigt Sheridans Mutmaßung, dass auf dem Schiff Experimente mit verschiedenartigen Lebewesen gemacht werden. Er glaubt, sie planten eine Invasion. Sheridan vermutet, es solle ausgekundschaftet werden, wie sie sich anderen gegenüber verhielten. Er macht dem Narn klar, dass er ihn zu einem Arzt bringen müsse. Die Pflicht eines Gefangenen, sagt Sheridan, sei es, zu fliehen. Der Narn stimmt zu und beide freuen sich über ihre Einigkeit. Sheridan will nun wissen, warum der Narn ihn gebeten habe, ihn zu töten. Weil, antwortet der Narn resignierend, es kein Entkommen gäbe.

Ivanova und General Hague haben erfahren, dass das unbekannte Schiff bereits mehrmals gesichtet wurde. Ivanova hat alle außerirdischen Regierungen um Informationen gebeten und Hague orderte die Agamemnon, die soeben aus dem Hyperraum springt, da sie besonders schnell sei und das Schiff, das ja immer wieder Halt mache um Lebewesen einzusammeln am ehesten einholen könne. Jetzt wird das erneute Auftauchen abgewartet.

Sheridan ist wohl vor Erschöpfung eingenickt und hat einen Traum. Er sieht Ivanova, einen Raben auf der Schulter tragend, die ihn fragt, ob er wisse, wer sie sei. Dann sieht er sich selber auf einer erhöhten Balustrade stehend in einer dunklen, schlichten Uniform, es könnte eine des Psi-Corps sein, die irgendein Abzeichen trägt. Garibaldi mit einer weißen Taube auf der Schulter, sagt: „Der Grenzgänger sucht nach Ihnen.“ Dann wieder Ivanova mit schwarzem Schleier. Er sei das Werkzeug, sagt sie. Er sieht Kosh und fragt ihn, warum er hier sei. Der antwortet: „Ich bin nie fort gewesen. Nun zum ersten Mal ist Ihr Geist still genug um mich hören zu können.“ Wieso er selbst hier sei, fragt Sheridan. „Weil Sie schon immer hier gewesen sind.“ antwortet Kosh. Sheridan erwacht. Als er sich noch einmal umsieht wird er gewahr, dass ein Teil der Wand eine Türöffnung ist und überlegt, wie er sie aufhebeln könnte.

Nachdem Delenn zu Lennier zurückkommt erklärt sie ihm, dass sie jetzt dem Rat nicht mehr angehöre und stattdessen ihr begonnenes Werk auf Babylon 5 fortsetzten solle. Lennier findet den Entschluss des Rates weise, Delenn stimmt ihm zu. Delenn gibt Lennier zu verstehen, dass er sich jetzt entscheiden könne, zu seiner Familie zurückzugehen, da sie einen harten Weg vor sich habe. Sie müsse durch Dunkelheit und Feuer gehen und wisse nicht, was mit ihr passiere. Sie will ihn davor bewahren. Lennier aber erklärt entschieden, dass er sie nie verlassen werde, so lange er lebe. Wenn das so wäre, sagt Delenn, könne sie sich keinen besseren Begleiter vorstellen. Dann kehren beide nach Babylon 5 zurück.

Delenn kommt mit ihrem Shuttle näher und nimmt Kontakt mit Babylon 5 auf. Von Ivanova erfährt sie, was passiert ist und sie weiß, wer Sheridan entführt hat. Die Wesen seien schon lange in der Galaxis unterwegs, das Volk hieße Stribes. Sie seien auch im Minbari-Sektor gewesen, aber die Minbari hätten ihnen klargemacht, dass ihr Vorgehen falsch sei. Sie kennt die Position des Heimatplaneten der Stribes.
Sheridan und der Narn haben es gemeinsam geschafft, eine Tür in dem Raumschiff einen Spalt breit zu öffnen, als ein Ruck durch das Schiff geht und die Arbeit zunichte macht. Das Schiff sei aus dem Hyperraum gesprungen, stellt Sheridan fest. Direkt danach wird es erneut erschüttert. Ob sie jetzt zurückgesprungen seien, fragt der Narn, aber Sheridan weiß, es hatte eine andere Ursache. Die Agamemnon, begleitet von Starfurys schießt das Schiff, das sich vor seinem Heimatplaneten befindet, manövrierunfähig. Delenn, als Vermittlerin die das Volk kennt, fordert die Stribes auf, ihre Gefangenen freizulassen.

Unterdessen haben Sheridan und der Narn die Tür aufgehebelt und sind, da sich die Gelegenheit bietet, in eine Rettungskapsel gestiegen. Auf der Agamemnon kann man nun sehen, dass die Stribes alle Gefangenen ins All werfen. Zornig befiehlt Ivanova, das Schiff dieser Bestien zu zerstören. Eine zuvor noch abgesetzte Rettungskapsel soll auch zerstört werden, im letzten Moment jedoch registriert Ivanova ein Morsezeichen: SOS. „Nicht schießen! Das ist der Captain!“ ruft sie hocherfreut.

Zurück auf der Station erfährt Sheridan im MedLab, dass der Narn überleben wird, die Piloten seiner Eskorte jedoch alle tot sind, was ihn sehr erschüttert. Als er das MedLab verlässt, sieht er Kosh im Korridor, der zu ihm sagt: „Sie sind schon immer hier gewesen“, sich umdreht und geht.

Am Abend besucht General Hague Sheridan in seinem Quartier und installiert zunächst einen Störsender. Es würde auch Zeit, bemerkt Sheridan etwas ärgerlich, dass sich jemand um ihn kümmere. Er sei nun schon seit sechs Monaten auf der Station und fühle sich abgeschnitten. Hague erklärt, dass es durch den Tod Präsident Santiagos viel zu regeln gab, was zu zeitlichen Verzögerungen geführt habe. Er will nun von Sheridan wissen, ob er die Führungscrew für loyal hielte, was Sheridan eindeutig bestätigt. Demnach also, stellt er fest, brauchten sie keinen Spion auf Babylon 5. Diese Bezeichnung hält Hague für falsch, Sheridan sei, wenn schon, eher so etwas wie ein Maulwurf. Santiago habe genau gewusst, wie wichtig die Station sei und dass im Falle seines Todes Vizepräsident Clark einen Vertreter der harten Linie in die Führungsposition gebracht hätte. Seinen Personalakten nach sei Sheridan ein solcher. Auf der Erde mehrten sich die Zweifel daran, dass Santiagos Tod ein Unfall war. Sheridan stellt fest, dass er auch vermehrt darüber nachgedacht habe. Wenn das nun nicht der Fall sei, resümiert Sheridan, müsse man von einem Militärputsch sprechen. Das sieht Hague nicht ganz so. Das Militär und die Geheimdienste, sowie die Homeguard, seien sicherlich beteiligt, die Drahtzieher jedoch säßen woanders. Das Psi-Corps, schließt Sheridan daraus und Hague bestätigt. Es sei nun ihre Aufgabe, sagt Hague, herauszufinden was da vor sich ginge und es zu stoppen. Dabei seien die Möglichkeiten, die Babylon 5 böte, von unschätzbarem Wert. Was ihn so sicher mache, will Sheridan nun von Hague wissen, dass er auf ihrer Seite sei und er ihn nicht, sowie er das Quartier verlassen habe, verraten würde. Die Akte eines Soldaten, klärt Hague ihn auf, sage viel über einen Soldaten aus, darüber welche Dinge er tat und besonders, wie er es tat. Er wisse, dass Sheridan, genau wie er selber, Patriot sei. Indem sie die Uniform anzogen hätten sie geschworen, ihr Land vor allen Gefahren von außen wie auch von innen zu schützen. Nun stünde er vor einer schwierigen Entscheidung, mit der er womöglich seine Karriere ruinieren würde. Schlimmer noch, er müsse nachdem er seine Mitarbeiter gerade kennen gelernt habe entscheiden, ob er ihnen genug traue, sie in die Sache hineinzuziehen und sie den gleichen Problemen auszusetzen. Das sei also die Belohnung dafür, stellt Sheridan zynisch fest, dass man vertrauenswürdig sei. Es wäre Zeit, fährt Hague fort, dass sie anfangen würden zu agieren statt nur zu reagieren. Sie müssten jedoch ganz langsam und behutsam vorgehen. Er würde in einigen Stunden zur Erde zurückkehren und Sheridan mit allen notwendigen Informationen versorgen, denn die Hilfe der weit entfernten Station sei von unschätzbarem Wert wenn sie die Regierungsgewalt zurückerobern wollten. Er brauche eine schnelle Antwort von Sheridan.

Ivanova klingelt an Sheridans Quartier und konstatiert, als sie hereinkommt, dass er also Franklin und Garibaldi auch schon aus dem Bett geholt habe. Sheridan bittet sie, sich zunächst zu setzen. Dann drückt er Garibaldi den Störsender in die Hand und bringt sein Anliegen vor. Seit dem Tode Santiagos gingen unschöne Dinge auf der Erde vor sich, das wüssten sie so gut wie er. Sie hätten nun lange genug stillgehalten, es sei an der Zeit, etwas zu tun. Ganz langsam, in winzigen Schritten und zunächst streng den Vorschriften folgend. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sie alles verlieren würden, was ihnen lieb und teuer sei. Sie bekämen Hilfe von der Erde, aber wenn etwas schief ginge seien sie völlig auf sich gestellt. Wenn jemand gehen wolle, bevor er etwas erführe, was er womöglich zur Meldung bringen müsste, sei jetzt die Zeit dafür, es hätte keine Konsequenzen. „Ich bin dabei“, vermeldet Garibaldi. „Ich auch“, stimmt Franklin ein. „Ich wusste noch nie, wie man aussteigt“, stellt Ivanova fest, „wo immer der Weg auch hinführt, wir begleiten Sie!“